Zwei Schwestern…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

die Beziehung zwischen Geschwistern in einer Familie kann eine ganz eigene Dynamik entwickeln. Die kanadische Autorin Alex Ohlin schildert in ihrem Familienroman „Robin und Lark“ die Beziehung zwischen zwei Schwestern, die ihr eigenes Leben leben. Erschienen ist das Buch beim C.H. Beck Verlag.

Inhalt:

Lark und Robin haben es nicht leicht in ihrem Leben. Sie sind beiden Schwestern, doch ihre Mutter Marianne kümmert sich nicht um die beiden und ist eher auf ihr Leben fokusiert. dadurch wird Lark zur Ersatzmutter für Robin. Sie sorgt sich um sie und es entsteht zwischen den zwei Schwestern eine enge Bindung. Doch sie sind auch total unterschiedlich vom Charakter. Lark ist ein ruhige Person, die Verantwortung übernimmt. Robin ist dagegen ein sehr impulsiver Mensch, der in manche Momenten Lark an ihre Mutter erinnert. Während Lark sich der Filmbranche widmet in dem sie eine angesehene Cutterin wird, macht ihre jüngere Schwester Robin Karriere als Pianistin.  Weil Lark sogut wie die Mutterrolle eingenommen hat, gibt es zwischen den beiden Schwestern eine starke Bindung. Doch als Robin auf Tournee in Europa unterwegs ist bekommt Lark auf einmal eine Karte von hier auf der Drauf steht: Suche nicht nach mir! Ab dem Moment wird alles anders. Lark sieht ihre Bindung zu Robin schwinden und hat selber mit ihrem Leben Probleme. Kann sie ihr Leben meistern und kann sie auch wieder die alte Bindung zu Robin aufbauen? Das Leben kann man nicht kontrollieren…

Warum dieser Titel?

Die Autorin Alex Ohiln beschreibt in ihrem Roman die Bindung zwischen zwei Schwestern, deren Mutter sich nicht Verwantwortlich gegenüber den Beiden. Es entseht ein Familienroman, der zeigt wie Problematisch es sein kann, wenn auf einmal die Bindung, von der man dachte, dass sie existiert, nicht mehr vorhanden ist. Die Charaktere der Schwestern sind so unterschiedlich und werden von der Autorin Alex Ohil auch deutlich gezeigt. Der Leser bekommt nur die Sicht von Lark und damit einen einseitigen Blick auf diese Beziehung zwischen den zwei Schwestern. Dadurch ist auch der Leser im unwissenden warum die Bindung auf einmal nicht mehr vorhanden ist. Lark versucht das Leben zu meistern und merkt auf einmal, dass nicht nur ihr Bindung zu Schwester sich ändert, sondern auch allgemine Ihre Ziele im Leben.

Dieser Lektüre ist für alle Leser, die eine Familienroman über die Bindung zweier chakrakterlich unertschiedlicher Geschwister lesen wollen.

Titel: Robin und Lark

Autor/in: Alix Ohlin

ISBN: 978-3-406-74775-5

Verlag: C.H. Beck

Preis: 23,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Eine Zukunft, die nicht fern ist….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es gibt Bücher da fällt es irgendwie schwer den Inhalt wiederzugeben und trotzdem versucht man es. Die Autorin Anna Burns hat mit ihrem preislich ausgezeichneten Werk „Milchmann“ eine  Gesellschaft entworfen, die unsere besonders die englische Gesellschaft wiederspiegelt. Erschienen ist das Buch beim Tropen Verlag.

Inhalt:

Sie ist Achtzehn und lebt in einer Welt beziehungsweise in eine Gesellschaft in der Denken Gefährlich ist.  Die Welt ist gespalten zwischen Menschen in der Stadt und den auf der anderen Seite des Sees. Verweigerer tyranniseren die Stadt, werden aber auch gejagt vom Staat, der nicht sonderlich beliebt ist. Die Stadt selber ist gespaltet zwischen Befürworter und Verweigerer. Man muss aufpassen was man tut, denn Gerüchte können Lügen erzeugen, die den Tod hervorrufen. Die Achtzehnjährige ist eine komische Frau, den sie liest im gehen und bekommt nichts von Ihrer Umwelt mit. Doch dann taucht ein Mann auf, der sich als Verweigerer entpuppt und sie anmacht. Sie versucht ihn zu ignorieren, aber er weiß über ihr Leben bescheid. Dazu entsehen Gerüchte und Lüge, die als Wahrheiten verkauft werden. Sie selber muss einsehen, dass sie immer bis jetzt, ihre Umwelt ignoriert hat um Problem zu vermeiden, dadurch aber auch Probleme entstehen können. Kann sie den Milchmann entkommen? Was ist das eigentlich für eine Welt? Ihre verschiedenen sozialen Beziehungen sind auf dem Prüfstand in einer Gesellschaft in der Gewalt und Misstrauen herrscht.

Warum dieser Titel?

Die Autorin Anna Burns hat in ihrem Roman eine Gesellschaft entworfen die gespalten und durch Gewalt geprägt ist.  Es ist eine Art Zukunft, die doch mit der Realität mehr gemein hat als man denkt. Der Hauptcharakter befindet sich auf einmal zwischen den Stühlen und wird sich seiner Gefühle wahr. Burns zeigt wie sehr der Mensch nach Ignoranz, Gewalt und Lüge die Gesellschaft  bildet. Es ensteht Missgunst und es existiert kein Vertrauen mehr. Sie spricht dabei  sowohl politische als auch soziale Themen an, die durch gewissen Situationen an die Oberfläche gekommen sind und Einfluss haben auf unsere heutige Geschichte haben. Es ist schwierig das Buch in Wort zu fassen. Die Autorin zeigt wie sehr ein Konflikt die Gesellschaft spalten und welche inneren Konfilkte es auch verursachen kann. Es werden Wörter vermieden, da man keine Gefühle mehr zulässt. Es wird gezeigt in welche Richtung die Gesellschaft zusteuert und welche Konsequenzen Konflikte haben.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die eine Geschichte über eine erschreckende realistische in zukunft existierende Gesellschaft lesen wollen.

Titel: Milchmann

Autor/in: Anna Burns

ISBN: 978-3-608-50468-2

Verlag: Tropen

Preis; 25,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

39, Singel, kinderlos……

Hallo liebe Freunde des Lesens,

unsere Gesellschaft ist immer noch geprägt von bestimmten Bildern im Kopf. Fest sind sie verankert. Zum Beispiel das Frauen Kinder haben wollen umbedingt. Die Autorin Jami Attenberg zeigt in Ihrem neuen Roman, dass der Hauptcharakter, eine Frau, etwas feststellt, nämlich dass das alles nicht Ihr Ding ist. Erschienen ist das Buch beim Schöffling & Co. Verlag.

Inhalt:

Andrea ist Neununddreißig und immer noch single. Lebt in einer kleinen Wohung in New York mit direkten Blick auf die Skyline. In New York ist sie gelandet nachdem sie ihr Kunststudium abgebrochen hat. Während Ihre beste Freundin Indigo heiratet und Schwanger wird zieht Andrea durch die Clubs und lässt sich auf verscheiden Dates ein. Dabei merkt Sie wie alle versuchen Ziele im Leben zu erreichen. Sie dümpelt umher und fragt sich was eigentlich alle haben.  Mit Ihrer Art bringt sich auch des öften ihr Umfeld in Verlegeheit und schafft es in die oder ander komsiche Situation reinzurutschen. Dabei wird sie immer wieder von Ihere Familie konfrontiert. Ihr Bruder der eine Familie hat und Ihre Mutter, die es verstehen kann warum Andrea immer noch keinen Mann hat und auch keine Kinder haben möchten.  Doch Andrea geht ihren eigenen Weg mit ihrer Art in einer Welt, die Frauen immer noch als erfolglos ansehen, wenn sie keine Kinder haben wollen.

Warum dieser Titel?

Mit viel Witz und auch Ironie zeigt die Autorin Jami Atteneberg den Charakter einer Frau, die sich gegen die Vorurteile der Gesellschaft stellt. Dabei wird deutlich welche Problematik Frauen,  wenn sie über Dreißig sind, in der Gesellschaft haben. Der Charakter Andrea ist mit ihrer ehrlichen Art und auch Ihrer Einstellung  eine Antwort auf diese verzwickte Lage.  Mit ihrer Art geht Andrea ihren eigenen Weg, der auch manchmal holbrig wird. Die Autorin nimmt dabei die Gesellschaft aufs Korn, die immer noch vorschreibt was eine Frau zu tun hat und was nicht. Andrea muss sich den Vorurteile stellen, die man hat gegenüber Frauen und das Männer eigentlich genauso planlos sind. Es wird gezeigt, dass man selber herausfinden muss was man möchte und was nicht und man sollte einfach signaliseren, dass man auf manche Sachen kein Bock hat oder wie die Autroin sagt: Nicht mein Ding.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die über eine Frau lesen wollen, die mit ihren eigensinnigen Charakter ihren Weg geht.

Titel: Nicht mein Ding

Autor/in: Jami Attenberg

ISBN: 978-3-89561-357-9

Verlag: Schöffling & Co.

Preis: 22,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

4 Frauen, 4 Leben, 1 Geschichte….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

eigentlich ist es heutzutage nicht üblich auf einen Anrufbeantworter beziehungsweise einer Sprachbox Nachrichten zu hinterlassen oder abzuhören. Die spansiche Autorin Arantza Portabales zeigt mit ihrem Roman „Alles, was geschieht, hat seinen Grund“ was das hinterlassen Nachrichten für eine Geschichte erzählen können.

Inhalt:

In der Stadt Madrid leben vier Frauen, die nicht unterschiedlicher sein können. Diese Frauen befinden sich alle gleichzeitig an einem Wendepunkt in Ihrem Leben, weil sich Situationen ergeben, die sie meistern müssen. Carmela erfährt, dass sie Krebs hat und es nicht überleben wird. Ihrem Sohn Manuel, der als Arzt in Afrika tätig ist, hat sie es bis jetzt verschwiegen. Nun ist es Zeit die Wahreit zu sagen. Marina muss ihren Scheidung verkraften, dabei fällt ihr auf, das sie als Scheidungsanwältin ihren Mandanten immer angelogen hat. Es wird nicht besser mit der Zeit. Sara ist eine junge Frau, die kurz vor Ihrer Hochzeit steht, aber dadurch immer unsicherer wird, weswegen sie ihre eigene Therapie startet. Viviana ist eine Prostiuierte, die versucht ihre Schulden abzuarbeiten und endlich ihrem Vater, das schreckliche Familiengeheimins beichtet, dass sie seit Jahren mit sich rumschleppt und Sie in diese Situation gebracht hat.  Diese vier Frauen müssen sich ihren Ängsten und Schicksalen stellen. Jede auf Ihre Art. Doch Ihre Wege werden sich überkreuzen. Sie werden sich begegnen und manchmal verbindet sie mehr als man denkt.  Den Frauen wird eines klar:“Alles, was geschieht, hat seinen Grund“…

Warum dieser Titel?

Die spanische Autorin Arantza Portbales hat mit diesem Roman das Schicksal von verschieden Frauen beleuchtet, die sich ihren eigenen Problemen stellen müssen. Sei es eine tödliche Krankheit, eine schreckliche Vergangenheit, eine Scheidung oder die Angst vor wahren Gefühlen. Es ist ein Blick auf verschiedene Alterstufen der Frau  und damit schafft die Autorin auch in verschiedenen Schichten der Gesellschaft zu blicken. Das besondere an diesem Roman ist, dass das alles Sprachnachrichten sind, die die Frauen auf den Telefonen oder Handys hinterlassen. Durch die vier Personen ensteht ein flotter Ryhthmus und nach und nach werden die Puzzelstücke aneinander gereiht und ergeben für den Leser ein Ganzes. Die Autorin zeigt durch die Verwebung und Verbidnungen der Charakteren, dass es vielleicht gar kein Zufall gibt, sondern alles aus einen bestimmten Grund passieren kann, den man erst später erkennt oder Auswirkungen hat auf das eigene Leben oder das Leben Anderer.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die über vier Frauen die bestimmen Lebenssituationen ausgeliefert sind und sie meistern, lesen wollen.

