Die Welt liest

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Hallo liebe Freunde des Lesens,

dass Lesen wichtig ist steht für diesen Blog außer Frage. Doch wie sieht es in anderen Ländern aus und mit anderen Menschen? Steve McCurry zeigt in seinem Bildband, dass Lesen eine weltweite Leidenschaft ist, die das Wort Grenze und Fremdheit nicht kennt und Paul Theroux erklärt auch warum. Erschienen ist dieser Titel beim Prestel Verlag.

Inhalt:

Steve McCurry begegnet mit Anfang Dreißig in New York den legendären Fotografen André Kertész. André hat 1971 eine Buch veröffentlicht mit dem Titel On Reading. In diesem Buch werden Fotografien von lesenden Menschen dargestellt. Die Bilder wurden in einem Zeitraum von 50 Jahren aufgenommen. Für McCurry zählen diese Bilder zu den eindringlichsten von Kertész. Deswegen ist dieses Buch eine Art Hommage von McCurry zu ehren vom Fotografen André Kertész und seine Arbeit.

Der Autor Paul Theroux schreibt in seinem Vorwort in dem Buch was das Lesen ausmacht. dabei geht er auf sein eigenes Leben und seine Erfahrung ein. Dabei beschreibt er folgende Sachen nämlich die Selbstvergessenheit des Lesers. der leuchtende Blick, die Vorstellung von Abgeschiedenheit, die entspannte Körperhaltung, die besondere Art von Leistung und der Entdeckungsdrang.

Warum dieser Titel?

Dieses Buch zeigt in Bildern was Lesen bedeutet. Es werden verschiedene Menschen, aus verschiedenen Ländern in verschiedenen Positionen beziehungsweise Situationen gezeigt in dem sie lesen. Die Bilder zeigen das Lesen nicht zur einer Nationalität gehört sondern dass Lesen eine Eigenschaft ist, die der ganzen Welt gehört und zu der jeder Zugang haben sollte. Mit dem Vorwort von dem Autoren Paul Theroux wird dem Betrachter noch ein Text gegeben, der verdeutlicht was es bedeutet für einen Menschen Lesen zu können und was für Möglichkeiten es ihm eröffnet.

Diese Lektüre ist für alle geeignet die Lesen als eine Art Leidenschaft sehen und sich an Bildern erfreuen können, die anderen Menschen mit dieser Leidenschaft zeigt.

Titel: Lesen Eine Leidenschaft ohne Grenzen

Autor/in: Steve McCurry und Paul Theroux

ISBN: 978-3-791-38275-3

Verlag: Prestel

Preis: 29,95 €

im öffentlichen Handel erhältich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

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Das innere Kind ist in Gefahr!

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Hallo liebe Freunde des Lesens,

jeder kennt den Spruch, der beinhaltet, dass man sich immer das innere Kind bewahren soll. Die Autorin Verena Petrasch hat mit dem Jugendroman Sophie im Narrenreich eine Welt geschaffen, die dem Leser einiges erklärt warum die Welt ist wie ist und warum gerade für den  Menschen das innere Kind wichtig ist. Dabei spielen Narren eine große Rolle. Erschienen ist der Roman beim Beltz Verlag.

Inhalt:

Sophie ist ein ganz normales Mädchen, dass gerade ihren Zwölften Geburtstag hatte. Sophie lebt in ihrer eigenen Welt. Sie zeichnet gern und träumt vor sich hin. Ihre Mutter meint, dass Sophie endlich mal erwachsen werden soll. Die richtige Welt ist wichtiger als ihre Fantasiewelt. Doch eines Nachts lernt Sophie den Narren Theobald, der ein Gedankennarr ist, kennen. Theobald ist ganz erstaunt, dass Sophie, ein Menschenkind, ihn sehen kann. Eigentlich können die Menschen die Narren nicht sehen.  Als er dann noch hört das Sophie erst vor kurzem Zwölf geworden ist fängt er an zu überlegen. Kann Sophie das Mädchen aus der Prophezeiung sein? Ehe sich Sophia verzieht wird sie in das Narrenreich gebracht. Das Narrenreich ist nämlich in großer Gefahr. Narren verschwinden, die Dunkelheit breitet sich aus und überall schweben Schwarznarren herum, die sich vom inneren Kind ernähren. Sophie muss so schnell wie möglich lernen was es heißt ein Narr zu sein. Doch bevor Sophie mit der Ausbildung fertig ist stürtzt die Narrenwelt in die Dunkelheit. Sophie macht sich auf den langen beschwerlichen Weg durch die Narrenwelt zur Burg Falkenberg wo der Feind ist und der Endkampf stattfindet. Mit Narr Rolander, dem Sophie nicht traut und der Elfe Eiche erlebt sie skurrilen Abenteuer. Dabei lernt sie neue Freunde und auch neue Kräfte kennen. Doch die Dunkelheit ist stark und gefährlich. Denn nicht nur die Narrenwelt sondern auch die Welt der Menschen wird durch die Dunkelheit gefährdet. Denn die Schwarznarren entziehen dem Menschen ihr inneres Kind und somit werden sie zu leeren Hüllen. Sophie muss auch ihre Familie retten. Ist Sophie wirklich das Mädchen aus der Prophezeiung und was hat ihr Vater, denn sie nie kennen gelernt hat damit zu tun? Sophies Kampf gegen die Dunkelheit und auch gegen sich selbst beginnt.

Warum dieser Titel?

Verena Petrasch hat eine spannende und aufregende Welt mit den Narren kreiert. Dabei spart sie nicht an Details, die aber auch wichtig sind um die Welt der Narren zu verstehen. Die Narrenwelt ist eine Welt in der alles möglich ist und die Autorin hat interessante,  und lustige Erklärungen, die zeigen wie die Welt der Narren und die Welt der Menschen voneinander abhängig sind. Es eine spannende Reise die Sophie macht und mit ihr lernt auch der Leser die Welt viel besser zu verstehen. Ein Buch über Freundschaft und Abenteuer.

Diese Lektüre ist für alle Leser geeignet, die eine spannende Reise durch die Fantasiewelt der Narren miterleben wollen mit vielen lieblichen und tollen Details.

Titel: Sophie im Narrenreich

Autor/in: Verena Petrasch

ISBN: 978-340-774887-4

Verlag: Gulliver

Preis: 10,95 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Ein Junge und sein Traum vom Baseball

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Hallo liebe Freunde des Lesens,

ein Roman muss nicht 960 Seiten haben, 28 € kosten um eine Stimmung und gute Charakteren zu entwerfen und der Autor muss nicht aus der Gegenwart kommen. Ein Verlag hat es geschafft . Mit dem verstorbenen Autor John Fante und einer Romanlänge von 132 Seiten haben sie es vollbracht. Das Buch „1933 war ein schlimmes Jahr“ ist beim Aufbau Verlag erschienen.

Inhalt:

Dominic Molise ist ein 17 Jähriger Junge, der seine Zukunft im Baseball sieht. Er gehört zu den besten Werfer seines Teams. Doch er kommt aus einer sehr armen Familie. Die Familie Molise ist nämlich aus Italien in die Vereinigten Staaten eingewandert. Der Vater von Dominic ist Maurer. Aber im Winter braucht niemand einen Maurer, weswegen der Vater  in den Kneipen mit Billard sein Geld verdient. Doch das Geld reicht nicht für die Schulden. Dominics Mutter ist keine Schönheit doch streng religiös. Sie sieht jeden Tag die heilige Jungfrau Maria und schämt sich für Dominics Vater. Die Großmutter von Dominic schimpft auf alles was mit Amerika zu tun und sehnt sich nach Italien und dann gibt es noch Dominics Geschwister. Die Familie wohnt in einem heruntergekommenen Haus. Den einzigen Freund den Dominic hat ist Ken. Beide Jungs spielen Baseball und halten sich für die Größten. Doch im Gegensatz zu Dominic kommt Ken aus einem reichen Haushalt. Dazu kommt noch, dass Ken eine 23-Jährige Schwester hat in die Dominic hoffnungslos verknallt ist. Eines Tages schlägt Ken Dominic vor, dass sie beiden zu dem Probetraining der Chicago Cups hinfahren sollen um Profispieler zu werden. Sie brauchen beide nur Fünfzig Dollar für die Reise. Während für Ken das kein Problem ist das Geld zubesorgen  wird es  für Dominic, der nichts hat, um so schwerer. Sein Vater will nicht, dass Dominic Baseball spielt sondern er soll mit ihm in das Maurergeschäft einsteigen. Schafft es Dominic seinen Vater zu überzeugen, dass seine Zukunft im Baseball ist und nicht im Maurergeschäft? Was ist mit Kens Schwester seiner großen Liebe? Dominic weiß, dass sein  Weg aus der Armut Baseball ist, so wie der seiner Vorbilder, die alle aus der Armut kamen und große Stars wurden. Jetzt muss er nur noch die Anderen davon überzeugen.

Warum dieser Titel?

Der Autor John Fante schafft es mit wenigen Worten eine Atmosphäre zu schaffen, die einen berührt. Man muss nichts von Baseball verstehen, denn es geht zwar in erster Linie um den Traum vom Dominic Baseballspieler zu werden doch der Autor zeigt auch die Schattenseite und die Armut, unter der die Menschen in der Weltwirtschaftskrise 1933 leiden mussten. Ein Junge versucht aus dieser Armut herauszukommen, seinem Leben einem Sinn zu geben und seine einzige Chance ist der Sport Baseball.

Diese Lektüre ist für die Leser geeignet, die eine leichte aber doch tiefgehenden Geschichte erleben wollen mit detailierten Charakteren, feinen Beobachtungen, Humor und einer klaren Sprache.

Titel: 1933 war ein schlimmes Jahr

Autor/in: John Fante

ISBN: 978-3-351-05031-3

Verlag: Blumenbar (Aufbau Verlag)

Preis: 16,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt