Ein Mensch, der Hoffnung gab…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

man hat lange darauf gewartet. Sogar seine Frau war schneller. Doch nun ist es soweit der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, der erste Afroamerikanische Präsident schildert persönlich in seiner Autobiografie seinen Weg, wie er zudem geworden ist was er ist und was er alles erlebt hat. Ach übrigens es ist erst Teil 1. Erschienen ist das Buch beim Penguin Verlag.

Inhalt:

Der 4. November 2008 ist nicht nur in die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika eingegangen, sondern sogar in die Geschichte der Welt. Menschen strömten auf die Straße und feierten ihren Präsidenten. Dieser Mann, der für viele die Hoffnung auf eine bessere Welt symbolisierte. Doch was hat diesen Mann angetrieben? Was waren seine Ziele und warum hatte er diese Ziele? Welchen Menschen haben ihn begleitet und unterstützt? Es gibt nicht nur einen Einblick in die Persönlichkeit und in das Private, sondern es wird auch gezeigt wie das amerikansiche Politiksystem funktioniert, was es ausmacht und wie man reagieren muss. Es wird ersichtlich, das auch Barack Obama zuerst ein Anfänger war, der lernen musste wie er sich in Situationen verhalten soll und auch auf Kompromissen eingehen. Man bekommt die große Wirtschaftskriese mit wie die Immobilienblase platzt und die USA damit ein Faß ohne Boden geschaffen hat. Obama versucht wieder das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, die so bitter enttäuscht wurden. Doch es ist wichtig das alle zusammenarbeiten, auch wenn ihre Intresse unterschiedlich sind. Das Ziel ist die USA wieder zu dem zu machen, was das Land den Menschen immer versprochen hat. Obama weiß aber, dass er es nicht allein schafft und so versucht er auch die Gegner von sich zu überzeugen und sie ins Boot zu holen. Denn das Ziel ist um einiges Größer.

Warum dieser Titel?

Man wusste lange warten um den persönliche Bericht eine Mannes zu lesen, der wie für einen historischen Moment in der Geschichte der vereinigten Staaten von Amerika steht. Obama berichtet nicht nur von seinen Erfolgen, sondern auch von seinen Fehlern, die Strapazen eines Wahlkampfes und wie sehr es auch die Beziehung zu seiner Familie beeinflusst hat. Als Leser bekommt man einen Blick in das politische System der USA, einem Land das gespalten ist. Obama verliert dabei aber nicht das Menschliche, das Herzliche und nimmt dabei immer die Menschen im Fokus, die seine Weg kreuzten. Doch er muss auch schmerzliche Kompromisse eingehen. Er respektiert jeden auch seine Gegner und beschreibt nicht nur politische Gegner wie Sarah Palin und John McClain oder Hilray Clinton, sondern beschreibt auch die Menschen, die ihn geprägt, deren Arbeit er bewundert hat und auch die, die an seiner Seite waren. Auf den ersten Seiten entschuldigt sich Obama schon mal, das noch ein zweiter Teil erscheinen wird und wenn man das Buch liest weiss mann auch warum. Dieser Mensch hat noch vieles zu sagen. besonders als er mit ansehen musste wie Trump seinen Traum zerstörte wie ein wütendes, eifersüchtiges Kind, das eine Sandburg von einem anderem Kind niederreißt.

Diese Lektüre ist für alle, die nicht nur über eine starke Persönlichkeit, sondern auch über das politische System der USA lesen wollen.

Titel: Das verheißene Land

Autor/in: Barack Hussein Obama II

ISBN: 978-3-328-60062-6

Verlag: Penguin Verlag

Preis: 42,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meinelitertaurwelt

Ein Einzelner löst eine Welle aus…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist immer wieder traurig, wenn große alte Literaten entdeckt werden und man merkt, dass das Thema was sie damals angesprochen haben immer noch aktuell ist. Der Autor William Melvin Kelley hat vor 60 Jahren einen Roman (Ein anderer Takt) geschrieben, der nicht nur damals sondern auch heute den Finger auf die Wunde der amerikanischen Gesellschaft legt. Erscheinen ist das Buch beim Hoffman und Campe Verlag.

