Die Krieger des Patriarchats…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

während des Coronalockdowns ist der Reporter Tobias Ginsburg in die tiefen der Frauenhasser, rechte Burschenschaften und Krieger des Patriarchats eingetaucht. Es ist eine Welt, die alles auffährt gegen Veränderungen auch Gewalt und der Staat ist anscheinend auf dem rechten Auge Blind. Erschienen ist das Buch beim Rowohlt Verlag.

Inhalt:

Sie werden immer Lauter. Sie sagen, dass der westliche Mann unterdrückt und verweiblicht wird. Sie haben noch das Ideal eine Mannes im Kopfes, dass auch von den Nationalsozialisten tatkräftig gefördert wurde. Ein ständiges Wiederholen der Stärke und dass die Natur es so gewollt hat erzeugt Mantars, die eine in der heutigen Zeit verlorene Idiologie nacheifert, die jegliche Art von Hass fördert und sei es gegenüber der Frau oder anders aussehende Menschen sich richtet. Sie sind in der Musik, um an Jugendliche ranzukommen, Sie sind in der Wirtschaft, Sie sind Ärzt*innen und Sie sind in der Politik. Sie sind unter uns. Sie sind weltweit. Es sind die „neuen“ Rechten, die die sich besser tarnen, die aber immer noch offensichtlich gegen die Demokratie und gegen die Gleichberechtigung sind. Mit diesen Menschen kann man nicht reden. Es sind Feinde. Feinde der Freiheit, der Gemeinschaft, der besseren Welt. Tobias Ginsburg zeigt auch warum.

Warum dieser Titel?

Tobais Ginsburg geht in die Abgründe. Getarnt als Gleichgesinnter, zeigt er die verschiedenen Netzwerke dieser Männer aber auch Frauen, die immer noch um das Patriarchat kämpfen. Erschreckend ist dabei die Selbstvertsändlichkeit mit der sie es tun und von wem sie mehr oder weniger offensichtlich unterstützt werden. Ginsburg begibt sich in Abgründen und schafft es nur durch die Erschaffung eines zweiten Egos, das alles zu ertragen. Es ist ein erschreckend aber auch gleichzeitig ein wichtiger Einblick in eine Welt, die leider immer noch existiert und sogar in manchen Bereichen und Ländern Aufschwung bekommt. Für dieses Buch muss man eine Triggerwarnung aussprechen, denn die Themen, die angesprochen werden sind gegen die Menschlichkeit, die Demokratie und kann die Leser*innen wütend und schockiert zurücklassen. Man stellt sich die traurige Frage wie kann das Sein und Zweifel an der Menschheit können entstehen. Aber genauso gibt Ginsburg auch Hoffnung. Seine größtes Hilfsmittel für den Kampf ist Empathie, aber es zerrt auch an seinen eigenen Kräften.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die in eine unmenschliche Welt eintauchen und hinter dieser Fassade dieser Krieger des Patriarchats blicken wollen.

Titel: Die letzten Männer des Westens

Autor*in: Tobias Ginsburg

ISBN: 978-3-499-00353-0

Verlag: Rowohlt

Preis: 16,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

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