Wenn die Welt einen kaputt macht…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

kommen wir nun zu einen weltbekannten Autor der mit „Erstaunen“ einen neuen Roman herausgebracht hat. Was passiert wenn die Welt einen innerlich zertört, wenn man gegen Windmühlen kämpft, lohnt sich das Leben noch? Richard Powers zeigt es in seiner Geschichte. Erschienen ist das Buch beim S. Fischer Verlag.

Inhalt:

Robbies Mutter ist bei einen Autounfall umslebengekommen. Der Vater vom Beruf Astrobiologe hat mit Robbie Verhalten zu kämpfen. Robbie ist agrressiv und die Schule möchte ihn auf Medikamente setzen. Doch der Vater kämpft dagegen. Zusammen mit Robbie geht in die Natur und dort wird das Verhalten von Robbie besser. Doch als Sie wieder kommen tauchen wieder die Probleme auf. Bis ein Freund, der gerade ein Versuch macht, Robbie als Testperson für die Therapie haben möchte. Der Vater zuerst argwöhnisch lässt es es zu, weil die Schule und die Behörden ihn auch dazu zwingen, weil sonst Medikamente und Jugendamt drohen. Es wird besser Robbie bekommt seine Agressionen in Griff. Doch dann fängt er an sich für die Umwelt einzusetzten. Der Vater unterstützt ihn in diesem aussichtslosen Kampf. Was Sie nicht wissen dieser Kampf wird Robbie zerstören genau wie seine Mutter. Gibt es keine Hoffnung mehr?…

Warum dieser Titel?

Richard Powers erzählt nicht nur die einfühlsame Geschichte eines Vaters und seines Sohnes und den Verlust der Mutter, sondern setzt sich auch mit der Gesellschaft, dem Kampf für Umwelt als auch der Poltik auseinander. Man merkt es der Geschihcte, dass eine persönliche Note mitschwingt. Die Geschichte ist toll erzählt und er schafft es die Gefühle der Charakteren zu verdeutlichen und auch den Kampf gegenüber einer Welt, die erbarmungslos ist gegenüber der Wissenschaft, der Umwelt als auch den Kindern. Aber es ist nicht nur ein Roman, sondern auch gleichzeitig ein Apell an die Menschen. Vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, weil Powers macht eine riesigen Rundumschlag und man merkt als Leser*in, dass es auch ein persönliches Anliegen des Autor ist. Das Buch soll zum Nachdenken anregen, was eigentlich mit unsere Welt und der Gesellschaft los ist.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die eine Vater-Sohn Geschihcte geparrt mit politischen als auch gesellschaftkritischen Inhalt lesen wollen.

Titel: Erstaunen

Autor*in: Richard Powers

ISBN: 978-3-10-397109-5

Verlag: S. Fischer

Preis: 23,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Der „gute“ weiße Mensch…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

ich bin selber ein weißer Mensch, der im Leben und in der Gesellschaft offentsichliche Priviliegen genießt. In diesem kleinen Buch zeigt Brit Bennett, wie schwarzen Menschen, sie auch selber unter der Kunst und Industire leiden und was eigentlich die sogenannten „gute“ weiße Menschen sind. Erschienen ist das Buch beim Rowohlt Verlag.

Inhalt:

Brit Bennett stellt sich in der heutige Zeit eine Frage. Es nicht wie kann man die rassischten Trolle sowohl im Internet als in der realen Welt ignorien, sondern was sind die sogenannten „guten“ weißen Menschen? Weiße Menschen, die sich abgrenzen von andere weißen Menschen, um zu zeigen, dass sie anders sind. Irgendwie hat man immer das Gefühl, dass es eher nicht um Toleranz oder Antirassismus geht, sondern um ihre eigene Aufmerksamkeit und Wahrnehmung. Es hat den Anschein, dass diese weißen Mensche gelobt werden wollen, weil sie zu den Guten gehören, weil sie vorurteilsfrei sind. Sie beschäftigen sich nicht mit ihren Priviliegen, die sie aufgrund ihrer Hautfarbe genießen und ingnorien auch dabei die fehlenden Privliegen, der Menschen, die immer noch in der Gesellschaft darum kämpfen, weil sie ausgegrenzt, diskriminiert werden und der immer noch herrschenden Gewalt ausgesetzt sind. Brit Bennett stellt sich daher die Frage: Was fange ich bloß mit „guten“ weißen Menschen an? Was sind die anderen Probleme in der Gesellschaft?

Warum dieser Titel?

In diesem Buch sind verschiedene Kolumnen von der Autorin Brit Bennett, die sie 2015 für Zeitungen geshrieben hat. Sie geht in diesem kurzen Texten auf verschiedene Situtaionen ein wie schwarzen Menschen in der Gesellschaft behandelt werden. Sie wirft einen Blick in die Filmindustrie, aber auch in den Literaturbetrieb, die stark durch rassischte Motive geprägt sind und wo schwarze Künstler sich dem anpassen mussten um erfolgreich zu werden. Dabei zeigt Sie auch was ist das Problem beziehungsweise die Schwiergekeiten. Es werden die“guten“ weißen Menschen in Visier genommen als auch die Puppenindustrie. Es sind kurze Abhandlungen, die aber in aller deutlichkeit das Problem schildern, die in der Geselschhaft herrscht.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die über die Probleme der schwarzen Menschen in der Gesellschaft und potenzielle Lösungsansätze lesen wollen.

Titel: Was Fange ich bloß mit guten weißen Menschen an?

Autor*in: Brit Bennett

ISBN: 978-3-499-00841-2

Verlag: Rowohlt

Preis: 10,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Du bist das Ich…..

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist mal wieder Zeit, dass ich wieder ein paar Zeilen eröffnen, die aus meinem wirren Kopf stammen. Dabei hatte ich folgende Inspiration:

Klar sind Menschen, die sehr egoistisch handeln, nicht einfach. In vielen Sachen ist der Egoismus auch nicht förderlich, besonders bei einem Team/ einer Mannschaft und auch um soziale Kontakte zu pflegen und Empathie zu bilden oder in einer Gesellschaft. Doch Egoismus kann auch förderlich sein, wenn man es nur auf sich selbst anwendet. Dabei ist es entscheidend den Egoismus nicht auf andere anzuwenden oder ausüben, sondern auf sich selbst zukonzentrieren. Gerade was Sexualität oder Aussehen angeht sollten wir mehr egoistsich sein und sich nicht von anderen beeinflussen lassen. Dadurch können Bewegungen entstehen und ganz plötzlich wird aus dem Egoismus was Soziales was Gemeinsames, weil man Verbündete findet und dann entsteht eine Gemeinschaft, eine Gruppe. Vielleicht ist es nicht einleuchtend, aber ich selber habe in manchen Sachen gemerkt, dass es nicht wichtig was andere Denken, sondern was du selber willst. Du empfindest Liebe zum gleichen Geschlecht? Du fühlst dich mit deinen ursprünglichen Geschlecht nicht wohl? Du denkst du bist binär, weil du dich weder dem männlichen noch den weiblich zuordnen willst? Du möchtest keine Kinder haben oder fühlst gar keine sexuelle Erregung? Du siehst anders aus als die Mehrheit? Du bist nicht merkwürdig mit dir ist alles OK. Wichtig ist nicht was andere Denken oder wie sie es aufnehmen. In erster Linie muss du dich selbst fragen ob es für dich richtig ist. Wenn du dich selbst überzeugt hast dann kannst du mit breiter Brust hinausgehen. Natürlich gibt es welche, die es nicht einsehen, die meinen dich fertig zu machen. Aber die kennen dich nicht, sie wissen nichts über dich. Gerade das ist entscheidend. So kannst du etwas bewegen in dem du dich sichtbar machst. Deswegen ist wichtig, dass wir unsere Gesellschaft toleranter, fairer einfach besser machen, damit mehr Menschen mit Ihren Ich Hand in Hand gehen können. Aber ich bin kein Therapeut*in oder Expert*in. Es nur das was ich fühle. Deswegen lassen mir es jetzt mal gut sein. In der Hoffnung die folgenden Zeilen sind jetzt vielleicht etwas verständlicher, vielleicht seht ihr auch wieder was ganz Anderes drinn.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Du bist ein Ich

von Jan Erichson

Ich bestehe aus dem Ich

Da ist kein Du

Da ist kein Anderer

Nur ein Ich

Doch wer bin ich?

Mann oder Frau oder gar nicht

Will nicht entscheiden

Stehen zwischen den Dreien

Die einen sagen das

Die Andere dies

Wieder andere Jenes

Doch ist es überhaupt wichtig?

Ich ist Ich

Da steht nicht Mann

Da steht nicht Frau

Da steht nicht Straight

Da steht nicht Gay

Da steht nichts anderes

Sondern einfach nur Ich

Das Ich mag Regenbogen

Die Bunten Farben

Doch der Regenbogen ist angeblich ein Symbol

So wie alles heutzutage

Das Ich ist verwirrt

Andere wollen über das Ich bestimmen

Andere meinen zu wissen was das Ich ist

Und was das Ich will

Doch muss es sein?

Doch kann es sein?

Das Ich Sagt Nein

So wie zu allem

Das Ich sieht nur dich

Das Ich urteilt nur über dich

Das Ich das bist nur du

Nie wirst du mit Ich einsam sein

Ich ist immer bei dir

Die größten Probleme hast du mit Anderen

Doch lösen kannst du es auch nur mit dem Ich

Glaube nicht mir

Glaube nicht denen

Glaube dem Ich

Niemand anderes ist ein Ich

Ich ist stark

Ich ist Schwach

Doch eins ist sicher

Das Ich wirst du immer spüren.

Das Leben ändert sich aufeinmal…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

manchmal hat eine Beziehung nach alle den Jahren ein bestimmtest Muster, woran man sich gewöhnt hat hat. Doch was passiert, wenn auf einmal etwas passiert, dass diese langjährige Beziehung auf den Kopf stellt und festinstallierten Mechanismen nicht funktionieren? Alina Bronsky zeigt es in ihrem neuen Roman „Barbara stirbt nicht“. Erschienen ist das Buch beim Kiepenheuer & Witsch Verlag.

Inhalt:

Herr Schmidt ist ein griesgrämiger alter Mann, der mit seiner Frau Barbara eine klasssische Mann-Frau-Beziehung führt. Doch dann eines Tages kippt Barbara um. Herr Schmidt muss sich nun um seine Frau kümmern und zum ersten mal muss er auch den Haushalt schmeißen. Er muss auf einmal Kochen lernen. Dazu kommt, das jeder sich sorgen um Barbara macht. Herr Schmidt ist generevt von der Außenwelt. Als er dann noch Facebook entdeckt und den berühmten Koch Medinski kennenlernt, wird seine alte Welt komplett umgekrempelt. Doch wird Herr Schmidt mit den Veränderungen klar kommen? Was ist mit Barbara los? Was ist in der Vergangenheit geschehen? Herr Schmidt muss sich nicht nur den Menschen aus seinem neuen Umfeld stellen. sondern auch seinen Kindern, seiner Frau und auch der Vergangenheit.

Warum dieser Titel?

Alina Bronsky zeigt mit diesem Roman einen klasssiche monogame Beziehung gefolgt von einem verbitterten alten Mann, der gezwungen wird neu zu denken. Der Charakter scheut nicht vor frauenfeindlichen und auch teilweise rassischten Bemerkungen und doch zeigt die Autorin auch das Menschliche und was sich dahinter verstecken kann. Als Leser*in bekommt man einen unsympatsichen Charakter vorgesetzt, der aber einem zum Lachen ( auch unagenehmen Lachen) als auch zum Nachdenken bringt mit seinen Bemerkungen. Die Geschichte ist eine Satire hat aber auch eine Ernsthaftigkeit, denn man bekommt auch ein seriöses Familiendrama geliefert. Es steckt dann doch mehr dahinter als es zuerst den Anschein macht. Das wirkliche offenen Ende regt auch zum Nachdenken an.

Diese Lektüre ist für alle alle Leser*innen, die eine unterhaltenden, aber auch tiefgehende Geschichte lesen wollen.

Titel: Barbara stirbt nicht

Autor*in: Alina Bronsky

ISBN: 978-3-462-00072-6

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

Preis: 20,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Eine Geschichte im Krieg…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

dieser Krieg zählt mit zu den schrecklichste Kriegen nach dem 2. Weltkrieg und durch Einsetzung von bestimmten Mittel, sind auch noch heute Menschen davon in diesem Land betroffen: Der Vietnamkrieg. Die Autorin Kim Thuy zeigt in ihrer poetische Sprache die Schrecken und Leidenswege einzelner Charakteren. Erschienen ist das Buch beim Kunstmann Verlag.

Inhalt:

Es eine Geschichte über Liebe, Haß, Gewalt. Es fängt an mit der Liebe zwischen dem franzsöischen Plantagenbesitzer Alexandere und der vietnamischen Wiederstandskämpferin Mai. Eigentlich will Mai die Plantage zerstören und Alexandere beutet die Vietnamesen aus. Doch dann ist da die Liebe. Es entsteht ein Kind namens Tam. Doch der Krieg wird alles zerstören, wird alle Umbringen, Tam wird die einzige sein die überlebt. Louis ist ein kleiner Junge, der sich durch die Straßen kämpft. Er klaut um zu überleben. Durch die schrecklichen Ereignisse, die im Krieg herrschen findet er ein kleines Mädchen, dass er versucht zu beschützen. Jahre später begegnnet Emma-Jade einen Mann, der irgend wie ihr vertraut vorkommt. Wie kann das sein? Was ist geschehen? Was verbindet diese Personen? Es ist eine Geschichte, die im Krieg anfängt….

Warum dieser Titel?

Die Autorin Kim Thuy schildert vom brutalen Vietnamenkrieg, der bis heute noch seinen Spuren hinterlässt. Sie schildert mit einer gerade zu wunderschönen Sprache die Wege der verschiedenen Charakteren, deren Geschichte stark geprägt wird durch diesen brutalen Krieg. Sie schildert die Hoffnungslosigkeit und auch die heftige Brutaliät, die in diesem Krieg herrschte. Aber auch vereinzelte Hoffnungsschimmer. Als Leser*innen sollte man gefasst sein, dass diese unmenschliche Situationen leider auch so sich tatasächlich abgespielt haben. Schonungslos wird es geschildert aber nur so kann man auch erkennen, den Leidesnweg, die die Protagonisten druchleben mussten um vielleicht doch am Ende ihr Glück zu finden. Doch es ist ein harter und steiniger Weg bis dahin.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die eine tragische, harte aber auch schöne Geschichte über die Wirkung des Vietnamkriegs lesen wollen.

Titel: Grosser Bruder, kleine Schwester

Autor*in: Kim Thuy

ISBN: 978-3-95614-456-1

Verlag: Kunstmann

Preis: 20,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eueres Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Was ist aus uns geworden?

Hallo liebe Freunde des Lesens,

wie fühlt ihr euch, wenn ihr auf einmal irgendwo in eurer Wohnung oder Haus ein altes Schulfoto entdeckt? Woran deckt ihr? Was fällt euch ein? Die Autorin Pasacle Hugues begibt sich in ihren neuen Buch zurück in die Vergangenheit und gewinnt dadurch auch teilweise neue Ansichten. Erschienen ist das Buch beim Rowohlt Verlag.

Inhalt:

Pascale Hugues entdeckt eine altes Schulfoto. Es ist eine Mädchenklasse aus dem Jahre 1968 im Elsass. Ein Gebiet das Früher zum deustchen Reich gehörte und dann nach dem 1. Weltkrieg zu Frankreich. Es ein Jahrgang, der weder die 68iger Revolutuion geprägt hat noch die bekannten Hippiejahre. Im Poesialbum von Hugues sind Sprüche von unterschiedlichen Mädchen, die geprägt sind von einer Erziehung, die immer noch den Mann als Versorger und die Frau als Haushaltskraft sieht. Hugues organisiert mit einer Schulfreundin, die einzige zu der Sie noch Kontakt hat, eine Klassentreffen. Was ist aus den Frauen geworden? Wie haben sie gelebt? Was ist passiert? Hugues begibt sich auf die Spuren einer Frauengeneartion, der sie selber angehört. Doch es sind auch Fragen wie was für einen Eindruck bekommt man, wenn man auf die Vergangenheit guckt und was ist aus einem geworden? Was macht das mit uns?

Warum dieser Titel?

Hugues wirft in ihren neuen Buch einen Blick auf eine Generation von Frauen, der sie selber angehört. Dabei enstehen Porträts von Frauen, die nicht unterschiedlicher sein können. Durch die Schilderungen des Treffen und auch die selbstreflektiernde Ansicht, werden die Leser*innen auf die Spurensuche der Vergangenheit mitgenommen. Doch nicht nur das Leben wird beleuchtet, sondern auch wie es ist aus Elsass zu sein. Sie wollen von den Franzosen akezeptiert werden als Franzosen, doch werden sie nicht. Die Mädchen wachsen in unterschiedlichen Schichten der Gesellschaft auf und Ihre Wege habe sie entweder wegeführt, zurückgeführt oder sie von anfang geblieben. Hugues begegnet diesen Frauen und erzählt deren Geschichte.

Diese Lektüre für alle Leser*innen, die über einen Mädchengeneartion aus dem Elsass, das Leben und die Vergangeheit lesen wollen.

Titel: Mädchenschule – Porträt einer Frauengeneration

Autor*in: Pascale Hugues

ISBN: 978-3-498-00271-8

Verlag: Rowohlt

Preis: 20,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Kooperation egal mit wem….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

man hatte nach der Kapitualtion der Reichswehrmacht am 07. Mai 1945 einen der größten Feinde der Freiheit von Europa besiegt. Doch für die Allierten USA und England braute sich im Osten eine neu Bedrohung auf: Der Kommunismus vertreten durch die UDSSR. Pflüger zeigt in seinem Spionageroman „Richtie Girl“, dass auch die „Guten“ zu allem bereit sind und über Leichen gehen. Erschienen ist der Roman beim Surhkamp Verlag.

Inhalt:

Es neun Jahre her als Paula Bloom Deutschland verlassen hatte. Sie hatte sich aus ihrem goldene Käfig, von ihren Vater erzeugt, befreit. Nun ist sie als U.S. Besatzungsoffizierin, ausgellidet im Camp Richtie, auf einem Marineschiff, dass nach Europa fährt. Sie wird auf einen Kontinent landen, wo der Krieg schon größtenteils vorbei ist. Deutschland ist durch den von den Nationalsozialisten erzeugten Krieg schwer zu Schaden kommen. Paula kehrt in ein Land zurück was sie kaum wiedererkennt. Sie gerät auch sofort zwischen die Fronten und muss mit ansehen wie die USA mit SS-Führern handeln. Dann taucht auf einmal ein Mann auf, der sich als der berühmte Spion „Seven“ ausgibt. Paula soll herausfinden ob er es tatsächlich ist, denn die USA braucht die Information, um den „bösen“ Kommunismuszu bekämpfen. Jedes Mittel ist Recht. Doch Paula verfolgt eigene Ziele. Sie sucht nach einer Person, die Sie zurückgelassen. Sie hofft, dass die Person nicht dem „Bösen“ verfallen ist. Doch Paula wird erkennen müssen, dass das „Böse“ überall ist und man selbst den Amerikaner nicht trauen kann, die zu allem bereit sind. Denn Unschuldig ist Niemand. Absolut Niemand.

