Ein stiller, schöner Moment….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es gibt Romane die ganz still sind, kein Drama haben und trotzdem sind sie schön zu lesen. Man genießt es als Leser ohne Aufregeung eine schöne Geschichte vor Augen zu haben. Der verstorbene Autor J.L. Carr hat mit seinem Roman „Ein Monat auf den Land“ so etwas erschaffen. Erschienen ist das Buch beim Dumont Verlag.

Inhalt:

Es ist der Sommer 1920 im nordenglischen Oxgodby als Tom Birkner in einem kleinen yorkischem Dorf ankommt.  Er arbeitet als Bildrestaurator und soll in der Kirche ein altes Wandgemälde freisetzen. Das ist auch sein erster Auftrag, den er alleine macht. Tom lernt den mürrischen Reverend Keach kennen, in dessen Auftrag er arbeitet. Wobei der Pfarrer deutlich zu erkennen gibt, dass er nur dem Wunsch der verstorbenen Miss Hebron nachgeht, die der Kriche nur eine Entsprechende Summe vererbt, wenn das Gemälde frei ist. Die Testamentvollstrecker achten penibel darauf, dass alles im Testament auch wirklich erfüllt wird.  An der Kirche arbeitet auch Moon ein Archeäloge, der auch einer Aufgabe nachgeht.  Doch Tom hat die Arbeit aus einen Grund angenommen. Er ist nämlich auf der Suche nach sich selbst. Als er von der Front im 1. Weltkrieg zurückkam hat ihn seine Frau Vinny verlassen. Sein Leben ist in trümmern. Nun versucht er in dem kleinen Dorf wieder zurück in das Leben zu kommen. Dabei begegnet er verschiedenen Charakteren des Dorfes, die ihn mit der Sekpsis als auch Offenheit in das Leben zurück helfen. Tom lernt auch die Frau des Reverand Keach kennen und es entsteht eine Art Beziehung zwischen den Beiden. Dabei merkt Tom je mehr er das Gemälde freisetzt, desto mehr wird auch sein Leben wieder freigesetzt.

Warum dieser Titel?

J.L. Carr hat mit  dem Roman „Ein Monat auf dem Land“ etwas ruhiges bodenständiges geschrieben. Es ist eine Geschichte, in der das Drama schon passiert ist und nun aufgearbeitet wird. Der Hauptcharakter Tom muss sein Leben, dass durch den 1. Weltkrieg zerstört wurde wieder aufbauen. Dabei helfen ihm die verschiedenen Charakteren des Dorfes, die sowohl Sekpsis als auch Offenheit mit sich bringen. Dabei wird eine Paralelle gezeigt: Wie das Gemälde muss man auch manchmal seine eigenes Leben restaurieren. Der Autor zeigt ein Ruhe,  in die der Mensch es schafft über sich und das Leben nachzudenken. Die einzige Frage, die bleibt ist: Wieso erst jetzt? Das Buch erschienen nämlich im englischen schon 1980.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die  ein ruhiges, stilles Drama und über einen nachdenklichen Charakter lesen wollen.

Titel: Ein Monat auf dem Land

Autor/in: J.L. Carr

ISBN: 978-3-832-16431-7

Verlag: Dumont

Preis: 10,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

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