Titel: Alles, was geschieht, hat seinen Grund

Autor/in:  Arantza Portabales

ISBN: 978-3-442-71788-0

Verlag: btb

Preis: 10,-

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Sprache kann vieles bewirken…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

irgendwie habe ich momentan einen Hanserlauf. Kommen wir zum Buch. Die Sprache kann beziehungsweise ist ein großer Faktor unserer Gesellschaft. Die Autorin Kübra Gümusay zeigt was es mit der Sprache auf sich hat und was sie auslösen kann.  Erschienen ist das Buch beim Hanser Verlag.

Inhalt:

Sprache hat vieles verursacht sei es den Menschen zu kategoeriesen oder Vorurteile zu fördern. Es hat die Menschen nicht zu einer gemeinsamen Gesellschaft geformt, sondern es unterteilt. Manche werden sogar durch die Sprache Unsichtbar und werden von Anderen wie Luft behandelt.  In der Politik zum Beispiel wird die Sprache auch dazu genutzt um Feindbilder aufzubauen, die das Klischeedenken unterstützen und somit verhindern, dass eine friedvolle Gemeinschaft entstehen kann.  Mann soll über Sätze wie zum Beispiel „Das darf man jawohl sagen dürfen“ nachdenken was für einen Einfluss sie haben. Selbst die Sprache werden einem Ranking unterworfen. Die eine Sprache ist mehr Wert als die andere Sprache. Wieso ist das so und was können wir dagegen tun? Kann es ein freies Sprechen geben, wo keiner sich diskriminiert fühlt oder Zorn und Wut entfacht? Wie sehr bestimmt die Sprache unser Sein und wie können wir es beeinflussen damit jeder sich akzeptiert und niemand sich ausgegrenzt fühlt? Frau Gümüsay geht dem auf dem Grund…..

Warum dieser Titel?

Die Autorin Kübra Gümusay zeigt anhand von Beispielen, aber auch an sich selber, wie sehr Sprache das Sein beeinflussen kann. Dabei geht sie darauf ein wie sehr wir die Sprache nutzen um andere Auszugrenzen und was wir eigentlich damit anrichten. Durch die persönliche Erfahrungen schafft es dem Leser einen Einblick zu geben in die Welt der Sprache. es kann zu Denkanstößen führen, die mehr ein Gemeinsam stehen und nicht mehr für Zorn, Hass oder Ausgrenzung. es nicht nur ein Plädoye sondern es zeigt auch die Entwicklung Der Sprache, wie die Rechte es nutzen ihr Vokabular in unseren Alltagsprache einzubauen. Man fängt an selber darüber nachzudenken wie man redet. Wie gesagt dieses Buch hat auch eine sehr persönlichen Hintergrund, weil die Autorin selber unter dieser Ausgrenzung und Abstemplung gelitten hat. Sie versucht sogar eine Lösung zu finden wie ein freies Sprechen funktionieren könnte. Dabei spielt das Sein eine große Rolle. Durch ein freies Sprechen ist es vielleicht möglich eine tolerantere und friedvolle Gesellschaft zu schaffen.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die über den Einfluss der Sprache auf  das Sein des Menschen lesen wollen.

Titel: Sprache und Sein

Autor/in: Kübra Gümusay

ISBN: 978-3-446-26595-0

Verlag: Hanser

Preis: 18,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Treffen sich zwei Menschen….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

was passiert wenn sich zwei Menschen treffen, die sich eigentlich gar nicht treffen können? Der Autor Markus Orths hat mit seinem neuen Roman „Picknick im Dunkeln“ zwei Charateren zusammen gebracht zwischen denen 700 Jahre sich befinden. Stan Laurel und Thomas von Aquin. Erschienen ist das Buch beim Hanser verlag.

Inhalt:

Arthur Stanley Jefferson, auch besser bekannt als Stan Laurel vom berühmten Filmduo Dick und Doof, findet sich in absoluter Dunkelheit wieder. Das Letzte an was er sich erinnert war, dass er im Krankenbett lag und mit einer Schwester geredet hat. Nun befindet er sich in einer Dunkelheit, wo er absolut nichts sehen kann. Er spürt nur seinen Körper und auch seine Melone, die er auf seinen Kopf trägt. Aber wo befindet er sich? Noch dazu trifft er auf eine zweite Person die  sich auch in dieser Dunkelheit befindet. Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen stellt es sich heraus, dass es der Mönch und Philosoph Thomas von Aquin ist. Stan ist verwirrt. Wie kann es sein, dass er auf einmal mit einen Menschen reden kann, der eigentlich vor 700 Jahren gelebt hat? Schliesslich finden sie beide heraus, dass sie sich angeblich in einer Art Röhre befinden. Sind sie Tod? Ist es das Ende? Stan und Thomas fangen miteinander zu Reden während sie versuchen herausfinden wo sie eigentlich sind und was es damit auf sich hat.  Dabei entstehen interessante Gespräche über den Glauben, über die Wahrheit und über deren beider Leben. Kann Stan seine Angst vor dem Tod besiegen? Mit Thomas hat er einen besonderen Begleiter und auch einen besonderen Gesprächspartner.

Warum dieser Titel?

Es ist eine umögliche Paarung, die der Autor Markus Orths in seinen Roman präsentiert. Mit Arthur Stanley Jefferson, der zu den besten Komiker der Welt zählt und Thomas von Aquin, der nicht nur heillig gesprochen wurde, sondern auch zu den größten und wichtigsten Philosophen gehört, ein skurille Paar geschaffen. Zwei Personen, die in ihrem Gebiet zu den Besten gehörten. Orths schafft es, das dem Leser die 700 Jahre nur bedingt auffallen. Es werden Einblicke in die Leben der beiden Protagonisten geworfen. Es enstehen philosophische Gespräche über Themen wie zum Beispiel Tod oder Gott. Es wird verständlich erklärt. Beide Charakteren haben vom Fachgebiet des jeweils anderen kein Ahnung, deswegen muss Markus Orths auch von vorne anfangen. Der Autor schafft dadaurch den Themen eine Leichtigkeit zu geben.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die eine philosophische Geschichte über zwei berühmten Personen lesen wollen.

Titel: Picknick im Dunkeln

Autor/in: Markus Orths

ISBN: 978-3-446-26570-7

Verlag: Hanser

Preis: 22,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

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meineliteraturwelt

Wörter können mehr sein…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

nach langer langer Zeit hat Peter Bieri wieder einen Roman herausgebracht. Wie ihr kennt ihn nicht? Dabei ist sein bekanntest und erfolgreichtes Werk „Nachtzug nach Lissabon“, der in etlichen Sprachen übersetzt und auch verfilmt wurde. Ach ja sein Autorenname ist Pascal Mercier und der neue Roman „Das Gewicht der Worte“. Erschienen ist das Buch beim Hanser Verlag.

Inhalt:

Simon Leyland ist über sechzig und ein erfolgreicher Übersetzer, der den Verlag seiner viel zu früh verstorbenen Frau übernommen hat. Er bekommt ab und zu heftige Anfälle von Migräne. Schliesslich wird ihm vom Arzt gesagt, dass er an einem Tumor leidet, woraufhin er seinen Verlag verkauft, den er von seiner verstorbenen Frau  übernommen hat. Doch dann stellt es sich als Irrtum raus, dazu kommt das sein Onkel, der in Lodon lebt vertorben ist und him sein Haus verrebt hat. Simon begibt sich dort hin. Ohne Verlag und mit der Erkenntnis, dass er nicht stirbt beziehungsweise Todkrank ist eröffnet für ihn ein ganz neues Leben. Mit alten Bekanntschaften, Freunde und seinen Kinder betrachtet er dsa Leben aus einer ganz andere Perspektiv und begibt sich damit auf die Reise nach dem Leben, dass er bis jetzt geführt hat und noch führen wird. Dabei schreibt er auchBrief an seine verstorben Frau, damit sie alles bekommt und er  gleichzeitig seine Trauer als auch sein neues Leben beginnen kann. Die Sprache wird sein ständiger Begleiter sein….

Warum dieser Titel?

Wenn man von diesem Roman eine Spannung erwartet ist man falsch. Dem Autor Pascal Mercier geht es nicht um die Geschichte an sich. Der Charakter befindet sich auf einmal einem Leben gegenüber mit dem er nicht mehr gerechnet hat beziehungswesie schon abgeschlossen hatte. Dabei zeigt Mercier wie sehr die Sprache eine wichtige Rolle spielt ob nun im medizinischen oder juristischen Bereich. Es ist ein Roman, der in das  philiosopische geht in dem er das Leben analysiert. Es werden Thematiken wie Trauer, Träume oder Ziele im Leben behandelt. Klar wirkt es manchmal zu perfekt aber darum geht es auch nicht in dem Buch, sondern was Sprache ist, wie wir sie nutzen oder was es in einem auslösen kann. Es passt zum Charakter und den anderen Figuren in dem Buch. Die Sprache / Worte sind der Dreh- und Angelpunkt von diesem Roman.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die eine ruhige lebensphilosopische Geschichte lesen wollen.

Titel: Das Gewicht der Worte

Autor/in: Pascal Mercier

ISBN: 978-3-446-26569-1

Verlag: Hanser

Preis: 26 ,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Eine Seefahrt und ein Rätsel…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

im Sommer 2014 hat man auf dem Meeresgrund das Wrack eines Schiffes entdeckt und geborgen. Dabei handelt sich um das lang vermisste Schiff der englische Marine die Erebus. Michael Palin, selber begeisterter Seefahrer, nimmt sich die Geschichte, das auch gleichzeitig zu den größten Rätsel auf See gehört, vor. Erschienen ist das Buch beim Mare Verlag.

Inhalt:

Es ist der 19. Mai 1845 als von den Docks von Greenhithe zwei Schiffe aufbrechen unter dem Befhl des Kapitäns und Entdeckers Sir John Franklin. Es handelt sich um das Schiff namens Terror und dem Schiff Erebus. Sie brechen auf um in der Antarktis den Seeweg über die Nordwestpassage zu erkunden.  Für die englische Marine ist es eine sehr wichtige Mission. Auf der Seekarte ist der Weg noch nicht entdeckt beziehungsweise der Fleck ist noch weiß. Sir John Franklin macht sich mit 134 Männern auf den Weg. Es wird eine Reise in das Ungewisse. Zwar haben die Mannschaften Erfolge zu vermelden, doch das reicht nicht. Also brechen die beiden Schiffe, Terror und Erebus, wieder auf. Doch diese zweite Fahrt wird die Letzte sein. Die Schiffe verschwinden spurlos und man weiß nicht was mit der Crew passiert ist. Wie schon gesagt im Sommer 2014 stoßt man auf ein Wrack, das sich als die Erebus herrausstellt. Nun hat man die Möglichkeit das größte Rätsel auf der See zulösen. Michael Palin macht sich auf die Suche…..

Warum dieser Titel?

Dieses Buch ist eine Mischung aus Sachbuch und Abenteuerroman. Michael Palin war von 2009 – 2012 Präsident der Royal Geographical Society. Er wurde nicht nur beauftragt dem Rästel auf dem Grund zu gehen, sondern er hat selber auch ein persönliches Interesse an dem Schicksal des Schiffes Erebus. Es werden historische Quellen sowohl vom Kaptiän als auch von andere Schiffsmitgleidern genutzt um die Fahrt nachzuvollziehen. Dabei wird der Antrieb als auch das soziale Leben dieser Männer beleuchtet. Sie wollten umbedingt diese Nodwestpassage entdecken für ihr Land, für die Marine aber auch für den Ruhm, der dadurch entsteht. Michael Palin erklärt die Perspektive der Männer und schafft es durch Fakten gleichzeitig eine stimmungsvolle realistische Abenteuergeschichte. Man merkt dem Autoren Michael Palin an, der übrigens auch Mitglied der englische Comedygruppe Monty Phyton ist, dass er die Erfahrung und auch das Wissen hat um den Rätsel beziehungsweise die Geschichte der Erebus auf das Blatt Papier zubringen.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die ein ein Abenteuer einer Seefahrt lesen wollen, das sich als weltweit größte Rästel der See entpuppt.

Titel: Erebus

Autor/in: Michael Palin

ISBN: 978-3-866-48604-1

Verlag: Mare

Preis: 28,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt