Der Wahnsinn hat ein Zuhause…Night Vale

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Hallo Freunde des Lesens,

mögt ihr auch das Abgefahrene? Mögt ihr eine Welt in der der Wahnsinn die Normalität ist? Dann hat der Verlag Hobbit Presse Klett-Cotta genau das Richtige für euch. Die Autoren Joseph Fink und Jeffrey Cranor haben mit dem Titel Willkommen in Night Vale genau so eine Welt erschaffen.

 Inhalt:

Jackie führt das örtliche Pfandhaus in Night Vale. In dem können die Menschen alles beleihen. Immer mit 10 Dollar. Jacky führt ein unkomplizieretes Leben. Eines Tages kommt zu ihr ein Mann mit einem Hirschlederkoffer. Dieser Mann gibt ihr ein Zettel auf dem mit Bleistift geschrieben steht King City. Dann verschwindet er wieder in der Wüste. Jackies Problem ist, dass sie diesen Zettel nicht mehr los wird. Egal was sie macht, ihn verbrennen, mit Wasser zerstören, ihn zerreißen, der Zettel kehrt immer wieder in ihre Hand zurück. Noch dazu kommt, dass sie den Mann nicht beschreiben kann. Sie weiß er war da und der Zettel ist der eindeutige Beweis, aber sie kann sich nicht mehr erinneren wie er aussieht und das obwohl sie ihn bildlich vor Augen hat. Die einzige Person, die ihr helfen könnte beziehungsweise mehr über solche Sachen bescheid weiß ist die Bürgermeistertin von Night Vale. Sie ist nämlich eine der wenigen, die als Praktikant bei der Radiostation von Night Vale gearbeitet und überlebt hat. Noch dazu wurde die Bürgermeisterin von Außerirdischen entführt. Genau das ist die richtige Person, die mehr über solchen Sachen bescheid weiß.  Jackie vegräbt schnell die Tür von Pfandhaus, weil sie schließt und macht sich auf den Weg. Während der Suche trifft Jackie auf die alleinerziehende Mutter Diane mit ihren pupertierende Sohn Josh, der Gestaltenwandler ist. Diane selbst sucht nach dem diesem Mann, weil sie ihn aus ihrer Vergangenheit kennt. Diane und Jackie könen sich nicht leiden aber gemeinsam gehen sie der Sache auf den Grund. Wer ist dieser Mann, wieso kann sich niemand an ihn erinnern und was hat King City damit zu tun?…

Warum dieser Titel?

Dieser Roman ist unlogisch und doch voller Logik. Die Welt von Night Vale tickt halt anders. Es ist illegal zu behaupten das Engel existieren, an Berge glaube ist Blasphemie und eine Bibliothek verlässt man nicht lebend. Das sind nur ein paar Beispiele, die in dieser verrückten Welt existieren. Die Autoren sind was Sukrilitäten angeht nicht bescheiden. Zusammen haben sie einen Podcast gegründet wonach dieser Roman entstanden ist. Das Wichtige ist für diese Lektüren, dass man die Logik aus dem Kopf nimmt und für den Lesespass beiseite legt, dann kann man auch mit dieser Lektüre Spaß haben. Hinter all den Verrücktheiten stecken nämlich auch gesellschaftliche Probleme, denen wir alle vielleicht schon mal selbst begegnet sind. Manche Sätze muss man nochmal lesen, weil man manchmal nicht glaube kann was da geschrieben steht.

Diese Lektüre ist für die Leser, die das Skurille und Unlogische lieben, geeignet. Unterhaltung pur. Es liest sich gut und trotz der Abgefahrenheit und dem Wahnsinn, der auf diesen Seiten herrscht ist alldem ein gewisse Ernsthaftigkeit nicht abzustreiten.

Titel: Willkommen in Night Vale

Autor: Joseph Fink & Jeffrey Cranor

ISBN: 978-3-608-96328-1

Verlag: Hobbit Presse Klett-Cotta

Preis: 12,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

 

 

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Ein Gedanke zu “Der Wahnsinn hat ein Zuhause…Night Vale

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