Lange nichts gehört…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es war still auf diesen Blog. Es hatte seine Gründe. Umzug, Volkszählung und Arbeit. Es wird auch zum Glück nicht weniger. Gehöre zu den wenigen Menschen, die Ihre Arbeit lieben, in Ihr aufblühen und sich auf den nächsten Tag freuen, eagl ob der vorherige Tag gut oder schlecht war.

Zum Start ein kleiner Text um euch mal wieder daran zu gewönnen und erinnern mit wem ihr es zu tun habt. Nicht nur Buchtipps sondern auch meine Ideen und Gedanken finden hier ihren Platz und den ein oder anderen Zuhörer. So ein Gedanken kam mir wieder und nun möchte ich versuche diesen Gedanken in Worte zu fassen. Aber auch Buchvortsellungen werden nach diesem Einwurf folgen 😉

Viel Spaß beim Lesen und Nachdenken wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

In was für einer Welt leben wir?

von Jan Erichson

Die Welt ist  rund aber auch gleichzeitig flach, im All eine runde Kugel, doch wenn der Mensch mit seinen Augen über die Ebene schaut ist sie flach.

Die Welt ist Grün, aber auch Blau und auch Braun, Gelb, Rot, Lila kurz gesagt: Die Welt ist vielfarbig. Sie ist bunt. Doch der Mensch, der macht Farben von Anfang an zu einem System, System das unterscheidet, das benachteiligt, das in den Köpfen vorherrscht.

Die Welt besteht aus Bergen, Steppen, Wüsten, Flüsse, Meere, aus Landschaften, die nicht unterschiedlicher sein können. Kurz gesagt: Die Welt besteht aus Vielfalt. Doch der Mensch schränkt die Vielfalt ein mit Grenzen, mit  bevorzugen der eigenen Kulturen oder  zwingt sie auf, mit Hass auf Vielfalt.

Die Welt ist endlos, ist unendlich, ist nicht befristet, hat kein Ablaufdatum. Doch die Menschen erschaffen Zeit und Tod. Vor Beiden fürchten sie sich. Das Eine eilt Ihnen davon, dass Andere kommt viel zu schnell. Die Welt aber kennt keine Zeit und auch keinen Tod, denn in der  Ewigkeit ist man zeitlos und unsterblich unterwegs.

Die Welt hat keine Probleme, Tiere sterben aus, Tiere entstehen, Pflanzen verwelken, Pflanzen blühen, Landschaften gehen unter, Landschaften entstehen, es ist  das Natürliche, doch der Mensch macht Probleme, zuerst nimmt er sich alles, zerstört alles, aber ist doch auf alles angewiesen, zu spät bemerkt, versucht zu retten was nicht zu retten ist. Die Welt bleibt die Welt. Der Mensch meint Sie wird untergehen, aber seine Welt ist nicht die eigentliche Welt. Sein Untergang ist nicht Ihr Untergang. Die Welt hat keine Probleme. Tiere sterben aus, Tiere entstehen, Pflanzen verwelken, Pflanzen blühen. Landschaften gehen unter, Landschaften entstehen.

Die Welt war vor dem Menschen da und ist nach den Menschen da. Ja es gab ein Davor und noch viel wichtiger es gibt ein Danach. Hör auf die Händen über das Ohr zu halten. Hör auf mit dem lauten Summen. Denkst du, du kannst es verhindern? Denkst du, du wirst unsterblich? Ist dir schon aufgefallen das deine Unsterblichkeit immer von anderen Abhängig ist? Nicht du sagst du bist unsterblich sondern immer Andere. Dein Schaffen? Darüber reden Andere. Dein Leben? Darüber reden Andere. Hast du auch den Mut selbst ein paar Worte zu  sagen. Was versteckst du dich hinter dem Vorhang? Komm heraus genieß die Bühne, das Rampenlicht. Ach willst du nicht? Stimmt ja du bist Tod. Hörst du das Lachen. Nein es kein menschliches Lachen. Es ist das Lachen vom Wasser, von der Erde, von der Luft, von den Tieren, von den Pflanzen. Es ist die Welt, die über den Menschen Lacht, denn Sie weiß: Sie wird immer da sein, der Mensch aber nicht, doch er weiß es nicht.

Die Welt ist eine Welt, weil der Mensch Sie Welt nennt. Doch die Welt kennt sich nicht als Welt, sie hat keinen Namen bis der Mensch ihr einen Namen gab. So wie mit allem. Gib allem einen Namen und auch den Unerklärlichen. Am besten streite dich über Namen. Welcher Name ist am schönsten? Welcher Namen ist am besten? Fang Kriege wegen Namen an. Namen machen den Unterschied. Die Welt ist eine Welt, weil der Mensch Sie Welt nennt. Sie aber selber kennt keinen Namen, Wörter auch nicht, woher auch?

Die Welt sieht, wenn Sie könnte, dass das Problem einfach der Mensch ist, der sich Probleme schafft. Problem auch so eine Wortschöpfung vom Menschen. Siehst du alles vom Menschen erschaffen. Aber die Welt sieht den Menschen nicht als Problem, weil erstens  die Welt nicht sehen kann und zweites das Wort Problem nicht kennt.

In was für einer Welt leben wir? In einer Welt von uns geschaffen, von uns gelebt und schließlich von uns selbst vernichtet. Klingt nach einen Witz oder? Würde das was wir Welt nennen, das Wort Witz kennen und auch sprechen können. Wäre die Erwiderung: Der Witz war sehr gut.

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