Achtung! Auswirkung des Papiermangels.

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist jetzt mal Zeit, dass ich euch über etwas Informiere. Dies ist jetzt nicht mein künstlerischen Ich sondern mein berufliches Ich.

Die Wirtschaft erholt sich ganz langsam von Corona. Doch wie schon einige Medien berichten, kann man auch nachlesen, herrscht in Deutschland ein Papiermangel. Dies ist schon vorab eine Erklärung warum es für den Konsumenten zu Problemen kommen kann, gerade wenn man zu Weihnachten ein Buch verschenken möchte. Auch Verlage und Buchhandlungen werden Probleme haben. Aber in erster Linie wende ich mich an die, die gerne Bücher verschenken wollen. Damit es zur Entspannung kommt und wir alle keine Panik schieben.

In Deutschland ist ein Liefernetzwerk vorhanden für den Buchhandel, der es ermöglicht falls das Buch nicht im Laden ist, das man es zum nächsten Tag bestellen kann. Zu den größten Unternehmen, die als Großhändler aggieren, die das ermöglichen, gehören unteranderem Zeitfracht (ehemals KNV), Libri oder Umbreit. Es ist eigentlich in jeder Buchhandlung möglich zum nächsten Tag Bücher zu bestellen (ausnahme sind fremdsprachige Titel, es gibt wenige Ausnahme, als auch teilweise, aber sehr gering, deutschprachige Bücher ). Größtenteils ist aber alles zum nächsten Tag lieferbar. Dies ermöglicht, dass das Buch genau so schnell in der Buchhandlung ist, wenn nicht sogar schneller, als wenn du es online bestellt. Wenn ihr es bis jetzt nicht wusstet jetzt wisst ihr es. Also der Gang zur Buchhandlung lohnt sich immer.

Was hat jetzt der Papiermangel für Konsequnezen in der Buchbranche, also wie betrifft es dich als Konsument bzw. Einkäufer? Ich weiß nicht ob es vielen bewusst ist, aber das beschriebene Netzwerk ist einzigartig und auch purer Luxus. Denn es ermöglicht, dass die Buchändler*innen sagen können: „Kann ich Ihnen zu morgen bestellen.“ Das ist vielen Konsument*innen nicht bewusst.

Das Buch gehört auch heute noch zu den Top-Geschenken. Das Weinachtsgeschäft kann bei einer Buchhandlung min. 2/3 des Jahresumsatzes sein. Also wenn das Weinachtsgeschäft nicht gut läuft ist es immer Umsatztechnisch ein schlechtes Jahr, wenn nicht sogar Existenzbedrohung. Also nochmal der Gang zur Buchhandlung lohnt sich immer mehr.

Da zu Weihanchten Titel sehr gefragt sind, drucken die Verlage in der Regel Bücher schnell nach. Dies wird aufgrund des Paipermangels nicht möglich sein.

Kleiner Exkurs: Bei den Großhändler wie z.B. Zeitfracht oder Libri werden Titel, die nicht zu morgen bestellbar sind mit Meldenummer versehen. Damit Buchhändler*innen sehen können, was es mit dem Titel auf sich hat. Kleines Beispiel: Wenn bei einem Titel die Meldenummer #007 auftaucht, dann bedeutet das, dass das Buch vergriffen ist, nicht mehr produziert wird und nur noch antiquarisch (gebraucht) zu besorgen ist. Der Antiquariatmark ist ein eigener selbstständiger Markt und z.B. in kleinen Buchhandlungen nicht automatisch integriert bzw. vorhanden. Die beliebte Meldenummer bei stark nachgefragten Titel ist in der Regel die Meldenummer #015. Das heißt das der Titel kurzfristig im Lager des jeweilgen Lieferanten fehlt. In der Regel bedeutet es das man so in 3-5 Werktagen damit rechnen kann, dass Buch kommt, wenn man es direkt bestellt. Was auch meistens zutrifft.

Nun hat der Papiermangel folgendes Problem verursacht. Dadurch, dass ein Mangel herrscht können die Verlage nicht so schnell oder viel drucken bzw. tun es auch gar nicht erst. Was bedeutet, dass auch die gefragten Titel nur begrenzt erhältlich sind und nicht so schnell wieder lieferbar sind wie sonst.

Warum Titel nachgefragt werden. Die meisten Menschen, die auf Titel stoßen, haben die Information aus bekannten Literatur- und Kultursendungen (wie z.b. Druckfrisch, Literarischen Quartett, Kulturzeit, ttt u.v.m.), Zeitungen/Zeitschriften (wie z.B. Zeit, FAZ, Welt u.v.m) oder Socialmedia. Die Krux an der Sache ist sobald ein Titel vertreten ist in Medien, die sehr verbreitet sind, steigt die Nachfrage. Dann taucht bei Buchhändler*innen des öfteren die Meldenummer #015 auf. Als Buchhändler*in liegt man zu 90 % richtig, wenn man die Kunden fragt: Wurde der Titel besprochen? Wir können nämlich nicht alles mitbekommen. Wie schon schon erwähnt dauert es in der Regel (s. Kleiner Exkurs) 3-5 Werktage. Doch dieses Mal leider nicht aufgrund des Papiermangels.

Was heisst es nun für euch? Also erstmal keine Panik schieben. Ihr könnt und solltet immer noch Bücher verschenken zu Weihnachten. Bücher werden nicht aussterben. Doch wenn ihr einen Titel seht, wo ihr denkt das könnte ein gutes Geschenk sein, dann kauft es jetzt schon vorsorglich oder wenn ihr eine Bericht seht über ein Buch oder von einen Buch hört das gut ist, ruft eure Buchhändler*innen des Vertrauens an oder geht sofort zur Buchhandlung eures Vetrauens und bestellt das Buch oder fragt ob es lieferbar ist, vielleicht ist der Titel auch vorhanden. Diese Weihnachten wird somit ein spontan Kauf und einen Kauf auf letzen Drücker schwieriger. Aber das soll euch nicht bremsen. Kauft soviel ihr wollt und selbst, wenn ihr nicht lest, aber jemaden beschenken wollte der gerne liest, traut euch in die Buchhandlung, wir beißen nicht (also nicht das ich wüsste) und es auch nicht verwerflich einen Gutschein zu verschenken (Menschen, die viel Lesen freuen sich sogar vielleicht mehr über einen Gutschein mehr als über ein Buch, was sie nicht interessiert).

Jetzt nochmal ein kleiner Aufruf an die Journalist*innen, fall es welche gibt die dies lesen sollten. Es ist super, wenn ihr Titel in den Zeitungen ( auch Digital) vorstellt. Schön zu sehn diese Begeisterung für Titel und auch das es auch nicht so die gängigen Titel sind, sondern auch welche auf die man sonst nicht stößt. Es ist wichtig für Bücher, dass Sie Fürsprecher haben und toll ist es obendrein. Doch wenn ihr auf einen Titel stößt, der euch begeistert, informiert euch über die Lieferbarkeit. Es gibt genug Möglichkeiten, die man nutzen kann und es auch nicht aufwändig, also es kostet auch nicht viel Zeit. Ihr tut nicht nur dem Buchhändler*innen einen gefallen. sondern besonders den Lesern. Das sorgt für eine unkomplizierte Kommunikation zwischen Medien, Handel und Konsument*in.

Jetzt sollten wir für Weihnachten gewappnet sein und ihr könnt mir der nötigen Ruhe und Enstpannung einkaufen gehen, euch austoben. Untertsützt die Buchhandlungen eures Vertrauens. Es lohnt sich immer und wir Buchändler*innen sind euch immer Dankbar. Denn Bücher sind immer noch ein tolles Geschenk und werden es auch bleiben. Lasst auch nicht abschrecken. Verbreitet es es. Sagt allen Bescheid.

Viel Spaß beim Lesen und Verschenken wünscht euch

meinelitertaurwelt

Gedanken zum 3. Oktober…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist mal wieder soweit. In Deutschland wird der 3. Oktober gefeiert. Während ich das hier schreibe ist noch nicht der 3. Oktober, sondern es ist das Wochenende der Bundestagswahl. Diese Wahl hat dieses Jahr noch deutlicher gezeigt wie uneins wir sind. Frauen werden immer noch nicht respektiert, sondern es wird über ihr Aussehen geurteilt. Andere Lügen oder sind in dubiose Geschäfte verwickelt, die dem Bürger Millionen gekostet haben und es gibt Menschen, die Menschen wählen, von denen sie selber ausgenutzt und keinerlei Vorteil bekommen. Es werden wieder Versprechen gemacht anstatt nicht mal zu gucken was den bis jetzt geleistet wurden ist. Am 3. Oktober wird wieder gefeiert wie schön es ist das Deutschland vereint ist. Ein zwanziger Jahre alter Student kann es nicht feiern, denn er er wurde kaltblütig und ohne Gewissensbisse erschossen. Es ein kaltblütiger Mord gewesen. Keine Meinungsverschiedenheit und keine Differenzen, sondern Mord. Ja in so einem Land leben wir, in dem die Tat im Netz gefeiert wird und gewissen Menschen sich der Verwantwortung entziehen. Ja der Täter gehört hinter Gittern, aber genauso geht der Tod auf gewisse Menschen, die diese Situation, entweder befeuert haben, sie ignoriert haben und nicht ernst genommen haben und es auch immer noch nicht ernst nehmen. Währenddessen gibt es im Netz Morddrohungen gegen Ärzt*innen. Nur so nebenbei es sollte mindestens hohe Geldstrafen und Aktenvermerk dafür geben, wenn man diejenigen erwischt. Wir können gefühlt nur Zuschauen und nichts dagegen tun, weil gewissen Menschen einfach nicht fähig sind hart durchzugreifen. Es ist so vieles was in meinem Kopf herum schwirrt. Im Fernsehen werden im Bundestag reden geschwungen und in meinem Kopf schwirrt die Zahl 10.012,89 herum. Das ist die sogenannte Abgeordnetenentschädigung, die ein Bundestagabgegordneter*in im Monat zugesprochen bekommt. Eine andere Zahl ist in meinen Kopf 3092. Das ist die Zahl, die alle Arbeiternehmer in Deutschland zusammen, im Durchschnitt verdienen. Nur der Durchschnitt. Es sind Zahlen, die man ganz schnell im Internet findet. Während der normale Arbeitnehmer keinen Nebenverdienst haben darf, weil es zeitlich nicht geht oder zu heftige Einschnitte bekommt dürfen Politiker*innen, besonders die im Bundestag u. Landesebene, noch zusätzlich Geld verdienen. Wenn dieser Text herauskommt ist jetzt schon eine Woche um. Mir ist es persönlich egal wer regiert, doch es sollte gewissen Punkte aus meiner Sicht angegangen werden, unabhängig der jeweiligen Parteien:

  • Aufhören mit dem Lügen und Versprechungen
  • Korruption soll das Mandat, unabhängig der politischen Ebene, kosten (Lobbyismus gegen Bezahlung jeglicher Art abschaffen)
  • Hartnäckige Verfolgung gegen Verstoße bei Politiker*innen
  • Expert*innen viel mehr in Entscheidungen einbinden bzw. anhören und dann darüber überlegen
  • Wenn beruflich richtiger Mist gebaut wurden ist, sollen auch dauerhafte Konsequenzen folgen (Zum Beispiel Fälle, die den Bürger unberechtigt Millionen an Steuergelder kosten)
  • Mehr Rechte für Menschen (unabhängig von Sexualität, Identität, Herkunft, Religion uvm.)
  • Mehr für junge Menschen etwas tun und Sie auch ernst nehmen
  • Sich von Medien nicht lenken oder sich instrumentalisieren lassen
  • Aufhören gegen andere Menschen zu hetzen oder zu beleidigen
  • Totale Überwachung und Transparenz der Politik durch wirklich unabhängige Institutionen

Es sind banale Dinge (natürlich gibt es noch mehr) und das traurige ist so wie es aussieht wird es immer ein Traum bleiben. Weil der Mensch immer nach mehr strebt, immer mehr will. So wird er erzogen, es wird als Selbstvertändlich genommen. Es wird nicht mehr darauf geachtet ob es den Menschen, die einen wählen können, gut geht. Irgendwie hat man das Gefühl, dass es den Menschen schlecht gehen muss, damit sie entprechend wählen, weil wie schon gesagt man verspricht, dass es besser wird. Ja es soll besser werden, aber nicht weil es anderen zum Nachteil oder zum Vorteil bringt. Es hört jetzt wieder sehr, wie würden jetzt einige sagen, linksversifft an. Aber ist es denn so schlimm den Menschen ein Grundbedürfniss zu geben, das zum Leben reicht und dann kann der Mensch selbst entscheiden ob er mehr will oder nicht? Natürlich muss das noch ausgearbeitet werden. Aber wenn man sich für die Menschen einsetzt, dafür sorgt, dass ein gewisses Gleichgewicht herrscht, dass es sich wieder lohnt zu Arbeiten, das man sich nicht Fragen muss ob das Geld zum Leben reicht (Miete, Essen, Rente usw.) ja dann ist man automatisch links, aber ist das schlimm? Ach ja mit der Klimakrise will ich erst gar nícht anfangen, wer das nicht ernst nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Natürlich gibt es auch Politiker*innen die es verstanden haben, was ihr Beruf ist, dass sie gewählt wurden von Bürgern und die Verantwortung übernehmen. Doch gerade in den „wichtigen“ Positionen hat man den Eindruck, dass es an Know-How / Kompetenz / Empathie fehlt. Doch neben der Transparenz und der Ehrlichkeit und der Kompetenz habe ich noch eine Bitte an die künftige Regierung und Politiker*innen:

Sei das Land was anderen fehlt

Sei das Zuhause was andere verloren

Sei die helfende Hand

Steh zu deiner Vergangenheit

Dazu zählt nicht nur die NS-Zeit

Verfolge Ungerechtigkeit

Verteidige die Schwachen

Biete Unterstützung an auch wenn es kein Vorteil gibt

Und ganz wichtig

Egal wo, egal wie, egal wann

Lasse andere Menschen, die Hilfe suchen, nicht gleichgültig sterben….

Ansonsten wünsch ich euch wie immer viel Spaß beim Lesen

MeineLiteraturWelt (Jan Erichson)

Du bist das Ich…..

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist mal wieder Zeit, dass ich wieder ein paar Zeilen eröffnen, die aus meinem wirren Kopf stammen. Dabei hatte ich folgende Inspiration:

Klar sind Menschen, die sehr egoistisch handeln, nicht einfach. In vielen Sachen ist der Egoismus auch nicht förderlich, besonders bei einem Team/ einer Mannschaft und auch um soziale Kontakte zu pflegen und Empathie zu bilden oder in einer Gesellschaft. Doch Egoismus kann auch förderlich sein, wenn man es nur auf sich selbst anwendet. Dabei ist es entscheidend den Egoismus nicht auf andere anzuwenden oder ausüben, sondern auf sich selbst zukonzentrieren. Gerade was Sexualität oder Aussehen angeht sollten wir mehr egoistsich sein und sich nicht von anderen beeinflussen lassen. Dadurch können Bewegungen entstehen und ganz plötzlich wird aus dem Egoismus was Soziales was Gemeinsames, weil man Verbündete findet und dann entsteht eine Gemeinschaft, eine Gruppe. Vielleicht ist es nicht einleuchtend, aber ich selber habe in manchen Sachen gemerkt, dass es nicht wichtig was andere Denken, sondern was du selber willst. Du empfindest Liebe zum gleichen Geschlecht? Du fühlst dich mit deinen ursprünglichen Geschlecht nicht wohl? Du denkst du bist binär, weil du dich weder dem männlichen noch den weiblich zuordnen willst? Du möchtest keine Kinder haben oder fühlst gar keine sexuelle Erregung? Du siehst anders aus als die Mehrheit? Du bist nicht merkwürdig mit dir ist alles OK. Wichtig ist nicht was andere Denken oder wie sie es aufnehmen. In erster Linie muss du dich selbst fragen ob es für dich richtig ist. Wenn du dich selbst überzeugt hast dann kannst du mit breiter Brust hinausgehen. Natürlich gibt es welche, die es nicht einsehen, die meinen dich fertig zu machen. Aber die kennen dich nicht, sie wissen nichts über dich. Gerade das ist entscheidend. So kannst du etwas bewegen in dem du dich sichtbar machst. Deswegen ist wichtig, dass wir unsere Gesellschaft toleranter, fairer einfach besser machen, damit mehr Menschen mit Ihren Ich Hand in Hand gehen können. Aber ich bin kein Therapeut*in oder Expert*in. Es nur das was ich fühle. Deswegen lassen mir es jetzt mal gut sein. In der Hoffnung die folgenden Zeilen sind jetzt vielleicht etwas verständlicher, vielleicht seht ihr auch wieder was ganz Anderes drinn.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Du bist ein Ich