Warum dieser Titel?

der Autor Richard Pflüger hat mit diesem Roman eine astreinen Spionageoman abgeliefert, der kurz nach dem Krigesende in Deutschland spielt. Er schickt eine Frau in die Intrigen zwischen den Allierten. Dabei zeigt er wie die Partein zu einander stehen. Es eine mit Spannung verpackt Geschichte, die die Leser*innen an der Menschlichkeit zweifeln lässt. Schonungslos und sehr ausführlich berichtet Pfüger von den Taten und Machenschaften. Als Leser*in bekommt man einen detailierten Einblick zwischen die Machenschaften. Dabei erzeugt Pflüger nicht nur eine sehr gut atmosphärische Spannung sondern zeigt auch wie gut er seine Recherche betrieben, was man manchmal auch an kleinen Details erkennen kann.

Diese Lektüre ist für aller Leser*inen, die einen spannenden Spionagekrimi über die Nachkriegszeit und den Machenschaften lesen wollen.

Titel: Richtie Girl

Autor*in: Andreas Pflüger

ISBN: 978-3-518-43027-9

Verlag: Suhrkamp

Preis: 24,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eueres Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Es ist noch nicht vorbei….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

schon im ersten Teil ( Es herrscht eine Schweigepflicht…. ) hat der Autor Jens Lapidus die Leser*innen in die Unterwelt als auch in das Rechtssystem von Schweden eingeführt. Es endet mit einer Explosion und fährt nun nahtlos fort in tiefen dunklen Abgrund. Es wird bedrohlicher. Erschienen ist das Buch beim btb Verlag.

Inhalt:

Nachdem sich der Neffe von Teddy Nikola, nach der Expolsion erholt hat, die die Wohnung seines Onkels vernichtet hat, versucht er einen normalen Job als Elektriker zu machen, damit er ein ganz normales Leben aufbauen kann. Doch dann wird sein Freund Choma im Krankenhaus erschossen. Nikola schwört Rache und ruscht dabei immer mehr in die Unterwelt, die er versucht hat zu meiden. Aber auch sein Onkel Teddy hat Probleme, nicht nur das man ihn versucht hat umzubringen, weil er mit Emelie einen Fall aufgenommen hat, er ist auch mal wieder arbeitslos. Er sucht seinen alten Kumpel Dejan auf, der mit zwielichtigen illegalen Geschäften sein Geld verdient und so wie Teddy zur „Alte Schule“ gehört. Emilie hat dagegen nach dem Auscheiden aus der Kanzlei, in der sie gearbeitet hat ihre eigene Kanzlei aufgemacht. Dann taucht eine Frau Namens Katja auf, die etwas schreckliches zu berichten hat. Emilie wird wieder in einen Fall reingezogen und legt sich mit Mächten an, die schon damals versucht haben Teddy umzubringen, weil sie zu viel herausgefunden haben. Das Spiel auf Leben und Tod beginnt wieder….

Warum dieser Titel?

Der Autor Jens Lapidus fängt da wieder wo der erste Teil aufgehört. Dabei zeigt er mal wieder das Justizsystem von schweden als die Koruption und pervsen Neigung der Mächtigen. Es ist mal wieder düster und zeigt auch an Hand der Charakteren, dass man aus dem Kreis der Kriminalität ganz schwer herauskommen kann und wenn der gegener übermächtig ist wie schwierig es ist im Paroli zu bieten. Rache und Aufklärung spielen dabei ein große Rollen. Es wird gezeigt wie dieser Teufelskereis seine Bahne zieht und man ihm nicht entkommen kann. Lapidus schafft auch wieder die Sappung vom ersten Teil aufrecht zu erhalten und liest sich auch wieder recht zügig. Es ist Düster und zeigt wie kaputt die Gesellschaft ist.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die eine spannende Fortsetzung im Thrillerbereich, das wieder die Schattenseiten Schwedens zeigt, lesen wollen.

Titel: Kreuzverhör

Autor*in: Jens Lapidus

ISBN: 978-3-442-71952-5

Verlag: btb

Preis: 15,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eueres Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt