Der Handel mit dem Kinderwunsch…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

der Kinderwunsch ist auch noch heute ein großen Thema in unsere Gesellschaft. Die Autorin Sofi Oksanen zeigt in ihremneuem Roman „Hundepark“ was man zum Beispiel ins Osteuropa alles für einen Kinderwunsch macht und wer darunter leidet. Erschienen ist das Buch bei Kiepenheuer & Witsch Verlag

Inhalt:

Olenka sitzt auf einer Bank in einer Stadt in Finnland. Sie beobacht Kinder einer Familie, die immer wieder in diesem Hundpark kommen und spielen. Sie sieht wie der Junge und das Mädchen ihre Konflikte austragen. Es ieht aus wie eine ganz normale Familie mit Hund. Doch es kein Zufall das Olenka gerade diese Familie beboachtet. Dann setzt sich auf einemal eine andere Frau zu Olenka. Olenka versucht diese Frau zu ignorieren doch dann sagt die Frau was und Olenka erkennt in Ihr Daria, die sie in iherer früherer Funktion aufgenommen hat. Olenka wird mit ihrer Vergnageheit konfrontiert und sie erinnert sich zurück wie alles angefangen hat wem sie begegnet ist. E sist ein system in dem jungen Frauen dazu gebracht werden Ihre Eizellen zu entnehmen zu lassen. Denn es gibt Menschen, die sehr viel Geld haben und eine dringend Kinderwunsch, den sich aus unterschiedliche Gründen nicht erfüllen. Olenka steigt auf in der Hiearchie und dann entdeckt Sie selber Daria. Doch merkt Olenka wie gut sie war und was sie schreckliches getan, denn Daria hat einen Plan und dieser Plan ist die Konsewuenz Olenkas Vergangenheit. Kann Olenka es irgendwie noch verhindern?….

Warum dieser Titel?

Die Autorin Sofi Oksanen zeigt in ihrem neuen Roman die Abgründe eines Kinderwunsch. Mit dem Charakter Olenka geht sie tief in das System wo Frauen gelockt und augbeutet um ihren Körper freizubewegen. Dabei wird nicht nur mit den Gefühlen dieser Frauen gespielt, sondern sie werden auch wegen Ihrer Situation ausgenutzt. Gleichzeitig wird auch gezeigt wie reiche Menschen alles dafür tun um ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Es ist eine perverse Industrie, die sich daraus entwickelt hat. Oksanen zeigt auch die Konsequenzen und was es mit diesen Frauen, die darunter leiden anstellt. Es ist ein schonungsloser BLick von einem Charakter, die das System geprägt hat.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die über eine perfiedes System und der Ausbeutung von Frauen lesen wollen.

Titel: Hundepark

Autor*in: Sofi Oksanen

ISBN: 978-3-462-00011-5

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

Preis: 23,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Wohin treibt einen die Strömung?…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

wie befinden uns in einer Zeit, in der die Welt sich hoffentlich zum Positiven ändert. Der Autor Jakob Augstein zeigt in seinen ersten Roman wie ein alternender Politiker in diese Strömung hineingerät, die in der Lage ist sein Leben grundlegend zu ändern. Erschienen ist das Buch beim Aufbau Verlag.

Inhalt:

„Mein Name ist Frank Xaver Missling und ich sage immer, bei mir hört das Scheitern mit den Namen auf.“, das ist sein Satz. Mit diesen Wörtern startet er seine Reden. Er ist in seiner Partei hochgestiegen, weil man früh sein Talent erkannt hat. Sätze wie „der Markt regelt das“ und „man muss der Wirtschaft vertrauen“ zeigen seine Art zu denken und welche Ziele er noch hat. Denn es sind noch wenigen Wochen zum entscheidenden Parteitag. Aber Franks so stabiles und nach erfolg orentiertes Leben gerät ins Wanken. Seine Ehe krieselt, seine 16-Jährigen Tochter entgleitet ihm und auch seine Macht in der Partei schwindet nach und nach. Nun versucht er mit einer Reise nach Amerika, seiner Tochter begleitet ihn, neue Kraft zu tanken um mit geballter Kraft zurückzukommen. Doch in Amerika begibt er sich in eine Strömung, die nicht aufzuhalten ist. Denn die USA sind mehr nicht mehr das, was sein Ziel und seine Verköperung ist. Er wird mit einer Realität konfrontiert, die ihn von seine eigentlichen Zielen wegtreibt. Kann er das Ruder noch herrumreißen oder ergibt er sich der Strömung was für Ihn wie ein Scheitern gleich kommt? Kann er seine Ehe retten? Kann er eine Bindung zu seiner Tochter wieder aufbauen und kann er den nächsten Schritt in seiner Karriere tun? Die Strömung reißt ihn mit wohin darauf muss noch eine Antwort gefunden werden.

Warum dieser Titel?

Jakbo Augstein erzählt mit seinem Roman die Geschichte eines Mannes, der aufeinmal in einer neuen Situation sich wiederfindet. Der Verlust der Kontrolle und der Macht sind einer der Kernpunkte, die sich der Charakter stellen muss. Dabei zeigt Augstein einen politische motivierten Menschen mit alten Gedankenmuster, der auch die Finanzkriese miterlebt hat. Man merkt als Leser*in spätestens bei einem bestimmt Satz, dass es sich um einen Liberalen handelt. Es wird der Aufstieg als auch die politischen Intrigen gezeigt, die das Leben dieses Mannes geprägt haben und die er versucht zu verteidigen. Seine ganze Entwicklung wird in Frage gestellt und man sieht einen typisch alten weißen Mann, der sich aufeinmal zwischen Traum und Realität befindet und für sich einen neuen Platz finden muss, in der Welt, die sich verändert hat.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die eine Geschichte über einen Mann, der sich aufeinmal in einer Ströumng befindet, die er nicht aufhalten kann, lesen wollen.

Titel: Strömung

Autor*in: Jakob Augstein

ISBN: 978-3-351-03949-3

Verlag: Aufbau

Preis: 22,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Die Chance das Leben neu zu leben…

Hallo liebe Freunde des Lebens,

manchmal denkt man sich im Leben, wenn es anders gelaufen wäre würde es mir besser gehen. Doch ist es wirklich der Fall? Der Autor Matt Haig zeigt in seinem neuen Roman „Die Mitternachtsbibliothek“ ob es wirklich einen Unterschied macht wenn man sein Leben anders gelebt hätte. Erschienen ist das Buch beim Droemer/Knaur Verlag.

Inhalt:

Nora Seed ist unglücklich in ihrem Leben. Nicht nur dass Ihre Katze gestorben ist auch beruflich und liebestechnisch läuft es gar nicht. Nora füllt sich nutzlos, Ihr ganzes Leben ist ein Scherbenhaufen. Es wird sie sowieo niemand vermissen, also beschließt sie sich mit einer Überdosis an Medikamenten das Leben zu nehmen. Doch anstatt zu sterben landet sie eine rieseigen Bibliothek, wo sie auch auf ihre Schulbibliothekaein trifft. Es ist die Mitternachtsbibliothek. In dieser Bibliothek befinden sich verschiedene Bücher von Noras Leben. Sie kann somit in verschiedene Leben von sich eintauchen. Chancen die sie verpasst hat nutzen um wie sie meint glücklich zu werden. Doch wird Nora glücklich? Kann sie ein Leben finden in dem alles „Perfekt“ ist? Nora begibt sich auf eine Reise, eine regelrechte Odysee. Doch jedesmal läuft etwas schief. Gibt es eigentlich ein Leben in dem Nora leben möchte?

Warum dieser Titel?

Matt Haig zeigt in seinen Roman anhand von dem Charakter Nora, dass es sich nach einen anderem Leben sich zu sehen seine Tücken hat. Mit den verschiedenen Beispielen, in die er Nora bringt, zeigt er wie unrechenbar das Leben ist und man es nicht kontrollieren kann. Er schlägt keinen belehrenden Ton an oder wie man sagt mit dem Fingerzeig. Es ist eine Geschichte, die das Schicksal einer Person erzählt und anhand des Szenario kann man sich als Leser*in beim Überlegen erwischen, was würde man selber an seinem Leben ändern, welcher Chance trauert man hinterher. Es wird gezeigt, dass man vielleicht schon auch wenn es nicht gerade so aussieht im richtigen Leben ist. Nicht immer gleich alles negativ sehen. Sondern sich aufrappeln und neu angehen, denn manchmal ist das Glück näher als man denkt.

Diese Lektüre ist für Leser*innen, die eine Geschichte über das Leben, Wünsche, Träume und die Wirklichkeit lesen wollen.

Titel: Die Mitternachtsbibliothek

Autor*in: Matt Haig

ISBN: 978-3-426-28256-4

Verlag: Droemer/Knaur

Preis: 20,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünschen euch

meineliteraturwelt

Sie nannten es „Projekt Lightspeed“…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es wird immer noch diskutiert, ob wann sich impfen lassen soll oder nicht. Doch wie ist es eigentlich zum Impfstoff gekommen? Die Unternehmergründer*innen von Bion-Tech haben es früh erkannt. Sie sind volles Risiko eingegangen um mit einen „neuen“ Verfahren schnell einen Impfstoff zu produzieren. Joel Miller erzählt die Geschichte hinter dieser Methode. Erschienen ist es das Buch beim Rowohlt Verlag.

Inhalt:

Es ist Dezember 2019 als Ugur Sahin auf einen kleinen Artikel in der Zeitung aufmerksam wird. Ihn interessieren nicht die großen Schlagzeilen, sondern eine „kleine“ Meldung über eine Virusausbruch in der chinesische Stadt Wuhan. Ugur, Experte auf diesem Gebiet erkennt sofort das Risiko einer weltweiten Pandemie. Zusammen mit seiner Frau Özlem hat er das Unternehmen Bion-Tech gegründet, die eigentlich sich dem Kampf gegen Krebs gewidmet hatte und dort noch am Anfang sind, aber schon Erfolge und Achtung gewonnen haben. Doch nun mit dem Auftauchen des Coronavirus erkennt Ugur eine Gefahr für die ganze Menschheit. Mit seiner Frau und deren Mitarbeiter*innen gründen Sie eine Task-Force um den Kampf aufzunehmen. Doch ersteinmal müssen sie auch die Geldgeber überzeugen und wenn die überzeugt sind muss darauf geachtet werden, dass zu keinen Lieferengpässen kommt falls ein Lockdown droht. Noch dazu muss man sich sich mit anderen Unternehmen zusammen schließen, denn es ist ein weltweites Problem. Es ist so viel zu tun aber gleichzeitg ist es auch ein Wettlauf gegen die Zeit. Es gibt kein Die oder Wir. Sondern nur Gemeinsam kann man es schaffen. Um die Wichtigkeit zu unterstreichen gibt es eben diese „geheime“ Task-Force bei Bion-Tech: Projekt Lightspeed

Warum dieser Titel?

Der Autor Joel Miller schafft es nicht nur einen interessanten Blick in diese Industrie zu werfen, sondern erzählt auch gekonnt spannend die Entstehungsgeschichte. Dabei wird deutlich, dass es eine Teamarbeit war. Es gibt viele wichtige Personen in dieser Geschichten, die gemeinsam eine schnelle Lösung suchten. Im Fokus sind natürlich, die beiden Bion-Tech Gründer*innen Ugur und Özlem. Es wird auch ein bisschen auf deren Leben eingegangen und ihren Werdegang, aber genauso kommen Arbeistkollegen, Geldgeber*innen zu Wort und man merkt schnell als Leser*in, was alles dahinter steckt. Man bekommt einen interessanten Einblick in diese Industrie. Es liest sich wie ein Thriller und man denkt, dass man eine Fikition liest, doch dann kommen die Bezüge zur Realität und auf einmal wird den Leser*innen klar so ungefähr ist es tatsächlich passiert.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die einen Blick in die Entwicklung eines Impfstoffes, auf die Köpfe dahinter als auch auf die Industire lesen wollen.

Titel: Projekt Lightspeed

Autor*in: Joel Miller mit Özlem Türeci und Ugur Sahin

ISBN: 978-3-498-00277-0

Verlag: Rowohlt

Preis. 22,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Es war ruhig im Dezember…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es war ruhig im Dezember. Keine Buchtipps, keine Geschichte. Hatte einfach keine Zeit etwas vorzubereiten. Habe mich auf meine Arbeit konzentriert, Weihnachten ist eine sehr wichtige Zeit, und nebenbei habe ich angefangen das 10-Finger-Tipp-System zuerlernen, was schon einigermaßen klappt. (Übung macht den Meister oder so) Die Weihnachtsgeschichte kommt dann nächsten Jahr wieder. Ihr könnt ja die Bisherigen durchlesen. Da haben sich schon ein Paar angesammelt. Aber genug von mir beziehungsweise doch nicht, denn die Gedanken wollen mal wieder heraus:

Vor ein paar Tage hat ein neues Jahr angefangen. Und Kurz vor dem Wechsel kam mir der Gedanke: Will man überhaupt zurückblicken, will man überhaupt nach vorne gucken. Gerade in der jetztigen Zeit stehen Viele vor einem Scherbenhaufen. Man weiß einfach nicht was man im Leben machen möchte oder was man vom Leben erwarten kann oder soll. Es entsteht eine Machtlosigkeit, die von anderen aufgezwungen wird, weil sie etwas bestimmtes erwarten. Diese aufgezwungene Machtlosigkeit, der mann machtlos gegenübersteht, hinterlässt ein beängstigendes Gefühl, das einen ständig begleiten wird im Leben. Eigentlich war die Welt so weit auch in Ordnung. Unbewusst begleitet einem dieses Ängste, aber es gab auch genug Aktivitäten, die diese Machtlosigkeit oder Ängste verdrängt haben. Doch dann kam eine Pandemie, die einher geht mit Reduzierung der sozialen Kontakt und Aktivitäten. Das soziale Umfeld wird eingeschränkt. Man fühlt sich eingesperrt. Die Menschen, die eigentlich ein Umfeld um sich brauchen um unter Menschen zu kommen oder andere Menschen kennenzulernen oder etwas brauchen um etwas zu tun stehen auf einmal ganz allein da. Da hilft es auch nicht, wenn gesagt wird man muss damit klarkommen. Dazu kommt das Versprechen, dass es nicht lange dauern würde und dann ist man doch enttäuscht, wenn es länger dauert, weil man sich darauf fixiert hat, das es irgendwann aufhört. Was noch Menschen verunsichern und Ängst erschaffen kann ist das enorme Angebot der Möglichkeiten, die einem trotzdem immer noch entgegenworfen werden, wie man sein Leben gestalten kann, soll oder muss. Wer das nicht versteht sind meistens die Menschen, die schon fest im Sattel des Lebens sind. Aber anstatt Verständnis zu zeigen oder sich damit auseinanderzusetzen kommen Sätze wie „Stellt euch nicht so an“ „Reißt euch am Riemen“ „Ich will doch nur dein Bestes“ und so weiter und so weiter. Es gibt sogar Menschen, die eine Art Wut entwickeln und es dann an denjenigen auslassen nur, weil man es nicht versteht und weil man es sich gerne selber so gewünscht hatte. Es passiert auch in Familien. Dabei sollte doch eine Familie eine Art Schutz oder ein Rückzugsort sein, wo man seine Wunden lecken und neue Kraft tanken kann. Wenn es nicht die Familie ist, dann soll es doch wenigtens die vier Wände sein, in denen man glücklichsein kann leben zu können. Dabei spielt es keine Rolle ob es ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus ist. Aber durch neue Technologien wird uns auch dieser Schutz genommen. Man wird nahezu frontal mit unendlich vielen Möglichkeiten im Leben konfrontiert. Sei es im Studium, im Social Media oder wenn man einfach so durch die Gegend geht. Man sieht unendliche Zukunftsbilder. Aber man sieht sie nicht nur, nein größtenteils wird vermittelt auch durch Worte und Sätze wie „Du kannst auch so sein“ „Es wird dir besser gehen, wenn du diesen Weg gehst“ und so weiter, dass das eigene Leben gar nicht so gut ist oder dass man sich unglücklich fühlen soll, weil man noch nicht an den angeblichen Punkt ist glücklich zu sein. Das kann eine Art Frust erzeugen, weil man einer Erwartung hinterläuft, die einem, sagen wir es mal böse, eingetrichert worden ist und als ob es ein Ziel im Leben gibt das man erreichen soll. Dabei können verschiedene Faktoren schon einen daran hindern diese angebliche „Ziele“ nie zu erreichen. Entweder ist es das Geld, die Bildung oder der allgemeine Lebensweg, die einen daran hindern. Doch man will sich das nicht eingestehen und jagt den „Träumen“ hinterher, die vielleicht nicht die eigenen sind. Man sieht ja bei Anderen, dass es funktionieren kann. Dabei ist das was man sieht nur ein geringer Teil und nicht die Mehrheit. Eine Minderheit. Als Beispiel nehmen wie die Kunstindustrie. Ja Ich weiß ein sehr dehnbarerbegriff dazu zählt zum Beispiel auch Musik, Fernsehen, Film, Literatur usw. Wenn man ein*e Künstler*in sieht mit Erfolg, dann muss man einfach im Hinterkopf haben, dass auf diese eine Person mindestens tausend kommen, die gerade so vom „Erfolg“ leben können und wenn sowas wie eine Pandemie kommt in Existenzängste kommen oder sie von vornerein gar nicht erfolgreich waren oder werden. Man Sieht nur einen kleinen Teil vom Erfolg bzw ist der Erfolg nur ein kleiner Teil, da gibt es keinen großen Bereich. Das Problem ist, dass dieser kleinen Teil sich nicht als kleiner Teil sieht, sondern als etwas Selbstverständliches, als etwas Großes und wenn man den Reichtum von gewissen Künstler*innen sieht kann man sagen, das ist etwas großes, aber wie gesagt etwas großes in einem kleinen Teil. Doch in der Gesellschaft allgemein und auch zeitunabhängig ist es nicht selbstvertsändlich mit der Kunst so viel zu verdienen, um es als sein Hauptberuf zu machen, um dann „sorgenfrei“ Leben zu können. Dabei weiß ich, dass das Wort Sorgenfrei ein sehr schwammiger Begriff ist und nur weil man viel Geld hat, nicht automatisch alle Sorgen verschwunden sind, denn dann kommen andere Sorgen dazu. Eine Art Teufelskreis bildet sich, den der Mensch selber erschaffen hat und auch sich selber immer wieder reinmanöviert. Aber ich glaube ich Schweife ab. Die Frage war: Will man nach Vorne gucken oder will man zurück gucken? In beiden Fällen, denke ich, kann die Angst herrschen. Einmal die Angst vor dem Ungewissen und dann die Angst vor der Wiederholung. Wir sollten nicht auf das Leben anderer schauen und uns Ziele setzen, die uns selber unter Druck setzen. Dabei ist aber auch für viele genau das, was das Leben ausmacht. Ohne Ziele kann man nicht Leben. Ist das so? Wann ist ein Ziel ein Ziel. Kann mann auch irgendwann sagen stopp, das reicht mir oder muss es immer mehr sein? Merkt ihr selber, dass es immer mehr wird und man hat das Gefühl man verpasst was? Aber was soll man verpassen? Das meiste was man verpasst kennt man nicht. Klar wenn andere sagen „Da hast du was verpasst“, dann hat man auch fälschlicherweise das Gefühl, dass man was verpasst hat. Dabei ist das eine rein subjektive Betrachtung und Erfahrung. Man kann nichts verpassen, außer wenn etwas zu einer festgeschriebenen Zeit geschieht. Das ist aber nur gefühlt zum Beispiel im Verkehrswesen, bei Terminen oder Öffnungszeiten möglich. Im Leben an sich ist es nicht möglich. Da ist nichts vorgeschrieben oder geplant, so das man sagen kann man verpasst was. Genauso wenig sind Ziele vorgegeben im Leben an sich, der Mensch macht sich Ziele. Diese Ziele sind so stark verankert in unserer Gesellschaft, das wir sie als nötig und notwendig betrachten. Dabei beruhen viele Ziele auf Versprechungen und gerade wenn eine Person oder Firma damit wirbt, dann steckt größtenteils zum Beispiel Kalkül und Profit dahinter. Dann ist es auch kein Wunder das Menschen zerbrechen, weil sie ständig wie schon vorhin erwähnt mit diesen Ziele konfrontiert werden und wenn sie sie nicht erreichen ihr eigenes Leben in Frage stellen. Doch wenn Menschen daran zerbrechen an diesen Druck und scheitern im Leben, dann gibt es auf einmal keine Lösungen. Persönlich glaube ich ist es wichtig sich eigene Ziel zu machen und nicht Ziele von anderen anzunehmen. Wobei ich einsehen muss, dass hier zu Überschneidungen kommen kann, aber das ist nicht schlimm. Klingt einfach ist es aber nicht. Doch es gibt Hilfe, das Problem dieses Hilfe kostet Geld, was die meisten nicht haben. Als wie kann man helfen. Die Gesellschaft muss einfach empatischer werden. Die Werbung und die so genannten Stars sollten empatischer werden. Berufe sollten allgemein empatischer werden. Es muss einfach verdeutlich werden, dass derjenige nicht allein ist. Denn man ist nie allein auch wenn es immer so wirkt denkt daran.

Aber ich bin keiner, der sich auskennt oder der Ahnung hat. Es ist einfach ein Gedanke, denn ich habe. Das erklärt auch die sprunghaftigkeit im Text. Es ist nicht in Stein gemeißelt. Zum Beispiel, wenn ich fünfzig bin denke ich vielleicht anders. Wichtig ist es sich nur bewusst sein. Also ich blicke nicht zurück und ich blicke nicht nach Vorne, wenn das neue Jahr beginnt, sondern versuche mir einen Moment zu schaffen, den ich in diesem Moment genieße. Aber das ist nur auf mich bezogen. Ihr habt größtenteils es selber in der Hand was ihr macht, denkt daran.

Das wars vom Gedanken. Ansonsten werden hier auch wieder Bücher erscheinen, doch die müssen erstmal gelesen werden.

In der Hoffung ihr hatten schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich auch ansonsten

Viel Spaß beim Lesen

Meineliteraturwelt (Jan Erichson)