Gedanken zum 3. Oktober…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist mal wieder soweit. In Deutschland wird der 3. Oktober gefeiert. Während ich das hier schreibe ist noch nicht der 3. Oktober, sondern es ist das Wochenende der Bundestagswahl. Diese Wahl hat dieses Jahr noch deutlicher gezeigt wie uneins wir sind. Frauen werden immer noch nicht respektiert, sondern es wird über ihr Aussehen geurteilt. Andere Lügen oder sind in dubiose Geschäfte verwickelt, die dem Bürger Millionen gekostet haben und es gibt Menschen, die Menschen wählen, von denen sie selber ausgenutzt und keinerlei Vorteil bekommen. Es werden wieder Versprechen gemacht anstatt nicht mal zu gucken was den bis jetzt geleistet wurden ist. Am 3. Oktober wird wieder gefeiert wie schön es ist das Deutschland vereint ist. Ein zwanziger Jahre alter Student kann es nicht feiern, denn er er wurde kaltblütig und ohne Gewissensbisse erschossen. Es ein kaltblütiger Mord gewesen. Keine Meinungsverschiedenheit und keine Differenzen, sondern Mord. Ja in so einem Land leben wir, in dem die Tat im Netz gefeiert wird und gewissen Menschen sich der Verwantwortung entziehen. Ja der Täter gehört hinter Gittern, aber genauso geht der Tod auf gewisse Menschen, die diese Situation, entweder befeuert haben, sie ignoriert haben und nicht ernst genommen haben und es auch immer noch nicht ernst nehmen. Währenddessen gibt es im Netz Morddrohungen gegen Ärzt*innen. Nur so nebenbei es sollte mindestens hohe Geldstrafen und Aktenvermerk dafür geben, wenn man diejenigen erwischt. Wir können gefühlt nur Zuschauen und nichts dagegen tun, weil gewissen Menschen einfach nicht fähig sind hart durchzugreifen. Es ist so vieles was in meinem Kopf herum schwirrt. Im Fernsehen werden im Bundestag reden geschwungen und in meinem Kopf schwirrt die Zahl 10.012,89 herum. Das ist die sogenannte Abgeordnetenentschädigung, die ein Bundestagabgegordneter*in im Monat zugesprochen bekommt. Eine andere Zahl ist in meinen Kopf 3092. Das ist die Zahl, die alle Arbeiternehmer in Deutschland zusammen, im Durchschnitt verdienen. Nur der Durchschnitt. Es sind Zahlen, die man ganz schnell im Internet findet. Während der normale Arbeitnehmer keinen Nebenverdienst haben darf, weil es zeitlich nicht geht oder zu heftige Einschnitte bekommt dürfen Politiker*innen, besonders die im Bundestag u. Landesebene, noch zusätzlich Geld verdienen. Wenn dieser Text herauskommt ist jetzt schon eine Woche um. Mir ist es persönlich egal wer regiert, doch es sollte gewissen Punkte aus meiner Sicht angegangen werden, unabhängig der jeweiligen Parteien:

  • Aufhören mit dem Lügen und Versprechungen
  • Korruption soll das Mandat, unabhängig der politischen Ebene, kosten (Lobbyismus gegen Bezahlung jeglicher Art abschaffen)
  • Hartnäckige Verfolgung gegen Verstoße bei Politiker*innen
  • Expert*innen viel mehr in Entscheidungen einbinden bzw. anhören und dann darüber überlegen
  • Wenn beruflich richtiger Mist gebaut wurden ist, sollen auch dauerhafte Konsequenzen folgen (Zum Beispiel Fälle, die den Bürger unberechtigt Millionen an Steuergelder kosten)
  • Mehr Rechte für Menschen (unabhängig von Sexualität, Identität, Herkunft, Religion uvm.)
  • Mehr für junge Menschen etwas tun und Sie auch ernst nehmen
  • Sich von Medien nicht lenken oder sich instrumentalisieren lassen
  • Aufhören gegen andere Menschen zu hetzen oder zu beleidigen
  • Totale Überwachung und Transparenz der Politik durch wirklich unabhängige Institutionen

Es sind banale Dinge (natürlich gibt es noch mehr) und das traurige ist so wie es aussieht wird es immer ein Traum bleiben. Weil der Mensch immer nach mehr strebt, immer mehr will. So wird er erzogen, es wird als Selbstvertändlich genommen. Es wird nicht mehr darauf geachtet ob es den Menschen, die einen wählen können, gut geht. Irgendwie hat man das Gefühl, dass es den Menschen schlecht gehen muss, damit sie entprechend wählen, weil wie schon gesagt man verspricht, dass es besser wird. Ja es soll besser werden, aber nicht weil es anderen zum Nachteil oder zum Vorteil bringt. Es hört jetzt wieder sehr, wie würden jetzt einige sagen, linksversifft an. Aber ist es denn so schlimm den Menschen ein Grundbedürfniss zu geben, das zum Leben reicht und dann kann der Mensch selbst entscheiden ob er mehr will oder nicht? Natürlich muss das noch ausgearbeitet werden. Aber wenn man sich für die Menschen einsetzt, dafür sorgt, dass ein gewisses Gleichgewicht herrscht, dass es sich wieder lohnt zu Arbeiten, das man sich nicht Fragen muss ob das Geld zum Leben reicht (Miete, Essen, Rente usw.) ja dann ist man automatisch links, aber ist das schlimm? Ach ja mit der Klimakrise will ich erst gar nícht anfangen, wer das nicht ernst nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Natürlich gibt es auch Politiker*innen die es verstanden haben, was ihr Beruf ist, dass sie gewählt wurden von Bürgern und die Verantwortung übernehmen. Doch gerade in den „wichtigen“ Positionen hat man den Eindruck, dass es an Know-How / Kompetenz / Empathie fehlt. Doch neben der Transparenz und der Ehrlichkeit und der Kompetenz habe ich noch eine Bitte an die künftige Regierung und Politiker*innen:

Sei das Land was anderen fehlt

Sei das Zuhause was andere verloren

Sei die helfende Hand

Steh zu deiner Vergangenheit

Dazu zählt nicht nur die NS-Zeit

Verfolge Ungerechtigkeit

Verteidige die Schwachen

Biete Unterstützung an auch wenn es kein Vorteil gibt

Und ganz wichtig

Egal wo, egal wie, egal wann

Lasse andere Menschen, die Hilfe suchen, nicht gleichgültig sterben….

Ansonsten wünsch ich euch wie immer viel Spaß beim Lesen

MeineLiteraturWelt (Jan Erichson)

2 Gedanken zu “Gedanken zum 3. Oktober…

  1. Ich finde es ganz und gar nicht schlimm, politisch auf der linken Seite zu stehen, ich habe DIE LINKE sogar gewählt (wie immer, seit der Agenda 2010) obgleich ich in der Hinsicht eher sozialdemokratisch bzw gemäßigt eingestellt sind. Es ist nun einmal so: Keine Partei, außer der Linken, setzt sich für ein Verbot von Rüstungsexporten ein! Keine Partei, außer der Linken, will den Spitzensteuersatz für Besserverdiener in einem nennenswerten Maß anheben. Genau dies sind für mich die ausschlaggebenden Gründe, eben diese Partei zu wählen. Davon abgesehen, ist der Mensch an sich das Problem. Jeder hat andere Grundbedürfnisse, jeder sieht nur sich selbst, ohne auf die Anderen zu schauen, demzufolge sind die Menschen sich bloß gegenseitig im Weg! So lange die Menschen nicht aufhören, einander zu hassen, so lange unsere Regierung von Waffenexporten in die Krisengebiete profitiert, wird diese Welt nie ihren wohlverdienten Frieden haben, so wird der Krieg immer weitergehen!

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    1. Es soll keine Werbung für die Linken oder sonst eine politische Partei sein. Jeder soll das wählen was er für richtig hält. Doch es sollte nicht schwer sein sich für die Bürger einzusetzen und eine Sicherheit zu geben egal welche politische Richtung, wobei man schon einge ausschließen kann gerade die extremen sowohl links als auch rechts. Es muss die perfekte Mischung sein. Meinetwegen soll es auch Millionäre geben. Meinetwegen soll der Mensch sich dumm und dämlich verdienen, doch wir sollten aufhören, dass andere Menschen darunter leiden und dass die, die Geld scheffeln, z.B. in soziale projekte investieren um der Gesellschaft ein sicheres Gefühl zu geben. Ganz wichtig auch denen darf man nicht das Gefühl geben, dass Sie benachtieiligt werden. Doch ich denke es ist absolut möglich ein gesundes Geleichgewicht zu schaffen.

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