Inhalt:

Tucker Caliban verhält sich komisch, da sind sich alle weißen Männer auf der Veranda einig. Er diente der Familie Willson bis er beschloss von der Familie ein Teil des Landes zu kaufen um es selbst zu beschwirtschaften. Dewey Willson III hat ihm zwar sekptisch, weil dieses Stück am unattraktivsten ist, das Land verkauft, weil Tucker, obwohl er schwarz ist, zur Familie gehört. Doch nun streut Tucker Salz auf das Land um es unfruchtbar zu machen, zertrümmert die Standuhr, die seine Familie vom alten General, der die Stadt gegründet hat geschenkt bekommen hat und zündet schliesslich das Haus an. Zusammen mit seiner Familie verlässt er das Land. Damit wird eine Welle los getreten, die nicht mehr zu stoppen ist. Auch alle anderen Afroamerikaner packen ihre Sachen und gehen Richtung Norden. Die Weißen sehen tatenlos zu wie sie in Wellen in den Bus steigen und für immer das Land verlassen. Doch nicht nur die Weißen haben einen Problem damit, auch der Reverend Bradshaw sieht wie seine Gemeinde das Land verlässt und zwar ohne das er als Symbolfigur für deren Freiheit an vorderster Linie steht. Doch was ist passiert? Warum verlassen die Afroamerikaner das Land? Hat Tucker es unbewusst gemacht oder steckt ein Plan dahinter? Nur dem kleinen Junge Harold erklärt Tucker warum. „Ich hatte etwas verloren, was ich vorher nicht wusste, das ich es besitze. Das wurde mir jetzt bewusst. Das ist etwas was du wahrscheinlich nie verstehen würdest.“ Die Weißen sind geschockt, doch nach dem Schock wird die Wut und der Hass kommen…

Warum dieser Titel?

Der Autor William Melvin Kelley hat mit seinem Roman schon vor 60 Jahren neben James Baldwin und anderen sich für die rechten der Afroamerikaner eingesetzt. Dabei hat er mit seinem Roman „Ein anderer Takt“ einne fiktiven Staat aus dem Süden der USA genommen und ein Szenario entworfen mit den sich die Weißen sich auseinandersetzen müssen. Er schaffst dabei nicht nur den Rassismus dazustellen, sondern auch auch sich in die Gefühlswelt der Weißen sich hineinzuversetzen. Er zeichnet damit ein Bild von der eigenen Schuld und den Versuch um Vergebung zuerlangen, dass dann in erschreckende Verzweiflung sich wandelt. Er zeigt auch dass eine Bewegung keine Anführer braucht, sondern auch diese Anführer, die sich als eigentlich Befereier sehen, verzweiflen, weil sie ihrer Funktion beraubt werden. Kelly schafft es ein Bild zu zeichnen, dass den Rassismus aus Sicht der Weißen beleuchtet, die vereinzelt durch diese Bewegenung ihre Ansichten verändern, aber dann doch in alte Muster Rückfallen wegen der Furcht und Angst. Es ist, wie der Roman schon heisst, ein anderer Takt, den der Autor schlägt.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die eine Lektüre lesen wollen, die immer noch nicht an Aktuallität verloren hat.

Titel: Ein anderer Takt

Autor/in: William Melvin Kelley

ISBN: 978-3-455-00981-1

Verlag: Hoffmann und Campe

Preis: 18,- €

In der jeweilige Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Woran glaubst du?

Hallo liebe Freunde des Lesens,

dieses mal biete ich euch zu Weihanchten noch einen zweiten Beitrag an. Es ist eine kleine Geschichte. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis, nach den sehr nachdenkliche Zeilen am 24.12 (Als wir jung waren), mal wieder etwas erfreuliches zu schreiben. In der Hoffnung ihr habt den Heiligabend und den ersten Weihnachtstag gut überstanden, wünsche ich weiterhin eine frohes Fest und genießt den zweiten Weihnachtstag mit Essen und den Menschen, die euch lieb haben. Aber denkt daran eingeschränkt/sicher zu feiern, denn nur weil Weihnachten ist macht Corona keine Pause. Also frohe Weihnachten und denkt an die Menschen, die gefühlt pausenlos und unter schwierigen Bedingungen ihr Leben riskieren um Unseres in diesen Zeiten zu sichern.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Woran glaubst du?

von Jan Erichson

Ganz still und leise schleicht sich das Kind die Treppe hinunter. Es lag im Bett und kurz bevor es im Land der Träume war, hat es von unten auf einmal Geräusche gehört. Die Eltern können es nicht sein, denn im Zimmer nebenan kann es seinen Vater schnarchen hören und seine Mutter, wie sie sich unruhig herumwälzt. Die Neugier war groß. An Schlafen war nicht mehr zu denken. In der Dunkelheit stieg es aus dem Bett. Ganz leise öffnete es seine Zimmertür. Die Geräusche verstummten nicht. Ganz behutsam und dabei bedacht keine Geräusche zu machen setzte es einen Fuß vor den Anderen, den Weg hinunter. Als das Kind nun unten an der Treppe ist, ist es froh, dass auch die Treppe einen Teppichboden hat. Denn nichts ist unangenehmer als das schmatzende Geräusch von nackten Füßen auf Fließen, wenn man versucht leise zu sein. Es hatte keine Zeit sich Socken anzuziehen, weil es erstens ohne Licht viel zu dunkel ist  und zweitens befürchtet das Kind, dass die Geräusche irgendwann verschwinden und sich das alles nur als Einbildung herausstellt. Auch befürchtet das Kind, dass es sich durch die selbstverursachten Geräusche so erschrecken würde, dass es im Bett wieder aufwacht und sich alles nur als Traum herausstellt. Es bleibt auf der letzten Stufe stehen und hält sich am Treppengeländer fest während es sich vornüberbeugt, damit es um die Ecke gucken kann. Der Flur liegt im Dunkeln. Nur im Wohnzimmer scheint ein Licht zu brennen. Doch das Kind runzelt die Stirn. Es ist nämlich nicht das Licht einer Glühbirne, auch nicht das Licht einer Kerze. Es ist ein Licht, was das Kind vorher nie gesehen hat und deswegen es auch nicht beschreiben kann, außer dass es eine Helligkeit in die Dunkelheit bringt. Als es den Flur entlang schleicht kann es die Geräusche zuordnen. Es klingt wie das Rascheln von Papier und kurz bevor es an der Tür ist kann es auch leichtes Stimmengemurmel hören. Als es die Tür mit einem leichten Stoß öffnet, denn sie war nur angelehnt, sieht es zwei Gestalten, die vor dem geschmückten Baum stehen. Die eine Gestalt ist klein trägt ein waldgrünes Kostüm, hat spitzzulaufende Ohren und trägt eine Mütze, an der goldene Glöckchen hängen. Dazu hat es weiß-rote Kniestrümpfe an und braune Schuhe. Die andere Gestalt ist so, wie sie sich das Kind immer vorgestellt hat. Ein rot-weißer Anzug mit schwarzen Stiefeln und einem schwarzen Gürtel. Die weißen Haare hängen aus der Mütze und der große braune Sack steht neben dieser Gestalt. Mit großen Augen steht das Kind in der Tür. Das Stimmengemurmel hört auf, denn der Elf hat im Augenwinkel hinter seinem Rücken, die Gestalt des Kindes wahrgenommen. Der Elf zuckt am Ärmel der großen Gestalt im roten Mantel, die sich zu ihm hinunter beugt ohne sich zu drehen. Ein Flüstern, dann richtet sich die Gestalt auf. „Wer hat sich denn da angeschlichen und beobachtet uns bei unserer Tätigkeit?“ Das Kind kann nicht antworten, denn das Gesehene scheint noch nicht ganz vom Kopf verarbeitet zu sein. Es hat die Sprache verloren. Die Gestalt im roten Anzug nähert sich dem Kind. Gleich wird es das Gesicht sehen. Das des Weihnachtsmannes. Während der Elf weiter Geschenke aus dem braunen Sack packt, beugt sich die große Gestalt zum Kind hinunter. Die Augen des Kindes müssen sich noch an die Helligkeit gewöhnen, so dass es das Gesicht sehen kann, denn es wird immer noch geblendet vom Licht. Erst als das Gesicht der Gestalt sich vor das Licht schiebt registriert das Kind die Augen. Es konnte nicht sagen welche Augenfarbe es ist, denn es wechselt sich stetig von blau zu grün zu braun zu grau. Das Kind reibt sich die Augen, weil es denkt, dass dessen Augen einen Streich spielen. Doch es ändert nichts. Aber nicht nur das fällt dem Kind auf. Zwar sind die weißen Haare da, aber der Bart fehlt komplett. Es starrt auf einen Mund, der ein Lächeln wiederspiegelt. „Na bist du überrascht was du siehst?“ Das Kind ist sprachlos. Stumm nickt es mit dem Kopf. „Was siehst du denn?“ Das Kind sammelt als seinen Mut zusammen. „Sie sehen aus wie meine Mama“, flüstert es leise. Der Elf hält überrascht inne in seiner Tätigkeit und schaut hinüber. Die Frau im roten Anzug hebt überrascht die weißen Augenbrauen und das Schmunzeln auf ihren Lippen vertieft sich. „Interessant. Du bist das erste Kind, das mich als Frau sieht“ Das Kind sammelt nun weiter den Mut, dass es in sich trägt und fragt deshalb erstaunt und neugierig: „Aber du bist der Weihnachtsmann?!“ „So bin ich das?“ kommt es liebevoll zurück. Das Kind ist verwirrt. Warum bekommt es statt Antworten Fragen gestellt. Dem Kind ist die Verwirrtheit anzusehen. Die Frau nimmt die Hände des kleinen Menschen und schaut tief  in dessen Augen. „Weiß du ich verkörper die Weihnacht. Wer ich bin, was ich für eine Gestalt annehme das liegt ganz allein an deiner Fantasie.“ Das Kind merkt, dass die Frau Recht hat, zwar kann es noch nicht die Worte finden um es selbst zu erklären, aber tief im Herzen spürt es, dass es fest daran glaubt, dass genau diese Gestalt, die es sehen kann, die Geschenke verteilt. Es hat vor das seiner Mutter zu erzählen, wenn der  Vater auf der Arbeit ist. Leise und mit ganz viel Liebe wird es in ihr Ohr flüstern. Dann muss die Mama nicht mehr traurig sein und kann vielleicht Kraft schöpfen wieder zu lächeln, denn das vermisst das Kind. „Ich sehe du hast es verstanden“ kommt es zufrieden von der Frau. Sie erhebt sich und wendet sich zum Elf. „Ich glaube wir sind hier fertig“ Der Elf geht zum Kamin, die Frau folgt ihm. „Also es war mir eine Ehre dich kennenzulernen.“ Das Kind spürt in sich einen Stolz, der nicht mehr versiegen wird. Mit diesen letzten Worten verschwinden die beiden Gestalten im Kamin mitsamt dem Licht. Nur noch der Mond scheint durch das Fenster und beleuchtet mit seinem weißen aber warmen Licht den Baum mit seinem Schmuck und die Geschenke, die darunter stehen. Das Kind geht mit einem zufriedenen Lächeln in sein Bett und träumt von einer Welt, woran es fest glaubt, weil es weiß, dass sie wahr wird.

Im Schlitten hoch im Himmel: „Das war das erste Mal, dass man dich als Frau gesehen hat. Selbst ich habe dich als Frau gesehen als das Kind es angesprochen hat.“ Es kommt lachend eine Antwort: „Ist das nicht schön mein Freund. Wir stehen vor etwas Neuem und mir gefällt das Neue. Ganz Wichtig und das hat es heute gezeigt bei den Kindern muss es anfangen und wird es anfangen in der Hoffnung sie tragen es in die Welt hinaus. Glaub an das was in deinem Herzen ist und lasse dich nicht von außen beeinflussen.“ „Aber wirst du damit klarkommen, dass du nicht mehr der Weihnachtsmann bist?“  „Ich existiere und solange die Kinder an mich glauben, egal in welcher Gestalt, werde ich weiter existieren und was Schöneres und Spannenderes kann ich nicht empfinden.“ Mit diesen Worten verschwindet der Schlitten in den Wolken, denn es gibt noch viele Kinder, die besucht werden müssen und es wird interessant sein woran sie in ihrem Herzen glauben.

Als wir jung waren

Hallo liebe Freunde des Lesens,

dieses Jahr ist oder war etwas Besonderes. Normalerweise ist Weihnachten, das Fest der Liebe, der Gemeinsamkeit bzw. Jesus Christus geburt. Eigentlich ist an der Zeit das Gute in der Welt zu sehen. Die Medien sind wieder dabei alte Bilder hervorzurufen um wieder eine fröhliche Stimmung zu erzeugen. Doch igrendwie fühlt es für mich nicht so an. Wir versuchen wieder uns die Welt schön zu reden. Normalerweise bin auch ich dafür für 1-3 Tagen das Gute zu sehen. Doch dieses Jahr war wie schon gesagt so besonders, das selbst Weihnachten es nicht retten kann. Es macht sich in mir eine Enttäuschung breit. Dabei bin ich nicht entäuscht von der Regierung oder Verschwörungstheoretikern. Ich bin entäuscht von Menschen allgemein. Das wir das Leben nicht schätzen, sogar die Personen, die wir lieben gefährden und dann Anderen die Schlud geben, das Menschen, die mehr als genug haben nicht bereit sind Andere zu unterstützen, deren Existenz und Träume bedroht sind, das Menschen gefoltert und eingesperrt werden, nur weil sie für Ihre Rechte kämpfen und dass wir immer noch nicht fähig sind das Aussehen, die Herkunft und das Geschlecht zu ignorieren und endlich alle gleich zu behandeln, sei es zum Beispiel die Bezahlung, medizinisch oder gesellschafltlich. Wenn das Jahr 2020 eins geschafft hat dann, dass ich auf jedenfall, wenn ich mir in Zukunft fiktive Katastrophenfilme anschauen nicht mehr stöhnen wie dumm die Menschen dargestellt sind, sondern ich der Tatsache gegenüber stehen, dass wir wirklich so dumm, egoistisch und gierig sind.

Dieses Mal ist es keine Geschichte, die ich präsentiere zum 24.12. Vielleicht merkt man diesen Zeilen meine Entäuschung an, aber lasst euch davon nicht runterziehen. Feiert Weihnachten, aber denkt immer dabei an das Leben anderer, eurer Liebsten. Auch wenn Ihr eure Familien liebt oder allgemein geselliger seid, zur Zeit ist es wichtig Kontakte zu beschränken, egal ob jetzt ein Fest vor der Tür steht oder nicht. Wenn ihr Weihnachten alleine feiert denkt immer daran, dass ihr damit Menschenleben rettet. Glaubt mir das kann schon ein geiles Gefühl sein.

Also ich wünsche euch eine schöne Weihnachten und es wird besser haltet durch, es ist ein Marathon und kein 100 Meter Sprint.

