Bartholomäus und die Brüder Schlangiweit…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

Alexander Humboldt hat es nie nach Indien geschafft. Dafür haben die bayerischen Brüder Schlangiweit, die Humboldt verehren, 1855 Indien erforscht. Der Autor Christopher Kloeble hat diesen historischen Hintergrund für seinen Roman „Das Museum der Welt“ als Grundlage für ein Abenteuer genommen. Erschienen ist das Buch beim DTV Verlag.

Inhalt:

Bartholomäus ist ein kleiner Waisenjunge, der in Bombay in einer Einrichtung für Waisenkinder lebt. Mit seinen Zwölf Jahren beherrscht er schon 12 verschiedene Sprachen, wie zum Beispiel Deutsch oder Englisch. Vater Fuchs, der Leiter hat ihm das beigebracht und ihm auch alles über Humboldt und andere wissenschaftliche Hintergründe erklärt. Bartholomäus hat angefangen ein Museum der Welt zu bauen in dem verscheiden Objekte vorhanden sind, die für Ihn wichtig sind. Es soll das erste Museum Indiens werden. Doch die anderen Kinder zerstören das Museum. Eines Tages ist aber Vater Fuchs verschwunden und dafür tauchen drei Männer auf, die sich als die Brüder Schlangiweit aus Bayern vorstellen. Sie brauchen eine Übersetzer für Ihre Reise durch Indien. Bartholomäus begibt sich auf eine Reise in der er viel neues über Indien erfährt und sieht. Seine Welt, die vorher nur aus Bombay bestand, wird erweitert. Dabei gerät er in die Fronten zwischen den Russen, Chinesen und Engländer, die um die Macht in diesem Gebiet kämpfen. Auf dieser Reise wird Bartholomäus nicht nur Indien kennenlernen, sondern er wird auch endlich seine Identität finden.

Warum dieser Titel?

Die Brüder Schlangiweit hat es tatsächlich gegeben und sie haben wirklich für die Britisch East Indian Company Indien erforscht. Der Autor Christopher Kloeble schafft es gekonnt einen fuktive Figur in das Abenteuer von den Brüdern einzubauen, so dass die Geschichte realistsich wirkt. Es werden sich an echte historische Ereignisse orientiert um mehr Hintergrundwissen zu geben. Dabei bekommt man nicht nur einen Eindruck von Charakteren der Brüder Schlangiweit, die doch unterschiedlich waren sich aber gut ergänzen, sondern auch von einem Jungen, der nach seiner Identität sucht und einem Land das nach Freiheit ruft und gespalten ist. Es ist ein historisches Abenteuer von bayerischen Entdecker in Indien, deren Werk erst viel Später an Bedeutung gewonnen hat.  Der Leser bekommt auch viel Wissen vermittelt über die politischen und geselschaftlichen Situationen, die Strapazen der Reise, die Humboldt nicht verwirklichen konnte und auch was mit den Brüdern Schlangiweit passiert ist. Man bekommt Lust noch mehr über diese Brüder und Ihre hinterlassen Dokumente und Fotos zu erfahren.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die eine Abenteuergeschichten von Entdeckern hinter einem historischen realistischen Hintergrund lesen wollen.

Titel: Das Museum der Welt

Autor/in: Christopher Kloeble

ISBN: 978-3-423-14805-4

Verlag: DTV

Preis: 14,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

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