Die Zeit nach der Wende…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

nach der Wende 1989/1990 befand sich Deutschland in einem Umbruch, gerade in Ostdeutschland standen die Menschen auf einmal vor ein anderen Zukunft als geplant war. In seinem Roman „Stern 111“ widmet sich der Autor Lutz Seiler einer speziellen Gruppierung nach der Wende.

Inhalt:

Carl ist Planlos. Als er nach Hause kommt, beschließen seine Eltern Ingrid und Walther Bsichoff nach dem Grenzen offen sind, den Osten zu verlassen. Carl soll währendessen in Gera bleiben und auf das Haus und das Auto, ein Shiguli, aufpassen soll.  Die Eltern haben immer noch Angst, dass sie erwischt werden selbst, denn obwohl das system sich am auflösen war, war man nicht sicher.  Doch Cral beschließt in seiner Verlorenheit nach Berlin zu fahren. Dort lebt er auf den Straßen und wird eine Gruppen Menschen, die sich das „Rudel“ nennen aufgenommen. Während seine Eltern ihre Flucht quer druch Deutshcland machen udn versuchen eine neues Leben zu starten erlebt Carl in Berlin die Zeit nach der Wende, als die Häuser besetzt waren, die Russen noch an der Macht waren und die Arbeiter anch Freiheit strebenten ohne eine System zu gehorchen und  dabei ihre eigene Welt erschaffen. Carl irrt zwischen den verschiedenen Charakteren und findet sowohl Freundschaft als auch die Liebe im Alkoholrausch, ist aber verloren, da immer noch daran zu nagen, dass sein Eltern ihn verlassen haben. Auch seine Eltern haben es nicht leicht. Immer wieder haben Sie Angst vom alten System aufgeriffen zu werden. Als Flüchtlingen schlagen sie sich druch um ein neues Zuhause zu fidnen. Findet Cral in Berlin einen neues Zuhause und wird er seine Eltern wieder treffen? Der Osten Deutschlands befindet sich nach der Wende ineien Umbruch.

Warum dieser Titel?

Lutz Seiler hat mit seinen Roman „Stern 111“ wieder eine Geschichte geschrieben, die sich mit der Wendezeit in Deutschland beschäftigt. Dabei wirft er einen Blick auf eine Szene in Berlin, die früher Häuser besetzt hat, weil die frei sein wollte und es noch keine neues System gab. Er schildert wie die Menschen zwischen dem Fall des alten Regiems und der Neuordnung, ihr eigenes Reich von Glück und Fairness zu gründen versuchen, für die Arbeiter, die vorher ausgebeutet wurden sind. Auch wirft der Autor einen Blick auf die Menschen, die aus dem alten System geflohen sind und versuchen ein neues Leben aufzubauen. Man muss den Vorgänger  Roman „Kruso“ nicht lesen, auch wenn ein Charakter aus diesem auftaucht.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die eine Geschichte über Hausbesetzer und der Verlorenheit nach der Wiedervereinigung Deutschlands lesen wollen.

Titel: Stern 111

Autor/in: Lutz Seiler

ISBN: 978-3-518-42925-9

Verlag: Suhrkamp

Preis: 24,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Ein Gedanke zu “Die Zeit nach der Wende…

  1. Bei der Ausbeutung widerspreche ich ich. Die Arbeiter an der Basis haben in der Regel gut verdient und wurden gewertschätzt. Immerhin war es die mit denen man das System aufbauen wollte: Arbeiter und Bauernstaat. Schwer hatten es in der DDR Menschen die an Gott glaubten und Andersdenkende. Man darf nicht vergessen, dass es bezahlbaren Wohnraum gab, keine Arbeitslosigkeit, bezahlbare Kultur für alle. Was es nicht gab ist hinreichend bekannt. Trotzdem , die Ausbeutung ist in diesem Gesellschaftssystem zu finden.

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