Allein ist nicht gleich allein sein…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

in unserer Gesellschaft wird es immer mehr Menschen geben, die aus der Sicht der anderen Allein leben. Gerade im Corona-Lockdown sind viele Menschen daran verzweifelt, weil das Allein sein immer noch negativ gesehen wird. Daniel Schreiber schreibt allgemein als auch persönlich über Allein. Erschienen ist das Buch beim Hanser Verlag.

Inhalt:

Es gibt immer mehr Menschen, die allein leben. Das heißt nicht, dass sie keine Freunde haben oder keine Aktivitäten unternehmen. Sie sind einfach allein. Doch gerade in der Coronazeit kann dieses selbstbestimmte Leben in eine depressiverzeugende Einsamkeit umschlagen. Es liegt es auch größtenteils an der Gesellschaft, die immer noch meint, dass man Allein nicht leben kann. Man wird dazugebracht nicht über sich nachzudenken. Wenn man allein ist hat man keine Wahl und wird vielleicht mit Sachen konfrontiert, die man bisher meiden konnte durch Ablenkungen. Dieses ganze Konstruckt der Gesellschaft fördert Depressionen, schiebt einen an den Rand der Gesellschaft. Doch das muss nicht sein. Man kann auch Allein glücklich sein. Sich den Aufgaben stellen, an Ihnen wachsen und, auch wenn es starke Einflüsse von außen gibt, denen trotzen und Stärke entwickeln für ein selbstbestimmtes Leben, was man sich schon immer gewünscht hat. Man muss über den Schatten springen, den die Gesellschaft seit Jahrzehnten erzeugt hat.

Warum dieser Titel?

Daniel Schreiber spricht in seinem neuem Essay über das Allein sein. Dabei ist er selbst davon betroffen und zeigt schonungslos wie auch ihn der Lockdown in ein depressives Loch gestoßen hat. Dabei setzt er sich mit Themen auseinander, die alle mit dem Allein sein zu tun haben. Er nimmt die Freundschaft auseinander, betrachtet sie aus der Sicht des Alleinseins. Was macht sie aus und wie belastet sie auch einen. Er verknüpft es wieder sehr eng mit seiner eigenen Geschichte und Lebenserfahrung. Dabei entsteht ein eindringlicher Text, der aufzeigt dass das Allein sein zum Leben gehört und man sich damit auseiandersetzen muss. Es ist ein Leben wie jedes andere zu dem man sich bewusst entscheidet oder an dem mann irgendwann kommt. Denn es gibt Momente im Leben, wo man auf einmal allein ist, aber man muss nicht daran zerbrechen.

Die Lektüre ist für Leser*innen, die über das Alleinsein, die Auswirkungen und die Betrachtung in der Gesellschaft mit persönlichen Erfahrungen lesen wollen.

Titel: Allein

Autor*in: Daniel Schreiber

ISBN: 978-3-446-26792-3

Verlag: Hanser

Preis: 20,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Die Krieger des Patriarchats…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

während des Coronalockdowns ist der Reporter Tobias Ginsburg in die tiefen der Frauenhasser, rechte Burschenschaften und Krieger des Patriarchats eingetaucht. Es ist eine Welt, die alles auffährt gegen Veränderungen auch Gewalt und der Staat ist anscheinend auf dem rechten Auge Blind. Erschienen ist das Buch beim Rowohlt Verlag.

Inhalt:

Sie werden immer Lauter. Sie sagen, dass der westliche Mann unterdrückt und verweiblicht wird. Sie haben noch das Ideal eine Mannes im Kopfes, dass auch von den Nationalsozialisten tatkräftig gefördert wurde. Ein ständiges Wiederholen der Stärke und dass die Natur es so gewollt hat erzeugt Mantars, die eine in der heutigen Zeit verlorene Idiologie nacheifert, die jegliche Art von Hass fördert und sei es gegenüber der Frau oder anders aussehende Menschen sich richtet. Sie sind in der Musik, um an Jugendliche ranzukommen, Sie sind in der Wirtschaft, Sie sind Ärzt*innen und Sie sind in der Politik. Sie sind unter uns. Sie sind weltweit. Es sind die „neuen“ Rechten, die die sich besser tarnen, die aber immer noch offensichtlich gegen die Demokratie und gegen die Gleichberechtigung sind. Mit diesen Menschen kann man nicht reden. Es sind Feinde. Feinde der Freiheit, der Gemeinschaft, der besseren Welt. Tobias Ginsburg zeigt auch warum.

Warum dieser Titel?

Tobais Ginsburg geht in die Abgründe. Getarnt als Gleichgesinnter, zeigt er die verschiedenen Netzwerke dieser Männer aber auch Frauen, die immer noch um das Patriarchat kämpfen. Erschreckend ist dabei die Selbstvertsändlichkeit mit der sie es tun und von wem sie mehr oder weniger offensichtlich unterstützt werden. Ginsburg begibt sich in Abgründen und schafft es nur durch die Erschaffung eines zweiten Egos, das alles zu ertragen. Es ist ein erschreckend aber auch gleichzeitig ein wichtiger Einblick in eine Welt, die leider immer noch existiert und sogar in manchen Bereichen und Ländern Aufschwung bekommt. Für dieses Buch muss man eine Triggerwarnung aussprechen, denn die Themen, die angesprochen werden sind gegen die Menschlichkeit, die Demokratie und kann die Leser*innen wütend und schockiert zurücklassen. Man stellt sich die traurige Frage wie kann das Sein und Zweifel an der Menschheit können entstehen. Aber genauso gibt Ginsburg auch Hoffnung. Seine größtes Hilfsmittel für den Kampf ist Empathie, aber es zerrt auch an seinen eigenen Kräften.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die in eine unmenschliche Welt eintauchen und hinter dieser Fassade dieser Krieger des Patriarchats blicken wollen.

Titel: Die letzten Männer des Westens

Autor*in: Tobias Ginsburg

ISBN: 978-3-499-00353-0

Verlag: Rowohlt

Preis: 16,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Ein Herbst, der Veränderung bringt….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

manchmal denken Erwachsene, dass es besser ist Kinder anzulügen als Ihnen die Wahrheit zu sagen, manchmal braucht man einen Neustart in seinem Leben und manchmal hat man auf einmal einen klaren Blick auf seine Vergangenheit und muss sich mit ihr versöhnen. Die kanadische Autorin Mary Lawson packt das alles in ihrem neuen Roman. Erschienen ist das Buch beim Heyne Verlag.

Inhalt:

Clara ist sieben Jahre alt und sitzt immer am Fenster. Sie beobachtet, wartet auf ein Zeichen. Ihre ältere Schwester ist abgehauen, doch sie hat Clara versprochen ihr ein Zeichen zu geben, dass es ihr gut geht, sie muss nur aus dem Fenster schauen. Doch während Clara aus dem Fenster schaut muss sie mitansehen wie in das Nachbarhaus auf einmal ein junger Mann einzieht, Liam Kane. Dabei ist es das Haus von Mrs Orchard, die gerade im Krankenhaus ist. Clara passt nämlich auch auf Ihre Katze auf. Was Clara nicht weiß ist das Mrs. Ochard und Luke eine Geschichte miteinander haben, die weniger gut ausgegangen ist. Liam war überrascht von Mrs Ochard zuhören. Er nutzt die Gelegenheit. Denn auch sein Leben ist irgendwie den Bach runtergegangen und nun braucht er einen Neustart. Doch er ist Fremd in dieser kleinen Stadt. Doch nach und nach gewöhnt er sich daran. Als er eines Tages in sein neues Haus zurückkehrt steht aufeinmal Clara da. Es entsteht eine Art Freundschaft aber es wird auch noch viel passieren. Kann Liam ein neues Leben anfangen? Wird Clara ihre Schwester sehen und was ist damals zwischen Mrs Ochard und Liam vorgefallen?…

Warum dieser Titel?

Die Autorin Mary Lawson zeigt in ihrem Roman wie das Leben ist. Dabei zeigt sie drei Charakteren, die sich aufeinmal in Situationen befinden, die mit Hoffnung, das Suchen und Finden und Versöhnung gespikt sind. Es ist eine Geschichte, die die Leser*innen mitnimmt in ein kleines Städtchen und sowohl die Sicht von Innen als von Außen bekommt. Durch die verschiedenen Alter der Charakteren ist es auch eine Geschichte über drei Generationen. Man bekommt das Leben von verschiedenen Familien mit. Man sieht die Entstehung von Freundschaften und den Problemen, die bewältigt werden müssen. Es hat auch dramatische Höhepunkte, die durch die erzeugte Stimmung nicht so hart wirken. Denn das Gute dringt immer durch, dieses Gefühl wird die Leser*innen ständig begleiten.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die eine Geschichte über Familien, Beziehungen und Freundschaften lesen wollen.

Titel: Im Letzten Licht des Herbstes

Autor*in: Mary Lawson

ISBN: 978-3-453-27357-3

Verlag: Heyne

Preis: 22,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Ist es Zeit wütend zu werden?

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist zum Verzweifeln. Wir haben jetzt November 2021. Am 27. Januar 2020 hat eine Ärztin, Camilia Rothe, einen Patienten positv auf das Coronavirus getestet. Seriöse Virolg*innen, also Expert*innen, haben von vornerein gesagt, wie gefährlich das Virus ist. Man hatte China auch schon als Vorbild bzw konnte man die Konsequenzen sehen. Es gab noch kein Impfstoff, aber es gab schon Masken, siehe in asiatischen Ländern, die wegen dem Smoke in den Städten auch schon Masken getragen haben oder wenn man selber krank wahr. Man hatte also eine guten Grundstein. Man hatte keinen Grund in Panik zu geraten durch gute Aufklärung und ernstnehmen der Lage. Es wurde ja auch schon zügig an einem Impfstoff gearbeitet.

663 Tage später. Nach etlichen Panikmache und Falschinformationen der Medien und damit meine ich alle Medien auch die Sozialennetzwerke, der unsicheren Politik, die sich auch auf den Menschen übertragen haben und dass mann den normalen Bürgern, ein großes Opfer abverlangt, während andere Großzügig behandelt werden *hust“ Bundesliga „hust (Habt ihr auch dieses unangenehme Kratzen im Hals?), haben wir heute.

In erster Linie möchte ich sagen, dass ich kein*e Expert*in bin und ich möchte auch in der Haut von Pfleger*innen und Ärzt*innen nicht stecken, die das größte Opfer überhaupt bringen, aber mit Achtlosigkeit und Häme überschüttet werden. Häme war zum Beispiel dieser Dumme als „solidarisch“ verkaufter Applaus und Achtlosigkeit siehe Gehalt in Vergleich zur Leistung der Arbeit. Ein Trauerspiel, das Seinesgleichen sucht. Aber wie gesagt darum geht es leider hier nicht, aber diese Menschen sollten bedingungslos unterstützt werden und zwar nicht von uns Bürgern sondern vom Staat und das gefühlt hätte schon lange vor Corona passieren sollen. Grüßen gehen raus an alle damalige Gesundheitsminister*innen und den heutigen Jens Spahn. Great Job you done. (Oh habe vergessen, dass Spahn sich nur in Immobilien sich auskennt nicht ab in Sarkasmus).

So lassen wir es uns nochmal grob vor Augen führen. Schmerzhaft ich weiß. Die erste sogenannte Welle kam, da konnte man noch die Reaktion einigermaßen verstehen (Obwohl man schon seit mind. Januar darüber bescheid wusste). Es gab noch kein Impfstoff und an Masken und Abstand mussten man sich auch gewöhnen. (Ein paar Politker*innen haben das Thema so ernst genommen, dass sie damit sich sogar eine goldene Nase verdient haben.) Es war eine ganz neue Situation oder „alte“, wie z.B. man hört nicht auf Expert*innen und man verschließt sich konsequent den Warnungen, um dann das Überraschtsein nicht schauspielern zu müssen. (Lernt man das in der Schule?) Dann kam im Oktober 2020 die zweite Welle und ich mein es ist schon überraschend, dass in der allgemeine Erkältungszeit, wo Viren allgemein stark sich verbreiten wegen Wärme, Kälte und Näße auch der Coronavirus sich verbreitet. Dann kam die dritte Welle und hey wir haben endlich eine Impfstoff aber auch Mutationen (Mann muss Dingen nur Zeit geben damit sie wachsen können). Aber nur gucken nicht anfassen anders kann man diese mangelhafte Beschaffung und unnötige komplizierte Verteilung des Impfstoffes nicht erklären. (Man wissen bei der Mutation war es genau andersrum: leichte Beschaffung, einfache Verteilung) Jetzt befinden wie uns in der vierte Welle. Ach weh sag das kann doch nicht sein, dass es wie im letzten Herbst und die anderen Herbste (Ist das überhaupt der Plural?) ist, dass schon wieder die Erkältungszeit auftaucht. Das hatten wir doch all die Jahre voher nicht, dass Viren sich ausbreiten im Herbst. Merkt ihr selbst oder? So ich habe jetzt mal die Maskendeals, die Falschinformationen, Ignoranz oder Panikmachen der Medien als auch die Leugner und Verweigerer weggelassen würde sonst den Rahmen sprengen.

Allgemein glaube ich wird das Prinzip der Welle missverstanden. Die Medien und größtenteils die Verwantwortlichen Politiker*innen sehen in der Welle eine einmalige (Störung) Veränderung des Gleichgewichtszustands eines Systems. Dann fällt es einem natürlich leicht auf der diesjährigen, also 2021, Gesundheitsministerkonferenzen so was zu sagen wie „Wer hätte denn so was Vorrausahnen können“. (Übrigens ein Lieblingssatz von gewissen Menschen, die Verantwortung tragen. Scheint ein Modeformelierung zu sein) Das eine Welle aber auch periodisch (Regelmäßigkeit oder Phasenweise) sein kann, das wussten anscheinend nur die Virulog*innen. Andere dagegen wussten wahrscheinlich nicht, dass es eine periodische Welle gibt, denn sie waren zum Beispiel noch nie am Meer bei einem Wellengang oder haben noch nie wie schon vorhin erwähnt von der Erkältungswelle gehört (Ich habe jetzt mal natürliche Ereignisse als Beispiele genommen, was eigentlich jeder kennen sollte, natürlich gibt es noch viel mehr periodischen Wellenarten).

Merkt ihr diese Wut, dieses Hilflosigkeit? Wir haben jetzt im Gegensatz zu ersten Welle, alles da um den Virus einzudämmen. Übrigens der Coronavirus gehört jetzt für mich zur Natur, wie die Luft zum atmen. Aber warum tun Verwantwortliche immer noch so hilflos oder so als hätten sie keine Ahnung. Deutschland war mal Vorreiter und jetzt ist es das Land im Rückstand. Das Land in dem sogar der Impfstoff hergestellt wird. Das Land was sich immer so gutdarstellt und auf andere Hinunterguckt, dabei aber kein Deut besser ist. Nein sogar schlechter.

Es ist bei mir keine Wut über das Coronavirus und die schreckliche Lage. Sondern es die Wut, dass Deutschland eigentlich alles im Griff hatte und dann meinte das wär es dann. Es wurde Warnungen ausgesprochen. Man wusste, dass der Herbst kommt und das Viren sich wieder ausbreiten. Es die Wut, dass mein Pessimismus, den ich gegenüber der Politik und Medien vertreten, nur wieder gestärkt wurde. Ich möchte ja Vertrauen haben, ich möchte ja sagen können, dass es Menschen gibt in den entsprechenden Positionen, die wissen was zu tun ist, weil es ihr verdammter Job ist, zu dem ich persönlich nicht fähig bin und weswegen ich sie gewählt habe. Aber anscheinend ist Fähigkeit gerade nicht gefragt. Expert*innen können ein Lied davon singen, dass ihre Jahrelange Beschäftigung auf taube Ohren stößt. Währenddessen werden Menschen in ganz normalen Unternehmen gefeuert, weil sie was falsch gemacht haben oder Ihnen die entsprechende Fähigkeit fehlt. Dann kommt bei den Menschen natürlich ganz leicht der Gedanke zustande, dass die Welt ungerecht ist. Kann man es Ihnen verübeln? Warum muss man für seine Fehler Konsequenzen spüren, die sich sogar auf das eigene Leben auswirken können, während andere zwar dasselbe tun, wenn nicht sogar Schlimmeres machen und getrost weiter machen können? (Nebenbei auch noch eine Menge mehr verdienen) Es ist die Wut der Ungerechtigkeit, die Wut über den Pessimismus, die Wut über anscheinend akzeptierte Wiederholungen von Fehlern, die auflasten der Menschen und deren Leben gehen. Natürlich darf man sich von der Wut nicht leiten lassen einen Hass zu bilden, der gegen das System und gegen Menschen, die hilfe suchen sich richtet. Wütend darf man sein, aber bitte schön nicht Hassen. Denn Hass ist Kontraprodutiv und versperrt die Sicht auf Andere bzw. es hindert auch einen jemanden zu helfen. Das können wir gerade in der heutigen Zeit nicht gebrauchen und spiegelt nach meiner Ansicht auch nicht die Demokratie und Meinungsfreiheit wieder, die wir auf jedenfall gegen jeden, der es anfechtet, verteidigen müssen.

Was wir jetzt machen können und dazu nötigen uns leider wieder die Verantwortlichen (Medien, Politiker*innen usw.). Ruhe bewahren. Tief einatmen und ausatmen. Alle die geimpft sind und Zweifel bekommen sei nochmal gesagt. Niemand, auch wirklich Niemand, hat gesagt, dass durch die Impfung ihr kein Corona bekommt. Es geht und das wurde von vornerein vermittelt um einen milden Verlauf, der dafür sorgt, dass du dein Leben weiter genießen kannst. Ja es gibt Impfdurchbrüche, aber die sind weitaus „ungefährlicher“ und belasten zum großteil nicht die Kapazitäten der Intensivbetten. Das ist doch schon mal eine Fortschritt. Corona wird, wenn wir alle geimpft sind wie eine Grippe sein. Auch damals sind viele Menschen an Grippenviren gestorben ( im Jahre 2017/18 waren es 225.000 Tausend Menschen ) besonders vorerkrankte oder ältere Menschen sind immer gefährdet. Das war schon immer so und sollte nichts neues sein.

Die sogenannte 2G+, 2G oder 3G Regel ist meines erachtens nicht um Menschen auszugrenzen, sondern um die Nichtgeimpften zu schützen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass du auf der Intensivstation landest, intubiert werden muss und somit deine Überlebenschancen 50/50 steht ist nun mal um einiges höher, wenn du nicht geimpft bis und da ist es egal ob du vorerkrankt bist oder nicht. Natürlich gibt es auch berechtigte Zweifel. Menschen haben Krankheiten, wo selbst Ärzte nicht sagen können, wie die Impfung darauf reagiert (Macht es schlimmer oder nicht). Aber es kann nicht sein das in Deutschland noch nicht mal 70% vollgeimpft sind. Nochmal in Zahlen: Von 83.250.000 Millionen Menschen haben sich nur nur 67,7 % vollständig geimpft. Das heißt 32,3 % sind nicht vollständig geimpft. Das sind 26.889.750 Millionen Menschen. Zum Vergleich: Im Einwohnerstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen leben 17.930.000 Millionen Menschen (Mit Städte wie Köln, Düsseldorf und Gebieten wie den Ruhrpott), das größte Stadion der Welt in Nordkorea kann 114.000 Tausend Menschen aufnehmen. Merkt ihr ihr jetzt wie groß diese 32,3 % sind? Dieses Zahl sollten sich alle Politiker*innen und Medien mal vor Augen führen und auf die Fahne schreiben, denn es ist deren Schuld und nicht die der Pfleger*innen, Ärzt*innen oder der Expert*innen, dass es soweit gekommen ist.

Aber wie gesagt wütend darf man anhand der Fakten schon sein auf die Menschen im „System“, wenn man auf einmal den gewaltigen, unnötige Rückstand einer Gesellschaft sieht, die von sich selbstbehauptet so fortschrittlich zu sein. Aber und das ist ganz wichtig und ich kann es nicht oft genug betonen hört auf zu Hassen, denn das fördert nur unnötige Gewalt worunter Mitmenschen leiden. Hört auf wahrlos zu beleidigen, denn das ist meiner Ansicht nach auch nur ein Ausdruck vom blinden Hass. Wütend darfst du spätestens jetzt sein, deine Meinung darfst du sagen. Hetze aber nicht.

Ansonsten kann man in diesen Zeiten einfach nur selbst dafür sorgen, dass man versucht selbst die Ansteckungsgefahren zu mindern, also lasst euch impfen und wenn ihr Freunde, Familien besucht macht vorher einen Schnelltest. (Besser als gar keinen) Wenn ihr irgendwo seit wo viele Menschen sind sei es draußen oder drinne versucht Abstand zuhalten und tragt sichere Masken (und ganz wichtig tragt sie richtig) und nutzt jede Gelegenheit um Hände zu waschen oder zu desinfizieren. Sei es wenn man zum Beispiel auf den Markt geht oder zu einer Veranstaltung. Auch Organisator*innen sollten den Menschen einer Sicherheit geben in dem sie richtig kontrollieren ob die Menschen geimpft sind oder nicht. Benutzt euren eigenen Verstand und lasst euch nicht verunsichern sei es von Politiker*innen, Künstler*innen, Prominent*innen oder Sportler*innen. Tut es für euch und eure Mitmenschen (Familien usw.) Schritt für Schritt kommen der Normalität damit wieder näher und vielleicht können wir uns dann wieder fortschrittlich nennen, aber auch nur dann. (Meine Pessimismus sagt übrigens zu dieser Lösung: Es sieht düster aus. Verdammt Düster.)

Ansonsten wünsche ich euch eine schönen Sonntag und ein „gesundes“ Leben und vergisst nicht

Viel Spaß beim Lesen

wünscht euch meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Gefühle verschwinden nicht…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

Gefühle können immer wieder überraschen. Selbst man versucht sie zu verschließen, tauchen sie doch irgendwann mal wieder auf. Dann steht man da. Aufeinmal konfrontiert mit dem, was du eigentlich dachtest es wäre weg. Der Erzähler von dem neuen Roman „Archiv der Gefühle“ von Peter Stamm befindet sich auf einmal in dieser Situation. Erschienen ist das Buch beim S. Fischer Verlag.

Inhalt:

Er hat sich zurückgezogen. Führt sein ein eigens Archiv. Hat sich auch beruflich zurückgezogen. Genießt die Ruhe. Es fühlt sich besser an, wenn man seine Gefühle versteckt. Doch dann taucht immer wieder eine Person aus der Vergangenheit auf. Franziska. Er fängt Gespräche mit ihr an. Sie gräbt in der Vergangenheit. Taucht in das Archiv seiner Gefühle rein und holt sie wieder Heraus, die er eigentlich dachte hinter sich gelassen zu haben. Will sie ihm etwas mitteilen? Ist die Liebe zur Ihr doch nicht tot? Was wollen seine Gefühle ihm sagen. Nach und nach erforscht er das Archiv und er muss sich eingestehen , dass die Gefühle die er fest verschlossen dachte doch nach und nach zu ihm vordringen. Heisst es er muss Franiska wieder sehen um den Gefühlen Herr zu werden?

Warum dieser Titel?

Mit einer schönen Sprache besschreibt Peter Stamm die Gefühle eines Einzelgänger, der sich zurückgezogen hat. Dabei wird gezeigt, dass man Gefühle nicht einfach unterdrücken kann. Sie sind immer bei einem, sie haben einen geprägt und lassen einen nicht in Ruhe. Der Charakter dachte er können sich vor Ihnen verstecken, sie archivieren, doch die Grenzen zwischen Realität und seinen Gefühlen verschwimmen und er wird mit der Vergangenheit konfrontiert. Stamm beschreibt die Gefühlslage sehr gut in der sich der Charakter befindet und doch kann man als Leser*in am Ende empfinden, das es vielleicht doch zu wenig ist.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die eine Geschichte über Gefühle und deren nicht verschwindenen Einfluss auf das Leben lesen wollen.

Titel: Das Archiv der Gefühle

Autor*in: Peter Stamm

ISBN: 978-3-10-397402-7

Verlag: S. Fischer

Preis: 22,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Der Winter, wo der Schrecken beginnt…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

kommen wir nun zu einer kalten Jahreszeit: Den Winter. Doch der Winter 1933 war nicht nur kalt sondern hat Deutschland in wenigen Wochen von einer Republik zur einer Diktatur gemacht. Auch die Literaturszene Deutschland hat eine schwere Zeit gehabt bzw zu dieser Zeit noch vor sich. Wittstock zeigt wie es passiert und wie darauf reagiert wurde. Erschienen ist das Buch beim C.H. Beck Verlag.

Inhalt:

Es ist der 28. Feburar 1933. Der Schrecken beginnt. Die Nationalsozialisten bekriegen sich mit den Kommunisten auf den Straßen. Es werden Attentate begangen, der Machtkampf tobt. Der Schriftseller Jospeh Roth befürchet das schlimmsten und flieht nach Paris. Thomas Mann interssiert nicht für das politsiche, denn er hat dnur die Rede über Richard Wagner im Kopf, an der akribisch arbeitet. Doch die Lage in Deutschland wird immer bedrohlicher. Die Literaurszene wird mit hineingezogen. Denn Hitler und seine Helfer haben alles vorbereitet. Es nur ein Frage von Tage bis die Rebluik vernichtet ist ein Nationalsozialischtier Staat geründet wird. Autoren müssen fliehen, sie kämpfen für die Freiheit oder versuche druch das neue Regmie an neuen Ruhm zu kommen. Es ist eine Reise in den Winter der Literatur, der sehr lange anhalten wird. Was machen die Autor*innen, die aufeinmal sich einem menschenverachtenden System gegenüber stehen? Manche erkennen den Alptraum der sich Ihnen offenbart und fliehen rechzeitig, andere nehmen es nicht ernst tun es als Spuk ab, andere versuchen immer noch ihr Leben zu leben und ignorieren die Bedrohung, andere Nutzen den Hass und kooperieren mit Hilters Schergen und andere werden Deutschland nie wieder sehen.

Warum dieser Titel?

Uwe Wittstock entführt die Leser*innen in eine Zeit, in der das Grauen unaufhaltsam sich seinen Weg bahnt. Dabei versucht er viele verschieden Perspektiven zu bieten und erzähltes nicht wie ein Sachbuch, sondern es wirkt eher wie ein spannender Roman. Er schlüpft in die Protagonist*innen, erzählt aus deren Perspektive schafft damit eine spannenden aber auch gleichzeitig bedrohenden Atmosphäre. Es werden viele Schicksale geschildert, manche werden auch nur leicht angeschnitten. Wittstock gibt eine tiefen Einblick in die Literaturszene Deutschlands als auch leicht in die politische Lage (Straßenkämpfe, Wahlen und die Machtübernahme der NSDAP) Es ist als Leser*in spannend zu sehen wie unterschiedlich mit der Situation umgegangen wird. Es zeigt auch erschreckend paralellen zu unserer heutigen Gesellschaft.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, diie über ein erschreckendes aber auch spannendes Kapitel der deutschen Literatur lesen wollen.

Titel: Februar 33 – Der Winter der Literatur

Autor*in: Uwe Wittstock

ISBN: 978-3-406-77693-9

Verlag: C.H.Beck

Preis: 24,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Höhen und Tiefen einer Liebe….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es gibt Geschichten, die gleichzeitig schön, dramatisch aber auch brutal sein können. Die kanadische Autorin Heather O´Neill zeigt in ihrem neuen Roman „Träume aus Papierschnee“ diese Wanderung auf diesen schmalen Grad. Schönheit gepaart mit der brutalen Realität. Erschienen ist das Buch beim Aufbau Verlag.

Inhalt:

Rose und Pierrot wachsen zusammen in einem Waisenhaus in Montreal auf, das von Nonnen geleitet wird. Es herrscht ein knallhartes Regiment. Rose ist ein aufmüpfiges Mädchen was körplich hart bestraft wird. Pierrot dagegen ist sehr still, zurückgezogen bis er das Klavier und somit die Musik für sich entdeckt. Als Rose dann dazu auch tanzt ist das Kunstwerk perfekt. Zusammen treten sie vor reichen Familien auf. Die Oberin versucht somit Geld zu sammeln für das Waisenhaus. Doch es ist eine trügersiche Idylle. Die Schwester Eloise verliebt sich in Pierrot, missbraucht ihn, was ihn für immer prägen wird. Doch als Irving, ein Millionär, Pierrot spielen hört holt er ihn raus aus dem Waisenhaus. Pierrort lernt eine ganze neue reiche Welt kennen. Doch auch gleichzeitg werden er und Rose getrennt, dabei haben sie ein starke Bindung zueinander aufgebaut. Jahre später werden sie sich wieder begegnen Pierrot nun in die Armut getrieben und Rose als Geliebet vom Mafiaboss McMahon, für dessen Kinder sie vorher gesorgt hatte. Petrro und Rose waren obwohl sie getrennt waren immer in der Nähe des jeweiligen. Aber hat Ihre Liebe ein Chance? Können Sie glücklich werden? Doch das Leben beider hat mit Drama angefangen und wird auch mit Drama enden…

Warum dieser Titel?

Es ist eine dramatische Liebesgeschichte, die die kanadische Autorin Heather O´Neill, zeigt. Dabei zeigt sie ein hoffnungsloses Leben zweier Protagonisten, in einer harten und brutalen Welt. Es werden schonungslosen Szenen geschildert, die das dramatische umso mehr hervorheben. Um die Charakteren und den Verlauf des Drama nachzuvollziehen ergänzen die explisiten Szenen und passen beängstigend harmonisch zu dieser Liebe. Es hat gleichzeitig was schönes aber auch was brutales. Es wird ein Kanada gezeigt, dass nicht für Glück und Harmonie steht. Eine eindringliche Geschichte, die Abgründe der Gesellschaft zeigt und wo welche versuchen ihr Glück zu finden, doch der Teufelskreis sie schon mit sich gerissen hat. Es gibt kein Entkommen.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die ein hartes, brutales, dramatisches, schön geschriebenes Liebesdrama aus Kanada lesen wollen.

Titel: Träume aus Papierschnee

Autor*in: Heather O´Neill

ISBN: 978-3-351-03837-3

Verlag: Aufbau

Preis: 24,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Schöne heille Welt….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

diese Woche hatte ich 2 Bücher von einer Autorin vorgesstellt. Weswegen ich spontan und der Woche eine „kreativen“ Namen gegeben. habe Es handelten sich von 2 Romane von der irischen Autorin Sally Rooney (Rooney-Woche) und wie schon erwähnt in meinen Besprechungen schildert sie nicht nur Situationen von Menschen, sondern trifft mit Ihrer Sprache genau den Nerv vieler Leser*innen. Es sind Geschichten von Menschen, die keinen Halt in der Welt haben, ihn suchen oder erst gar nicht finden. Das hat mich dazugewogen mal wieder ein wenig meine Gedanken aufzuschreiben.

Wie die Charakteren in den Romanen von der Rooney gibt es sehr viele Menschen, die überfordert sind mit der Welt. Deswegen steigt die Zahl an Depression erkrankten Menschen immenz und gerade Corona hat es nochmal in die Höhe getrieben. Was ganz wichtig ist, was aber anscheinend noch nicht vielen verstanden haben ist das Depression eine Krankheit ist und deswegen auch wie jede andere Krankheit behandelt werden muss. Es ist keine Phase oder wie manchen sagen eine Laune. Aber hier geht es nicht um die Krankheit, obwohl es auch ein sehr wichtiges Thema ist und viele bekannten Menschen wie z.B. Torsten Sträter oder Kurt Krömer sich dafür stark machen sowie Organisationen wie z.b. Deutsche DepressionLiga e.V., dass es endlich Gehör findet und von der Gesellschaft und Politik anerkannt und ernst genommen wird.

Nochmal zur Erinnerung: Ich schreibe meine Gedanken auf. Eher spontan. Das heißt ich bin kein*e Expert*in, dies geht nicht in die Tiefe und wahrscheinlich kratzen ich nur an der Oberfläche. Dass heisst ihr sollt euch nicht gezwungen fühlen es zu lesen. Aber fahren wir nun fort mit meinen Gedanken.

Übrigens zum akutellen Roman von der Rooney findet ihr hier auf den Blog eine Vorstellung (Wo ist die schöne Welt?).

Die Welt wird offener, größer. Grenzen verschwimmen und unter anderem durch das Internet können selbst Rassisten es nicht aufhalten, dass die Menschen sich miteinander austauschen, sich kennenlernen und vielleicht schaffen Vorurteilen abzubauen und Freundschaften oder andere Beziehungen zubilden oder auch endlich zu sich selbst finden, weil Ihre Stimme endlich gehört und nicht mehr unterdrückt wird. Doch je offener die Welt wird desto mehr zeigt der Mensch auch seine Verletzlichkeit. Das ist auch gut, denn schliesslich feiern wir es schon immer in der Kunst sei es in der Literatur, im Film/Theater und in der Musik, wenn es sehr gefühlvoll ist. Dann kommen auch auf einmal Themen, die wenn man sie genauer bertachtet eigentlich schon immer da waren, zur Sprache. Doch vielen haben Angst. Anders kann ich es mir nicht erklären. Der Ton ist schärfer, aggresiver geworden (vllt war er es aber auch schon immer nur wird er jetzt umso mehr sichtbar) wenn es um die Themen wie Rassismus, Abtreibung, Missbrauch oder Gewalt gegen Frauen, Kinder usw. geht. Aber wieso ist unsere Gesellschaft so, wieso fahren Menschen die Krallen aus, wenn es darum geht sich für Andere einzusetzen. Dadurch dass diese agressive Reaktion stattfindet, wenn man sich offenbart, haben viele Angst und diese Angst kann durchaus auch zu Krankheiten führen. Man sagt ja immer so schön es tut einem nicht gut alles in sich hineinzufressen. Die offenen/ heille Welt, die fassenweise schon leicht durchschimmert, nimmt einem die Angst. Egal was dich bedrückt, egal wie du aussiehst, egal was du fühlst, sag es und die Menschen werden dich verstehen und eine Empathie haben.

Stellt euch mal so eine Welt vor:

Keiner interessiert sich welches Geschlecht du hast und auch keiner interessiert sich für deine Sexualität. aber nicht in dem Sinne das es unnatürlich ist, sondern in dem Sinne, dass alle Menschen von sich aus sagen, wenn du glücklich bist dann erfreue ich mich an deinem Glück. Keiner hat mehr Angst. Das Outen ist dann absolut überflüssig und nimmt den Menschen eine menschengemachten Druck weg. Es würde nicht mehr auf das Aussehen reduziert. Klar würde es den Begriff Schön noch geben, doch er wird nicht mehr so eingeschränkt sein und würde nicht mehr einen Einfluss auf das Wohlbefinden der Menschen haben.

Leider ist die Welt nicht so, aber in kleinen Schritten kommen wir vielleicht ansatzweise hin. Dann werden Beziehungen weniger kompliziert, weil man sich selber nicht mehr im Weg steht, eine Last mit sich schleppt, die irgendwann einen Zusammenbruch erzeugt oder von anderen Urteilt abhängig ist.

Das Problem ist aber immer noch dieser große Unterschied zwischen Kunst und das sogenannte „reale“ Leben. Wie schon erwähnt feiert es die Gesellschaft, wenn ein Künstler sich offenbart bzw. Gefühle zeigt in einem Kunstwerk, sei es ein Lied oder ein Buch oder ein Bild oder einer Darstellung. Die Zuschauer*innen denken immer die Kunst spiegelt die Gesellschaft wieder, aber es ist eher, dass die Menschen in der Kunst die Zuflucht suchen und finden, die sie in der Gesellschaft nicht bekommen oder finden. Das ist in meinen Augen das Fatale. Anstatt sich in die Kunst zuflüchten sollte doch die Gesellschaft gerade Poltiker*innen, dafür sorgen dass Menschen auch im wirklichen Leben halt finden und sich nicht ausgrenzt fühlen. Diese Flucht birgt auch die Gefahr, dass sogennannte Blasen enstehen und wenn du sie verlässt es dich auf einmal hart erwischt. Die Kunst wird es übrigens überleben, wenn man sich diesen Themen in wirklichen Leben widmet. Man kann immer noch die Kunst genießen, doch anstatt, dass nur die Künstler*innen dich verstehen ist es doch ein viel besseres Gefühl, wenn man sagen kann die Gesellschaft versteht mich.

Aber nichts desto trotz ist es gerade in der heutigen Zeit wichtig, dass es Künstler*innen wie z.b. Sally Rooney gibt, die diesen Menschen eine Stimmen gibt und zeigt, dass es für das Leben keine Schablone gibt. Wir sollten aufhören nach etwas zu streben, dass gar keine Zukunft hat oder nur Hass, Gewalt und Ausgrenzung fördert. Wir brauchen mehr Menschen, die erfolgreich sind und zeigen wie vielfältig unsere Welt ist oder was die momentanen Probleme sind, die sich in Situation hinein fühlen können und uns einen Spiegel vor das Gesicht halten. (Besonders in der Politik muss da eingies aufgeholt werden) Denn es vergessen ganz viele das Künstler*innen auch nur Menschen sind, die genau dieselbe Problem haben wie jeder Andere auch bloss halt als Sprachrohr bzw wichtiger Botschafter*in dienen können. Den Vorteil, denn du als Nichtküsntler*in hast ist, du brauchst keinen Erfolg, du verdienst kein Geld mit Schmerz und du wirst nicht beobachtet. Aber das heißt nicht das keiner Notiz von dir nimmt. Mach dich für dein Umfeld sichtbar, auch wenn es vielleicht nicht groß ist. Teile dich mit und sensibelisiere somit Menschen für gewisse Themen, denn nur wenn man aus eigner Erfahrung spricht, hören Menschen besser zu.

Aber genug der Worte von mir. Ist hat ein Geschwafel bzw sind lose Gedanken, die druch das Lesen und mein Leben gerpägt werden, aber durch diese Gedanken entstehen auch meine Ideen bzw auch teilweise mein Charakter.

Ich wünsche euch totzallem einen schönen Sontag

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

Jan Erichson (Meineliteraturwelt)

Wo ist die schöne Welt?

Hallo liebe Freunde des Lesens,

weiter gehts in der Rooney-Woche. In einem Song von Louis Amstrong, heißt es im Refrain „What a wonderful World“. Die Protagonisten im neuen Roman von Sally Rooney fragen sich eher „Schöne Welt, wo bist du“. Ja wo ist eigentlich diese schöne Welt? Eine Frage, die besonders jüngere Generationen beschäftigt. Erschienen ist das Buch beim Claassen Verlag.

Inhalt:

Alice und Eileen sind beste Freundinen. Alice ist eine erfolgreiche Autorin, die gerade nach einem Zusammenbruch sich ein Haus auf dem Land gemietet hat, fern von der große Stadt Dublin. Sie möchte in ruhe an ihrem neuen Buch schreiben und algemein braucht sie Abstand zum Stadtleben. Sie lernt Felix kennen, der Lagerarbeiter ist. Er liest keine Bücher und ist fern von den Kriesen in denen sich Alice sonst beweget. Doch es entwickelt sich was wzsichen Ihnen und beiden müssen lernen was sie wollen. Eileen Alice Freundin hat einen besten Freund der Simon, der übrigens auch mit Alice befreundet ist. Schon als kleines Mädchen hat sie sich in verliebt. Seitdem trägt sie diese Liebe in sich. Doch auch Simon hat gemerkt, das da vielleicht mehr ist als nur Freundschaft und dann ist der Moment gekommen wo Sie die Grenze, die eintlich nie eine Grzenz war, überschreiten. Jetzt stellt sich die Frage, können sie sichlieben oder gefährden Sie eine Jahre lange Freunschaft? Aber auch die Freundschaft zwischen Alice und Eilleen scheint auseinanderzugehen? Warum hat Alice Eilleen nicht gesagt, dass sie ein Haus gemietet hat? Ist Ihre Freundshcaft in Gefahr. Auf jeden Fall fragen sich alle Wo ist denn diese Schöne Welt, von der geredet und in Medien gezeigt wird, wo ist sie zum teufel noch mal?

Warum dieser Titel?

In diesem Roman geht Rooney darauf ein wie sich junge Menschen versuchen in der heutigen Welt einen Platz. Dabei zeigt sie auf durch die zunehmende Geschwindigkeit immer weniger Halt finden beziehungsweise die Orientierung verlieren. Es werden Fragen gestellt wie was will man erreichen im Leben, was hat man bis jetzt erreicht? Mal wieder schafft Rooney genau das abzubilden wie sich junge Menschen fühlen, in einer Welt die dich auf Äußere reduziert und auch an Schnelligkeit immer mehr zunimmt. Die Unterhaltungen, die die Freundinen über Mailkontakt halten, setzen sich auch mit den Leben, den Erwartungen aber auch mit der Gesellschaft und der Entwicklung des Menschen auseinander. Rooeny schafft es wieder den heutigen Zeigeist der jungen Menschen zu erfassen und es literaisch wieder zuspiegeln, so das sich die Leser*innen sich sogar vieleicht wiederfinden oder sich selber erkennen

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die über das Leben, die Liebe und deren Erwartungen und Herausforderungen lesen wollen.

Titel: Schöne Welt, wo bist du

Autor*in: Sally Rooney

ISBN: 978-3-546-10050-2

Verlag: Claassen

Preis: 20,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

MeineLiteraturWelt

Eine ganze „normale“ Beziehung?

Hallo liebe Freunde des Lesens,

diese Woche wird eine Rooney-Woche. Heute ist der schon ältere Roman „Normale Menschen“ dran. Hier schildert Sally Rooney eine Beziehung zwischen zwei Menschen, die nach dem Lichtschalterprinzip funktioniert: ON /OFF. Das Buch wird übrigens im Dezemeber als Taschenbuch erscheinen. Das gebundene Buch ist beim Luchterhand Verlag erschienen.

Inhalt:

Marianne und Connell kennen sich schon seit der Schule. Connells Mutter putzt bei der Familie von Marianne. So langsam kommen sie sich näher. Connell kommt aus ärmlichen Verhältnisss schafft es aber die Literatur für sich zu entdecken und dadurch brillante Leistung zu zeigen. Marianne ist auch gut in der Schule, ist aber eher eine Außenseiterin. Obwohl sie aus einem reichen Haushalt kommt hat sie Probleme mit Ihrer Familie. Ihr Bruder beleidigt und mobbt sie und ihre Mutter schlägt in die gleiche Kerbe. Dadaurch stürtzt sie sich toxische Beziehungen. Sie muss den Schmerz spüren um Liebe zu empfinden, weil sie es anderes nicht gelernt hat. Connell dagegen macht den Eindruck, dass es für Ihn wichtig ist wie Außenstehende seine Beziehung wahr nehmen. Marianne und Connell sind füreinander bestimmt, doch irgendwie auch nicht. Es werden Monate vergehen, indem sie sich anziehen aber auch abstoßen. Wo entweder Sie das Problem sind oder auch von Außen Problem auftauchen. Es ensteht ein Hin und Her. Da kommt die Frage automatisch auf was ist heutzutage eigentliche eine Beziehung? Wie sieht man sich selber und was prägt einen von Außen? Können Marianne und Connel glücklich werden oder sind ein Opfer Ihrer Zeit?

Warum dieser Titel?

Rooney zeigt in diesen Roman die Beziehung zweier Menschen und trifft dabei den Nerv der Zeit. Das ewige Hin und Her ist ein Bild der akutellen „jüngere“ Gneration und zeigt, da spielen nicht nur Einflüsse von Außen eine Rolle, sondern man lässt auch von sich selber stark beeinflußen. Sind wir so egoistisch oder sind wir zu psyisch labil, so das keine Beziehung möglich ist. Mit ihrer Sprache spiegelt Rooney genau die Generation ab und womit Sie zu kämpfen hat. Sie zeigt junge Menschen, die den Eindruck machen, dass sie nicht Beziehungsfähig sind. Sie trifft einen Ton, in dem sich viele Leser*innen wiederfinden bzw. sich erkennen werden. Liebe ist heutzutage noch komplizierter geworden, weil die Welt immer mehr wird und man nicht weiß was mann eigentlich will. Das Buch wurde auch in eine erfolgreiche Serie umgesetzt, die auf dem Streaminganbieter Netflix läuft unter den selben Titel.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die über ein auf und ab in einer heutigen Beziehung und wie sehr man beinnflusst wird, lesen möchte.

Titel: Normale Menschen

Autor*in: Sally Rooney

ISBN: 978-3-630-87542-2

Verlag: Luchterhand

Preis: 20,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

MeineLiteraturWelt