Mittelalterliches Transsilvanien

Hallo liebe Freunde des Lesens,

was weiß man eigentlich über Transsilvanien, dass nicht mit Dracula zu tun hat. Hmh… ja nun…da ist doch…Ach verdammt so leicht fällt einem einfach nichts ein. Der französische Autor Mathias Menegoz hat mit seinen Roman „Karpathia“ ein Bild von dem Land Transsilvanien mitte des 19. Jahrhunderts entworfen. Erschienen ist es beim Verlag Frankfurter Verlagsanstalt.

Inhalt:

Alexander Korvani stammt aus einer alten adligen Familie. Er strebt eine Karriere im Militär an. Doch eines Tages trifft er die junge Frau Baronnes Cara Amprecht. Cara steht kurz davor in die Gesellschaft eingeführt zu werden worauf sie aber keine Lust hat. Sie will Abenteuer und Spannung erleben. Alexander verliebt sich in Cara. Doch Sie will, dass Alexander ihr zu Liebe die Militärlaufbahn beendet. Alexander will es aber nicht. Dadurch aber das ein unerlaubtes tödliches Duell stattgefunden hat, weil man Alexanders Verlobte beleidigte muss er mehr oder weniger freiwillig seine Karriere im Militär beenden. Zusammen mit Cara zieht er sich auf seine vorhandene Grafschaft zurück, die die Familie Korvani vor Jahrzehnten Hals über Kopf verlassen hat.  Auf diesen Lehnsgut befinden sich die unterschiedlichste Volksgruppen. Dunkle Wälder und neblige Landschaften und eine Burg auf der laut der Bevölkerung ein Fluch liegt. Der Aberglaube und das Mystische herrschen über die Menschen. Alexander und Cara versuchen sich zu etablieren. Doch Sie stoßen auf Wiederstand und das, obwohl sie die Herrscher sind. Als sie zu einer Jagd verschiedenen Familien einladen um Macht zu demonstrieren eskaliert die ganze Situation. Es herrscht Zorn, Neid, Missgunst und Rachegefühle. Alexander und Cara merken es zu spät, dass sie auf einem Pulverfaß sitzen, wo der letzte Funke gezündet hat. Man kann nichts dagegen tun und es gab einen Grund warum die Familie Korvani ihr Lehnsgut urplötzlich verlassen hat.

Warum dieser Titel?

Der Autor Mathias Menegoz hat mit seinem Debüt einen interessanten historischen Roman geschrieben. Dabei zeigt er einen Teil Europas, der den meisten Menschen eher unbekannt ist. Es sind dort viele verschiedene Kulturen in Transsilvanien, wo es nur eine Frage der Zeit ist bis die ganze Situation eskaliert. Besonders als die Herrscher sich auf einmal einmischen. Der Autor schafft es die Düsternis und die Kompromisslosigkeit, die in dieser historischen Gegend herrscht darzustellen. Dabei sind die Charaktere nicht umbedingt sympatisch, sondern realistisch historisch  dargestellt. Man kann sowohl den Grafen verstehen mit seinen Machtansprüchen, man kann aber auch die Bevölkerung verstehen, die es nicht einsehen von jemanden beherrscht zu werden, der sich nie blicken ließ und aufeinmal sich einmischt. Es ist ein Pulverfass an kulturellen Konflikten.

Diese Lektüre ist für Leser, die einen histroischen Roman über Transsilvanien im 19. Jahrhundert lesen wollen.

Titel: Karpathia

Autor/in: Matthias Menegoz

ISBN: 978-3-627-00238-1

Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt

Preis: 28,00 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaße beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

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