Der Versuch es zu verstehen…

Hallo Liebe Freunde des Lesens,

Hermann Kurzke ist ein großer Germanist und Verfasser der Thomas-Mann-Biographie, macht sich nach dem Tod seines Vaters auf Spuren suchen. Er möchte das Schweigen durchbrechen, seinen Vater verstehen. Es ist die Geschichte eines „Mitläufers“. Erschienen ist das Buch beim C.H. Beck Verlag.

Inhalt:

Es ist das Jahr 1982 als der Vater von Hermann Kurzke, Herbert Kurzke, stirbt. Er war ein ruhiger Mensch. Physiker und hat in seiner Freizeit Modellflugzeuge und Maschinen aller Art gebaut. Beruflich war er seit 1952 Manager bei den Farbwerken Hoechst. Doch von der NS-Zeit sprach er gar nicht hat eisern geschwiegen. Erst nach dem Tod haben die Kinder Akten und Belege gefunden, die die Vergangenheit beleuchten. Hermann Kurzke entdeckt, dass sein Vater Physiker in der deutschen Wehrmacht während der dreißiger und vierziger Jahre und versucht hat Waffen zu entwickeln, die im Krieg den Nationalisten. Hat der Vater  geschwiegen weil sich für das schämt und hat er geschwiegen weil er einfach beruflich dahinter stand? Die preußischen Tugenden, die so hoch gelobt werden, waren genau richtig für die Machenschaften des Nationalsozialismus. War es beruflich nicht vermeidbar? Konnte er fliehen so wie Einstein und andere bekannte deutsche Wissenschaftlicher? Ja konnte man, aber wieso hat es der Vater nicht gemacht? Hermann Kurzke blickt in die Vergangenheit und zeigt das Bild eines „Mitläufers“, der sein Vater ist beziehungsweise war.

Warum dieser Titel?

Hermann Kurzke schildert nun nicht über das Leben eines berühmten Schriftstellers, sondern von einem Mann aus seinem engsten Verwandtenkreis. Sein Vater. Dabei möchte er seinen Vater nicht verurteilen, nach der Entdeckung der Akten, sondern er möchte seinen Vater verstehen. Wie konnte er es mit seinem Gewissen Vereinbaren für die Nationalsozialisten zu arbeiten. Kurzke nutzt die hinterlassenen Dokumente und Bilder um sich ein Bild von diesem Mann zu machen, der eisern dazu geschwiegen hat und erst nach seinen Tod seine Vergangenheit offenbart hat. Dabei enstehen auch fiktiven Dialoge mit seinem verstorbenen Vater. Es ist die Geschichte eines Physikers, der es liebte zu bauen und zu basteln und gleichzeitig ein Opfer von sich selber und ein Täter der Nationalisten war.  Hermann Kurzke geht mit seinem Vater hart in das Gericht. Doch er möchte ihn nicht verurteilen. Verurteilen ist einfach. Er möchte seinen Vater verstehen, denn er hat ihn nicht als schlechten Menschen in Erinnerung.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die das Schicksal eines Physikers im dritten Reich lesen wollen. Ein Auseinandersetzung vom dem Sohn über den Vater.

Titel: Was mein Vater nicht erzählte – Geschichte eines „Mitläufers“

Autor/in: Hermann Kurzke

ISBN: 978-3-406-73139-6

Verlag: C.H. Beck

Preis: 24,95 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

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Fotografien für die Ewigkeit….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

kommen wir nun zu einer ganz besonderen Familie, die 2017 das 60 Jährige Jubiläum gefeiert hat. Aus diesem Grunde hat Brigitte Lardinois eine Art Familienalbum herausgegeben. Die „Familie“ heißt Magnum und besteht aus den weltbesten Fotografen aus aller Welt. Erschienen ist das Buch beim Schirmer/Mosel Verlag.

Inhalt:

Siebenundsechzig Fotografen sind in diesem Familienalbum porträtiert mit ihren Vierhundertdreizehn Fotografien sowohl in Farbe als auch in Duotone. Dazu gibt es von Kenner, Bewunderer und Kollegen einen kurzen abriss über den jeweiligen Künstler. Woher kamen Sie, was waren bzw sind ihre Ideen, was zeigen Ihre Bilder wofür stehen Sie? Gerry Badger  schreibt außerdem über das Besondere an den Magnumfotografien. Was sind Ihre Merkmale und wie wurden sie gemacht und wofür stehen die Fotos. Es wird die Geschichte gezeigt warum Magnum gegründet wurde und was die Ziele der Fotografen mit dieser Gruppierung. Was die Fotografen eins gemeinsam haben: Sie zu tun alles um die Welt zu zeigen wie sie ist. Deswegen wurde die Bilder auch von den eigenen Magnum-Mitgliedern ausgewählt. Denn die Magnum-Fotografen sind nicht nur eine Gruppe, sondern auch ihre schärfsten Kritiker. Es sind sowohl Frauen als auch Männern, die die Magnum-Familie geprägt haben und immer noch am prägen sind.

Warum dieser Titel?

Der Präsident von Magnum Stuart Franklin hat anlässlich des Zitates vom Magnum-Gründungsmitglied Rober Cop „[…]Ich bin ein Spieler.[…]“ ein anderes Glücksspiel zum sechzigjährigen Jubiläum ausgedacht. Dabei bezeichnen die Fotografen das urteilen von ihren Kollegen als russisches Roulette. Brigitte Lardinois hat die Auswahl der Fotografen in eine Band gesammelt. Damit ist eine Sammlung von weltberühmten Fotos entstanden. Die Fotografien sind nicht Kunst, sondern auch Bilder des entsprechenden Zeitgeistes, die noch heute Aussagekraft haben und unsere Welt und die vorhandenen Gesellschaften abbildet. Der Schirmer/Mosel Verlag muss anscheinend die letzten Exemplare loswerden, weswegen der Preis keine Einbildung ist, sondern Wirklichkeit.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die Fotobegeistert sind und eine Sammlung von ausgewählten Magnum-Fotografien haben wollen.

Titel: Magnum Magnum

Autor/in: Brigitte Lardinois (Hrsg.)

ISBN: 978-3-829-60431-4

Verlag: Schirmer/Mosel

Preis: 14,95 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Die Geschichte von Macht, Wohlstand und Armut…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

wir stellen uns doch des Öfteren die Fragen warum sind manche Nationen Reich und warum sind manche Nationen arm? Die Wissenschaftler Acemoglu und Robinson erklären die Entwicklungen und zeigen auf wie es Nationen immer wieder schaffen zu scheitern. Selbst in der heutigen Welt noch. Erschienen ist das Buch beim S. Fischer Verlag.

Inhalt:

Wenn man sich die Welt anguckt, ist sie klar unterteilt in Arm und Reich. Besonders Südamerika, Afrika und auch Asien stechen da hervor. Doch woran liegt es? Kann es an dem Unterschiedlichen Klima liegen? Liegt es vielleicht auch an der geografischen Lage der Länder? Manchen behaupten auch es liegt an den verschiedenen Kulturen wie zum Beispiel das der Volksmund sagt im Süden sind die Menschen fauler als im Norden? Nein nichts davon trifft zu. Wenn man sich die Entwicklungen von den Ländern anschaut und die verschiedenen Kulturen, dann gibt es verschieden Ansätze woran es liegt, dass Länder arm oder reich sind. Dabei spielt weder die Geografie noch das Klima und erst recht nicht die Kultur eine Rolle. Es hat vieles mit Zufall zu tun. Natürlich wäre die Geschichte anders verlaufen würden heute anderen Länder reich sein und andere wiederum arm. Es ist eine Frage der Institutionen sowohl den Wirtschaftlichen und Politischen. An Ihnen liegt es ob es eine Weiterentwicklung gibt und eine Gesellschaft, in der jeder die Chance hat aufzusteigen oder ob sie  den Reichtum für sich beanspruchen und damit die Armut vergrößern. Manche haben Angst vor dem Fortschritt, weil sie ihre Macht bedroht oder ihrer eigenen Kultur widerspricht. Aber gerade in der Entwicklung im Fortschritt ist das Potenzial für eine gerechtere und fairere Gesellschaft. Doch der Mensch ist der Mensch. Manchmal macht er es richtig und manchmal macht er es falsch.

Warum dieser Titel?

Die beiden Wissenschaftler Acemoglu und Robinson zeigen anhand von Beispielen woran es liegt, dass es auf der Welt dieses starke Gefälle von Reich und Arm gibt. Dabei zeigen sie h´anhand historischen Beispielen rund um die Welt wie sehr Nationen scheitern können durch Machtmissbrauch oder Gier. Es ist ein Teufelskreis in dem sich so manche Nation befindet. Robinson und Acemoglu zeigen aber auch anhand von Beispielen wie Nation diesen Teufelskreis durchbrechen und welche positive Sachen entstanden sind durch Fortschritt. Man kann den Fortschritt nicht aufhalten und man muss auch lernen Macht abzugeben zum Wohle der Nation um sie noch erfolgreicher zu mancher und damit die Menschen ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Es ist an der Zeit anders zu denken. Trotz ihres Alters ist die Lektüre immer noch brandaktuell.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die eine wirtschaftliche historische Erklärung für den Erfolg und das Scheitern von Nationen lesen wollen.

Titel: Warum Nationen scheitern – Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut

Autor/in: Daron Acemoglu / James A. Robinson

ISBN: 978-3-596-19558-9

Verlag: S. Fischer

Preis: 14,99 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Es summt und brummt…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

im Sommer sieht man sie herum fliegen, wie sie von Blume zu Blume wandern. Doch was hat es mit den Bienen auf sich und wer sind die Menschen, auch Imker genannt, die in diesem Tier eine Art Berufung sehen? Ulla Lachauer berichtet in ihrem Buch „Von Bienen und Menschen“ über Bienen und die Menschen, die sich mit diesem Tier beschäftigen. Erschienen ist das Buch beim Rowohlt Verlag.

Inhalt:

Es fängt alles damit an das Ulla Lachauer Post von einer Imkerin bekommt, mit der Bitte ihr in Deutschland einen Mann zu suchen. Als Bezahlung hat sie ihren eigenen produzierten Honig geschickt.  Daraufhin wird der Autorin bewusst was eigentlich der Honig für eine Bedeutung hat und ihre Begegnung mit der Imkerin, wie fasziniert war wie sie mit den Bienen umgegangen ist und welche Leidenschaft hinter diesem Beruf steckt. Es muss mehr dahinter stecken. es wird eine Reise quer durch Europa von Gotland durch Deutschland über Osteuropa. Dabei wird Lachauer herausfinden was mit den Bienen auf sich hat und den Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben mit diesen Tieren zu arbeiten. Es wird ihr immer bewusst wie eng die Bindung des Menschen zu der Biene. es werden sowohl die Geschichten der Menschen als die der Biene präsentiert. Damit entstehen Geschichten die sowohl in der Vergangenheit als in der Gegenwart spielen alles mit einem Verbunde: Der Liebe und Faszination zu der Biene, die ganz eng mit unserem Ökosystem verbunden ist.

Warum dieser Titel?

Ulla Laubacher stößt auf ein Thema, was sie selber persönlich interessiert. Dabei verbindet sie die Biografien der Menschen mit der Geschichte der Biene.  Es wird deutlich, dass der Imker ein Beruf ist zu dem man einen Zugang finden muss und dann nicht mehr davon lassen kann. Die Geschichte der Imkerei ist eng mit der Geschichte der Biene verbunden. Der Mensch hat sowohl guten Einfluss als auch schlechten Einfluss auf das Tier. Laubacher zeigt das die Bienen ein Großes und Ganzes sind und auch als solches agieren, weswegen man auch nur von The Bien spricht. Sie reist quer durch die Länder und erzählt Persönliches und schildert die Menschen und Ihr Leben. Es geht sogar Geschichtlich nach Syrien und Imker die flüchten mussten kommen zu Wort. Neben dem eigentlich erzählen präsentiert Laubacher auch noch Rezepte mit Honig aus den entsprechenden Regionen und deren Hintergrund.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die über Menschen, deren Leidenschaft die Bienen sind, über Bienen und den Honig lesen wollen.

Titel: Von Menschen und Bienen

Autor/in. Ulla Lachauer

ISBN: 978-3-498-03926-4

Verlag: Rowohlt

Preis: 22,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

 Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Symbolfigur der Freiheit und Demokratie

Hallo liebe Freunde des Lesens,

im Jahre 2013 ist einer der politischen Menschen der Welt gestorben. Diese Person hat für die Freiheit des eigenen Volkes gekämpft und um eine Demokratie in der jeder das selbe Recht hat und es nicht von der Hautfarbe abhängig ist: Nelson Mandela. Nun kann man einen Teil seiner Briefe lesen, die er in Gefangenschaft geschrieben hat. Erschienen ist das Buch beim C.H. Beck Verlag.

Inhalt:

Dieses Buch beinhaltet verschiedene Briefe, die Nelson Mandel in seiner 27-Jährigen Gefangenschaft geschrieben hat. Es betreffen die Aufenthalte im Hochsicherheitsgefängnis Robben Island von 1962 bis 63 und von 1964 bis 1982, Hochsicherheitsgefängnis  Pollsmoor  von 1982 bis 1988 und Victor-Verster-Gefängnis von 1988  bis 1990. Die Briefe zeigen deutlich wie das Apartheidregime von Südafrika mit politischen Gefangenen umgegangen ist. Nelson Mandela muss sich der Drangsalierung der Gefängniswärter und der Zensur aussetzen. Manche Briefe wurden erst gar nicht die Erlaubnis gegeben verschickt zu werden, zensiert, kontrolliert und man hat Mandela auch Antwortbriefe vorbehalten beziehungsweise erst verspätet gegeben. Dadurch entstand für ihn eine schwierige Kommunikation nach außen hin besonders zu seiner Familie und seinen Freunden/Bekannten.  Was passiert draußen? Was kann er dagegen tun? Seine Familie wird erpresst, bedroht, geschlagen, verhaftet, verhört und er sitzt hilflos hinter Gittern und versucht mit Worten den Menschen Mut zu zusprechen, seine Trauer kundzutun und seine Idee von einem freien Südafrika zu formulieren. Dabei werden ihm zahllose Hindernisse in den Weg gestellt, die sogar in Misshandlungen übergehen. 27 Jahre muss er es aushalten bis er 1993 zum ersten demokratisch gewählten Präsidenten Südafrikas wird.

Warum dieser Titel?

Diese Briefe von Nelson Mandela zeigen einen Einblick in seine Gefangenschaft. Dabei wird deutlich welchen Strapazen er ausgeliefert war und sich immer mit den Obrigen angelegt hat. Er wird aber nie agressiv, sondern respektiert seine „Feinde“ versucht sie argumentativ zu einem Umdenken des Führungsstil zu überzeugen. Es wird deutlich, dass das Apartheidregime es darauf ausgelegt hat das Mandela keinen anderen Weg sah, als mit Gewalt die Freiheit zu erkämpfen. Doch die Briefe zeigen auch wie er  versucht seine Familie zu beschützen und den Kontakt aufrecht zu erhalten und seinen Kindern ein guter Vater zu sein, der sie in ihren Entscheidungen unterstützt und ihn Ratschläge gibt.  Dabei zeigt Mandela Verständnis für die neue Generation und sieht sie als Lösung für die Probleme in Südafrika an. Er muss persönliche tragische Ereignisse erleben und kann nichts dagegen tun wie zum Beispiel den Tod von seinem ältesten Sohn und seiner Mutter, auf deren Berrediungen er nicht gehen durfte um Abschied zu nehmen.  Doch er hält durch für eine Traum: Ein freies Südafrika ohne Diskriminierung.

Diese Lektüre ist für die Leser, die den Kampf eine Mannes erleben wollen für eine Sache, die größer ist als er selbst.

Titel: Briefe aus dem Gefängnis

Autor/in: Nelson Mandela (Hrs. Sahm Venter)

ISBN: 978-3-406-71834-2

Verlag: C.H. Beck

Preis: 29,95 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Ein wichtiger Zeitraum in der Philosophie…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

die Philosophie beschäftigt sich mit Fragen auf die, die Naturwissenschaft keine Antwort hat beziehungsweise nicht in der Lage ist zu bearbeiten. Klassische Beispiele wäre die Frage nach „Gut“ und „Böse“ oder nach dem Sinn des Lebens. Der Autor Wolfram Eilenberger wirf einen Blick auf ein wichtiges Jahrzehnt in der Philosophie. Erschienen ist der Titel beim Klett-Cotta Verlag.

Inhalt:

Der Zeitraum 1919 bis 1929 war nicht nur politisch und gesellschaftlich eine interessante Zeit. Deutschland beziehungsweise die Weimarer Republik muss sich mit dem verlorenen Krieg und den Schulden auseinandersetzen. Dies erzeugt in der Gesellschaft  Anspannungen, die unter anderem Antidemokratie und Antisemitismus fördern. Es ist eine Zeit in der neuen Medien Einzug in Deutschland nehmen wie zum Beispiel Kino oder der Hörfunk. Auch in der Philosophie brechen neuen Zeiten an. Durch Alberts Einsteins Relativitätstheorie, die 1905 veröffentlicht wurde, ist es möglich ( und mit der vorher erschienen Evolutionstheorie ) neue Perspektiven auf vorherige philosophische Fragen einzunehmen. In dieser Zeit gab es 4 Personen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können, aber Ihre Berufung in der Philosophie gefunden haben. Es handelt sich um Walter Bendix Schoenflies Benjamin, Ernst Alfred Cassirer, Martin Heidegger und Ludwig Josef Johann Wittgenstein. Sie gehören zu den einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhundert und das ist das Jahrzehnt in dem sie Ihr  Durchbruch entgültig schaffen. Die Zeit der Zauberer.

Warum dieser Titel?

Wolfram Eilenberger zeigt mit diesem Buch ein entscheidendes Jahrzehnt in der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Dabei zeigt der Autor nicht nur die philosophischen Gedanken und Ideen der Philosophen sondern auch ihre Persönlichkeiten und Werdegang in dieser Zeit. Dabei kommen die unterschiedlichste Konflikte auf, ob nun mit der Gesellschaft oder mit einem selber. Es wird dem Leser gezeigt wie sie zu ihren Werken kamen beziehungsweise wie sie entstanden sind. Es ist auch die Außenwelt wichtig in dieser ungewissen Gegenwart, die ein grausames Zeitalter hervorrufen wird.  Das Buch liest sich durch die kurzen Kapitel schnell und ist doch sehr informativ. Dabei werden die 4 Philosophen abwechselnd chronologisch präsentiert  und es wird gezeigt welchen Einfluß sie hatten und noch heute aktuell haben. Eilenberger erzählt spannend über diese Philsophen und Ihr Zeitalter. Dabei überschneiden sich die Wege dieser Philosophen mehrfach und es kommt sogar zu Gesprächen zwischen Ihnen. Diese Jahrzehnt mit diesen 4 Persönlichkeiten ist aus der Philosophie nicht wegzudenken und hat diese Geisteswissenschaft entscheidend geprägt.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die sich für die Philosophie des 20. Jahrhunderts oder allgemein interessieren.

Titel: Zeit der Zauberer

Autor/in: Wolfram Eilenberger

ISBN: 978-3-6089-4763-2

Verlag: Klett-Cotta

Preis: 25,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

 

Ein Meister seines Faches….

Hallo liebe Freundes des Lesens,

er hat immer gesagt nach seinem 10ten Film ist Schluss, denn sein Ziel ist 10 Meisterwerke abzuliefern. Nun hat er schon neun Filme abgeliefert. Mal schauen ob er wirklich nach dem 10ten aufhört. Es geht um den Regisseur Quentin Tarantino. Der Filmkritiker Tom Shone zeigt was hinter Quentin Tarantino und sein Filme steckt. Erschienen ist das Buch beim Knesebeck Verlag.

Inhalt:

Seine Filme gehören zu Meisterwerke der Filmgeschichte. Sei es Reservoir Dogs, Pulp Fiction oder Death Proof und Inglourious Basterds. Seine letzte zwei Filme Django Unchained und The Hateful Aight waren im Westerngenre angesiedelt. Dabei ist für Quentin nicht das Genre wichtig, sondern die Geschichte. Die Musik spielt eine große Rolle. Er behauptet selber, dass er nach der Musik, die er hört, die Drehbücher schreibt. Dabei sind Filme unterschiedliche Genres entstanden mit sehr guten Dialogen und eine dichten Atmosphäre. Doch was macht diesen Mann aus? Was ist sein Antrieb und wie kommt er auf diese Ideen? Dabei wird ein Blick auf die Filme geworfen, die er gedreht hat, auf die Filme wo er als Drehbuchautor tätig war und schliesslich wird geguckt was Quentin Tarantino für ein Mensch ist. Was steckt hinter seiner Kunst und warum eigentliche diese Gewalt, die so manch Anderern nur achtlos den  Kopf schütteln lässt? Dabei werden auch Bilder gezeigt und Schauspieler kommen zu Wort. Auch wenn man über diesen Mann diskutieren kann und er auch so manche Spaltungen hervorruft, muss man doch seine Arbeit und seine Kunst anerkennen. Er ist jetzt schon ein Legende im Film- und Kunstbuisness. Mal schauen ob er Wort hält und nach dem 10ten Film aufhört. Es würde seinen Status als Legende untermauern, aber so richtig glauben tut keiner daran.

Warum dieser Titel?

Tom Shone ist als Filmkritiker für The New Yorker, New York Times und Vogue tätig. Außerdem unterrichtet er Filmgeschichte an der New Yorker University. Er hat ein Buch über den Regisseur und seine Kunstwerke herausgegeben. Dabei wird sowohl auf den Menschen, seine Arbeitsweise und warum die Filme so besonders sind eingegangen. Das alles wird von Zitaten von Quentin Tarantino und den anderen Menschen, mit denen er gearbeitet hat begleitet. Außerdem sind Bilder vom Dreh und vom Quentin zu sehen, die diesem Buch dem Leser auch zum durchblättern und gucken animiert. Es zeigt was hinter dieser Kunst steht und wie sich Quentin Tarantino selber sieht und was seine Ziele sind.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die einfach mehr über Quentin Tarantino und seine Arbeit wissen wollen oder schon wissen.

Titel: Tarantino

Autor/in: Tom Shone

ISBN: 978-3-95728-189-0

Verlag: Knesebeck

Preis: 40,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Eine Liebeserklärung an die Literatur

Hallo liebe Freunde des Lesens,

natürlich ist das Lesen von Büchern wie sagt man so schön Träumen mit offenen Augen und die Autoren sind es, die uns diese Träume entweder fiktiv oder realistisch träumen lassen. Isolde Ohlbaum hat mit dem Buch „Lesen & Schreiben“ sich den Lesern, den Autoren und den Träumen gewidmet. Erschienen ist es bei Ars Edition Verlag.

Inhalt:

Manchmal kommt es einen vor, wenn man ein Buch sieht oder einen bestimmten Titel, tauchen längst vergessene Erinnerungen auf.  Man erinnert sich zurück wie man die Geschichten verschlungen hat oder wie man sich mit der Geschichte auseinandergesetzt hat.  Dabei genießt der Leser Medium Buch oder er kommt selber auf den Gedanken Geschichten zu erfinden über Sachen zu schreiben um den Menschen das Gefühl zu geben was man selber beim Lesen verspürt hat.  Es sind Autoren, Philosophen, Soziologen und andere die ihr Anliegen, Ihre Verbindung und was Bücher für sie bedeuten kundtun. Es sind Bilder, die das Lesen zeigen und auch die Welt die Bücher und warum diese Welt so faszinierend ist. Dabei geht es nicht um eine bestimmte Gattung, sondern die Leidenschaft die man mit dem Medium Buch verbindet. es werden die Positiven aber die Negativen Dinge am Autor sein präsentiert. Jeder hat eine andere Sicht, eine andere Erinnerung oder ein anderes Gefühl. Was verbindet ist die Liebe zu der Welt der Bücher, die die ganze Welt und sogar ganze Universen beinhalten.

Warum dieser Titel?

Isolde Ohlenbaum hat verschiedene Aussagen von Autoren gesammelt was für sie das Buch ausmacht und was sie beim Schreiben fühlen und welche Ziele sie dabei verfolgen. dabei ist ein Buch entstanden, dass mit schönen Bildern und Zitaten, die Liebe zu der Welt der Bücher aufzeigt. Es ist ein Buch zum durchblättern, zum aufschlagen. es ist ein Buch in dem der Leser einfach die Bilder und die Aussagen genießt über ein Medium, dass er selber liebt und vielleicht sogar die selber Gedanken hat. Dabei wird auch ein Blick in die Welt der Autoren geworfen, die Schöpfer, den der Leser mit Lesestoff versorgt.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die einfach die Welt der Bücher und ihre Schöpfer kennen sehen wollen.

Titel:  Lesen & Schreiben

Autor/in:  Isolde Ohlbaum (Hsg.)

ISBN: 978-3-86913-870-1

Verlag: ars vivendi

Preis: 32,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

 

Die Kunst auf den Straßen

Hallo liebe Freunde des Lesens,

man begegnet dieser Kunst nicht in den Museen, sondern im Alltag in versteckten Gassen oder auf fremden Häusern. Zuerst wurde es als Graffiti verspottet und verachtet nun wird es regelrecht als Kunst gefeiert. Alessandra Mattanza hat dieser Kunst und den Künstler ein Buch gewidmet. Erschienen ist das Buch beim Prestel Verlag.

Inhalt:

Graffiti  oder auch Kunst der Straße gibt es schon seit Ewigkeiten. Die Bilder sind im Alltag des Lebens und zeigen sowohl Kunst als auch Kritik an der Gesellschaft. Die Künstler werden als Botschafter gefeiert, und das obwohl es in manchen Städten und Ländern immer noch strafbar ist sogar Gefängnisstrafen drohen. Auf der eine Seite wird man gefeiert und die Kunst wir kommerzialisiert auf  der anderen gilt es immer noch als Sachbeschädigung. Doch was steckt hinter den Motiven der Künstler? Was ist deren Geschichte und wie kam es zum Erfolg? Alessandra hat dazu zwanzig Künstler getroffen und ihre Arbeit und die Motive beleuchtet und gefragt was sie dazu angespornt hat. Es sind Künstler wie Evol, C215, Aryz, Alex Vau, Slinkachu, ROA oder der geheimnisvolle Bansky und noch andere Künstler präsentieren Ihre Arbeit beziehungsweise Ihre Kunst. Dabei erklärt Alessandra Mattanza was sie zu diesem Buch bewegt hat und warum diese Kunst wichtig ist. Chris Vertseeg zeigt dann nochmal den historischen Kontext, wofür die Kunst steht und wie sie heute in der Gesellschaft angesehen wird. Nehmen der Geschichte der Künstler sind natürlich auch Bilder Ihrer Werk zu sehen. Es ist eine Kunst, die man von ganz unten kommt. Es sind Bilder die eine Botschaft haben und für etwas stehen und das mitten im Alltag der Menschen.

Warum dieser Titel?

Alessandra Mattanza ist Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Fotografin und hat somit selber Erfahrung mit der Kunst. Dabei enstehen nicht nur Porträts von Künstler sondern es auch eine Reise um die Welt mit all ihrer  Kreativität. Es stehen der Künstler, seine Intention und seinen Bilder im Fokus. Dazu kommt das fachlich und historische Wissen aufgearbeitet und präsentiert von Chris Versteeg Grafikdesigner und Illustrator bei Projekt C, lebend in Rotterdam.  Es ist ein Buch was zwar nur zwanzig Künstler präsentieren, die aber auch für alle Künstler der Straße und ihre Träume stehen. Ein Buch mit tollen und faszinierenden Bildern.

Diese Lektüre ist für alle Leser, die mehr über Street Art und ihre Künstler lesen und eine Reise um die Welt machen wollen.

Titel: Street Art

Autor/in: Alessandra Mattanza (Hsg.)

ISBN: 978-3-7913-8441-4

Verlag: Prestel

Preis: 29,95 €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

El Dorado Afrikas: Timbuktu und sein Schatz….

Hallo Liebe Freunde des Lesens,

um diese Stadt gibt es etliche Sagen und Legenden, die Europäer haben sie erst spät entdeckt und in der Gegenwart wurde sich von den Dschihadisten bedroht und besetzt. Es handelt sich um die Stadt Timbuktu in Staat Mali in Afrika. Der Journalist Charlie English ist dem Mythos aus der Vergangenheit und der Gegenwart auf der Spur. Erschienen ist das Buch bei Hoffmann und Campe Verlag.

Inhalt:

Es ist eine Stadt, die ganz schwer zu erreichen war. Sie befindet sich in Afrikanischen Staat Mali. 2012 hatte Mali einen brutalen Bürgerkrieg in dem  auf einmal auch extreme Dschihadisten teil genommen hatten und Städte erobert und die Menschen unterjocht haben. Das hatte zur Folge das Frankreich angefangen hatte Luftangriffe zu fliegen um die Dschihadisten zu vertreiben. In dieser Zeit hat sich in Timbuktu folgendes abgespielt. Verschiedene Bibliothekare hatten Angst, dass die Manuskripte in dort lagern von Dschihadisten verbrannt werden. Dabei zeigen diese Manuskripte teilweise die Geschichte Afrikas auf, die eigentlich so der Tenor der Europäer aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die Afrika kolonisiert haben, bis zu deren Eroberungen gar nicht existiert hat. Also fassen sie einen Plan in dem sie Geld auftreiben und die Manuskripte versuchen herauszuschmuggeln ohne das die extremen Islamisten davon etwas merken. Es ist ein gefährliches Unterfangen auf dem auch das Leben auf dem Spiel steht. Der Reporter Charlie English ist der Geschichte auf der Spur und erzählt gleichzeitig was mit dieser Stadt Timbuktu auf sich hat und wie die Europäer auf der Suche waren und sie gefunden haben. Doch was ist wahr und was ist Legende? Charlie English will es herausfinden, kündigt seinen Job bei der Zeitschrift The Guardian und stößt dabei auf erstaunliche Sachen…

Warum dieser Titel?

Charlie English erzählt die Geschichte von den Bücherschmugglern aus Timbuktu. Dabei befragt er verschiedene Akteure und Augenzeugen, die bei der Aktion 2012 beteiligt waren. Parallel erzählt English, wie die Europäer Timbuktu entdeckt und was mit dieser Geschichte und den Mythos auf sich hat. Dabei wird dem Leser in abwechselnden Kapitel die Geschichte der Gegenwart und die Geschichte der Vergangenheit gezeigt. Am Ende, was Charlie English auch schon in seiner Einleitung sagt, erkennt man wie sehr die Vergangenheit und die Gegenwart sich gleichen. Beide  Perspektiven zeigen den Mythos um Timbuktu und lassen erkennen was mit dieser Stadt und den Menschen auf sich hat.

Diese Lektüre ist für die Leser, die immer schon wissen wollten was den Mythos von Timbuktu ausmacht.

Titel: Die Bücherschmuggler von Timbuktu

Autor/in: Charlie English

ISBN: 978-3-455-50372-2

Verlag; Hoffmann und Campe

Preis: 24,- €

im öffentlichen Handel erhältlich

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

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