von Jan Erichson

Ich bestehe aus dem Ich

Da ist kein Du

Da ist kein Anderer

Nur ein Ich

Doch wer bin ich?

Mann oder Frau oder gar nicht

Will nicht entscheiden

Stehen zwischen den Dreien

Die einen sagen das

Die Andere dies

Wieder andere Jenes

Doch ist es überhaupt wichtig?

Ich ist Ich

Da steht nicht Mann

Da steht nicht Frau

Da steht nicht Straight

Da steht nicht Gay

Da steht nichts anderes

Sondern einfach nur Ich

Das Ich mag Regenbogen

Die Bunten Farben

Doch der Regenbogen ist angeblich ein Symbol

So wie alles heutzutage

Das Ich ist verwirrt

Andere wollen über das Ich bestimmen

Andere meinen zu wissen was das Ich ist

Und was das Ich will

Doch muss es sein?

Doch kann es sein?

Das Ich Sagt Nein

So wie zu allem

Das Ich sieht nur dich

Das Ich urteilt nur über dich

Das Ich das bist nur du

Nie wirst du mit Ich einsam sein

Ich ist immer bei dir

Die größten Probleme hast du mit Anderen

Doch lösen kannst du es auch nur mit dem Ich

Glaube nicht mir

Glaube nicht denen

Glaube dem Ich

Niemand anderes ist ein Ich

Ich ist stark

Ich ist Schwach

Doch eins ist sicher

Das Ich wirst du immer spüren.

Ein verändertes Geburtstagslied…

Hallo liebe Freunde des Lesens und auch des Singens,

am Mittwoch hatte meine Mutter Geburtstag ( oder ist Mama besser? oder Mutti? oder Mom?). Morgens saß ich am Tisch und habe mein Frühstück wortwörtlich in mich hineingeschaufelt. Ja wenn ihr ein Bild im Kopf habt wie es ausehen könnte kann ich nur sagen ja stimmt absolut. Meine Kreativität was Geschenke angeht ist recht bescheiden. Trotzdem ist mir ist etwas spontan eingefallen. Kennt ihr den Spruch spontane Ideen sind immer die Besten? Nein? Ich auch nicht. Ich habe ein klassisches Geburtstaglied genommen und es auf die heutige Zeit umgeschrieben. Nein natürlich habe ich es nicht vorgesungen, denn mein Talent was Rhythmusgefühl und Gesang angeht ist im Gegensatz zur wenigstens mangelende Kreativität des Schenkens nicht ansatzweise vorhanden und das ist vielleicht noch untertrieben. Also müsst ihr es euch vielleicht selber vorsummen oder ihr werdet vielleicht selber die Meldoie im Kopf automatisch haben, weil es euch bekannt vorkommt, wenn ihr es lest. Vorrausgestezt natürlich ihr kennt das Original. Ihr werdet es schon schaffen habe da absolutes Vertrauen in euch. Wird es ein neuer Klassiker, wird es das andere Lied ablösen? Hoffentlich nicht, aber trotzdem hatte ich meinen Spaß und vielleicht habt ihr auch euren Spaß daran.

Viel Spaß beim Lesen oder Singen wünscht euch

Meinelieraturwelt (Jan Erichson)

Geburtstagslied

von Jan Erichson

Heute kann es regnen, stürmen oder schneien

Corona kann auch immer noch sein

Heut ist dein Geburtstag darum feiern wir

Egal ob aus Distanz oder Nähe bei dir

Egal ob aus Distanz oder Nähe bei dir

Wie schön dass du geboren bist

Die Pandemie hautnah miterlebst

Wie schön wie doof der Mensch sich stellt

Du strahlst heute trotzdem für die ganze Welt

Wie schön dass endlich du geimpft bist

Lass dich feiern bist du umfällst

Und jetzt auch genug

kommen wir endlich zum Punkt

Wir gratulieren dir Geburtstagkind

Befreie dich aus dem Rollenbild…

Hallo liebe Freunde des Lesen,

vielleicht habt ihr es schon gemerkt, aber seit neustem versuche ich zu gendern. Nicht weil ich gemerkt habe, dass es immer mehr wird, sondern weil ich es für richtig halte. Die Besucher*innen/ Leser*innen sollen es akzeptieren und es annehmen. Schon manchen Zeilen, die ich hier verfasst haben spiegeln teils meine Meinung und Eindrücke wieder. Natürlich spreche ich aus der Sicht eines Cis-Mannes und es ist auch meine persönlich Meinung, die ich im laufe meines Lebens gebildet habe und sie wird auch noch immer mehr weitergebildet, denn man kann nicht genug Einsichten gewinnen. Zum Glück bin ich glücklich in meinem Leben und bin nicht betroffen von der durchaus berechtigten Hilflosigkeit, die einen erwischen kann oder erleiden muss. Doch es nicht bei allen so und so viel kann ich schon mal sagen: Wenn wir nicht darauf achten, dass es den Menschen bzw. uns gut geht / gut anfühlt, kann die Wirtschaft mit ihren Zahlen noch so gut sein, helfen wird sie nicht. Dabei weiss ich aber auch das Schreiben und Reden leicht ist im gegensatz zur wirklichen Tat. Die nun folgenden Zeilen spiegeln eines der Probleme wieder, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen und sollten. Wenn es die Politik nicht kann, dann sollen wir wenigtens es versuchen selbst anzupacken und nicht darauf warten das andere es tun. In diesem Beispiel ist es die klassischen längst überfälligen toxischen Rollenbilder in diesem Fall des Cis-Mannes. Noch kleiner Hinweis, die schwarze Faust auf dem Bild ist in diesem Fall ein Symbol der Solidarität, auch wenn Sie für andere Dinge stehen kann. Ich habe das Bild persönlich ausgewählt, weil es in meinen Augen das beste und ausdrucksvollste Symbol ist. Dieses Bild gehört dieses Mal nicht zu einer Gruppierung oder Bewegung, es ist meine Meinung und Einstellung.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Du bist ein Mann der Zukunft

von Jan Erichson

Du bist ein Mann der Vergangenheit

Stark hat man dir gesagt

Schmerzlos hat man dir gesagt

Beschützer hat man dir gesagt

Überlegen hat man dir gesagt

Doch spürst das Loch in dir

Schwärze breitet sich aus

Du darfst es nicht sagen hat man dir gesagt

Du darfst es nicht zeigen hat man dir gesagt

Du darfst es nicht spüren hat man dir gesagt

Du darfst es nicht tun hat man dir gesagt

Es macht dich machtlos sprachlos

Es ist ein innerer Kampf

Eine Bestie lauert um dich zu schlucken

Fletscht die Zähne um zuzubeißen

Hol tief Luft und schrei es raus

Stark muss ich nicht sein

Schmerz werde ich zeigen

Beschützer ist nicht notwendig

Gleichheit ist die Überlegenheit

Du hast Verbündete

Sie können dich verstehen

Sie zeigen Verständnis

Habe keine Furcht nimm die helfende Hand

Atme tief ein schliesse die Augen

Hör auf die Stimme in dir, die du befreien wirst

Die dir selbstbewusst sagen wird:

Liebe wen DU willst, Lebe wie DU willst

Du öffnest die Augen

Dein Blick wird klar

Du kannst es endlich sehen

Du spürst das befreite Lächeln

Es ist gut ein Mann der Zukunft zu sein

Es ist mir leid…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

man ist erschöpft nicht durch das ständige hin und her im sogenannten Lockdown, sondern vom Verhalten der Menschen. Die Zeit wird vorbeigehen, so wie alles vorbeigeht. Doch ich möchte dass die Menschen sich eins merken. Es wird so sein wie nach dem 2. Weltkrieg, nur weil die Nazis besiegt waren, waren sie nicht verschwunden. Corona und das dadurch erzeugte Verhalten der Menschen und die Ignoranz mancher Menschen in entscheidenen Positionen werden nicht verschwinden. Wenn man erst nach der Pandemie wieder eine neue Generation braucht um die Mauer des Schweigens zu brechen, siehe Fritz Bauer, dann haben wir nichts dazu gelernt. Wir wollen doch lernen? Wir wollen doch besser werden? Oder ist das ein menschlicher Irrtum? Wer weiß, wer weiß….der nun folgenden kleine Text spricht ein anderes Lied.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Es ist mir leid…

von Jan Erichson

Es ist mir leid Augen zu haben

Es ist mir leid ein Herz zu haben

Es ist mir leid zu fühlen

Schmerz erfüllt mein Herz

Schmerz erfüllt meinen Kopf

Schmerz erfüllt den ganzen Körper

Keine Luft mehr zu Atmen

Ist es Realität oder ein Traum?

Der Wunsch nach zweitem ist groß

Wunsch bleibt Wunsch

Kein Münzwurf hilft

Kein Reiben hilft

Kein Symbol hilft

Denn eins ist klar

Die Dummheit der Menschen war immer da

Durch Socialmedia und die Pandemie wird sie immer mehr sichtbar

Es ist mir leid das selbst zu merken

Der Schmerz kommt von der Erkenntnis

Brennt sich ein in das Leben

und wird dort bleiben für ewig

Ein Gedanke

Hallo liebe Freunde des Lesens,

momentan komme ich nicht dazu Bücher zu präsentieren, weil ich gerade ziemliche dicke aber gute Brocken (insgesamt über 2000 Seiten sind es noch, aber nur 2 Bücher, welche können es sein?) vor mir habe. Deswegen schauen ich mal was spontan in meinem Kopf herum geistert und siehe da, es ist ein Gedanke. Wahrscheinlich werde ich die Welt nicht ändern können, aber in Gedanken werde ich immer in einer besserer Welt leben.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Ein Gedanke

von Jan Erichson

Kennst du das?

Ein Gedanke

Eine Welt ohne Hass

Eine Welt ohne Wut

Das tut dem Leben gut

Eine Welt ohne Gier

Den Gedanken gönne ich mir

Möchte nicht über Aussehen urteilen

Möchte Liebe in die Welt verteilen

Kennst du das?

