Ein Krieg, der von Anfang an verloren war…

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Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist in der Geschichte Europas eines der bedeutestenden Momente, in der sich alles gewendet hat. 1812 war das Jahr in dem Napoleon beschloßen hatte Russland zu erobern. Der Autor Adam Zamoyski hat diesen Feldzug genauer unter die Lupe genommen und heraus gekommen ist der Titel „1812 Napoleons Feldzug gegen Russland“ erschienen beim Beck Verlag (Taschenbuch DTV)

Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 1812. Napoleon ist sozusagen auf dem Höhepunkt seiner Macht.  Er hat sich im militärischen Dienst hochgearbeitet und ist nun Kaiser von Frankreich. Das Heillige Römische Reich wurde aufgelöst und der Rheinbund wurde gegründet und auch Spanien ist unter der Kontrolle von Frankreich. Der einzige „Feind“, der noch übrig ist und eine Gefahr darstellt ist Russland. Die Gesellschaft schreit nach diesen Krieg und so sieht sich Napoleon „gezwungen“, den Wunsch zu erfüllen. Dieser Krieg gilt als die erste Phase des Sechsten Koaltionskriegs zwischen Frankreich und Russland mit ihren jeweiligen Verbündeten.  Mit einer knapp 670.000 Tausend großen Armee, wobei hier die Zahlen varieren, zog Napoleon los. Mit den Verbündeten aus Österreich und „Deutschland“ ist man gegen Russland gezogen. Doch wie wir alle wissen endet es in einem kompletten Disaster für Napoleon, das etliche Menschenleben kostete und schließlich auch Napoleons Karriere. Es gab Opfer auf beiden Seiten und im Endefekt konnte sich niemand als Sieger fühlen. Doch wie hat Napoleon es geschafft eine Logistik aufzubauen, die eine über 600.000 Mann starke Armee innerhalb kürzester Zeit bis nach Moskau gebracht hat? Wie haben sich die Menschen gefühlt sowohl auf der Seite der Franzosen als auch auf der Seite der Rußen?  Es war ein brutaler Fedlzug von Anfang an und es gab auch Soldaten, die genau wussten, dass sie es nicht überleben werden. Wie weit geht der Mensch wenn er nichts mehr zu verlieren hat und nur noch um sein Leben fürchten muss?

Warum dieser Titel?

Adam Zamosky schafft es ein Thema, dass eigentlich alle schon im Geschichtsunterricht hatten neu und frisch zu erzählen. Dabei vermischt er sowohl Aussagen von Zeitzeugen beziehungwesie Briefe usw. mit historischen Fakten. Dabei entsteht nicht ein trockenes Sachbuch. Zamosky baut einen Spannungsbogen auf der fast nicht mehr an einem Sachbuch erinnert. Man liest mit grauen zu was der Mensch fähig ist und das obwohl man das Ende kennt. Es hat sowohl die militärischen und poltischen Fakten parat aber es geht auch auf die Menschen ein, die auf diesem Feldzug ihr Leben gelassen oder gerade so überlebt haben.

Diese Lektüre ist für die Leser geeignet, die sowohl etwas spannenendes aber auch historisch  korrektes lesen wollen.

Titel: 1812 Napoleons Feldzug in Russland

Autor/in: Adam Zamoyski

ISBN: 978-3-423-34811-9

Verlag: DTV

Preis: 14,90 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

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