Euch eine fröhliche Weihnachten und viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraurwelt

Als wir jung waren

von Jan Erichson

Kannst du dich erinnern als wir jung waren

Wir standen im Kerzenlicht

Groß waren unsere Augen

Groß waren unsere Träume

Die Wärme hat sich um unser Herz geschlungen

Das Knistern des Feuers hat den Takt gegeben

Das Gefühl der Wärme und Geborgenheit

Hat sich durch unseren Körper gebahnt

Wir haben auf das Glockengeläut gewartet

Auf das „Hohoho“ in der Nacht

Wir glaubten an die unmögliche Dinge

Wir glaubten an den Weihnachtsmann

Als wir jung waren hatten wir es nicht infrage gestellt

Das Unmögliche war möglich, weil wir daran glaubten

Doch nun sehe ich dich wie du mit Fackeln marschierst

Wie du für dein Versagen anderen die Schuld gibst

Wie du Wörter einfach benutzt ohne nachzudenken

Wie du Menschen glaubst, die dich mit Ihrer Wut und Verzweiflung anstecken

Wie du ein Feuerzeug nimmst

Den Lappen in der Flasche anzündest und damit Menschen bewirfst

Dann sehe ich deine großen Augen wie sie leuchten

Dann sehe ich deine großen Träume, die Alpträume geworden sind

Du glaubst nicht mehr an den Weihnachtsmann

Dafür glaubst du andere Fantasiegebilde, die Schrecken und Hass verbreiten

Ich schließe die Augen, bitte um Vergebung

Flüchte mich in die Vergangenheit

Als unsere Augen groß waren

Als unsere Träume groß waren

Als die Wärme und das Knistern unser Herz erwärmt hat

Das „Hohoho“ und das Klingeln der Glöckchen schleichen sich in mein Ohr

Ein wehmütiges Grinsen in mein Gesicht

Eine Träne läuft  meine Wange hinunter

Die Erinnerung vertreibt die Schrecken der Gegenwart

Die Wahrheit  schmerzt  mein Herz und

die Lippen flüstern sehnsüchtig mit vollem Schmerz leise:

Als wir jung waren

Alle Jahre wieder kommt ein Stephen King….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

bei manchen Autoren hat man das Gefühl, dass es keine Menschen, sondern Maschinen sind, die jedes Jahr ein Buch herausbringen. Der Autor Stephen King gehört zu diesen Autoren. In seinem neuen Werk „Blutigen Nachrichten“ hat er vier Kurzgeschichten gesammelt, die wieder in das Mystsichen zwischen Realität und Fantasy zeigen. Erschiene ist das Buch beim Heyne Verlag.

Inhalt:

Es sind vier Kurzgeschichten. Ein Junge namens Craig freundet sich mit Mr. Harrington, der in die kleine Stadt gezogen ist die große Villa. Craig liest für Mr. Harington Bücher und lernt den alten reichen Mann immer mehr kennen. Doch Mr. Harington ist nicht grundlos so reich geworden und Craig wird es selbst noch nach Mr. Haringtons Tod zu spüren bekommen, dass er über Leichen geht um jemanden zu schützen, selbst über den Tod hinaus. Überall in der Stadt wird einem Chuck gedankt für seine tolle Arbeit und seine Treue zu der Firma. Doch wer war dieser Typ, dessen Gesicht überall auftaucht selbst in den Fenster von den Menschen und jeder von ihm spricht? Chuck ist ein Mensch , dem in seiner Kindheit etwas widerfahren ist was sein Leben ändern wird, nur sein Opa weiß welchen Schmerzen er durchmachen muss um zu seinem Ende zu kommen. Detective Ralph Anderson bekommt ein USB-Stick auf dem eine Art Sprachtagebuch, das von seiner ehemaligen Kollegin Holly Gibney gesprochen worden ist. Zusammen mit Ihr hatte er einen Fall, der in einer Hölle in Texas gemündet ist. Dies hat nachträglich seine als auch ihre Wahrnehmung auf die Wirklichkeit geändert. Sie dachten es wäre vorbei. Doch weit gefehlt, denn für Holley hat es erst begonnen. Ein Autor will umbedingt einen Roman schreiben. Doch bei seinem letzten Versuch ist er in eine tiefe Depression gestürzt, die auch seine Familie mitgerissen hat. Nun startet er eine zweiten Versuch. Dafür zieht er sich auf eine einsame Hütte zurück. Doch was ihn dort erwartet wird immer sein Leben beeinflussen. Der Wahnsinn nimmt überhand oder war es doch kein Alptraum, sondern die Realität?

Warum dieser Titel?

Stephen King zeigt auch wieder in diesem Werk vier Geschichten, die zwischen Realität und Fiktion spielen. Die Charakteren werden mit übernatürlichen Kärften konfrontiert, die sich in unsere Realität harmonisch eingliedern. Der Leser wird mit unterschiedliche Situationen konfrontiert, sei es mit einer anderen Spezies oder das ein Leben Rückwärts erzählt wird und man erst am Ende erfährt wieso der Anfang so ist. Es dient der Unterhaltung und King kann das übernatürliche natürlich aussehen lassen, so dass er der Leser sich am Ende die Fragen stellen kann, ob es wirklich existiert oder wie man selber in der Situation reagieren würde. Dabei ist immer der Mensch, der die Entscheidungen trifft und somit dem übernatürlichem eine Plattform gibt. Es kommt eine vor das nicht das Übernatürliche den Mneschen, sondern dass es genau umgekehrt ist. Dabei ist die Kurzgeschichte „Blutige Nachrichten“ die mit abstand längst Geschichten von diesen Vieren.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die Kurzgeschichten über die Begegenung mit dem Außergewöhnlichen oder über unheimliche Situtaionen lesen wollen.

Titel: Blutige Nachrichten

Autor/in: Stephen King

ISBN: 978-3-453-27307-8

Verlag: Heyne

Preis: 24,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meinelitertaurwelt

Es geht weiter für Alice….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist an der Zeit, dass die brutale und blutige Reise von Alice weiter geht (Ein blutiges, brutales Wunderland….). Die Autorin Christina Henry bringt die Reise von Alice nun im zweiten Teil „Die schwarze Königin“ zu Ende. Erschienen ist das Buch beim Penhaligon Verlag.

Inhalt:

Alice und Hatcher haben es aus der Stadt herausgeschafft, dabei haben sie eine blutige Spur hinterlassen, das Walross getötet, Alice Freundin Dor, die Alice in den Sklavenstand verkauft hat geköpft und den Jabberwocky besiegt. Nun stehen sie auf einer Einöde, die anscheinend niedergebrannt ist. Die Mädchen, die sie gerettet haben, sind der Feuerbrunst zum Opfer gefallen. Zusammen mit Hatcher macht sich Alice auf dem Weg immer noch auf der Suche nach der Tochter von ihm. Doch sie kommen in ein Reich, das von der weißen Königin regiert wird. Es ist eine Welt, in der der Schattenkönig aus Rache alles niederbrennt, in der schreckliche Riesen leben und Kinder von der Königin verschleppt werden und sterben. Schliesslich verliert Alice Hatcher im Wald und muss sich gegen den brutalen Kobold wehren, der Jagd auf jungen Mädchen macht. Kann Alice sich durchkämpfen und die Kinder vor der brutalen weißen Königin retten? Was ist eigentlich passiert? Alice wird sich alptraumhafte Fantasien stellen. Kann Sie es schaffen?…

Warum dieser Titel?

In diesem zweiten Teil erzählt Christina Henry die Geschichte von Alice weiter. Dabei bleibt die Welt grausam und brutal. Die Auorin schafft es die Welt Lewis Carol eine Düsternis zu verleihen ohne dabei die eigentliche Geschichte zu verlieren. Es die Geschichte eines naiven Mädchens, dass durch die Reise zu einer selbsbewussten Frau wird. Es tauchen neue als auch bekannte Figuren auf, die ein wenig anders sind. Henry macht aus diesem Teil das Ende einer Reise, in der nicht nur die Liebe oder die Rettung, sondern auch die Suche nach sich selbst eine große Rolle spielt. Es sind noch weitere Bücher angekündigt in dem Henry, sich andere Klassiker vornimmt und ihnen Brutalität und eine düstere Stimmung verleiht wie zum Beispiel Rotkäppchen oder Peter Pan.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die die besondere Reise von einem Mädchen durch eine brutale und düstere Welt weiter lesen wollen.

Titel: Die Chroniken von Alice – Die schwarze Königin

Autor/in: Christina Henry

ISBN: 978-3-7645-3235-2

Verlag: Penhaligon

Preis: 18,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Der Stamm mit seinen Erzählungen…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

in der Regel mögen Menschen keine Erzählungen, weil es zu kurz ist. Dabei können Erzählungen auch eine schöne kurzweilige Stimmung erzeugen. Der Autor Peter Stamm hat mit seinem Buch „Wenn es dunkel wird“ ein paar Erzählungen herausgebracht. Erschienen ist das Buch beim S. Fischer Verlag.

Inhalt:

Wir spielen in unseren Köpfen mit Phantasien, die uns die reale Welt erträglicher machen oder unseren Schmerz kompensieren, unsere Gefühle offen legen. Was passiert aber, wenn diese Phantasien Wirklichkeit werden? Was ist wenn wir es nicht in Gedanken durchspielen, sondern es wirklich machen? In diesen elf Erzählungen wird die Phantasie zum Unheimlichen, zum Möglichen. Man wird zu Statue, will eine Bank überfallen, trägt ein besonderes Kleid oder man verschwindet. Es sind Begegnungen und Situationen im Leben von Menschen, die in unserem Alltag leben . Es geht um Liebe, um Arbeit oder das Scheitern im Leben. Wie geht man mit solchen Situationen um und wie sehr kann aus einer anfänglichen harmlosen Situation etwas besonderes werden, dass woran wir glauben zu wissen in Frage stellt. Wie oft erwischt man sich das man Gedankenspiele durchgeht? Was ist, wenn sie aber wahr werden?….

Warum dieser Titel?

Der Autor Peter Stamm erzählt mit einer ruhigen Art in seinen elf Erzählungen von Menschen, die sich in gewissen Situionen befinden oder geraten in ihrem Leben. Dabei zeigt der Autor wie Phantasien real werden. Es ist das was manchmal in unsere Köpfen passiert, doch in diese Erzählungen passiereb Situationen die man sich nur ausmalt wirklich. Teilweise hat es etwas unheimliches, was kitschiges, was nachdenkliches. Es werden Ängste gezeigt als auch Träume, dass was den Menschen ausmacht. Die Welt scheint doch nicht so stabil zu sein wie sie von außen scheint und der Mensch wird mit dieser Brüchigkeit konfrontiert.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die Erzählungen über das Leben einer brüchigen Welt lesen wollen.

Titel: Wenn es dunkel wird

Autor/in: Peter Stamm

ISBN: 978-3-10-002226-4

Verlag: S. Fischer

Preis: 21,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Eschreckendes gutes Portrait der Gesellschaft…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

dieser Roman ist keine gutlaune Geschichte. Die französische Autorin Karine Tuil zeigt in ihrem neuen Roman die böse Seite unserer Gesellschaft, die größtenteils immer noch erschreckend als Selbstverständlich angesehen wird. Erschienen ist das Buch bei Claasen Verlag.

Inhalt:

Die Familie Farel gehört zu den Reichen und Schönen von Frankreich. Jean Fareil ist ein bekannter Politikjournalist, der schon seit Jahren seine eigene Sendung hat und mit Einflussreichen Menschen wie zum Beispiel dem Präsidenten von Frankreich per du ist. Claire Fareil ist auch eine Jounarlistin, die sich für die Emanzipation der Frauen einsetzt aber sellber im geheimen daran scheitert. Ihr Sohn Alexandere ist ein junger Mann, auch geprägt von Reichtum und Macht, und studiert an einer Eliteuniversiät in den USA. Doch dann wird Alexandere beschuldigt in den Sommerferien, die Tochter des neuen Freundes seiner Mutter vergewaltig zu haben. Alexandere sieht nichts Falsches in seinem Verhalten. Sein Mutter fängt an zu zweifeln, kann dann doch nicht loslassen und der Vater versucht mit allen Mittel seine Karriere zu retten. Die Familie Farel erlebt eine Schlammschlacht. Ihr ohnehin schon durch Erfolg und Reichtum zerstörte Familie kann nicht mehr hinter einer Fassade verteckt werden. Die Wahrheit kommt an das Licht und zeigt Menschen in einer Gesellschaft, die sich mit Ihrem Reichtum eine eigene Welt aufgebaut haben. Sie versuchen ihren Status aufrechtzuerhalten, den schliesslich sind sie keine bösen Menschen, doch die Armen und Erfolglosen verstehen sie einfach nicht.

Warum dieser Titel?

In diesem Roman gibt es keinen einzigen sympathischen Menschen, doch damit will die Autroin Karine Tuil erschreckende Details unserer heutige Gesellschaft zeigen. Sie schlägt tief ein in die Kerbe und streut noch mal richtig schön Salz in die Wunde, niemand wird verschont. Es wird aufgezeigt was den Menschen ausmacht und wie sich eine Gesellschaft bilden konnte, die denkt, dass sie sich alles erlauben kann. Doch viel schlimmer ist es, dass die Opfer als auch die Anderen weniger erfolgreiche Menschen anfangen das Verhalten zu kopieren. Man ist schockiert über manche Aussagen, die aber auch so eins zu eins in der Realität getätigt werden. Tuil hält uns einen Spiegel hin, in dem wir schonungslos unserer Hässlichkeit entgegentreten müssen. Schau genau hin und du weisst, dass die Welt immer noch so tickt.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die einen ehrlichen Roman über die unangenehme Seite unserer Gesellschaft lesen wollen.

Titel: Menschliche Dinge

Autor/in: Karine Tuil

ISBN: 978-3-546-10002-1

Verlag: Claasen

Preis: 22,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eueres Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Ein Sturm bricht los…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

Mexiko ist ein Land, das durchaus geprägt auch bekannt ist von Tragödien. Die Autorin Fernanda Melchor zeigt in ihrem Roman „Saison der Wirbelstürme“ die Dramatik und Gewalt eines Landes. Erschienen ist das Buch beim Wagenbach Verlag.

Inhalt:

La Motas ist eine verlorenen Gegend in Mexiko. Kinder finden in der brütenen Hitze hinter der alten Zuckerrohrfabrik, die Leiche einer alten Frau, die auch als Hexe bekannt war in der Ortschaft. Die Menschen waren sowohl faziniert als auch ahben sich vor dieser Frau gefürchtet. Einsam lebte sie in einem alten Haus. Gerüchte sie hat dort Zaubertränke, skurile und unheimlich Zermonien oder den Satan angebetet kursieren unter den Dorfbewohner. Doch was in der Nacht passiert? Was hat den Mord der Hexe Verursacht? War es Eifersucht, Angst vor dem Unheimlichen oder sogar Habgier? Es gibt nämlich das Gerücht, dass die Hexen einen Schatz in ihrem Haus bunkert. Selbst die Polizei sucht nach diesem Schatz. Ein Surm bricht los in dieer torstlosen gegend in der gewalt vorrherscht, der die Bewohner ergreift und am Ende bleibt die Frage: Hat die Hexe diesen Sturm vielleicht sogar gewollt mit ihrem Tod?

Warum dieser Titel?

Fernanda Melchor gehört zu den jungen Autoren Mexikos. Mit ihrem Roman zeigt sie eine brutale Gesellschaft, die erbarmungslos ist. Gerade die Gewalt gegenüber den Frauen wird expliziert beschrieben und verleiht der Geschichte reale Brutaliät. Die Autorin schafft auch mit der Sprache, die schoungslos und beleidgend ist, eine Stimmung aufzubauen, die vermuten lässt, das hier ein reales Bild von einem Teil der Gesellschaft Mexiko, die durch Korruption und Vulgariät geprägt ist, abgebildet wird. Es ist ein Land, das sich vor dem Mysterischen früchtet gleichzeitig aber praktitziert, auch durch die Furcht dem Gegenüber mit einer Brutalität begegnet. Mechlor zeigt eine Mexiko, dass noch viele Probleme hat.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die eine brutale und schonungslose Geschichte in Mexiko lesen wollen.

Titel: Saison der Wirbelstürme

Autor/in: Fernanda Melchor

ISBN: 978-3-80313-307-6

Verlag: Wagenbach

Preis: –

Nicht mehr offiziell erhältlich, sondern noch noch gebraucht (antiquarisch)

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

„Leitkultur“ adé…werde dich nicht vermissen….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist an der Zeit gekommen, dass wir die Änderungen in unserer Gesellschaft akzeptieren und anfangen neu zudenken. Der Autor Max Czollek zeigt mit einer radiklaen „Gegeanwartbewältigung“ was notwendig ist und versäumt wurde. Erschienen ist das Buch beim Hanser Verlag.

Inhalt:

Wir leben in einer Zeit, die dominiert ist vom Rechtspopulimus und völkischen Fantasien. Die Gesellschaft wird von ihrer eigenen Vergangenheit bedroht. Es wird von einer „Leitkultur“ gesprochen, die den Auftrag hat jene mehr zu schützen als andere. Aber wieso ist das so? Das patriotischen hat schon damals die Juden und anderen reingelegt als sie voller Stolz für das Vaterland in den 1. Weltkrieg zogen. Doch dann kam der Holocaust. Was ist diese „Leitkultur“ und warum ist es im Auge der Demokratie schwachsinning? Aber warum halten gerade sehr viele Politker daran fest und vollen bestimmen was zu Deutschland gehört und was nicht? Die Demokratie verspricht den Menschen folgendes: Eine Gesellschaft die alle schützt! Doch ist das der Fall und was ist dafür notwendig? Eine radikale Gegewartsbewältigung.

Warum dieser Titel?

Der Autor Max Czollek spricht in seinem Buch, dass an was viele vermeiden und tifft damit einen Nerv. („Schreibe so, dass die Nazis dich verbieten würden!“) Er entzaubert die Rechtspopulisten, aber auch viele sogenannte Demokraten, die die ganze Zeit auf dem rechten Auge blind waren oder noch heute sind. Anhand der deutschen Geschichte zeigt er auf wieso es in unserer Gesellschaft zu Ungerechtigkeiten und Ungleichheit gekommen ist und warum die Rechten mit ihren völkischen Fantasien wieder erfolgreich sind? Pssst die waren schon immer erfolgreich und nie weg. Czollek zeigt wie eine Gesellschaft versucht zu vergessen und sich immer noch von Ihrer schrecklichen Vergangenheit kontrollieren lässst. Es ist ein Plädoyer für die eigentliche Demokratie für eine neues Denken, das ausnahmslos Alle schützt und nicht nur Ausgewählte.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die über eine notwendige Änderung in unserem Denken und Handeln für eine bessere Gesellschlesen lesen wollen.

Titel: Gegenwartsbewältigung

Autor/in: Max Czollek

ISBN: 978-3-446-26772-5

Verlag: Hanser

Preis: 20,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt