Ein junger Poet….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

die Literatur kann einem so viel geben im Leben. Sie kann sogar einen ermutigen selber zu versuchen zu Schreiben beziehungsweise seine Gedanken auf Papier festzuhalten. Im literarischen Debüt vom Autoren Hilmar Klute geht es um einen jungen Mann, der versucht in der Literatur Fuss zu fassen. Erschienen ist der Roman beim Galiani Berlin Verlag.

Inhalt:

Volker Winterberg arbeitet als Zivildienstleistender in einem Pflegeheim. Zwischen den endenden Leben der Anwesenden, seinen unkollegialen Kollegen und in einer Art Beziehung zu seiner 11 Jahren älteren Kollegin Erika versucht er mit dem Schreiben bekannt zu werden. Denn die Literatur besonders die Lyrik ist es , die ihn schon von klein auf interessiert hat. Während andere um John Lennon getrauert haben, hat Volker um Heinrich Böll getrauert.  Sein großes Vorbild ist Nicolas Born. Während des Zivildienst bekommt er eine Einladung nach West-Berlin, wo er an einem Seminar teilnimmt, wo er noch andere junge Autoren trifft. Dabei trifft er auf Katja und Thomasmit ihren eigenwilligen Charaktereigenschaften. Volker lernt die Welt der Literatur kennen und versucht dabei seinen eigenen Weg zu finden.  Im Gepäck hat er bis dahin sein bestes Gedicht, dass er auf einen spontanen Kurztrip nach Paris geschrieben hat. Doch die Szene ist Segen und Fluch zugleich. Mann kann an ihr zerbrechen, sich in ihr verlieren oder seinen eigene Stil finden. Dabei helfen Volker Begegnungen mit Autoren, Patienten, Kollegen und anderen Menschen und seine eigene Liebe zu Literatur.  Er  bekommt das Gefühl, dass der Mensch denkt er muss immer Vollgas geben, weil der Tod nur an den Durchschnittlichen interessiert ist, der ohne Mühren mitkommt.  Stimmt das? Volker reflektiert im Verhalten der Menschen, was eigentlich Literatur ausmacht und manchmal träumt er davon Mitglied der berühmten Gruppe 47 zu sein.

Warum dieser Titel?

Hilmar Klute zeigt mit seinem Roman einen jungen Mann, der versucht erfolgreich zu sein in der Literatur. Er zeigt sowohl das negative als auch das positive wie Literatur gesehen wird und was sie ausmacht. Es treten Charakteren auf,  die das Leben und auch  diese Kunstszenen mit all ihren positiven und negativen Eigenschaften wiederspiegeln.  Es ist eine Welt, die sich vom Alten loslösen möchte und was eigenes auf die Beine zu stellen. Der Autor zeigt zu dem die Stimmung in West-Berlin der achtziger Jahre. Klute nimmt kein Blatt vor dem Mund und kein Schriftsteller ist vor ihm sicher. In diesem sammeln sich neben den jungen Autoren auch die alte Riege wie zum Beispiel Günther Grass,  Hans Werner Richter oder Peter Celan.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die über die Liebe und Eigenwilligkeit der deutschen Literatur lesen wollen.

Titel: Was dann nachher so schön fliegt

Autor/in: Hilmar Klute

ISBN: 978-3-462-05419-4

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

Preis: 12,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

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