Danke Herr Bojcan für das „Coming-out“…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

Depression ist eine ernstzunehmende Krankheit, die leider von der Gesellschaft und auch von Verantwortlichen im medizinischen u. politischen Sektor immer noch nicht ernst genommen wird. Alexander Bojcan auch besser bekannt als Kurt Krömer erzählt anhand von ihm selber was eine Depression auslösen kann und wie wichtig es ist sie zu behandeln. Das Buch erschien beim Kiepenheuer & Witsch Verlag.

Inhalt:

Als Alexander Bojcan nachdem Ende seiner Sendung Chez Krömer mit seine Gast Thorsten Sträter gesprochen hat, hat dieser gesagt: „Stell dich auf einen Sturm ein.“ Was war passiert? In der Sendung die eine halbe Stunde beansprucht kamen Sie auf das Thema Depression. Sträter leidet selber darunter und macht sich stark für einen offenen Umgang mit dieser Erkrankung. Diese Sendung wurde sehr persönlich, denn hier hat Kurt Krömer (Alexander Bojcan) das erstemal über seine eigen schon seit 30 Jahren existierende Depression gesprochen. Das Gesprächen war zu ehrlich und persönlich es sprache nicht mehr die Kunstfigur Kurt Krömer sondern Alexander Bojcan. Jetzt erzählt er seine ganze Geschichte um Menschen zu helfen udn anderen aufzuzeigen das Depression ein echte Erkrankung ist, die sich auf das Leben auswirkt und einschränkt. Was steckt hinter der Kunstfigur Kurt Krömer?

Warum dieser Titel?

Alexander Bojcan erzählt mit einer offenen und ehrliche Art über seine Erkrankung, an die er schon 30 Jahre gelitten hatte es aber nicht wusste. Sein „Coming-Out“. Von vornerein sagt Bojcan, das er weder Therapeut noch Mediziner ist. Er will einfach nur zeigen was eine Depression mit einem anstellen kann oder auch wie in seinem Fall war es erst später bewusst wird, das man daran leidet. Die Leser*innen lernen nicht Kurt Krömer kennen, sondern den Menschen dahinter Alexander Bojcan. Dabei ist sich Bojcan seinen Priveligien bewusst und trotz den Schwiergkeiten, die er hatte, sagt er, dass er es um einges leichter hatte als Andere. Es nicht nur ein Bild einer Krankheit und ihre Tücken, sondern auch ein Apel für eine bessere Versorgung und Wahrnehmung dieser Krankheit.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die über eine Krankheit lesen wollen, die schon unsere Gesellschaft pärgt und wichtig ist es nicht zu unterschätzen.

Titel: Du darfst nicht alles glauben, was du denkst – Meine Depression

Autor*in: Kurt Krömer (Alexander Bojcan)

ISBN: 978-3-462-00254-6

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Preis: 20,- €

„Zu Fuß?“ „Zu Fuß.“ „Allein?“ „Allein.“…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

Menschen auf der Flucht verlieren alles. Heimat, Haus/Hof und vieles mehr. Die Familie von Christiane Hoffmann musste im 2. Weltkrieg ihre Heimat in Schlesien verlassen auf der Flucht vor dem roten Monster. Hoffman geht den Fluchtweg, den Pfad der Erinnerung. Erschienen ist das Buch beim C.H. Beck Verlag.

Inhalt:

Die Familie von Christiane Hoffmann kommt aus Schlesien. Die Familie musste im 2. Weltkrieg vor der russsischen Armee fliehen. Es war das Dorf Rosenthal, was nicht mehr Rosenthal heisst sondern Rozyna. Sie war schon mit Ihrer Familie öfter dort. Sind durch das Dorf gegangen in Erinnerung an das alte Zuhause und auch die Neugier. Schon immer war Sie ostorientiert was Ihre Reisen anging. Deswegen beschließt sie die Fluchtroute Ihres Vaters zugehen. Dabei taucht sie in Erinnerungen ein und erzählt von der Flucht der Families Ihres Vaters und was der Krieg den Menschen angetan hatte. Sie trifft aber auf Ihrer Wanderung auf Menschen, die dort jetzt Leben als auch sich auch mit der Vergangenheit beschäftigen. Dabei stellen sich die Fragen wie die Länder mit Thema Flucht umgehen und was für Auswirkungen eine Flucht auf den Menschen haben kann. Zum Beispiel kann es eine Familie dauerhaft prägen und zwar dauerhaft auch über die nachfolgenden Generationen.

Warum dieser Titel?

Christina Hoffmann erzählt von Ihrer Familie, die ihre Heimat verlassen musste. Sie geht auf den Verlust ein, die Ängst die man hatte und die Hoffnung, dass man zurückkehren kann. Sie verkünpft es mit der Gegenwart und zeigt was eine Flucht mit den Menschen anstellen kann. Was man auch noch heute sieht. Auf Ihrer Wanderung trifft sie auch Menschen, die der Generation angehören, die dort hingezogen sind nachdem die Deutschen vertrieben worden sind. Auch Sie sind eng mit der Geschichte verbunden. Hoffmann erzählt von der Sehnsucht der Alten nach Iherer Heimat und auch das Traumata, dass selbst nachfolgenden Generationen prägt. Es eine Familiengeschichte aber auch eine Geschichte die man auf die heutige Zeit übertragen kann. Wie wird mit dem Thema Flucht umgegangen sowohl politisch als auch gesellschaftlich und familiär.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die über Flucht, Vergangenheit, Gegenwart, die Auswirkungen und die Auseinadersetzung lesen wollen.

Titel: Alles, was wir nicht erinnern

Autor*in: Christiane Hoffmann

ISBN: 978-3-406-78493-4

Verlag: C.H. Beck

Preis: 22,- €

In den jeweiligen Buchhandlungen eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Sie nannten es „Projekt Lightspeed“…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es wird immer noch diskutiert, ob wann sich impfen lassen soll oder nicht. Doch wie ist es eigentlich zum Impfstoff gekommen? Die Unternehmergründer*innen von Bion-Tech haben es früh erkannt. Sie sind volles Risiko eingegangen um mit einen „neuen“ Verfahren schnell einen Impfstoff zu produzieren. Joel Miller erzählt die Geschichte hinter dieser Methode. Erschienen ist es das Buch beim Rowohlt Verlag.

Inhalt:

Es ist Dezember 2019 als Ugur Sahin auf einen kleinen Artikel in der Zeitung aufmerksam wird. Ihn interessieren nicht die großen Schlagzeilen, sondern eine „kleine“ Meldung über eine Virusausbruch in der chinesische Stadt Wuhan. Ugur, Experte auf diesem Gebiet erkennt sofort das Risiko einer weltweiten Pandemie. Zusammen mit seiner Frau Özlem hat er das Unternehmen Bion-Tech gegründet, die eigentlich sich dem Kampf gegen Krebs gewidmet hatte und dort noch am Anfang sind, aber schon Erfolge und Achtung gewonnen haben. Doch nun mit dem Auftauchen des Coronavirus erkennt Ugur eine Gefahr für die ganze Menschheit. Mit seiner Frau und deren Mitarbeiter*innen gründen Sie eine Task-Force um den Kampf aufzunehmen. Doch ersteinmal müssen sie auch die Geldgeber überzeugen und wenn die überzeugt sind muss darauf geachtet werden, dass zu keinen Lieferengpässen kommt falls ein Lockdown droht. Noch dazu muss man sich sich mit anderen Unternehmen zusammen schließen, denn es ist ein weltweites Problem. Es ist so viel zu tun aber gleichzeitg ist es auch ein Wettlauf gegen die Zeit. Es gibt kein Die oder Wir. Sondern nur Gemeinsam kann man es schaffen. Um die Wichtigkeit zu unterstreichen gibt es eben diese „geheime“ Task-Force bei Bion-Tech: Projekt Lightspeed

Warum dieser Titel?

Der Autor Joel Miller schafft es nicht nur einen interessanten Blick in diese Industrie zu werfen, sondern erzählt auch gekonnt spannend die Entstehungsgeschichte. Dabei wird deutlich, dass es eine Teamarbeit war. Es gibt viele wichtige Personen in dieser Geschichten, die gemeinsam eine schnelle Lösung suchten. Im Fokus sind natürlich, die beiden Bion-Tech Gründer*innen Ugur und Özlem. Es wird auch ein bisschen auf deren Leben eingegangen und ihren Werdegang, aber genauso kommen Arbeistkollegen, Geldgeber*innen zu Wort und man merkt schnell als Leser*in, was alles dahinter steckt. Man bekommt einen interessanten Einblick in diese Industrie. Es liest sich wie ein Thriller und man denkt, dass man eine Fikition liest, doch dann kommen die Bezüge zur Realität und auf einmal wird den Leser*innen klar so ungefähr ist es tatsächlich passiert.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die einen Blick in die Entwicklung eines Impfstoffes, auf die Köpfe dahinter als auch auf die Industire lesen wollen.

Titel: Projekt Lightspeed

Autor*in: Joel Miller mit Özlem Türeci und Ugur Sahin

ISBN: 978-3-498-00277-0

Verlag: Rowohlt

Preis. 22,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Allein ist nicht gleich allein sein…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

in unserer Gesellschaft wird es immer mehr Menschen geben, die aus der Sicht der anderen Allein leben. Gerade im Corona-Lockdown sind viele Menschen daran verzweifelt, weil das Allein sein immer noch negativ gesehen wird. Daniel Schreiber schreibt allgemein als auch persönlich über Allein. Erschienen ist das Buch beim Hanser Verlag.

Inhalt:

Es gibt immer mehr Menschen, die allein leben. Das heißt nicht, dass sie keine Freunde haben oder keine Aktivitäten unternehmen. Sie sind einfach allein. Doch gerade in der Coronazeit kann dieses selbstbestimmte Leben in eine depressiverzeugende Einsamkeit umschlagen. Es liegt es auch größtenteils an der Gesellschaft, die immer noch meint, dass man Allein nicht leben kann. Man wird dazugebracht nicht über sich nachzudenken. Wenn man allein ist hat man keine Wahl und wird vielleicht mit Sachen konfrontiert, die man bisher meiden konnte durch Ablenkungen. Dieses ganze Konstruckt der Gesellschaft fördert Depressionen, schiebt einen an den Rand der Gesellschaft. Doch das muss nicht sein. Man kann auch Allein glücklich sein. Sich den Aufgaben stellen, an Ihnen wachsen und, auch wenn es starke Einflüsse von außen gibt, denen trotzen und Stärke entwickeln für ein selbstbestimmtes Leben, was man sich schon immer gewünscht hat. Man muss über den Schatten springen, den die Gesellschaft seit Jahrzehnten erzeugt hat.

Warum dieser Titel?

Daniel Schreiber spricht in seinem neuem Essay über das Allein sein. Dabei ist er selbst davon betroffen und zeigt schonungslos wie auch ihn der Lockdown in ein depressives Loch gestoßen hat. Dabei setzt er sich mit Themen auseinander, die alle mit dem Allein sein zu tun haben. Er nimmt die Freundschaft auseinander, betrachtet sie aus der Sicht des Alleinseins. Was macht sie aus und wie belastet sie auch einen. Er verknüpft es wieder sehr eng mit seiner eigenen Geschichte und Lebenserfahrung. Dabei entsteht ein eindringlicher Text, der aufzeigt dass das Allein sein zum Leben gehört und man sich damit auseiandersetzen muss. Es ist ein Leben wie jedes andere zu dem man sich bewusst entscheidet oder an dem mann irgendwann kommt. Denn es gibt Momente im Leben, wo man auf einmal allein ist, aber man muss nicht daran zerbrechen.

Die Lektüre ist für Leser*innen, die über das Alleinsein, die Auswirkungen und die Betrachtung in der Gesellschaft mit persönlichen Erfahrungen lesen wollen.

Titel: Allein

Autor*in: Daniel Schreiber

ISBN: 978-3-446-26792-3

Verlag: Hanser

Preis: 20,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Die Krieger des Patriarchats…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

während des Coronalockdowns ist der Reporter Tobias Ginsburg in die tiefen der Frauenhasser, rechte Burschenschaften und Krieger des Patriarchats eingetaucht. Es ist eine Welt, die alles auffährt gegen Veränderungen auch Gewalt und der Staat ist anscheinend auf dem rechten Auge Blind. Erschienen ist das Buch beim Rowohlt Verlag.

Inhalt:

Sie werden immer Lauter. Sie sagen, dass der westliche Mann unterdrückt und verweiblicht wird. Sie haben noch das Ideal eine Mannes im Kopfes, dass auch von den Nationalsozialisten tatkräftig gefördert wurde. Ein ständiges Wiederholen der Stärke und dass die Natur es so gewollt hat erzeugt Mantars, die eine in der heutigen Zeit verlorene Idiologie nacheifert, die jegliche Art von Hass fördert und sei es gegenüber der Frau oder anders aussehende Menschen sich richtet. Sie sind in der Musik, um an Jugendliche ranzukommen, Sie sind in der Wirtschaft, Sie sind Ärzt*innen und Sie sind in der Politik. Sie sind unter uns. Sie sind weltweit. Es sind die „neuen“ Rechten, die die sich besser tarnen, die aber immer noch offensichtlich gegen die Demokratie und gegen die Gleichberechtigung sind. Mit diesen Menschen kann man nicht reden. Es sind Feinde. Feinde der Freiheit, der Gemeinschaft, der besseren Welt. Tobias Ginsburg zeigt auch warum.

Warum dieser Titel?

Tobais Ginsburg geht in die Abgründe. Getarnt als Gleichgesinnter, zeigt er die verschiedenen Netzwerke dieser Männer aber auch Frauen, die immer noch um das Patriarchat kämpfen. Erschreckend ist dabei die Selbstvertsändlichkeit mit der sie es tun und von wem sie mehr oder weniger offensichtlich unterstützt werden. Ginsburg begibt sich in Abgründen und schafft es nur durch die Erschaffung eines zweiten Egos, das alles zu ertragen. Es ist ein erschreckend aber auch gleichzeitig ein wichtiger Einblick in eine Welt, die leider immer noch existiert und sogar in manchen Bereichen und Ländern Aufschwung bekommt. Für dieses Buch muss man eine Triggerwarnung aussprechen, denn die Themen, die angesprochen werden sind gegen die Menschlichkeit, die Demokratie und kann die Leser*innen wütend und schockiert zurücklassen. Man stellt sich die traurige Frage wie kann das Sein und Zweifel an der Menschheit können entstehen. Aber genauso gibt Ginsburg auch Hoffnung. Seine größtes Hilfsmittel für den Kampf ist Empathie, aber es zerrt auch an seinen eigenen Kräften.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die in eine unmenschliche Welt eintauchen und hinter dieser Fassade dieser Krieger des Patriarchats blicken wollen.

Titel: Die letzten Männer des Westens

Autor*in: Tobias Ginsburg

ISBN: 978-3-499-00353-0

Verlag: Rowohlt

Preis: 16,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Der „gute“ weiße Mensch…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

ich bin selber ein weißer Mensch, der im Leben und in der Gesellschaft offentsichliche Priviliegen genießt. In diesem kleinen Buch zeigt Brit Bennett, wie schwarzen Menschen, sie auch selber unter der Kunst und Industire leiden und was eigentlich die sogenannten „gute“ weiße Menschen sind. Erschienen ist das Buch beim Rowohlt Verlag.

Inhalt:

Brit Bennett stellt sich in der heutige Zeit eine Frage. Es nicht wie kann man die rassischten Trolle sowohl im Internet als in der realen Welt ignorien, sondern was sind die sogenannten „guten“ weißen Menschen? Weiße Menschen, die sich abgrenzen von andere weißen Menschen, um zu zeigen, dass sie anders sind. Irgendwie hat man immer das Gefühl, dass es eher nicht um Toleranz oder Antirassismus geht, sondern um ihre eigene Aufmerksamkeit und Wahrnehmung. Es hat den Anschein, dass diese weißen Mensche gelobt werden wollen, weil sie zu den Guten gehören, weil sie vorurteilsfrei sind. Sie beschäftigen sich nicht mit ihren Priviliegen, die sie aufgrund ihrer Hautfarbe genießen und ingnorien auch dabei die fehlenden Privliegen, der Menschen, die immer noch in der Gesellschaft darum kämpfen, weil sie ausgegrenzt, diskriminiert werden und der immer noch herrschenden Gewalt ausgesetzt sind. Brit Bennett stellt sich daher die Frage: Was fange ich bloß mit „guten“ weißen Menschen an? Was sind die anderen Probleme in der Gesellschaft?

Warum dieser Titel?

In diesem Buch sind verschiedene Kolumnen von der Autorin Brit Bennett, die sie 2015 für Zeitungen geshrieben hat. Sie geht in diesem kurzen Texten auf verschiedene Situtaionen ein wie schwarzen Menschen in der Gesellschaft behandelt werden. Sie wirft einen Blick in die Filmindustrie, aber auch in den Literaturbetrieb, die stark durch rassischte Motive geprägt sind und wo schwarze Künstler sich dem anpassen mussten um erfolgreich zu werden. Dabei zeigt Sie auch was ist das Problem beziehungsweise die Schwiergekeiten. Es werden die“guten“ weißen Menschen in Visier genommen als auch die Puppenindustrie. Es sind kurze Abhandlungen, die aber in aller deutlichkeit das Problem schildern, die in der Geselschhaft herrscht.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die über die Probleme der schwarzen Menschen in der Gesellschaft und potenzielle Lösungsansätze lesen wollen.

Titel: Was Fange ich bloß mit guten weißen Menschen an?

Autor*in: Brit Bennett

ISBN: 978-3-499-00841-2

Verlag: Rowohlt

Preis: 10,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Arabien im 18. Jahrhundert…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

dieses Buch kam schon 2018 heraus doch was ist der Unterschied? Der Preis meine Freunde, der Preis. Aber auch inhaltlich sind die Reisenbeschreidung des Mathematikers Carsten Niebuhr für jeden, der sich für Geschichte interessiert sehr interressant. Erschienen ist das Buch beim Die Andere Bibliothek Verlag.

Inhalt:

Am 7. Januar 1761 machte sich eine Expedition im Auftrag des Dänischen Königs Friedich den V. nach Arabien auf um diese Fremde Länder zu erkunden in die Menschen Reichtum an Bodenschätzen vermuten. Auf dem Schiff ist der Mathemaiker Carsten Niebuhr, der die Chance genutzt hat mitzufahren. Es wird eine Reise, die von Dänemark übers das Mittelmeer nach Arabien geht. Dabei erlebt Niebuhr eine Landschaft und Kultur von der er fasziniert ist. Es ist die Zeit in der Europa sich die Welt unterteilt. Was wird Niebuhr erleben? Wie wird er auf eine fremde Kulutr reagieren? Was passiert auf der Reise? Dabei wird eins klar der Carsten Niebuhr ist ein unterschätzter Beobachter, der in Ditmarschen lebte, nach der Reise.

Warum dieser Titel?

Dieser Werk ist schon 2018 erschienen doch der Verlag hat den Preis gesenkt. Als Leser bekommt man den Bericht eines Beobachters, der durch ein Land reist, das kulturell anders und auch teilweise überlegen war oder sogar noch zu der Zeit ist. Es ist die große Zeit, in der die europäische Nationen sich die Welt erobert haben. Mit Niebuhr aber hat man einen Reisenden, der neugierig ist und versucht einen neutralen Blick, der natürlich auch mit dem Zeitalter in dem er lebt gefärbt ist, alles zu betrachten. Mit dem Vorwort bekommen die Leser*innen einen Überblick über das Leben und das Wirken des Carsten Niebuhr. Dadurch wird seine Schilderung verständlicher und vielleicht auch nachvollziehbarer. Dazu sind Zeichnungen und Grafiken, die die Reise noch bildlicher macht.

Dieses Lektüre ist für alle Leser*innen, die einen histroische Reisebericht über Arabien im 18 Jahrhudnert von einem dänischen Mathematiker lesen wollen.

Titel: Reisebeschreibung nach Arabien und anderen umliegenden Ländern

Autor*in: Carsten Niebhur (1733-1815)/ Frank Trende (Vorwort)

Verlag: Die Andere Bibliothek

ISBN: 978-3-8477-0020-3

Preis: 39,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Die Lunge der Erde und Ihre Bewohner..

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist der größte Wald der Erde. Es wird auch als Lunge der Erde bezeichnet, dessen Vernichtugn schon teilweise Auswirkungen auf das Klima was ein Fakt ist. Der Fotograf Sebastiao Salgado ist schon seit Jahren durch diese Gebiet gereist und auch mit den Indigenen Völkern zusammengearbeitet. Die Fotos sind gesammelt in einen Buch. Erschienen ist das Buch beim Taschen Verlag.

Inhalt:

Seit Mitte der 80iger Jahren hat sich der Fotograf Salgaldo mti den Regewald Amzonie sich beschäftigt. Zuerst hatte er Angst, dass er auch andere Kulturen kennenlernt und befürchtet dass sie ihn vielleicht nicht akzeptieren werden. Doch je mehr mit den Indigeen Völker gearbeitet desto mehr Vertrauen ist entstanden. Er hat Völker kennengelernt die schon vor dem Kolonialismus sich dort angesiedelt haben. Im Text beschreibt er wie er dazu gekommen, was ihn dazu geführt hat, was er gelernt hat. Es war nicht nur eine Resie durch eine von Zerstörunge bdroht Welt , sondern auch eine Art Selbstfindung. Er hat nicht nur über die gegend und dieren bewohner gelernt sondern auch viel über sich. Seine Bilder unterstreichen die Schönheit der Landschaft und das Leben der Menschen, die sich eigentlich gar nichtder Natur angepasst haben und mit ihr im Einklang leben.

Warum dieser Titel?

Eigentlich ist esschon eine Art Granatie, dass der Fotograf Salgaldo mit eindrucksvollen Bildern, sowohl die Landschaft als auch die die Menschen einfangen kann. Dieses Buch zeigt Bilder von einer Landschaft, die immens wichtig ist für die Welt, aber auch immer mehr zerstört. Dabei bekommt man als Leser*in nicht nur eindrucksvoll Naturaufnahmen, sondern man bekommt auch einen Einblick in die verschiedenen Kulturen der Indigeen Völker, welche dort leben und ihre alten Traditionen hochhalten. Es ist eine Erinnerung an eine einzigartigen Schönheit einer Landschaft, aber gleichzeitig auch eine Mahnung was der Staat Brazilien, als auch die Unternehmen bereit sind zu zerstören. Natürlich sind die Bilder wieder in Schwarz/Weiss, dadurch verlieren sie aber nicht an Intensität, sondern Sie gewinnen dadurch und hinterlassen die Betrachter*in mit einem eindrucksvollen als auch nachdenklichen Gefühl zurück.

Dieser Lektüre ist für alle Leser*innen, die eindrucksvolle Bilder über eine bedrohte Landschaft und deren Kulturen lesen als auch sehen wollen.

Titel: Amazonia

Autor*in: Sebastiao Salgaldo

ISBN: 978-3-8365-8511-8

Verlag: Taschen

Preis: 100,- €

In der jeweiligen Buchandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Die Unterdrückung muss aufhören…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

kommen wir nun zu einen Buch, dass ein Thema anspricht, das immer noch unsere Gesellschaft prägt, wo welche die Vorzüge bewusst oder auch unbewusste genießen und andere darunter leiden. Die Unterdückung sowohl systematisch als auch im Alltag. Emilia Roig legt den salzigen Finger in die offene Wunde mit „Why we matter“. Erschienen ist das Buch beim Aufbau Verlag.

Inhalt:

Die Unterdrückung hat bis heute die Geschichte der Menschheit geprägt. Sei es der Kapitalismus oder das Patrichat, der Rassimus und die Diskriminierung ist fest verankert in der Gesellschaft. Dabei geht es nicht nur um die People of Coloure, sondern auch um Frauen im allgemeinen, LGBTQ+, Menschen mit körperlichen und geistlichen Beschränkungen und auch bestimmten Berufen. Die Unterdrückung ist sowohl im Arbeitsbereich, in der Justiz, in der Gesundheit, an den Schulen und der Universität und in den Medien. Überall gibt es die Unterdrück geprägt von den „Weißen“ und von Männern. Doch was kann man dagegen tun? Man muss erstmal aufzeigen was diese Unterdückung ist,, wie ist sie entstanden, was sie ausmacht, welche Priviligien enstehen besondern für weiße Cis-Männer. Kann man eine Welt ohne Unterdrückung bilden? was gibt es schon für Ideen und sind sie überhaupt tragbar? (Wie z.b. das Abschaffen von Gefängnissen) Es wird hier keine Lösung angeboten, sondern erstmal der Grundsteingelegt, das Fundament gegossen auf dem wir gemeinsam bauen können.

Warum dieser Titel?

Emilia Roig zeigt in ihrem Buch „Why we Matter“ die verschiedenen Arten der Unterdrückung. Sie zeigt auf was bestimmten Menschen nicht hören wollen und legt offen die Probleme da. Durch ihre persönliche Erfahrung mit Rassismus, Ausgrenzung bekommt es mehr tiefe und wird auch persönlich. Es ist aber ein Kampf für alle, die diesen Bedingungen ausgesetzt waren und es immer noch sind. Ihr ist es wichtig, dass dieses Buch keine Lösung ist. In dieser Welt prallt alles aufeinander. (Feminismus, Patrichat, Rassismus, Diskriminierung) Es soll zum Nachdenken anregen, anhand von verschiedenen Autoren, Statiskien und Erfahrungsberichten, die sich mit dem Thema auch schon beschäftigt haben, und zeigen was in der Gesellschaft falsch läuft und das es lange braucht bis sie in einen Zustand kommt in der Sie noch nie war. Eine Welt in der niemand Unterdrückt wird. Es ist möglich mit mehr Verständnis und Empathie und die Einsicht wie gut man es bis jetzt hatte im Gegensatz zu Anderen.

Diese Lektüre ist für alle Leser*innen, die mehr über verschiedene Arten der Unterdrückung lesen wollen und es vielleicht auch ändern wollen.

Titel: Why we matter – Das Ende der Unterdrückung

Autor*in: Emilia Roig

ISBN: 978-3-351-09847-2

Verlag: Aufbau

Preis: 22,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Fragen wir die Männer doch mal…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

als erfolgreiche Frau ist man in einem Interviwe immer bestimmte Fragen ausgesetzt, die es deutlich machen dass Frauen ganz anders behandelt werden. Fränzi Kühne kann ein Lied davon singen. Doch in ihrem ersten Buch dreht sie den Spieß um und stellt erfolgreichen Männern die typische Fragen, die Frauen immer bekommen. Erschienen ist das Buch beim Fischer Verlag.

Inhalt:

Fränzi Kühne hat es gewagt. Sie hat Fünfzig erfolgreiche Männer angefragt für eine Interview. Zweiundzwanzig haben zugesagt. Es sind Männer, die in ihrem jeweiligen Bereich erfolgreich sind oder waren sei es Kunst (Musik), Politik, Wirtschaft oder Religion wie zum Beispiel Gregor Gysi, Axel Boss, Fynn Kliemann, Frank Thelen, Heiko Maas, Frater Rafel Maria Klose, Joe Kaeser oder Friedrich Kautz alisa Prinz Pi und viele Mehr. Sie konfrontiert die Männer mit Fragen, die Sie als Frau ertragen musste und muss. Dabei entstehen interessante Gespräche und Einblicke in das Leben von diesen Männern. Doch für Fränzi Kühn ist es auch wichtig zu sehen wie die Reaktionen sind. Was halten die Männer von diesen Fragen, was sind Ihre Geschichten? Zusammen mit Ihrer persönlichen Erfahrung versucht Sie sich ein Bild zu machen von Männer, die nie das gefragt werden was Frauen gefragt werden. Können Sie für andere Männer ein Vorbild sein? Wie bringen Sie Famile und Job unter einem Hut? Was haben sie an? Haben sie Angst vor Verantwortung? und viele mehr….

Warum dieser Titel?

Fränzi Kühn gehört zu den erfolgreichsten Menschen Deutschlands. Zusammen mit Freunden gründete sie einer der ersten Social-Media Agentur Deutschlands. Mit nun über 200 Mitarbeitern, einem Büro in New York und auch als Aufsichtsrätin tätig, weiss sie ganz genau wie es sich anfühlt den Fragen von Journalisten sich zu stellen. Sie dreht nun den Spieß um in dem sie die Männer damit konfrontiert. Dabei macht sie die Männer nicht lächerlich, sondern stellt Ihnen einfach Fragen, die sie sonst nicht gewohnt sind. Dabei gibt sie nicht nur einen Einblick auf den Werdegang der Interwieten und Ihren Antworten, sondern erzählt auch von ihrem eigenen Werdegang, Erfolgen und auch Konflikten. Dadurch ensteht auch ein guter Lesefluss in dem man als Leser*in eine guten Einblick bekommt.

Diese Lektüre ist für Leser*innen, die über eine in zunkunft selbstverständlichen Typ Frau und die sogenannte „Männerwelt“ lesen wollen.

Titel: Was Männer nie gefragt werden – Ich frage trotzdem

Autor*in: Fränzi Kühne

ISBN: 978-3-596-70582-5

Verlag: Fischer

Preis: 14,- €

In der jeweiligen Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt