Ein verändertes Geburtstagslied…

Hallo liebe Freunde des Lesens und auch des Singens,

am Mittwoch hatte meine Mutter Geburtstag ( oder ist Mama besser? oder Mutti? oder Mom?). Morgens saß ich am Tisch und habe mein Frühstück wortwörtlich in mich hineingeschaufelt. Ja wenn ihr ein Bild im Kopf habt wie es ausehen könnte kann ich nur sagen ja stimmt absolut. Meine Kreativität was Geschenke angeht ist recht bescheiden. Trotzdem ist mir ist etwas spontan eingefallen. Kennt ihr den Spruch spontane Ideen sind immer die Besten? Nein? Ich auch nicht. Ich habe ein klassisches Geburtstaglied genommen und es auf die heutige Zeit umgeschrieben. Nein natürlich habe ich es nicht vorgesungen, denn mein Talent was Rhythmusgefühl und Gesang angeht ist im Gegensatz zur wenigstens mangelende Kreativität des Schenkens nicht ansatzweise vorhanden und das ist vielleicht noch untertrieben. Also müsst ihr es euch vielleicht selber vorsummen oder ihr werdet vielleicht selber die Meldoie im Kopf automatisch haben, weil es euch bekannt vorkommt, wenn ihr es lest. Vorrausgestezt natürlich ihr kennt das Original. Ihr werdet es schon schaffen habe da absolutes Vertrauen in euch. Wird es ein neuer Klassiker, wird es das andere Lied ablösen? Hoffentlich nicht, aber trotzdem hatte ich meinen Spaß und vielleicht habt ihr auch euren Spaß daran.

Viel Spaß beim Lesen oder Singen wünscht euch

Meinelieraturwelt (Jan Erichson)

Geburtstagslied

von Jan Erichson

Heute kann es regnen, stürmen oder schneien

Corona kann auch immer noch sein

Heut ist dein Geburtstag darum feiern wir

Egal ob aus Distanz oder Nähe bei dir

Egal ob aus Distanz oder Nähe bei dir

Wie schön dass du geboren bist

Die Pandemie hautnah miterlebst

Wie schön wie doof der Mensch sich stellt

Du strahlst heute trotzdem für die ganze Welt

Wie schön dass endlich du geimpft bist

Lass dich feiern bist du umfällst

Und jetzt auch genug

kommen wir endlich zum Punkt

Wir gratulieren dir Geburtstagkind

Befreie dich aus dem Rollenbild…

Hallo liebe Freunde des Lesen,

vielleicht habt ihr es schon gemerkt, aber seit neustem versuche ich zu gendern. Nicht weil ich gemerkt habe, dass es immer mehr wird, sondern weil ich es für richtig halte. Die Besucher*innen/ Leser*innen sollen es akzeptieren und es annehmen. Schon manchen Zeilen, die ich hier verfasst haben spiegeln teils meine Meinung und Eindrücke wieder. Natürlich spreche ich aus der Sicht eines Cis-Mannes und es ist auch meine persönlich Meinung, die ich im laufe meines Lebens gebildet habe und sie wird auch noch immer mehr weitergebildet, denn man kann nicht genug Einsichten gewinnen. Zum Glück bin ich glücklich in meinem Leben und bin nicht betroffen von der durchaus berechtigten Hilflosigkeit, die einen erwischen kann oder erleiden muss. Doch es nicht bei allen so und so viel kann ich schon mal sagen: Wenn wir nicht darauf achten, dass es den Menschen bzw. uns gut geht / gut anfühlt, kann die Wirtschaft mit ihren Zahlen noch so gut sein, helfen wird sie nicht. Dabei weiss ich aber auch das Schreiben und Reden leicht ist im gegensatz zur wirklichen Tat. Die nun folgenden Zeilen spiegeln eines der Probleme wieder, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen und sollten. Wenn es die Politik nicht kann, dann sollen wir wenigtens es versuchen selbst anzupacken und nicht darauf warten das andere es tun. In diesem Beispiel ist es die klassischen längst überfälligen toxischen Rollenbilder in diesem Fall des Cis-Mannes. Noch kleiner Hinweis, die schwarze Faust auf dem Bild ist in diesem Fall ein Symbol der Solidarität, auch wenn Sie für andere Dinge stehen kann. Ich habe das Bild persönlich ausgewählt, weil es in meinen Augen das beste und ausdrucksvollste Symbol ist. Dieses Bild gehört dieses Mal nicht zu einer Gruppierung oder Bewegung, es ist meine Meinung und Einstellung.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Du bist ein Mann der Zukunft

von Jan Erichson

Du bist ein Mann der Vergangenheit

Stark hat man dir gesagt

Schmerzlos hat man dir gesagt

Beschützer hat man dir gesagt

Überlegen hat man dir gesagt

Doch spürst das Loch in dir

Schwärze breitet sich aus

Du darfst es nicht sagen hat man dir gesagt

Du darfst es nicht zeigen hat man dir gesagt

Du darfst es nicht spüren hat man dir gesagt

Du darfst es nicht tun hat man dir gesagt

Es macht dich machtlos sprachlos

Es ist ein innerer Kampf

Eine Bestie lauert um dich zu schlucken

Fletscht die Zähne um zuzubeißen

Hol tief Luft und schrei es raus

Stark muss ich nicht sein

Schmerz werde ich zeigen

Beschützer ist nicht notwendig

Gleichheit ist die Überlegenheit

Du hast Verbündete

Sie können dich verstehen

Sie zeigen Verständnis

Habe keine Furcht nimm die helfende Hand

Atme tief ein schliesse die Augen

Hör auf die Stimme in dir, die du befreien wirst

Die dir selbstbewusst sagen wird:

Liebe wen DU willst, Lebe wie DU willst

Du öffnest die Augen

Dein Blick wird klar

Du kannst es endlich sehen

Du spürst das befreite Lächeln

Es ist gut ein Mann der Zukunft zu sein

Es ist mir leid…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

man ist erschöpft nicht durch das ständige hin und her im sogenannten Lockdown, sondern vom Verhalten der Menschen. Die Zeit wird vorbeigehen, so wie alles vorbeigeht. Doch ich möchte dass die Menschen sich eins merken. Es wird so sein wie nach dem 2. Weltkrieg, nur weil die Nazis besiegt waren, waren sie nicht verschwunden. Corona und das dadurch erzeugte Verhalten der Menschen und die Ignoranz mancher Menschen in entscheidenen Positionen werden nicht verschwinden. Wenn man erst nach der Pandemie wieder eine neue Generation braucht um die Mauer des Schweigens zu brechen, siehe Fritz Bauer, dann haben wir nichts dazu gelernt. Wir wollen doch lernen? Wir wollen doch besser werden? Oder ist das ein menschlicher Irrtum? Wer weiß, wer weiß….der nun folgenden kleine Text spricht ein anderes Lied.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Es ist mir leid…

von Jan Erichson

Es ist mir leid Augen zu haben

Es ist mir leid ein Herz zu haben

Es ist mir leid zu fühlen

Schmerz erfüllt mein Herz

Schmerz erfüllt meinen Kopf

Schmerz erfüllt den ganzen Körper

Keine Luft mehr zu Atmen

Ist es Realität oder ein Traum?

Der Wunsch nach zweitem ist groß

Wunsch bleibt Wunsch

Kein Münzwurf hilft

Kein Reiben hilft

Kein Symbol hilft

Denn eins ist klar

Die Dummheit der Menschen war immer da

Durch Socialmedia und die Pandemie wird sie immer mehr sichtbar

Es ist mir leid das selbst zu merken

Der Schmerz kommt von der Erkenntnis

Brennt sich ein in das Leben

und wird dort bleiben für ewig

Ein Gedanke

Hallo liebe Freunde des Lesens,

momentan komme ich nicht dazu Bücher zu präsentieren, weil ich gerade ziemliche dicke aber gute Brocken (insgesamt über 2000 Seiten sind es noch, aber nur 2 Bücher, welche können es sein?) vor mir habe. Deswegen schauen ich mal was spontan in meinem Kopf herum geistert und siehe da, es ist ein Gedanke. Wahrscheinlich werde ich die Welt nicht ändern können, aber in Gedanken werde ich immer in einer besserer Welt leben.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Ein Gedanke

von Jan Erichson

Kennst du das?

Ein Gedanke

Eine Welt ohne Hass

Eine Welt ohne Wut

Das tut dem Leben gut

Eine Welt ohne Gier

Den Gedanken gönne ich mir

Möchte nicht über Aussehen urteilen

Möchte Liebe in die Welt verteilen

Kennst du das?

Ein Gedanke

Habe an diesen Gedanken Spaß

Die Welt wird dann so sein wie sie immer sollte

Ganz ohne eine Revolte

Ganz ohne Blut vergießen

Kann man das Leben genießen

Der kostet wenig

Nur ein Gedanke

Und doch ist er für viele schwierig

Gar unmöglich

Die Welt dreht sich weiter wie gewöhnlich

Zu Simpel, nein

Die Gedanken sind einfach frei

Und so lebt der Gedanke fort

Und kreiert in der Fantasie einen besseren Ort.

Woran glaubst du?

Hallo liebe Freunde des Lesens,

dieses mal biete ich euch zu Weihanchten noch einen zweiten Beitrag an. Es ist eine kleine Geschichte. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis, nach den sehr nachdenkliche Zeilen am 24.12 (Als wir jung waren), mal wieder etwas erfreuliches zu schreiben. In der Hoffnung ihr habt den Heiligabend und den ersten Weihnachtstag gut überstanden, wünsche ich weiterhin eine frohes Fest und genießt den zweiten Weihnachtstag mit Essen und den Menschen, die euch lieb haben. Aber denkt daran eingeschränkt/sicher zu feiern, denn nur weil Weihnachten ist macht Corona keine Pause. Also frohe Weihnachten und denkt an die Menschen, die gefühlt pausenlos und unter schwierigen Bedingungen ihr Leben riskieren um Unseres in diesen Zeiten zu sichern.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Woran glaubst du?

von Jan Erichson

Ganz still und leise schleicht sich das Kind die Treppe hinunter. Es lag im Bett und kurz bevor es im Land der Träume war, hat es von unten auf einmal Geräusche gehört. Die Eltern können es nicht sein, denn im Zimmer nebenan kann es seinen Vater schnarchen hören und seine Mutter, wie sie sich unruhig herumwälzt. Die Neugier war groß. An Schlafen war nicht mehr zu denken. In der Dunkelheit stieg es aus dem Bett. Ganz leise öffnete es seine Zimmertür. Die Geräusche verstummten nicht. Ganz behutsam und dabei bedacht keine Geräusche zu machen setzte es einen Fuß vor den Anderen, den Weg hinunter. Als das Kind nun unten an der Treppe ist, ist es froh, dass auch die Treppe einen Teppichboden hat. Denn nichts ist unangenehmer als das schmatzende Geräusch von nackten Füßen auf Fließen, wenn man versucht leise zu sein. Es hatte keine Zeit sich Socken anzuziehen, weil es erstens ohne Licht viel zu dunkel ist  und zweitens befürchtet das Kind, dass die Geräusche irgendwann verschwinden und sich das alles nur als Einbildung herausstellt. Auch befürchtet das Kind, dass es sich durch die selbstverursachten Geräusche so erschrecken würde, dass es im Bett wieder aufwacht und sich alles nur als Traum herausstellt. Es bleibt auf der letzten Stufe stehen und hält sich am Treppengeländer fest während es sich vornüberbeugt, damit es um die Ecke gucken kann. Der Flur liegt im Dunkeln. Nur im Wohnzimmer scheint ein Licht zu brennen. Doch das Kind runzelt die Stirn. Es ist nämlich nicht das Licht einer Glühbirne, auch nicht das Licht einer Kerze. Es ist ein Licht, was das Kind vorher nie gesehen hat und deswegen es auch nicht beschreiben kann, außer dass es eine Helligkeit in die Dunkelheit bringt. Als es den Flur entlang schleicht kann es die Geräusche zuordnen. Es klingt wie das Rascheln von Papier und kurz bevor es an der Tür ist kann es auch leichtes Stimmengemurmel hören. Als es die Tür mit einem leichten Stoß öffnet, denn sie war nur angelehnt, sieht es zwei Gestalten, die vor dem geschmückten Baum stehen. Die eine Gestalt ist klein trägt ein waldgrünes Kostüm, hat spitzzulaufende Ohren und trägt eine Mütze, an der goldene Glöckchen hängen. Dazu hat es weiß-rote Kniestrümpfe an und braune Schuhe. Die andere Gestalt ist so, wie sie sich das Kind immer vorgestellt hat. Ein rot-weißer Anzug mit schwarzen Stiefeln und einem schwarzen Gürtel. Die weißen Haare hängen aus der Mütze und der große braune Sack steht neben dieser Gestalt. Mit großen Augen steht das Kind in der Tür. Das Stimmengemurmel hört auf, denn der Elf hat im Augenwinkel hinter seinem Rücken, die Gestalt des Kindes wahrgenommen. Der Elf zuckt am Ärmel der großen Gestalt im roten Mantel, die sich zu ihm hinunter beugt ohne sich zu drehen. Ein Flüstern, dann richtet sich die Gestalt auf. „Wer hat sich denn da angeschlichen und beobachtet uns bei unserer Tätigkeit?“ Das Kind kann nicht antworten, denn das Gesehene scheint noch nicht ganz vom Kopf verarbeitet zu sein. Es hat die Sprache verloren. Die Gestalt im roten Anzug nähert sich dem Kind. Gleich wird es das Gesicht sehen. Das des Weihnachtsmannes. Während der Elf weiter Geschenke aus dem braunen Sack packt, beugt sich die große Gestalt zum Kind hinunter. Die Augen des Kindes müssen sich noch an die Helligkeit gewöhnen, so dass es das Gesicht sehen kann, denn es wird immer noch geblendet vom Licht. Erst als das Gesicht der Gestalt sich vor das Licht schiebt registriert das Kind die Augen. Es konnte nicht sagen welche Augenfarbe es ist, denn es wechselt sich stetig von blau zu grün zu braun zu grau. Das Kind reibt sich die Augen, weil es denkt, dass dessen Augen einen Streich spielen. Doch es ändert nichts. Aber nicht nur das fällt dem Kind auf. Zwar sind die weißen Haare da, aber der Bart fehlt komplett. Es starrt auf einen Mund, der ein Lächeln wiederspiegelt. „Na bist du überrascht was du siehst?“ Das Kind ist sprachlos. Stumm nickt es mit dem Kopf. „Was siehst du denn?“ Das Kind sammelt als seinen Mut zusammen. „Sie sehen aus wie meine Mama“, flüstert es leise. Der Elf hält überrascht inne in seiner Tätigkeit und schaut hinüber. Die Frau im roten Anzug hebt überrascht die weißen Augenbrauen und das Schmunzeln auf ihren Lippen vertieft sich. „Interessant. Du bist das erste Kind, das mich als Frau sieht“ Das Kind sammelt nun weiter den Mut, dass es in sich trägt und fragt deshalb erstaunt und neugierig: „Aber du bist der Weihnachtsmann?!“ „So bin ich das?“ kommt es liebevoll zurück. Das Kind ist verwirrt. Warum bekommt es statt Antworten Fragen gestellt. Dem Kind ist die Verwirrtheit anzusehen. Die Frau nimmt die Hände des kleinen Menschen und schaut tief  in dessen Augen. „Weiß du ich verkörper die Weihnacht. Wer ich bin, was ich für eine Gestalt annehme das liegt ganz allein an deiner Fantasie.“ Das Kind merkt, dass die Frau Recht hat, zwar kann es noch nicht die Worte finden um es selbst zu erklären, aber tief im Herzen spürt es, dass es fest daran glaubt, dass genau diese Gestalt, die es sehen kann, die Geschenke verteilt. Es hat vor das seiner Mutter zu erzählen, wenn der  Vater auf der Arbeit ist. Leise und mit ganz viel Liebe wird es in ihr Ohr flüstern. Dann muss die Mama nicht mehr traurig sein und kann vielleicht Kraft schöpfen wieder zu lächeln, denn das vermisst das Kind. „Ich sehe du hast es verstanden“ kommt es zufrieden von der Frau. Sie erhebt sich und wendet sich zum Elf. „Ich glaube wir sind hier fertig“ Der Elf geht zum Kamin, die Frau folgt ihm. „Also es war mir eine Ehre dich kennenzulernen.“ Das Kind spürt in sich einen Stolz, der nicht mehr versiegen wird. Mit diesen letzten Worten verschwinden die beiden Gestalten im Kamin mitsamt dem Licht. Nur noch der Mond scheint durch das Fenster und beleuchtet mit seinem weißen aber warmen Licht den Baum mit seinem Schmuck und die Geschenke, die darunter stehen. Das Kind geht mit einem zufriedenen Lächeln in sein Bett und träumt von einer Welt, woran es fest glaubt, weil es weiß, dass sie wahr wird.

Im Schlitten hoch im Himmel: „Das war das erste Mal, dass man dich als Frau gesehen hat. Selbst ich habe dich als Frau gesehen als das Kind es angesprochen hat.“ Es kommt lachend eine Antwort: „Ist das nicht schön mein Freund. Wir stehen vor etwas Neuem und mir gefällt das Neue. Ganz Wichtig und das hat es heute gezeigt bei den Kindern muss es anfangen und wird es anfangen in der Hoffnung sie tragen es in die Welt hinaus. Glaub an das was in deinem Herzen ist und lasse dich nicht von außen beeinflussen.“ „Aber wirst du damit klarkommen, dass du nicht mehr der Weihnachtsmann bist?“  „Ich existiere und solange die Kinder an mich glauben, egal in welcher Gestalt, werde ich weiter existieren und was Schöneres und Spannenderes kann ich nicht empfinden.“ Mit diesen Worten verschwindet der Schlitten in den Wolken, denn es gibt noch viele Kinder, die besucht werden müssen und es wird interessant sein woran sie in ihrem Herzen glauben.

Als wir jung waren

Hallo liebe Freunde des Lesens,

dieses Jahr ist oder war etwas Besonderes. Normalerweise ist Weihnachten, das Fest der Liebe, der Gemeinsamkeit bzw. Jesus Christus geburt. Eigentlich ist an der Zeit das Gute in der Welt zu sehen. Die Medien sind wieder dabei alte Bilder hervorzurufen um wieder eine fröhliche Stimmung zu erzeugen. Doch igrendwie fühlt es für mich nicht so an. Wir versuchen wieder uns die Welt schön zu reden. Normalerweise bin auch ich dafür für 1-3 Tagen das Gute zu sehen. Doch dieses Jahr war wie schon gesagt so besonders, das selbst Weihnachten es nicht retten kann. Es macht sich in mir eine Enttäuschung breit. Dabei bin ich nicht entäuscht von der Regierung oder Verschwörungstheoretikern. Ich bin entäuscht von Menschen allgemein. Das wir das Leben nicht schätzen, sogar die Personen, die wir lieben gefährden und dann Anderen die Schlud geben, das Menschen, die mehr als genug haben nicht bereit sind Andere zu unterstützen, deren Existenz und Träume bedroht sind, das Menschen gefoltert und eingesperrt werden, nur weil sie für Ihre Rechte kämpfen und dass wir immer noch nicht fähig sind das Aussehen, die Herkunft und das Geschlecht zu ignorieren und endlich alle gleich zu behandeln, sei es zum Beispiel die Bezahlung, medizinisch oder gesellschafltlich. Wenn das Jahr 2020 eins geschafft hat dann, dass ich auf jedenfall, wenn ich mir in Zukunft fiktive Katastrophenfilme anschauen nicht mehr stöhnen wie dumm die Menschen dargestellt sind, sondern ich der Tatsache gegenüber stehen, dass wir wirklich so dumm, egoistisch und gierig sind.

Dieses Mal ist es keine Geschichte, die ich präsentiere zum 24.12. Vielleicht merkt man diesen Zeilen meine Entäuschung an, aber lasst euch davon nicht runterziehen. Feiert Weihnachten, aber denkt immer dabei an das Leben anderer, eurer Liebsten. Auch wenn Ihr eure Familien liebt oder allgemein geselliger seid, zur Zeit ist es wichtig Kontakte zu beschränken, egal ob jetzt ein Fest vor der Tür steht oder nicht. Wenn ihr Weihnachten alleine feiert denkt immer daran, dass ihr damit Menschenleben rettet. Glaubt mir das kann schon ein geiles Gefühl sein.

Also ich wünsche euch eine schöne Weihnachten und es wird besser haltet durch, es ist ein Marathon und kein 100 Meter Sprint.

Euch eine fröhliche Weihnachten und viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraurwelt

Als wir jung waren

von Jan Erichson

Kannst du dich erinnern als wir jung waren

Wir standen im Kerzenlicht

Groß waren unsere Augen

Groß waren unsere Träume

Die Wärme hat sich um unser Herz geschlungen

Das Knistern des Feuers hat den Takt gegeben

Das Gefühl der Wärme und Geborgenheit

Hat sich durch unseren Körper gebahnt

Wir haben auf das Glockengeläut gewartet

Auf das „Hohoho“ in der Nacht

Wir glaubten an die unmögliche Dinge

Wir glaubten an den Weihnachtsmann

Als wir jung waren hatten wir es nicht infrage gestellt

Das Unmögliche war möglich, weil wir daran glaubten

Doch nun sehe ich dich wie du mit Fackeln marschierst

Wie du für dein Versagen anderen die Schuld gibst

Wie du Wörter einfach benutzt ohne nachzudenken

Wie du Menschen glaubst, die dich mit Ihrer Wut und Verzweiflung anstecken

Wie du ein Feuerzeug nimmst

Den Lappen in der Flasche anzündest und damit Menschen bewirfst

Dann sehe ich deine großen Augen wie sie leuchten

Dann sehe ich deine großen Träume, die Alpträume geworden sind

Du glaubst nicht mehr an den Weihnachtsmann

Dafür glaubst du andere Fantasiegebilde, die Schrecken und Hass verbreiten

Ich schließe die Augen, bitte um Vergebung

Flüchte mich in die Vergangenheit

Als unsere Augen groß waren

Als unsere Träume groß waren

Als die Wärme und das Knistern unser Herz erwärmt hat

Das „Hohoho“ und das Klingeln der Glöckchen schleichen sich in mein Ohr

Ein wehmütiges Grinsen in mein Gesicht

Eine Träne läuft  meine Wange hinunter

Die Erinnerung vertreibt die Schrecken der Gegenwart

Die Wahrheit  schmerzt  mein Herz und

die Lippen flüstern sehnsüchtig mit vollem Schmerz leise:

Als wir jung waren

Eine Einheit….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist mal wieder Zeit das am 3. Oktober die Einheit Deutschlands gefeiert wird. Passend dazu sind mir wieder ein paar provokante Zeilen eingefallen. Folgender Gedanke hat mich dazu bewogen:

Es ist immer dassselbe, die die etwas ändern können tun es nicht. Dabei wäre es doch so leicht. Es passieren immer wieder Dinge, die diese Reden am 3. Oktober als Heuchelei und utopische Träume entlarvt. So lange diese Menschen, die die Macht haben eine gerechtere und tolerantere Gesellschaft zu formen (z.b. jegliches Menschenleben zu respektieren), es nicht machen können wir lange warten auf gleiches Recht für alle und ja mann kann gewisse Menschen eine Verwantwortung dafür übertragen bzw sollte man es.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

Jan Erichson (Meineliteraturwelt)

Eine Einheit….

von Jan Erichson

Eine Einheit

Wir lassen Menschen verhungern

Eine Einheit

Wir lassen Menschen ertrinken

Eine Einheit

Wir  verurteilen Menschen

Eine Einheit

Wir lassen Menschen in Armut leben

Eine Einheit

Polizisten sind Rassisten

Eine Einheit

Politiker sind zwielichtiger

Eine Einheit

Die Frau hat Angst allein zu gehen

Eine Einheit

Keiner will es sehen

Eine Einheit

Der Mann darf Gefühle nicht verstehen

Eine Einheit

Keiner tut was dagegen

Dabei ist doch so leicht liebe Wirtschaft, liebe Sicherheit, liebe Politiker

Wisst Ihr was Unrecht ist?

Aber Ihr wisst was eine Einheit ist?

Schwingen Reden und klatschen Applaus

Dabei bleiben Lösungen aus

Die Welt steht still….

Hallo liebe Freunde,

bevor ich hier mal wieder einen… joar… „negativen“ Text präsentiere möchte ich sagen, dass in dieser schlimmen Zeit wirklich fast jeder betrofffen ist. Niemand ist besonders, wir sind alle gleich. Nicht nur Vereine und Künstler bangen um Ihre Existenz auch Geschäfte bzw. Läden  kämpfen um Ihr Lebenswerk. Deswegen ist es wichtig gerade in dieser Zeit keinen Neid oder Eifersucht zu erzeugen. Wenn es jemand schafft aus der Not erfinderisch zu werden, dann nicht es verhindern, sondern es gleich zutun. Es gibt nicht nur eine Lösung, sondern mehrere.

Noch ein Bitte habe ich (auch wenn es die „Falschen“ lesen):

Liebe Menschen, die von der Krise nicht betroffen sind (es gibt sogar welche die profitieren), das nötige Kapital haben oder einkaufen gehen, gibt den Menschen die  Unterstützung, dazu zählt sowohl das Finanzielle als auch das Menschliche (nur so nebenbei Klatschen und Dankeschön in dieser Situation hilft selten was), die sie auch wirklich brauchen (z.B. sich an Regeln halten und nicht zu diskutieren und kein Geld kassieren was man nicht wirklich braucht), damit eine Entlastung sowohl auf das Seelische, als auch auf das Geschäftliche entstehen kann. Tut was Gutes für alle. So schwer kann es doch nicht sein oder?

Wichtig ist nicht die Hoffnung aufgeben, dass der Mensch vielleicht doch nicht so schlecht ist, wie er sich manchmal / leider öfter gibt.

In der Hoffnung euch geht es allen gut sage ich euch: Bleibt gesund und lasst euch nicht unterkriegen. Macht das Beste aus dieser Situation.

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Die Welt steht still

von Jan Erichson

 

Die Welt steht still

was keiner will

Niemand kommt damit klar

Der Kunst fehlt das Publikum

Dem Sport fehlt das Publikum

Den Läden fehlt das Publikum

Dem Mensch fehlt das Publikum

Der Politik fehlt….

So viele stehen vor Scherben und Trümmern

Keiner hat sie gewarnt, obwohl sie geschrien haben

Keiner hat sie unterstützt, obwohl es nötig war

Nun liegen sie auf den Boden  und

sehen die Sohlen von Anderen, die auf Sie niedertreten

Panik  herscht in den Köpfen

Kein Platz für Solidarität

Der Schein wird aber gewahrt

Wort des Jahres 2020: Soldiarisch oder Egoistisch?

Wut und Hass ersetzt es

Agression als Ventil für Hilflosigkeit

wird in Vergessenheit geraten

So wie alles, so wie immer

Die Welt steht still

Was keiner will

Denn der Mensch wird zur Plage

das kann er nicht ertragen

Doch das war er schon immer

Nur ist er in Panik und Blindheit noch viel Schlimmer

 

 

 

 

 

Die Pressekonferenz 24.12….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist wieder soweit wir haben die Weihnachtszeit. Mal wieder präsentiere ich eine Geschichte passend zum Thema Weihnachten. Es kann sein, das eine gewisse negative Emotion mitschwingt. (Ups) Es gelten wie immer dieselben Regeln, wenn etwas formell stört bitte nett melden, werde es dann versuchen, sobald ich Zeit habe, zu korregieren. Trotzdem wünsche ich euch ein frohes Fest. Schaltet mal ab, klingt euch mal aus und wenn andere Probleme machen sagt euch einfach: „Mir kann heute gar nichts!“

Also an Alle, die mir folgen, ab und zu mal vorbeischauen oder jetzt erst mich entdecken (Juuuhuuu!!! *verrücktes Winken*): Ich wünsche euch ein frohes und besinnliches Fest also eine schöne Weinacht.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

 

Die Pressekonferenz

von Jan Erichson

 

Die Schlagzeilen in den Zeitungen überschlagen sich. Der Weihnachtsmann hört auf. Es gibt keine Geschenke mehr. Viele sind geschockt über diese Nachricht. Andere wiederum sind geschockt, dass es den Weihnachtsmann tatsächlich gibt. Zuerst denkt man es ist ein Scherz. Doch dann sind auf alle Sendern die gleichen Bilder zu sehen. Auf den Socialmedia Accounts wird dasselbe Video geteilt.

Es ist eine weiße Wand zu sehen auf der verschiedene Namen stehen, so wie in den Pressekonferenzen vom Sport, wenn die Sponsoren hinten an der Wand kleben. Nur dass diese Namen keine Firmen sind, sondern nach Personen klingen  zum Beispiel ein Name lautet Buddy. Vor dieser Wand ist ein ganz normaler Holztisch aufgebaut auf den etliche Mikrofone von alle bekannten TV-Sendern der Erde stehen.  Einzelne Journalisten fangen an unruhig auf ihren Stühlen zu rutschen, vereinzeltes Räuspern oder Husten ist zu hören. Auf einmal öffnet sich  eine Tür auf der rechten Seite vom Holztisch an der Wand, wo vorher gar keine Tür war.  Eine kleine Gestalt kommt heraus gefolgt von einer großen Gestalt. Die kleine Gestalt hat spitze Ohren, eine Mütze mit Glocken dran an und weiß-rote Kniestrümpfe in braunen Stoffschuhen, deren vordere Spitzen leicht nach oben zeigen. Die große Gestalt sieht aus wie man sich ihn immer vorgestellt hat. In einen Rot-Weißen Anzug mit einem schwarzen Gürtel und schwarzen Stiefeln marschiert er hinter der kleinen Gestalt her. Er hat keine Mütze auf, weswegen es so aussieht als ob seine weißen Haare mit seinem weißen Bart eine Einheit bilden. Als sich die große Gestalt hinsetzt, sehen die Menschen aber kein freundlichen Lächeln, sondern sie blicken in müde, rotunterlaufenen Augen, die irgendwie nicht anwesend wirken. Die kleine Gestalt setzt sich daneben räuspert sich und ergreift das Wort, während die Füße hin und her baumeln, weil sie nicht zum Boden reichen.

„Willkommen auf der außerordentlichen Pressekonferenz des Weihnachtsmannes. Wir danken Ihnen, dass Sie so zahlreich erschienen sind. Ihre Anwesenheit zeigt uns, dass die Sache doch nicht alle unberührt lässt. Der Weihnachtmann wird nun sein Statement abgeben. Wir bitten dass Sie ihm die Zeit lassen sich zu erklären. Danach können Sie ihre Frage stellen.“

Der Elf wendet sich zum Weihnachtsmann hin, der ein leichtes nicken andeutet und fährt fort.

„ Also bitte sehr ich erteile dir das Wort“

Der bis jetzt recht abwesende Weihnachtsmann richtet sich nach vorne. Auf einmal ist der müde Blick verschwunden. Das Rötliche in den Augen weicht einem klaren stechenden Blick. Die Journalisten werden unruhig. Die Menschen vor dem Fernseher werden unruhig. Jeder, der später das Foto sieht wird diesen unangenehmen Schauer spüren, der einem den Rücken herunterläuft. Die Stille, die auf einmal herrscht im Raum wird durch eine tiefe ruhige Stimme durchbrochen.

„Wie mich das alles anwidert. Ich sehe eure Gesichter, ich höre eure Gedanken und kann dazu nur eins sagen: Bäh! Seit Jahrhunderten bin ich unterwegs. Für mich ist es kein Problem, dass nur die Kinder an mich glauben und die Erwachsenen an mir zweifeln beziehungsweise mich leugnen. Die Welt hat sich aber mit der Zeit geändert. Mit meinen eigenen Augen habe ich gesehen wie ihr euch weiter entwickelt habt und doch immer gleich bliebt. Man hatte sich damit abgefunden man konnte euch nicht belehren. Doch was mir die letzten Jahre passiert ist hat dem ganzen Theater, das ihr veranstaltet auf der Erde die Krone aufgesetzt. Zuerst wird mir Tierquälerei vorgeworfen von einer Organisation namens Peta. Ein Glück haben die Renntiere eine Gewerkschaft und Ihr Sprecher Rudolf hat zusammen mit Donner dieser Organisation die Meinung gesagt. Sie hätten mal die Gesichter von denen sehen sollen als Rudolf Ihnen die Renntierrechte erklärt hat…“

Ein kurzes Lächeln zeigt sich im Bart des Weihnachtsmannes, das aber genauso schnell verschwindet wie es gekommen ist. Jeder fragt sich, ob er sich das nur eingebildet hat. Der Weihnachtsmann fährt fort.

„…Das war noch lustig darüber konnten wir lachen. Aber als ich eines Nachts unterwegs war musste ich notlanden. In meinem Schlitten waren Einschusslöcher. EINSCHUSSLÖCHER. MAN HATTE AUF MICH GESCHOSSEN. SAG MAL SPINNT IHR?“

Alle sind von dem plötzlichen Wutausbruch überrascht. „Wo waren sie denn da?…“ ruft jemand dazwischen. Doch der Weihnachtsmann ist noch nicht fertig.

„FRESSE! Das ist nicht wichtig wo ich war, sondern man hat auf den Weihnachtsmann geschossen. Sehe ich so aus, als wenn von mir eine Lebensgefahr ausgeht? Aber gut die Welt  war schon immer so, was der Mensch nicht kennt bringt er um und redet sich noch ein, dass es bestimmt einen berechtigten Grund dafür gibt das Leben eines anderen gegen seinen Willen zu beenden. Man muss nur fest daran glauben.  SAG MAL SEIT IHR BESCHEUERT ODER WAS????!!!!!…“

Es wird ganz still im Raum. Jeder guckt verlegen zu Boden. Selbst die, die es später nur aufgezeichnet sehen spüren in sich etwas Unangenehmes. Der Mensch weiß nicht, dass man es Scham nennt. Doch der Weihnachtsmann ist immer noch nicht fertig.

„ Aber dem allen wurde noch die Krone aufgesetzt. Eines Nachts als ich von meiner Tour zurückkam war im Briefkasten ein brauner Briefumschlag mit einem Siegel einer Kanzlei darauf. Zuerst dachte ich, dass es ja nett ist von den Juristen mal Wunschzettel zu bekommen. Doch dann las ich folgende Worte:

„Sehr geehrter Herr Weihnachtsmann,

wir handeln im Auftrag unsere Mandanten und informieren Sie darüber, dass wir mit dem heutigen Tag eine Klage gegen Sie beim örtlichen Gericht eingereicht haben. Sie werden von unseren Mandanten angeklagt, sie des nächtlichen Schlafes beraubt zu haben. Neben der Lärmbelästigung wird auch noch wegen Körperverletzung und versuchten Totschlags gegen Sie ermittelt, da der Schlafmangel erheblichen Schaden unseren Mandanten zugefügt hat. Sie werden noch Post vom Gericht bekommen in der Sie eine Einladung zum Termin der Anklage bekommen werden. Wir dachten nur es wäre fair Sie schon vorab zu informieren. Falls Sie noch eine juristischen Beistand brauchen unsere Kanzlei ist der Meinung, dass Jeder das Recht auf Rechtsbeistand hat. Unsere Kanzlei hat kein Problem auch Ihnen diese Hilfe anzubieten. Wir haben Ihnen in diesem Brief ein Bogen beigelegt in dem Sie die Kosten sehen, die anfallen, wenn sie sich für uns entscheiden. Wegen ihrem Prominetenstatus haben wir Ihnen einen großzügigen Rabatt gewährt. Wir hoffen bald von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Kanzlei Goldstein, Tod & Recht“

 

Ich war geschockt und ich gebe zu meine Elfen und Renntiere mussten mich trösten. Aber ich habe nicht geweint wegen der Klage, sondern wegen der Menschen. Wie kann man die weihnachtliche Stimmung als Lärmbelästigung empfinden, das sanfte liebliche Glockengeläut, das ich laut des Menschen erzeuge? Dazu gibt es zahlreiche Belege. Noch dazu wie kann man eine Fantasieprodukt verklagen, wie tief kann der Menschen noch sinken? Nur das Mittelmeer konnte es mir sagen. Allein die Tatsache, dass Ich vor Ihnen sitze zeigt Ihnen, dass Sie alle an mich glauben, an Weihnachten glauben und jetzt verklagen Sie mich. Ja genau Sie.“

Alle fühlen sich ertappt. Aber keiner denkt auch daran sich zu ändern oder mal Einsicht zu zeigen. Stur wurde der Mensch geboren mit Sturheit konnte er sich soweit entwickeln und die Sturheit bringt ihm auch den Tod. Aber das weiß der Mensch nicht, denn er stellt sich Stur. Der Weihnachtsmann atmet tief ein und dann wieder aus und fährt fort in seinem Monolog.

„Es hat das Fass zum Überlaufen gebracht.  Ich bin es leid mit anzusehen wie ihr euch das Leben kaputt macht. Immer wieder die gleichen Fehler, immer wieder dieselben Probleme, immer dieselben Lügen. Könnt ihr nicht einmal ehrlich sein? Entwicklung und Fortschritt habt ihr zustande gebracht, doch dabei habt ihr nicht gesehen den Rückschritt in Empathie und Fantasie. Jetzt müsste ihr mit den Konsequenzen leben. Aber das könnt ihr gut mit Problemen leben, als Probleme zu vermeiden. Fantasien werden als Realität angesehen und Fakten als Lügen. Immer sucht ihr Bestätigung bei Anderen. Dadurch habt ihr euch Krankheiten erschaffen, die ihr nicht mehr loswerdet, die nicht den Körper in Mitleidenschaft ziehen, sondern den Geist, die Gedanken. Durch euer Verhalten habt ihr eure Menschlichkeit verloren oder zeichnet es die Menschlichkeit aus, weil ihr euch so aufführt? Ich habe keine Lust mehr euch dabei zu zuschauen. Zwar werde ich immer noch da sein, doch jetzt drehen wir mal den Spieß um. Jeder der etwas vom Weihnachtsmann will soll zu mir kommen. Es wird nach meinen Regeln gespielt. Spannt Legenden, erzählt eure Kindern Geschichten, doch ihr wisst, dass das alles eine Lüge ist. Ich bin mit euch fertig.“

Damit verlässt der Weihnachtsmann den Raum aus der Tür in die er reingekommen ist. Der Elf ist verwirrt, denn eigentlich durften die Journalisten noch Fragen stellen. Die protestieren nach anfänglicher Schockstarre lauthals. Doch den Weihnachtsmann kümmert es nicht. Er hat die Menschheit hinter sich gelassen und blickt nicht mehr zurück. Hinter seinem Rücken spürt er die Blicke der Anderen. Doch er guckt zur Tür und schreitet ihr entgegen in die Dunkelheit, in das Vergessen. Er weiß ganz genau für einen kurzen Moment wird der Mensch sagen, dass er Recht hat. Doch dann wird dieser Mensch wieder in alte Muster zurückfallen, nach Ruhm sich sehnen und über Leichen gehen, dabei wird er sich immer wieder dieselbe Frage stellen: Warum ist der Mensch egoistisch, ignorant und brutal?

Die Antwort kommt dann in Gestalt eines Flüsterns vom Nordpol,

als Wind getarnt und dringt in die Köpfe ein

und der Mensch fängt an zu weinen

denn die Wahrheit ist traurig,

die Wahrheit ist emotional,

die Wahrheit zeigt was wirklich ist,

doch der Mensch erträgt es nicht….

Atme ganz tief durch am 03. Oktober….

Atme ganz tief Durch

von Jan Erichson

 

Atme ganz tief durch

Siehst du das brennende Licht

Hell erleuchtet es die Nacht

Vertreibt die Dunkelheit

Vertreibt die Kälte

Das Licht spiegelt sich in der Schwarze Pupille

Eine Träne drängt sich aus dem Auge

Läuft hinab die Wange

 

Atme ganz tief durch

Siehst du das stechende Licht

Blenden tut es in der Nacht

Vertreibt die Freiheit

Vertreibt die Einheit

Zweite Träne drängt sich aus dem Auge

Läuft hinab die Wange

 

Atme ganz tief durch

Verzweifle nicht

Verzage nicht

Wo Dunkelheit ist, da ist auch Licht

Wo Hass ist, da ist auch Liebe

Je größer das Leid auf Erden

Desto größer das Herz des Menschen

Desto größer das Mitgefühl

 

Atme ganz tief durch

Leid kennen wir

Glück kennen wir

Das Eine gibt es nicht ohne das Andere

Das Andere gibt es nicht ohne das Eine

So sind die Menschen

So ist die Natur

So ist die Welt

 

 

Atme ganz tief durch

Verstehst du das?

Verstehen Sie das?

Das Eine nicht ohne das Andere

Doch es wird Zeit das zu ändern

Bist du dabei?

Sind Sie dabei?

Ist jemand dabei?

 

Atme ganz tief durch

Alle schreien Ja meinen aber nein

Keiner meldet sich

Gewohnheitstier

So war es immer so bleibt es immer

Dritte Träne drängt sich aus dem Auge

Läuft die Wange hinab

Es war die Letzte.