El Dorado in Peru

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es noch nicht lange her, da hat man herausgefunden, dass die sagenumwobene Stadt von den Inkas El Dorado in Peru von einem Deutschen entdeckt worden ist. Die Autorin Sabine Jaensch hat diese Erkenntnis genommen um vom Entdecker den Menschen ein genaueres Bild zu geben. Dabei ist eine klassische Abenteuer-/Entdeckergeschichte entstanden. Erschienen ist es beim Rowohlt Verlag

Inhalt:

Rudolph August Berns ist das erste Kind vom Kaufmann Johann Berns und seiner Frau Caroline. Er ist ein Träumer. Als sein Vater endlich das Geschäft erbt soll Rudolph in seinen Fußstapfen treten. Doch der Junge vertieft sich in Büchern und stößt auf die Geschichte der Inkas und die sagenumwobene Stadt El Dorado. Nach einiger Zeit zieht seine Familie nach Berlin.  In Berlin findet Rudolph Schulfreunde, mit denen er zusammen auf den Spuren der Entdecker wandelt, dabei hat ein jeder sein Spezialgebiet, dass von Rudolph ist natürlich die Inkas und die verlorene Stadt El Dorado. Rudolph begegnet sogar den großen Entdecker Alexander von Humboldt. Doch dann stirbt sein Vater durch einen tragischen Unfall und seine Mutter Caroline heiratet einen Schlosser. Rudolph muss seinen Traum vom Entdecker begraben. Sein Onkel sieht, dass Rudolph eine neue Umgebung braucht und zwar schnell bevor das Militär in einzieht. Also gibt er Rudolph Geld, damit er zu seinem anderen Onkel fahren kann, der in den USA ist. Dort drüben werden dringend Ingenieure gesucht. Rudolph fährt aber nicht in die USA, sondern nimmt das Geld um nach Peru zu fahren. Rudolph hat nur ein Ziel und zwar will er El Dorado entdecken. Dabei wird er viele Umwege und Abenteuer bestehen müssen. Die Welt macht es ihm nicht leicht. Doch wird er seinen Traum erfüllen können? Der Dschungel von Peru hat seine eigenen Gesetze.

Warum dieser Titel?

Sabin Jaensch zeigt das Bild eines Deutschen, der alles auf sich nimmt um seinen Traum zu erfüllen. Dabei zeigt sie das Land Peru Ende des 19. Jahrhundert und das Geheimnis der  Inka mit ihrer verlorenen Stadt El Dorado. Rudolph ist besessen von seinem Traum. Dabei kämpft er nicht nur mit der Vegetation des Dschungels und anderen Menschen sondern es ist auch ein Kampf gegen sich selber.  Peru ist ein Land mit ganze anderen Gesetzen und die Europäer unterschätzen  es. Der Charakter von Rudolph wird von der Autorin sowohl mit den guten als auch mit den schlechten Eigenschaften dargestellt. Es ist eine kompromisslose Welt, in der Rudolph sich beweisen muss.

Diese Lektüre ist für die Leser, die eine klassische Abenteuergeschichte in einem exotischen Land lesen wollen.

Titel: Die goldene Stadt

Autor/in: Sabrina Jaensch

ISBN: 978-3-499-27258-5

Verlag: Rowohlt

Preis: 12,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Mittelalterliches Transsilvanien

Hallo liebe Freunde des Lesens,

was weiß man eigentlich über Transsilvanien, dass nicht mit Dracula zu tun hat. Hmh… ja nun…da ist doch…Ach verdammt so leicht fällt einem einfach nichts ein. Der französische Autor Mathias Menegoz hat mit seinen Roman „Karpathia“ ein Bild von dem Land Transsilvanien mitte des 19. Jahrhunderts entworfen. Erschienen ist es beim Verlag Frankfurter Verlagsanstalt.