Ein Gedanke

Habe an diesen Gedanken Spaß

Die Welt wird dann so sein wie sie immer sollte

Ganz ohne eine Revolte

Ganz ohne Blut vergießen

Kann man das Leben genießen

Der kostet wenig

Nur ein Gedanke

Und doch ist er für viele schwierig

Gar unmöglich

Die Welt dreht sich weiter wie gewöhnlich

Zu Simpel, nein

Die Gedanken sind einfach frei

Und so lebt der Gedanke fort

Und kreiert in der Fantasie einen besseren Ort.

Woran glaubst du?

Hallo liebe Freunde des Lesens,

dieses mal biete ich euch zu Weihanchten noch einen zweiten Beitrag an. Es ist eine kleine Geschichte. Irgendwie hatte ich das Bedürfnis, nach den sehr nachdenkliche Zeilen am 24.12 (Als wir jung waren), mal wieder etwas erfreuliches zu schreiben. In der Hoffnung ihr habt den Heiligabend und den ersten Weihnachtstag gut überstanden, wünsche ich weiterhin eine frohes Fest und genießt den zweiten Weihnachtstag mit Essen und den Menschen, die euch lieb haben. Aber denkt daran eingeschränkt/sicher zu feiern, denn nur weil Weihnachten ist macht Corona keine Pause. Also frohe Weihnachten und denkt an die Menschen, die gefühlt pausenlos und unter schwierigen Bedingungen ihr Leben riskieren um Unseres in diesen Zeiten zu sichern.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt

Woran glaubst du?

von Jan Erichson

Ganz still und leise schleicht sich das Kind die Treppe hinunter. Es lag im Bett und kurz bevor es im Land der Träume war, hat es von unten auf einmal Geräusche gehört. Die Eltern können es nicht sein, denn im Zimmer nebenan kann es seinen Vater schnarchen hören und seine Mutter, wie sie sich unruhig herumwälzt. Die Neugier war groß. An Schlafen war nicht mehr zu denken. In der Dunkelheit stieg es aus dem Bett. Ganz leise öffnete es seine Zimmertür. Die Geräusche verstummten nicht. Ganz behutsam und dabei bedacht keine Geräusche zu machen setzte es einen Fuß vor den Anderen, den Weg hinunter. Als das Kind nun unten an der Treppe ist, ist es froh, dass auch die Treppe einen Teppichboden hat. Denn nichts ist unangenehmer als das schmatzende Geräusch von nackten Füßen auf Fließen, wenn man versucht leise zu sein. Es hatte keine Zeit sich Socken anzuziehen, weil es erstens ohne Licht viel zu dunkel ist  und zweitens befürchtet das Kind, dass die Geräusche irgendwann verschwinden und sich das alles nur als Einbildung herausstellt. Auch befürchtet das Kind, dass es sich durch die selbstverursachten Geräusche so erschrecken würde, dass es im Bett wieder aufwacht und sich alles nur als Traum herausstellt. Es bleibt auf der letzten Stufe stehen und hält sich am Treppengeländer fest während es sich vornüberbeugt, damit es um die Ecke gucken kann. Der Flur liegt im Dunkeln. Nur im Wohnzimmer scheint ein Licht zu brennen. Doch das Kind runzelt die Stirn. Es ist nämlich nicht das Licht einer Glühbirne, auch nicht das Licht einer Kerze. Es ist ein Licht, was das Kind vorher nie gesehen hat und deswegen es auch nicht beschreiben kann, außer dass es eine Helligkeit in die Dunkelheit bringt. Als es den Flur entlang schleicht kann es die Geräusche zuordnen. Es klingt wie das Rascheln von Papier und kurz bevor es an der Tür ist kann es auch leichtes Stimmengemurmel hören. Als es die Tür mit einem leichten Stoß öffnet, denn sie war nur angelehnt, sieht es zwei Gestalten, die vor dem geschmückten Baum stehen. Die eine Gestalt ist klein trägt ein waldgrünes Kostüm, hat spitzzulaufende Ohren und trägt eine Mütze, an der goldene Glöckchen hängen. Dazu hat es weiß-rote Kniestrümpfe an und braune Schuhe. Die andere Gestalt ist so, wie sie sich das Kind immer vorgestellt hat. Ein rot-weißer Anzug mit schwarzen Stiefeln und einem schwarzen Gürtel. Die weißen Haare hängen aus der Mütze und der große braune Sack steht neben dieser Gestalt. Mit großen Augen steht das Kind in der Tür. Das Stimmengemurmel hört auf, denn der Elf hat im Augenwinkel hinter seinem Rücken, die Gestalt des Kindes wahrgenommen. Der Elf zuckt am Ärmel der großen Gestalt im roten Mantel, die sich zu ihm hinunter beugt ohne sich zu drehen. Ein Flüstern, dann richtet sich die Gestalt auf. „Wer hat sich denn da angeschlichen und beobachtet uns bei unserer Tätigkeit?“ Das Kind kann nicht antworten, denn das Gesehene scheint noch nicht ganz vom Kopf verarbeitet zu sein. Es hat die Sprache verloren. Die Gestalt im roten Anzug nähert sich dem Kind. Gleich wird es das Gesicht sehen. Das des Weihnachtsmannes. Während der Elf weiter Geschenke aus dem braunen Sack packt, beugt sich die große Gestalt zum Kind hinunter. Die Augen des Kindes müssen sich noch an die Helligkeit gewöhnen, so dass es das Gesicht sehen kann, denn es wird immer noch geblendet vom Licht. Erst als das Gesicht der Gestalt sich vor das Licht schiebt registriert das Kind die Augen. Es konnte nicht sagen welche Augenfarbe es ist, denn es wechselt sich stetig von blau zu grün zu braun zu grau. Das Kind reibt sich die Augen, weil es denkt, dass dessen Augen einen Streich spielen. Doch es ändert nichts. Aber nicht nur das fällt dem Kind auf. Zwar sind die weißen Haare da, aber der Bart fehlt komplett. Es starrt auf einen Mund, der ein Lächeln wiederspiegelt. „Na bist du überrascht was du siehst?“ Das Kind ist sprachlos. Stumm nickt es mit dem Kopf. „Was siehst du denn?“ Das Kind sammelt als seinen Mut zusammen. „Sie sehen aus wie meine Mama“, flüstert es leise. Der Elf hält überrascht inne in seiner Tätigkeit und schaut hinüber. Die Frau im roten Anzug hebt überrascht die weißen Augenbrauen und das Schmunzeln auf ihren Lippen vertieft sich. „Interessant. Du bist das erste Kind, das mich als Frau sieht“ Das Kind sammelt nun weiter den Mut, dass es in sich trägt und fragt deshalb erstaunt und neugierig: „Aber du bist der Weihnachtsmann?!“ „So bin ich das?“ kommt es liebevoll zurück. Das Kind ist verwirrt. Warum bekommt es statt Antworten Fragen gestellt. Dem Kind ist die Verwirrtheit anzusehen. Die Frau nimmt die Hände des kleinen Menschen und schaut tief  in dessen Augen. „Weiß du ich verkörper die Weihnacht. Wer ich bin, was ich für eine Gestalt annehme das liegt ganz allein an deiner Fantasie.“ Das Kind merkt, dass die Frau Recht hat, zwar kann es noch nicht die Worte finden um es selbst zu erklären, aber tief im Herzen spürt es, dass es fest daran glaubt, dass genau diese Gestalt, die es sehen kann, die Geschenke verteilt. Es hat vor das seiner Mutter zu erzählen, wenn der  Vater auf der Arbeit ist. Leise und mit ganz viel Liebe wird es in ihr Ohr flüstern. Dann muss die Mama nicht mehr traurig sein und kann vielleicht Kraft schöpfen wieder zu lächeln, denn das vermisst das Kind. „Ich sehe du hast es verstanden“ kommt es zufrieden von der Frau. Sie erhebt sich und wendet sich zum Elf. „Ich glaube wir sind hier fertig“ Der Elf geht zum Kamin, die Frau folgt ihm. „Also es war mir eine Ehre dich kennenzulernen.“ Das Kind spürt in sich einen Stolz, der nicht mehr versiegen wird. Mit diesen letzten Worten verschwinden die beiden Gestalten im Kamin mitsamt dem Licht. Nur noch der Mond scheint durch das Fenster und beleuchtet mit seinem weißen aber warmen Licht den Baum mit seinem Schmuck und die Geschenke, die darunter stehen. Das Kind geht mit einem zufriedenen Lächeln in sein Bett und träumt von einer Welt, woran es fest glaubt, weil es weiß, dass sie wahr wird.

Im Schlitten hoch im Himmel: „Das war das erste Mal, dass man dich als Frau gesehen hat. Selbst ich habe dich als Frau gesehen als das Kind es angesprochen hat.“ Es kommt lachend eine Antwort: „Ist das nicht schön mein Freund. Wir stehen vor etwas Neuem und mir gefällt das Neue. Ganz Wichtig und das hat es heute gezeigt bei den Kindern muss es anfangen und wird es anfangen in der Hoffnung sie tragen es in die Welt hinaus. Glaub an das was in deinem Herzen ist und lasse dich nicht von außen beeinflussen.“ „Aber wirst du damit klarkommen, dass du nicht mehr der Weihnachtsmann bist?“  „Ich existiere und solange die Kinder an mich glauben, egal in welcher Gestalt, werde ich weiter existieren und was Schöneres und Spannenderes kann ich nicht empfinden.“ Mit diesen Worten verschwindet der Schlitten in den Wolken, denn es gibt noch viele Kinder, die besucht werden müssen und es wird interessant sein woran sie in ihrem Herzen glauben.

Als wir jung waren

Hallo liebe Freunde des Lesens,

dieses Jahr ist oder war etwas Besonderes. Normalerweise ist Weihnachten, das Fest der Liebe, der Gemeinsamkeit bzw. Jesus Christus geburt. Eigentlich ist an der Zeit das Gute in der Welt zu sehen. Die Medien sind wieder dabei alte Bilder hervorzurufen um wieder eine fröhliche Stimmung zu erzeugen. Doch igrendwie fühlt es für mich nicht so an. Wir versuchen wieder uns die Welt schön zu reden. Normalerweise bin auch ich dafür für 1-3 Tagen das Gute zu sehen. Doch dieses Jahr war wie schon gesagt so besonders, das selbst Weihnachten es nicht retten kann. Es macht sich in mir eine Enttäuschung breit. Dabei bin ich nicht entäuscht von der Regierung oder Verschwörungstheoretikern. Ich bin entäuscht von Menschen allgemein. Das wir das Leben nicht schätzen, sogar die Personen, die wir lieben gefährden und dann Anderen die Schlud geben, das Menschen, die mehr als genug haben nicht bereit sind Andere zu unterstützen, deren Existenz und Träume bedroht sind, das Menschen gefoltert und eingesperrt werden, nur weil sie für Ihre Rechte kämpfen und dass wir immer noch nicht fähig sind das Aussehen, die Herkunft und das Geschlecht zu ignorieren und endlich alle gleich zu behandeln, sei es zum Beispiel die Bezahlung, medizinisch oder gesellschafltlich. Wenn das Jahr 2020 eins geschafft hat dann, dass ich auf jedenfall, wenn ich mir in Zukunft fiktive Katastrophenfilme anschauen nicht mehr stöhnen wie dumm die Menschen dargestellt sind, sondern ich der Tatsache gegenüber stehen, dass wir wirklich so dumm, egoistisch und gierig sind.

Dieses Mal ist es keine Geschichte, die ich präsentiere zum 24.12. Vielleicht merkt man diesen Zeilen meine Entäuschung an, aber lasst euch davon nicht runterziehen. Feiert Weihnachten, aber denkt immer dabei an das Leben anderer, eurer Liebsten. Auch wenn Ihr eure Familien liebt oder allgemein geselliger seid, zur Zeit ist es wichtig Kontakte zu beschränken, egal ob jetzt ein Fest vor der Tür steht oder nicht. Wenn ihr Weihnachten alleine feiert denkt immer daran, dass ihr damit Menschenleben rettet. Glaubt mir das kann schon ein geiles Gefühl sein.

Also ich wünsche euch eine schöne Weihnachten und es wird besser haltet durch, es ist ein Marathon und kein 100 Meter Sprint.

Euch eine fröhliche Weihnachten und viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraurwelt

Als wir jung waren

von Jan Erichson

Kannst du dich erinnern als wir jung waren

Wir standen im Kerzenlicht

Groß waren unsere Augen

Groß waren unsere Träume

Die Wärme hat sich um unser Herz geschlungen

Das Knistern des Feuers hat den Takt gegeben

Das Gefühl der Wärme und Geborgenheit

Hat sich durch unseren Körper gebahnt

Wir haben auf das Glockengeläut gewartet

Auf das „Hohoho“ in der Nacht

Wir glaubten an die unmögliche Dinge

Wir glaubten an den Weihnachtsmann

Als wir jung waren hatten wir es nicht infrage gestellt

Das Unmögliche war möglich, weil wir daran glaubten

Doch nun sehe ich dich wie du mit Fackeln marschierst

Wie du für dein Versagen anderen die Schuld gibst

Wie du Wörter einfach benutzt ohne nachzudenken

Wie du Menschen glaubst, die dich mit Ihrer Wut und Verzweiflung anstecken

Wie du ein Feuerzeug nimmst

Den Lappen in der Flasche anzündest und damit Menschen bewirfst

Dann sehe ich deine großen Augen wie sie leuchten

Dann sehe ich deine großen Träume, die Alpträume geworden sind

Du glaubst nicht mehr an den Weihnachtsmann

Dafür glaubst du andere Fantasiegebilde, die Schrecken und Hass verbreiten

Ich schließe die Augen, bitte um Vergebung

Flüchte mich in die Vergangenheit

Als unsere Augen groß waren

Als unsere Träume groß waren

Als die Wärme und das Knistern unser Herz erwärmt hat

Das „Hohoho“ und das Klingeln der Glöckchen schleichen sich in mein Ohr

Ein wehmütiges Grinsen in mein Gesicht

Eine Träne läuft  meine Wange hinunter

Die Erinnerung vertreibt die Schrecken der Gegenwart

Die Wahrheit  schmerzt  mein Herz und

die Lippen flüstern sehnsüchtig mit vollem Schmerz leise:

Als wir jung waren

Eine Einheit….

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist mal wieder Zeit das am 3. Oktober die Einheit Deutschlands gefeiert wird. Passend dazu sind mir wieder ein paar provokante Zeilen eingefallen. Folgender Gedanke hat mich dazu bewogen:

Es ist immer dassselbe, die die etwas ändern können tun es nicht. Dabei wäre es doch so leicht. Es passieren immer wieder Dinge, die diese Reden am 3. Oktober als Heuchelei und utopische Träume entlarvt. So lange diese Menschen, die die Macht haben eine gerechtere und tolerantere Gesellschaft zu formen (z.b. jegliches Menschenleben zu respektieren), es nicht machen können wir lange warten auf gleiches Recht für alle und ja mann kann gewisse Menschen eine Verwantwortung dafür übertragen bzw sollte man es.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

Jan Erichson (Meineliteraturwelt)

Eine Einheit….

von Jan Erichson

Eine Einheit

Wir lassen Menschen verhungern

Eine Einheit

Wir lassen Menschen ertrinken

Eine Einheit

Wir  verurteilen Menschen

Eine Einheit

Wir lassen Menschen in Armut leben

Eine Einheit

Polizisten sind Rassisten

Eine Einheit

Politiker sind zwielichtiger

Eine Einheit

Die Frau hat Angst allein zu gehen

Eine Einheit

Keiner will es sehen

Eine Einheit

Der Mann darf Gefühle nicht verstehen

Eine Einheit

Keiner tut was dagegen

Dabei ist doch so leicht liebe Wirtschaft, liebe Sicherheit, liebe Politiker

Wisst Ihr was Unrecht ist?

Aber Ihr wisst was eine Einheit ist?

Schwingen Reden und klatschen Applaus

Dabei bleiben Lösungen aus