Inhalt:

Alexander Korvani stammt aus einer alten adligen Familie. Er strebt eine Karriere im Militär an. Doch eines Tages trifft er die junge Frau Baronnes Cara Amprecht. Cara steht kurz davor in die Gesellschaft eingeführt zu werden worauf sie aber keine Lust hat. Sie will Abenteuer und Spannung erleben. Alexander verliebt sich in Cara. Doch Sie will, dass Alexander ihr zu Liebe die Militärlaufbahn beendet. Alexander will es aber nicht. Dadurch aber das ein unerlaubtes tödliches Duell stattgefunden hat, weil man Alexanders Verlobte beleidigte muss er mehr oder weniger freiwillig seine Karriere im Militär beenden. Zusammen mit Cara zieht er sich auf seine vorhandene Grafschaft zurück, die die Familie Korvani vor Jahrzehnten Hals über Kopf verlassen hat.  Auf diesen Lehnsgut befinden sich die unterschiedlichste Volksgruppen. Dunkle Wälder und neblige Landschaften und eine Burg auf der laut der Bevölkerung ein Fluch liegt. Der Aberglaube und das Mystische herrschen über die Menschen. Alexander und Cara versuchen sich zu etablieren. Doch Sie stoßen auf Wiederstand und das, obwohl sie die Herrscher sind. Als sie zu einer Jagd verschiedenen Familien einladen um Macht zu demonstrieren eskaliert die ganze Situation. Es herrscht Zorn, Neid, Missgunst und Rachegefühle. Alexander und Cara merken es zu spät, dass sie auf einem Pulverfaß sitzen, wo der letzte Funke gezündet hat. Man kann nichts dagegen tun und es gab einen Grund warum die Familie Korvani ihr Lehnsgut urplötzlich verlassen hat.

Warum dieser Titel?

Der Autor Mathias Menegoz hat mit seinem Debüt einen interessanten historischen Roman geschrieben. Dabei zeigt er einen Teil Europas, der den meisten Menschen eher unbekannt ist. Es sind dort viele verschiedene Kulturen in Transsilvanien, wo es nur eine Frage der Zeit ist bis die ganze Situation eskaliert. Besonders als die Herrscher sich auf einmal einmischen. Der Autor schafft es die Düsternis und die Kompromisslosigkeit, die in dieser historischen Gegend herrscht darzustellen. Dabei sind die Charaktere nicht umbedingt sympatisch, sondern realistisch historisch  dargestellt. Man kann sowohl den Grafen verstehen mit seinen Machtansprüchen, man kann aber auch die Bevölkerung verstehen, die es nicht einsehen von jemanden beherrscht zu werden, der sich nie blicken ließ und aufeinmal sich einmischt. Es ist ein Pulverfass an kulturellen Konflikten.

Diese Lektüre ist für Leser, die einen histroischen Roman über Transsilvanien im 19. Jahrhundert lesen wollen.

Titel: Karpathia

Autor/in: Matthias Menegoz

ISBN: 978-3-627-00238-1

Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt

Preis: 28,00 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaße beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Einen kunstvollen Moers

Hallo liebe Freunde des Lesens,

wir kommen nun zu einer Premiere.  Es ist das erste Mal, dass das Buch, welches ich vorstelle, eine Graphic-Novel ist. (Auch als „Comic für Erwachsene“ achtlos und zu Unrecht verschmäht.) Als ich es gesehen habe, da dachte ich mir: „Joar sieht hübsch aus! Ist Meins!“ Der Roman von Walter Moers „Die Stadt der Träumenden Bücher“ wird nun in erzählenden Bildern festgehalten. Florian Biege ist der Illustrator. Erschienen ist der Titel beim Albrecht Knaus Verlag.

Inhalt:

Hildegunst von Mythenmetz gehört zu den bekanntesten Dichter Zamoniens. In diesem Buch erzählt er von seinem Abenteuer, dass er erlebt hat. Es ist die Geschichte wie Hildegunst von Mythenmetz in den Besitz des Blutigen Buches kam und das Orm erwarb. Das alles passierte in einer Stadt,  von wo man schon die Bücher außerhalb der Stadt riechen kann. In diesem sagenhaften Ort wird das Lesen zu einem unvergesslichen Abenteuer.  Die Stadt, in der das alles möglich ist, heißt Buchhaim und ist in ganz Zamonien als die Stadt der Träumenden Bücher bekannt. Es fing alles damit an als der Dichtpate von Hildegunst von Myhtenmetz Danzelot von Silbendrechsler im Sterben liegt. Doch bevor er stirbt vertraut er Hildegunst ein Manuskript an. Es war das vollkommenste, das der Dichtpate jemals in seinem Leben gelesen hat.  Hildegunst soll sich an diesen Text messen, von ihm lernen, ihn studieren, so dass er bald der beste Dichter und Schreiber Zamoniens wird. Zuerst ist Hildegunst von Mythenmetz skeptisch. Doch als er den Text selber liest, fällt er in einen unbeschreiblichen Rausch, in dem er Danzelot bittet ihn in sein Totenreich zu holen. Als Hildegunst sich erholt beschließt er den Dichter aufzusuchen. Hildegunst verlässt zum ersten Mal die Lindwurmfeste. Das unvergessliche Abenteuer beginnt.

Warum dieser Titel?

Der Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“ ist bekannt. Walter Moers hat eine absurde, skurrile Fantasie und erzählt eine Geschichte, die sich auf besondere Art und Weise sich mit Bücher und der Literatur beschäftigt. Dabei kennt die Fantasie keine Grenzen. Das Unmögliche ist in Zamonien immer möglich. Der Illustrator Florian Biege schafft es die Welt in Bildern zu präsentieren, die diese Verrücktheit wiederspiegelt. Der Roman wird in verschiedenen Bücher geteilt. Der Erste Teil ist der Beginn von dem Abenteuer bis zur Lederne Grotte. Zusätzlich hat das Buch noch ein schöngestaltetes Glossar, in dem die Welt erklärt wird.

Diese Lektüre ist für die Leser, die schön gestalteten Bücher lieben und die Geschichten von Walter Moers.

Titel: Die Stadt der Träumenden Bücher Teil 1: Buchhaim

Autor/in: Walter Moers und Florian Biege

ISBN: 978-3-813-50501-6

Verlag: Albrecht Knaus Verlag

Preis: 25,00 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

 

Der Tod ist auch nur menschlich…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es gibt immer wieder Menschen, die mehr drauf haben. Zum Beispiel Musiker: Die feiern Erfolg mit ihrer Musik und dann beschließen sie, weil sie ja Texte schreiben, dass sie auch mal einen Roman schreiben könnten. Thees Uhlmann Gründer von der Hamburger Band  Tomte hatte beschlossen mit „Sophia, der Tod und ich“ seinen ersten Roman vorzulegen. Erschienen ist es beim Kiepenheuer & Witsch Verlag.

Inhalt:

Eigentlich ist der  Morgen wie jeder Morgen. Der Ich-Erzähler denkt sich nichts Böses als es an der Tür klingelt. In der Regel geht er nicht an die Tür, weil es entweder Vertreter sind oder die Zeugen Jehovas. Doch wer nun an der Tür steht, damit hat er nicht gerechnet. Es ist der Tod höchstpersönlich. Der Tod kommt immer vorbei und holt die Menschen ab. Dabei bleiben den Menschen 3 Minuten, in denen sie sich alle Wünsche erfüllen können. Irgendwie kommt der Ich-Erzähler damit nicht klar, dass er schon so früh sterben soll. Der Tod erklärt ihm, dass eine Arterie im Herzen platzen wird. Doch dann passiert etwas womit auch der Tod nicht gerechnet hat. Es klingelt wieder an der Tür. Der Tod ist selber gespannt wer das ist, denn eigentlich kann keiner klingeln, wenn der Tod bei der Arbeit ist. Der Ich-Erzähler nutzt die Chance und geht zur Tür. Seine Exfreundin Sophia ist es, die fragt ob er vergessen hat, dass er heute seine Mutter besuchen wollte. Damit beginnt das Abenteuer. Der Tod ist einfach gespannt was eigentlich passiert und hatte noch nie eine Chance das Leben kennenzulernen. Sophie ist einfach nur genervt und beleidigt ihren Ex  fortlaufend. Der Ich-Erzähler versucht sein Leben in den letzten Tagen, die ihm noch bleiben, wieder zu Recht zu biegen. Sophie zurückzugewinnen, seiner Mutter sagen, dass er stirbt und seinem Sohn, den er nie gesehen hat, sondern immer nur Postkarten schreibt, kennenzulernen. Die Reise mit Sophie und dem Tod beginnt.

Warum dieser Titel?

Thees Uhlmann schafft es mit Humor und Ernsthaftigkit über das Leben und den Tod zu schreiben. Dabei gibt er dem Tod einem Charakter, der auch nichts dafür kann, dass es ihn gibt. Uhlmann zeigt wie der Ich-Erzähler sein Leben reflektiert und wie er es versucht das Beste daraus zu machen. Dabei wird klar, dass man den Tod nicht verhindern kann, sondern dass er zum Leben dazu gehört. Es ist eine Geschichte mit skurillen Charakteren, die ihre Schwächen und Stärken haben. Das Leben ist nicht immer perfekt, aber gerade das macht das Leben ja lebenswert.

Diese Lektüre ist für die Leser, die eine lustig-ernsthafte Geschichte lesen wollen über das Leben und den Tod.

Titel: Sophie, der Tod und ich

Autor/in: Thees Uhlmann

ISBN: 978-3-462-05061-5

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

Preis 9,99 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Die Gibson Moderne

Hallo liebe Freunde des Lesens,

fangen wir doch den Monat November mit Musik an. Das nun folgende Buch widmet sich der Rockmusikgeschichte. Der französische Autor Grégoire Hervier hat mit seinem Musikroman „Vintage“ dem Rock und dem Blues Amerikas eine Geschichte gewidmet, die in einem Roadtrip mündet. Erschienen ist der Titel beim Diogenes Verlag.

Inhalt:

Thomas Dupré ist Fünfundzwanzig und verdingt sein Leben als Musikjournalist bei nicht bekannten Musikzeitschriften. Nebenbei hilft er Alain de Chévigné in dessen Gitarrenladen, der wiederum Autor von Standardwerken wie Gitarren der Popmusik und nebenbei Freund von Eddy Mitchell ist. Thomas liebt Gitarren und auch die Rock- und Bluesmusik. Eines Tages ruft ein Sammler an um eine seltene Gitarre aus Alains Laden zu kaufen. Die einzige Bedingung ist das Alain die Gitarre persönlich bei ihm in Schottland abliefern soll. Doch Alain hat keine Lust und schickt Thomas dorthin. Als Thomas in Schottland ankommt muss er zum Ort von Loch Ness. Er entdeckt, dass dem Mann das ehemalige Anwesen von Led Zeppelin Mitglied Jimmy Page gehört. Lord Winsley ist ein Sammler aus Leidenschaft. Er hat seltene Gitarren in seiner Sammlung wovon Thomas schon immer geträumt hat und die auch Musikgeschichte geschrieben haben. Zu der Sammlung gehört auch eine der legendärsten Gitarren der Welt: eine Gibson Moderne. Diese Gitarre wurde nur einmal produziert und ihr Klang ist unvergesslich. Doch Lord Winsleys Gitarrenbauer hat dieses seltene Exemplar aus der Sammlung gestohlen. Das Problem es gibt keine Beweise, dass diese Gitarre existiert hat. Die Versicherung braucht aber die Beweise. Deswegen beauftragt Lord Winsley Thomas die Beweise zu suchen. Die Kosten für die Reise übernimmt Lord Winsley persönlich. Es beginnt eine abenteuerliche Reise, in der Thomas auf skurrile Typen trifft, deren Leidenschaft Musik und Instrumente sind. Es ist die Jagd nach einer Gitarre und das erleben der Musikgeschichte.

Warum dieser Titel?

Der Autor Grégorie Hervier hat ein Buch geschrieben das eine Art Roadtrip durch die Musikgeschichte ist. Dabei wird Geschichte des Rocks und des Blues Amerika beleuchtet. Durch die Jagd wird Spannung erzeugt und auch der Charakter Thomas erfährt nicht nur über die Musik, die Musiker und den Instrumenten die wirkliche Geschichte sondern auch über sich selber erfährt er viel mehr. Es ist eine Geschichte, die durch die amerikanische Rockgeschichte führt und ausführlich über die unterschiedlichsten Gitarrentypen berichtet. Der Autor zeigt, dass er selber  eine Leidenschaft für die Musik hat und sich auskennt. Das ganze Buch ist wie ein guter Rocksong aufgebaut.

Diese Lektüre ist für die Leser, die musikbegeistert sind und eine Geschichte über die Rockmusik Amerikas lesen wollen.

Titel: Vintage

Autor/in: Grégoire Hervier

ISBN: 978-3-257-24450-2

Verlag: Diogenes

Preis: 13,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt