Lange nichts gehört…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es war still auf diesen Blog. Es hatte seine Gründe. Umzug, Volkszählung und Arbeit. Es wird auch zum Glück nicht weniger. Gehöre zu den wenigen Menschen, die Ihre Arbeit lieben, in Ihr aufblühen und sich auf den nächsten Tag freuen, eagl ob der vorherige Tag gut oder schlecht war.

Zum Start ein kleiner Text um euch mal wieder daran zu gewönnen und erinnern mit wem ihr es zu tun habt. Nicht nur Buchtipps sondern auch meine Ideen und Gedanken finden hier ihren Platz und den ein oder anderen Zuhörer. So ein Gedanken kam mir wieder und nun möchte ich versuche diesen Gedanken in Worte zu fassen. Aber auch Buchvortsellungen werden nach diesem Einwurf folgen 😉

Viel Spaß beim Lesen und Nachdenken wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

In was für einer Welt leben wir?

von Jan Erichson

Die Welt ist  rund aber auch gleichzeitig flach, im All eine runde Kugel, doch wenn der Mensch mit seinen Augen über die Ebene schaut ist sie flach.

Die Welt ist Grün, aber auch Blau und auch Braun, Gelb, Rot, Lila kurz gesagt: Die Welt ist vielfarbig. Sie ist bunt. Doch der Mensch, der macht Farben von Anfang an zu einem System, System das unterscheidet, das benachteiligt, das in den Köpfen vorherrscht.

Die Welt besteht aus Bergen, Steppen, Wüsten, Flüsse, Meere, aus Landschaften, die nicht unterschiedlicher sein können. Kurz gesagt: Die Welt besteht aus Vielfalt. Doch der Mensch schränkt die Vielfalt ein mit Grenzen, mit  bevorzugen der eigenen Kulturen oder  zwingt sie auf, mit Hass auf Vielfalt.

Die Welt ist endlos, ist unendlich, ist nicht befristet, hat kein Ablaufdatum. Doch die Menschen erschaffen Zeit und Tod. Vor Beiden fürchten sie sich. Das Eine eilt Ihnen davon, dass Andere kommt viel zu schnell. Die Welt aber kennt keine Zeit und auch keinen Tod, denn in der  Ewigkeit ist man zeitlos und unsterblich unterwegs.

Die Welt hat keine Probleme, Tiere sterben aus, Tiere entstehen, Pflanzen verwelken, Pflanzen blühen, Landschaften gehen unter, Landschaften entstehen, es ist  das Natürliche, doch der Mensch macht Probleme, zuerst nimmt er sich alles, zerstört alles, aber ist doch auf alles angewiesen, zu spät bemerkt, versucht zu retten was nicht zu retten ist. Die Welt bleibt die Welt. Der Mensch meint Sie wird untergehen, aber seine Welt ist nicht die eigentliche Welt. Sein Untergang ist nicht Ihr Untergang. Die Welt hat keine Probleme. Tiere sterben aus, Tiere entstehen, Pflanzen verwelken, Pflanzen blühen. Landschaften gehen unter, Landschaften entstehen.

Die Welt war vor dem Menschen da und ist nach den Menschen da. Ja es gab ein Davor und noch viel wichtiger es gibt ein Danach. Hör auf die Händen über das Ohr zu halten. Hör auf mit dem lauten Summen. Denkst du, du kannst es verhindern? Denkst du, du wirst unsterblich? Ist dir schon aufgefallen das deine Unsterblichkeit immer von anderen Abhängig ist? Nicht du sagst du bist unsterblich sondern immer Andere. Dein Schaffen? Darüber reden Andere. Dein Leben? Darüber reden Andere. Hast du auch den Mut selbst ein paar Worte zu  sagen. Was versteckst du dich hinter dem Vorhang? Komm heraus genieß die Bühne, das Rampenlicht. Ach willst du nicht? Stimmt ja du bist Tod. Hörst du das Lachen. Nein es kein menschliches Lachen. Es ist das Lachen vom Wasser, von der Erde, von der Luft, von den Tieren, von den Pflanzen. Es ist die Welt, die über den Menschen Lacht, denn Sie weiß: Sie wird immer da sein, der Mensch aber nicht, doch er weiß es nicht.

Die Welt ist eine Welt, weil der Mensch Sie Welt nennt. Doch die Welt kennt sich nicht als Welt, sie hat keinen Namen bis der Mensch ihr einen Namen gab. So wie mit allem. Gib allem einen Namen und auch den Unerklärlichen. Am besten streite dich über Namen. Welcher Name ist am schönsten? Welcher Namen ist am besten? Fang Kriege wegen Namen an. Namen machen den Unterschied. Die Welt ist eine Welt, weil der Mensch Sie Welt nennt. Sie aber selber kennt keinen Namen, Wörter auch nicht, woher auch?

Die Welt sieht, wenn Sie könnte, dass das Problem einfach der Mensch ist, der sich Probleme schafft. Problem auch so eine Wortschöpfung vom Menschen. Siehst du alles vom Menschen erschaffen. Aber die Welt sieht den Menschen nicht als Problem, weil erstens  die Welt nicht sehen kann und zweites das Wort Problem nicht kennt.

In was für einer Welt leben wir? In einer Welt von uns geschaffen, von uns gelebt und schließlich von uns selbst vernichtet. Klingt nach einen Witz oder? Würde das was wir Welt nennen, das Wort Witz kennen und auch sprechen können. Wäre die Erwiderung: Der Witz war sehr gut.

Es war ruhig im Dezember…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es war ruhig im Dezember. Keine Buchtipps, keine Geschichte. Hatte einfach keine Zeit etwas vorzubereiten. Habe mich auf meine Arbeit konzentriert, Weihnachten ist eine sehr wichtige Zeit, und nebenbei habe ich angefangen das 10-Finger-Tipp-System zuerlernen, was schon einigermaßen klappt. (Übung macht den Meister oder so) Die Weihnachtsgeschichte kommt dann nächsten Jahr wieder. Ihr könnt ja die Bisherigen durchlesen. Da haben sich schon ein Paar angesammelt. Aber genug von mir beziehungsweise doch nicht, denn die Gedanken wollen mal wieder heraus:

Vor ein paar Tage hat ein neues Jahr angefangen. Und Kurz vor dem Wechsel kam mir der Gedanke: Will man überhaupt zurückblicken, will man überhaupt nach vorne gucken. Gerade in der jetztigen Zeit stehen Viele vor einem Scherbenhaufen. Man weiß einfach nicht was man im Leben machen möchte oder was man vom Leben erwarten kann oder soll. Es entsteht eine Machtlosigkeit, die von anderen aufgezwungen wird, weil sie etwas bestimmtes erwarten. Diese aufgezwungene Machtlosigkeit, der mann machtlos gegenübersteht, hinterlässt ein beängstigendes Gefühl, das einen ständig begleiten wird im Leben. Eigentlich war die Welt so weit auch in Ordnung. Unbewusst begleitet einem dieses Ängste, aber es gab auch genug Aktivitäten, die diese Machtlosigkeit oder Ängste verdrängt haben. Doch dann kam eine Pandemie, die einher geht mit Reduzierung der sozialen Kontakt und Aktivitäten. Das soziale Umfeld wird eingeschränkt. Man fühlt sich eingesperrt. Die Menschen, die eigentlich ein Umfeld um sich brauchen um unter Menschen zu kommen oder andere Menschen kennenzulernen oder etwas brauchen um etwas zu tun stehen auf einmal ganz allein da. Da hilft es auch nicht, wenn gesagt wird man muss damit klarkommen. Dazu kommt das Versprechen, dass es nicht lange dauern würde und dann ist man doch enttäuscht, wenn es länger dauert, weil man sich darauf fixiert hat, das es irgendwann aufhört. Was noch Menschen verunsichern und Ängst erschaffen kann ist das enorme Angebot der Möglichkeiten, die einem trotzdem immer noch entgegenworfen werden, wie man sein Leben gestalten kann, soll oder muss. Wer das nicht versteht sind meistens die Menschen, die schon fest im Sattel des Lebens sind. Aber anstatt Verständnis zu zeigen oder sich damit auseinanderzusetzen kommen Sätze wie „Stellt euch nicht so an“ „Reißt euch am Riemen“ „Ich will doch nur dein Bestes“ und so weiter und so weiter. Es gibt sogar Menschen, die eine Art Wut entwickeln und es dann an denjenigen auslassen nur, weil man es nicht versteht und weil man es sich gerne selber so gewünscht hatte. Es passiert auch in Familien. Dabei sollte doch eine Familie eine Art Schutz oder ein Rückzugsort sein, wo man seine Wunden lecken und neue Kraft tanken kann. Wenn es nicht die Familie ist, dann soll es doch wenigtens die vier Wände sein, in denen man glücklichsein kann leben zu können. Dabei spielt es keine Rolle ob es ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus ist. Aber durch neue Technologien wird uns auch dieser Schutz genommen. Man wird nahezu frontal mit unendlich vielen Möglichkeiten im Leben konfrontiert. Sei es im Studium, im Social Media oder wenn man einfach so durch die Gegend geht. Man sieht unendliche Zukunftsbilder. Aber man sieht sie nicht nur, nein größtenteils wird vermittelt auch durch Worte und Sätze wie „Du kannst auch so sein“ „Es wird dir besser gehen, wenn du diesen Weg gehst“ und so weiter, dass das eigene Leben gar nicht so gut ist oder dass man sich unglücklich fühlen soll, weil man noch nicht an den angeblichen Punkt ist glücklich zu sein. Das kann eine Art Frust erzeugen, weil man einer Erwartung hinterläuft, die einem, sagen wir es mal böse, eingetrichert worden ist und als ob es ein Ziel im Leben gibt das man erreichen soll. Dabei können verschiedene Faktoren schon einen daran hindern diese angebliche „Ziele“ nie zu erreichen. Entweder ist es das Geld, die Bildung oder der allgemeine Lebensweg, die einen daran hindern. Doch man will sich das nicht eingestehen und jagt den „Träumen“ hinterher, die vielleicht nicht die eigenen sind. Man sieht ja bei Anderen, dass es funktionieren kann. Dabei ist das was man sieht nur ein geringer Teil und nicht die Mehrheit. Eine Minderheit. Als Beispiel nehmen wie die Kunstindustrie. Ja Ich weiß ein sehr dehnbarerbegriff dazu zählt zum Beispiel auch Musik, Fernsehen, Film, Literatur usw. Wenn man ein*e Künstler*in sieht mit Erfolg, dann muss man einfach im Hinterkopf haben, dass auf diese eine Person mindestens tausend kommen, die gerade so vom „Erfolg“ leben können und wenn sowas wie eine Pandemie kommt in Existenzängste kommen oder sie von vornerein gar nicht erfolgreich waren oder werden. Man Sieht nur einen kleinen Teil vom Erfolg bzw ist der Erfolg nur ein kleiner Teil, da gibt es keinen großen Bereich. Das Problem ist, dass dieser kleinen Teil sich nicht als kleiner Teil sieht, sondern als etwas Selbstverständliches, als etwas Großes und wenn man den Reichtum von gewissen Künstler*innen sieht kann man sagen, das ist etwas großes, aber wie gesagt etwas großes in einem kleinen Teil. Doch in der Gesellschaft allgemein und auch zeitunabhängig ist es nicht selbstvertsändlich mit der Kunst so viel zu verdienen, um es als sein Hauptberuf zu machen, um dann „sorgenfrei“ Leben zu können. Dabei weiß ich, dass das Wort Sorgenfrei ein sehr schwammiger Begriff ist und nur weil man viel Geld hat, nicht automatisch alle Sorgen verschwunden sind, denn dann kommen andere Sorgen dazu. Eine Art Teufelskreis bildet sich, den der Mensch selber erschaffen hat und auch sich selber immer wieder reinmanöviert. Aber ich glaube ich Schweife ab. Die Frage war: Will man nach Vorne gucken oder will man zurück gucken? In beiden Fällen, denke ich, kann die Angst herrschen. Einmal die Angst vor dem Ungewissen und dann die Angst vor der Wiederholung. Wir sollten nicht auf das Leben anderer schauen und uns Ziele setzen, die uns selber unter Druck setzen. Dabei ist aber auch für viele genau das, was das Leben ausmacht. Ohne Ziele kann man nicht Leben. Ist das so? Wann ist ein Ziel ein Ziel. Kann mann auch irgendwann sagen stopp, das reicht mir oder muss es immer mehr sein? Merkt ihr selber, dass es immer mehr wird und man hat das Gefühl man verpasst was? Aber was soll man verpassen? Das meiste was man verpasst kennt man nicht. Klar wenn andere sagen „Da hast du was verpasst“, dann hat man auch fälschlicherweise das Gefühl, dass man was verpasst hat. Dabei ist das eine rein subjektive Betrachtung und Erfahrung. Man kann nichts verpassen, außer wenn etwas zu einer festgeschriebenen Zeit geschieht. Das ist aber nur gefühlt zum Beispiel im Verkehrswesen, bei Terminen oder Öffnungszeiten möglich. Im Leben an sich ist es nicht möglich. Da ist nichts vorgeschrieben oder geplant, so das man sagen kann man verpasst was. Genauso wenig sind Ziele vorgegeben im Leben an sich, der Mensch macht sich Ziele. Diese Ziele sind so stark verankert in unserer Gesellschaft, das wir sie als nötig und notwendig betrachten. Dabei beruhen viele Ziele auf Versprechungen und gerade wenn eine Person oder Firma damit wirbt, dann steckt größtenteils zum Beispiel Kalkül und Profit dahinter. Dann ist es auch kein Wunder das Menschen zerbrechen, weil sie ständig wie schon vorhin erwähnt mit diesen Ziele konfrontiert werden und wenn sie sie nicht erreichen ihr eigenes Leben in Frage stellen. Doch wenn Menschen daran zerbrechen an diesen Druck und scheitern im Leben, dann gibt es auf einmal keine Lösungen. Persönlich glaube ich ist es wichtig sich eigene Ziel zu machen und nicht Ziele von anderen anzunehmen. Wobei ich einsehen muss, dass hier zu Überschneidungen kommen kann, aber das ist nicht schlimm. Klingt einfach ist es aber nicht. Doch es gibt Hilfe, das Problem dieses Hilfe kostet Geld, was die meisten nicht haben. Als wie kann man helfen. Die Gesellschaft muss einfach empatischer werden. Die Werbung und die so genannten Stars sollten empatischer werden. Berufe sollten allgemein empatischer werden. Es muss einfach verdeutlich werden, dass derjenige nicht allein ist. Denn man ist nie allein auch wenn es immer so wirkt denkt daran.

Aber ich bin keiner, der sich auskennt oder der Ahnung hat. Es ist einfach ein Gedanke, denn ich habe. Das erklärt auch die sprunghaftigkeit im Text. Es ist nicht in Stein gemeißelt. Zum Beispiel, wenn ich fünfzig bin denke ich vielleicht anders. Wichtig ist es sich nur bewusst sein. Also ich blicke nicht zurück und ich blicke nicht nach Vorne, wenn das neue Jahr beginnt, sondern versuche mir einen Moment zu schaffen, den ich in diesem Moment genieße. Aber das ist nur auf mich bezogen. Ihr habt größtenteils es selber in der Hand was ihr macht, denkt daran.

Das wars vom Gedanken. Ansonsten werden hier auch wieder Bücher erscheinen, doch die müssen erstmal gelesen werden.

In der Hoffung ihr hatten schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich auch ansonsten

Viel Spaß beim Lesen

Meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Ist es Zeit wütend zu werden?

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist zum Verzweifeln. Wir haben jetzt November 2021. Am 27. Januar 2020 hat eine Ärztin, Camilia Rothe, einen Patienten positv auf das Coronavirus getestet. Seriöse Virolg*innen, also Expert*innen, haben von vornerein gesagt, wie gefährlich das Virus ist. Man hatte China auch schon als Vorbild bzw konnte man die Konsequenzen sehen. Es gab noch kein Impfstoff, aber es gab schon Masken, siehe in asiatischen Ländern, die wegen dem Smoke in den Städten auch schon Masken getragen haben oder wenn man selber krank wahr. Man hatte also eine guten Grundstein. Man hatte keinen Grund in Panik zu geraten durch gute Aufklärung und ernstnehmen der Lage. Es wurde ja auch schon zügig an einem Impfstoff gearbeitet.

663 Tage später. Nach etlichen Panikmache und Falschinformationen der Medien und damit meine ich alle Medien auch die Sozialennetzwerke, der unsicheren Politik, die sich auch auf den Menschen übertragen haben und dass mann den normalen Bürgern, ein großes Opfer abverlangt, während andere Großzügig behandelt werden *hust“ Bundesliga „hust (Habt ihr auch dieses unangenehme Kratzen im Hals?), haben wir heute.

In erster Linie möchte ich sagen, dass ich kein*e Expert*in bin und ich möchte auch in der Haut von Pfleger*innen und Ärzt*innen nicht stecken, die das größte Opfer überhaupt bringen, aber mit Achtlosigkeit und Häme überschüttet werden. Häme war zum Beispiel dieser Dumme als „solidarisch“ verkaufter Applaus und Achtlosigkeit siehe Gehalt in Vergleich zur Leistung der Arbeit. Ein Trauerspiel, das Seinesgleichen sucht. Aber wie gesagt darum geht es leider hier nicht, aber diese Menschen sollten bedingungslos unterstützt werden und zwar nicht von uns Bürgern sondern vom Staat und das gefühlt hätte schon lange vor Corona passieren sollen. Grüßen gehen raus an alle damalige Gesundheitsminister*innen und den heutigen Jens Spahn. Great Job you done. (Oh habe vergessen, dass Spahn sich nur in Immobilien sich auskennt nicht ab in Sarkasmus).

So lassen wir es uns nochmal grob vor Augen führen. Schmerzhaft ich weiß. Die erste sogenannte Welle kam, da konnte man noch die Reaktion einigermaßen verstehen (Obwohl man schon seit mind. Januar darüber bescheid wusste). Es gab noch kein Impfstoff und an Masken und Abstand mussten man sich auch gewöhnen. (Ein paar Politker*innen haben das Thema so ernst genommen, dass sie damit sich sogar eine goldene Nase verdient haben.) Es war eine ganz neue Situation oder „alte“, wie z.B. man hört nicht auf Expert*innen und man verschließt sich konsequent den Warnungen, um dann das Überraschtsein nicht schauspielern zu müssen. (Lernt man das in der Schule?) Dann kam im Oktober 2020 die zweite Welle und ich mein es ist schon überraschend, dass in der allgemeine Erkältungszeit, wo Viren allgemein stark sich verbreiten wegen Wärme, Kälte und Näße auch der Coronavirus sich verbreitet. Dann kam die dritte Welle und hey wir haben endlich eine Impfstoff aber auch Mutationen (Mann muss Dingen nur Zeit geben damit sie wachsen können). Aber nur gucken nicht anfassen anders kann man diese mangelhafte Beschaffung und unnötige komplizierte Verteilung des Impfstoffes nicht erklären. (Man wissen bei der Mutation war es genau andersrum: leichte Beschaffung, einfache Verteilung) Jetzt befinden wie uns in der vierte Welle. Ach weh sag das kann doch nicht sein, dass es wie im letzten Herbst und die anderen Herbste (Ist das überhaupt der Plural?) ist, dass schon wieder die Erkältungszeit auftaucht. Das hatten wir doch all die Jahre voher nicht, dass Viren sich ausbreiten im Herbst. Merkt ihr selbst oder? So ich habe jetzt mal die Maskendeals, die Falschinformationen, Ignoranz oder Panikmachen der Medien als auch die Leugner und Verweigerer weggelassen würde sonst den Rahmen sprengen.

Allgemein glaube ich wird das Prinzip der Welle missverstanden. Die Medien und größtenteils die Verwantwortlichen Politiker*innen sehen in der Welle eine einmalige (Störung) Veränderung des Gleichgewichtszustands eines Systems. Dann fällt es einem natürlich leicht auf der diesjährigen, also 2021, Gesundheitsministerkonferenzen so was zu sagen wie „Wer hätte denn so was Vorrausahnen können“. (Übrigens ein Lieblingssatz von gewissen Menschen, die Verantwortung tragen. Scheint ein Modeformelierung zu sein) Das eine Welle aber auch periodisch (Regelmäßigkeit oder Phasenweise) sein kann, das wussten anscheinend nur die Virulog*innen. Andere dagegen wussten wahrscheinlich nicht, dass es eine periodische Welle gibt, denn sie waren zum Beispiel noch nie am Meer bei einem Wellengang oder haben noch nie wie schon vorhin erwähnt von der Erkältungswelle gehört (Ich habe jetzt mal natürliche Ereignisse als Beispiele genommen, was eigentlich jeder kennen sollte, natürlich gibt es noch viel mehr periodischen Wellenarten).

Merkt ihr diese Wut, dieses Hilflosigkeit? Wir haben jetzt im Gegensatz zu ersten Welle, alles da um den Virus einzudämmen. Übrigens der Coronavirus gehört jetzt für mich zur Natur, wie die Luft zum atmen. Aber warum tun Verwantwortliche immer noch so hilflos oder so als hätten sie keine Ahnung. Deutschland war mal Vorreiter und jetzt ist es das Land im Rückstand. Das Land in dem sogar der Impfstoff hergestellt wird. Das Land was sich immer so gutdarstellt und auf andere Hinunterguckt, dabei aber kein Deut besser ist. Nein sogar schlechter.

Es ist bei mir keine Wut über das Coronavirus und die schreckliche Lage. Sondern es die Wut, dass Deutschland eigentlich alles im Griff hatte und dann meinte das wär es dann. Es wurde Warnungen ausgesprochen. Man wusste, dass der Herbst kommt und das Viren sich wieder ausbreiten. Es die Wut, dass mein Pessimismus, den ich gegenüber der Politik und Medien vertreten, nur wieder gestärkt wurde. Ich möchte ja Vertrauen haben, ich möchte ja sagen können, dass es Menschen gibt in den entsprechenden Positionen, die wissen was zu tun ist, weil es ihr verdammter Job ist, zu dem ich persönlich nicht fähig bin und weswegen ich sie gewählt habe. Aber anscheinend ist Fähigkeit gerade nicht gefragt. Expert*innen können ein Lied davon singen, dass ihre Jahrelange Beschäftigung auf taube Ohren stößt. Währenddessen werden Menschen in ganz normalen Unternehmen gefeuert, weil sie was falsch gemacht haben oder Ihnen die entsprechende Fähigkeit fehlt. Dann kommt bei den Menschen natürlich ganz leicht der Gedanke zustande, dass die Welt ungerecht ist. Kann man es Ihnen verübeln? Warum muss man für seine Fehler Konsequenzen spüren, die sich sogar auf das eigene Leben auswirken können, während andere zwar dasselbe tun, wenn nicht sogar Schlimmeres machen und getrost weiter machen können? (Nebenbei auch noch eine Menge mehr verdienen) Es ist die Wut der Ungerechtigkeit, die Wut über den Pessimismus, die Wut über anscheinend akzeptierte Wiederholungen von Fehlern, die auflasten der Menschen und deren Leben gehen. Natürlich darf man sich von der Wut nicht leiten lassen einen Hass zu bilden, der gegen das System und gegen Menschen, die hilfe suchen sich richtet. Wütend darf man sein, aber bitte schön nicht Hassen. Denn Hass ist Kontraprodutiv und versperrt die Sicht auf Andere bzw. es hindert auch einen jemanden zu helfen. Das können wir gerade in der heutigen Zeit nicht gebrauchen und spiegelt nach meiner Ansicht auch nicht die Demokratie und Meinungsfreiheit wieder, die wir auf jedenfall gegen jeden, der es anfechtet, verteidigen müssen.

Was wir jetzt machen können und dazu nötigen uns leider wieder die Verantwortlichen (Medien, Politiker*innen usw.). Ruhe bewahren. Tief einatmen und ausatmen. Alle die geimpft sind und Zweifel bekommen sei nochmal gesagt. Niemand, auch wirklich Niemand, hat gesagt, dass durch die Impfung ihr kein Corona bekommt. Es geht und das wurde von vornerein vermittelt um einen milden Verlauf, der dafür sorgt, dass du dein Leben weiter genießen kannst. Ja es gibt Impfdurchbrüche, aber die sind weitaus „ungefährlicher“ und belasten zum großteil nicht die Kapazitäten der Intensivbetten. Das ist doch schon mal eine Fortschritt. Corona wird, wenn wir alle geimpft sind wie eine Grippe sein. Auch damals sind viele Menschen an Grippenviren gestorben ( im Jahre 2017/18 waren es 225.000 Tausend Menschen ) besonders vorerkrankte oder ältere Menschen sind immer gefährdet. Das war schon immer so und sollte nichts neues sein.

Die sogenannte 2G+, 2G oder 3G Regel ist meines erachtens nicht um Menschen auszugrenzen, sondern um die Nichtgeimpften zu schützen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass du auf der Intensivstation landest, intubiert werden muss und somit deine Überlebenschancen 50/50 steht ist nun mal um einiges höher, wenn du nicht geimpft bis und da ist es egal ob du vorerkrankt bist oder nicht. Natürlich gibt es auch berechtigte Zweifel. Menschen haben Krankheiten, wo selbst Ärzte nicht sagen können, wie die Impfung darauf reagiert (Macht es schlimmer oder nicht). Aber es kann nicht sein das in Deutschland noch nicht mal 70% vollgeimpft sind. Nochmal in Zahlen: Von 83.250.000 Millionen Menschen haben sich nur nur 67,7 % vollständig geimpft. Das heißt 32,3 % sind nicht vollständig geimpft. Das sind 26.889.750 Millionen Menschen. Zum Vergleich: Im Einwohnerstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen leben 17.930.000 Millionen Menschen (Mit Städte wie Köln, Düsseldorf und Gebieten wie den Ruhrpott), das größte Stadion der Welt in Nordkorea kann 114.000 Tausend Menschen aufnehmen. Merkt ihr ihr jetzt wie groß diese 32,3 % sind? Dieses Zahl sollten sich alle Politiker*innen und Medien mal vor Augen führen und auf die Fahne schreiben, denn es ist deren Schuld und nicht die der Pfleger*innen, Ärzt*innen oder der Expert*innen, dass es soweit gekommen ist.

Aber wie gesagt wütend darf man anhand der Fakten schon sein auf die Menschen im „System“, wenn man auf einmal den gewaltigen, unnötige Rückstand einer Gesellschaft sieht, die von sich selbstbehauptet so fortschrittlich zu sein. Aber und das ist ganz wichtig und ich kann es nicht oft genug betonen hört auf zu Hassen, denn das fördert nur unnötige Gewalt worunter Mitmenschen leiden. Hört auf wahrlos zu beleidigen, denn das ist meiner Ansicht nach auch nur ein Ausdruck vom blinden Hass. Wütend darfst du spätestens jetzt sein, deine Meinung darfst du sagen. Hetze aber nicht.

Ansonsten kann man in diesen Zeiten einfach nur selbst dafür sorgen, dass man versucht selbst die Ansteckungsgefahren zu mindern, also lasst euch impfen und wenn ihr Freunde, Familien besucht macht vorher einen Schnelltest. (Besser als gar keinen) Wenn ihr irgendwo seit wo viele Menschen sind sei es draußen oder drinne versucht Abstand zuhalten und tragt sichere Masken (und ganz wichtig tragt sie richtig) und nutzt jede Gelegenheit um Hände zu waschen oder zu desinfizieren. Sei es wenn man zum Beispiel auf den Markt geht oder zu einer Veranstaltung. Auch Organisator*innen sollten den Menschen einer Sicherheit geben in dem sie richtig kontrollieren ob die Menschen geimpft sind oder nicht. Benutzt euren eigenen Verstand und lasst euch nicht verunsichern sei es von Politiker*innen, Künstler*innen, Prominent*innen oder Sportler*innen. Tut es für euch und eure Mitmenschen (Familien usw.) Schritt für Schritt kommen der Normalität damit wieder näher und vielleicht können wir uns dann wieder fortschrittlich nennen, aber auch nur dann. (Meine Pessimismus sagt übrigens zu dieser Lösung: Es sieht düster aus. Verdammt Düster.)

Ansonsten wünsche ich euch eine schönen Sonntag und ein „gesundes“ Leben und vergisst nicht

Viel Spaß beim Lesen

wünscht euch meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Rassismus ist keine Meinung

Hallo liebe Freunde des Lesens,

letzte Woche war die Frankfurter Buchmesse. Die Messe ist eigentlich was schönes. Wo Vertreter der Branche sich treffen, wo man Kontakte knüpfen, Autoren hautnah erleben und sonst die Welt der Literatur entdecken kann z.b. mit dem Gastgeberland, das einen extra literarischen Fokus und Hervorhebung bekommt. Es ist eine friedliche Umgebung, in der sich jeder sicher fühlen soll. Wenn man so will bildlich gesprochen und als Vorstellung geht man Hand in Hand hüpfend, pfeiffend und mit einem breiten Lächeln durch die Halle und man wird überall freundlich begrüßt und es strahlen einem Gesichter entgegen.

Frau Kuhnke eine Autorin, die ihr erstes Buch (Schwarzes Herz) vorstellen wollte, hatte sich auch auf die Messe gefreut. Doch dann wurde bekannt, dass auch Verlage daran teilnehmen (u.a. Jungeuropa), die auffallen durch Rassismus, Gewaltandrohungen und Menschenfeindlichkeit. Frau Kuhnke selbst wurde von gewissen Mitgliedern bedroht, so schlimm sogar, dass sie mit Ihrer Familie umziehen musste, weil Ihre Adresse geleakt wurde und sie somit wortwörtlich zum Abschuss freigegeben wurde. Natürlich kann ich Frau Kuhnke verstehen, dass sie zu einer Veranstaltung in der Personen sind, die ihr Leben bedroht haben und immer noch dabei sind, nicht auftreten möchte. Das Schlimme ist auch nicht die Absage der Autorin, wie gesagt persönlich kann ich es absolut verstehen. Das wahre Schlimme sind die Reaktionen darauf. Klar im Internet kennt man die sogenannten Trolle, die aus dem Kontext gerissen Statements von der Frau Kuhnke präsentieren und versuchen das Opfer als Täter*in hinzustellen. Sie selber provziert gerne und ist sich auch dessen vollbewusst. Frau Kuhnke ist stark genug um sich mit diesen Nonames, die ihren Frust im Internet herauslassen, an sich abprallen zu lassen bzw spielt sie auch satirisch mit Ihnen. Doch wenn das Leben bedroht wird, da hört der Spaß dann auf. Aber es geht um andere Aussagen.

Die Literaturszene z.b. die Frankfurter Buchmesse auch als der Deutsche Börsenverein sehen die Messe als eine Ort für alle an. Genau hier haben wir das Problem. Irgendwo hört das „für alle“ auch mal auf. Es können andere Meinung toleriert werden, aber Rassismus ist keine Meinung. Sondern einfach nur ein Hass auf Menschen, die nichts verbrochen haben und nur durch ihre Herkunft und Aussehen benachteiligt oder wie einzelne Amokläufe und Terror zeigen zu Todesopfer werden. Das schon seit Jahren, Jahrzehnten, eigentlich schon immer. Muss man diese Menschen, die diesen Hass verbreiten tolerien? Nein muss man nicht. Doch dann liest man Zeitungen oder Teilnehmer*innen /Veranstalter*innen der Messe werden interviewt und dann kommen solche Aussagen, jetzt überspitzt gesagt, „Sie soll sich nicht so anstellen“, „Selber schuld mit ihren Provokationen“, „Die Messe grenzt niemanden aus“ oder „eine Demokratie muss das aushalten“. So so muss sie das? Muss man den Mord an Politiker*innen (Lübcke), an wehrlosen Bürger*innen (NSU-Morde oder Amokläufe) oder Chat-Gruppe von der Polizei, die Hass und Menschenfeindlichkeit verbreiten, aushalten? Ist Rassismus einfach nur ein bockiges Kind was, wenn es genug geschmollt hat, irgendwann aufhört? Manchmal hat man das Gefühl, dass gerade Verwantwortliche das so sehen. Doch habe wir nichts aus der Geschichte gelernt?

Persönlich lesen ich zum Beispiel gerne Geschichte oder Bücher, die mir eine andere Perspektive geben, die mich erkennen lassen worunter gelitten wird und was ich vielleicht sogar besser machen kann. Im Gegensatz zu manchen weiss ich, das ich in einer Position bin, in der ich absolute Priviligien genieße. Doch anstatt, dass ich mich angeriffen fühle, wenn jemand sagt er/sie ist Opfer von Rassismus oder Diskriminierung, höre ich zu und ich muss meistens, weil auch faktisch nichts anderes übrig bleibt, auch zustimmen. Mir bleibt nichts anders übrig, weil die Geschichte und die Fakten lügen nicht, die Erfahrung, die andere machen sind leider real. Allein schon die Reaktionen, die den exsistierenden Rassismus realitivieren, (s. oben genannte Aussagen) zeigen doch offentsichtlich, dass wir immer noch ein Problem haben und weit davon entfernt sind ein Land zu sein, wo sich Menschen jegliches Aussehens sich sicher fühlen können. Ja man hat das Gefühl, dass man sich ständig wiederholt. Wenn Jemand sagt „Die Flüchtlinge können doch alle zurück, sind doch freiwillig gekommen“ dann muss man den Mund aufmachen und sagen das stimmt einfach nicht, es ist einfach nicht wahr. Man muss erkennen das Armut, Hungersnot, Krieg und Verfolgung (ausgenommen sind natürlich Straftatten) die Gründen sind, deswegen nennt man sie ja auch Flüchtlinge. Man verlässt nicht freiwillig das eigene Land, sondern man wird gezwungen, sonst würde würden wir sie Auswanderer nennen und nicht Flüchtlinge. Aber anstatt Flüchtlingen bin ich dafür das wir sie „Menschen, die Hilfe brauchen“ nennen, ist zwar länger klingt aber nicht so abwertend und nach Schubladendenken. Vielleicht würde diese Formulierung auch bei vielen Menschen im Denken etwas ändern.

Was auch ganz wichtig ist, dass Deutschland sich endlich mit der Geschichte des Kolonialismus auseinandersetzen muss. Denn wie kann es sein, dass der Völkermord an der jüdischen Bevölkerung und auch der Raub derer Kunst sehr gut und ausführlich aufgearbeitet wird, während der Völkermord an die Hereo und Nama in Afrika nicht erwähnt, als auch die Ausstellungen von offensichtlichen Raubgut aus Afrika immer noch toleriert wird sogar verteidigt wird, wenn man darauf hinweist? Warum kümmern wir uns um den einen dunklen Fleck der deutschen Geschichte ignorien aber den anderen, wobei das genau wie die NS-Zeit eindeutig und wiederruflich zum Rassismus gehört? Wenn wir ihn bekämpfen wollen dürfen wir auch diesen Teil der deutsche Geschichte nicht ignorien. Nur so nebenbei auch ganz interressant: Eine Art moderner Kolonialismus hat auch nach der Wende stattgefunden, worunter Ost-Deustchland immer noch leidet und wie wir heute sehen den Rassismus im Osten gestärkt hat.

Aber genung davon. Was hat jetzt die Situationen mit Frau Kuhnke auf der Frankfurter Buchmesse uns wieder gezeigt? Das Männer, größenteils weiße Männer, es wieder realitivieren und sich dessen nicht bewusst sind aus welcher Position sie argumentieren, wir schaffen es einfach nicht uns um die Opfer zu kümmern und ganz wichtig wir schaffen es nicht das Menschen sich sicher fühlen. Klar muss man sich eindeutig gegen Rassismus positionieren, doch man muss nicht einen Ort besuchen, wo Menschen sind, die einen bedrohen, den Tod wünschen bzw. menschenverachtend beleidigen. Anstatt auf Frau Kuhnke herumzutreten sollte sich doch die Veranstalter*innen fragen ob sie es in kauf nehmen wollen ein Ort zu sein, an dem man sich nicht sicher fühlt oder wie andere es formulieren „Ein Ort der Freiheit“ (wobei hier das Wort Freiheit anders interpretiert wird) . Und ja ich bin weiß, hetero und mänlich, deswegen kann ich auch nicht viel zu den Thema Rassismus und Diskriminierung sagen, weil ich persönlich davon nicht betroffen bin. Aber im Gegensatz zu anderen Menschen würde ich nie auf die Idee kommen als „weißer“ in einer Sendung über Rassismus aufzutretten und über ein Thema zu reden worüber ich keine Erfahrung haben kann aufgrund meiner Hautfarbe oder meines Geschlechts. Haben die Veranstalter*innen und auch eingeladenen Gäste keine Empathie bzw. können die Eingeladenen nicht einfach sagen: „Hä wieso ich? Das ist doch unlogisch und spiegelt das Thema nicht wieder“ oder ist Geld und PR doch so wichtig , dass man Opfer mit Füßen tritt? Aber und das ist ganz wichtig man kann Empathie haben, sollten man haben, dass ich rate auch Medizinern und Juristen. Frau Kuhnke muss nicht nur gegen Rassismus kämpfen, sondern dass sie eine Frau ist spielt auch eine Rolle. Krieg an allen Fronten sozusagen. Keine Vernschaufpause. Also ich frage nochmal wie ist es möglich von Sicherheit und Schutz zu sprechen, wenn die Gesellschaft immer noch rassistisch und frauenfeindlich agiert? Wann merken die Menschen, die in der Verwantwortung sind, dass sie eher Zuspruch bekommen, wenn sie mal hart durchgreifen und zeigen dass sie Menschen schützen kann und zwar berechtiger Schutz?

Das hat auch nicht mehr mit Meinungsfreiheit zu tun. Wenn du jemanden bedrohst und beleidigst, dann ist das keine Meinung. Es auch keine Meinung den Angriff zu realitivieren. Da gibt es nichts schön zureden auch kein „aber“ gibt es. Einfach nein. Wenn wir eine Gesellschaft wollen, in der Menschen jeglicher Hautfarbe sich sicher fühlen, dass Frauen nachts als auch Tagsüber allein und sicher durch die belebte Stadt gehen können, dann müssen wir endlich Flagge zeigen. Es fatal und brandgefährlich, wenn man Menschen sagen hört: „Jetzt ist aber genug mit dem Thema“. Nein ist es nicht. Solange es Menschen gibt, die meinen andere zu bedrohen, wenn nicht sogar gewalt anwenden aufgrund des Geschlechts, Ihrer Identität (z.b. Hautfarbe oder Religion) oder Ihrer Sexualität, dürfen wir nicht müde werden. Wir dürfen vor Aggressionen uns nicht einschüchtern lassen (dazu zählt auch eine Messe nicht zu besuchen, was viele aber als Einschüchterung sehen was einfach falsch ist ). Der Staat sollte nicht nur reden, sondern auch endlich sich dafür einsetzen, Menschen zu schützen und keine Fremdbestimmung über sie ausüben (z.b. Paragraph 219 a auch ein wichtiges Thema, wo es eigentlich menschlich gesehen bzw empatisch keine zweite Meinung geben darf).

Auch wenn dieser Blog nur für Bücher steht, dann sollte eins klar sein wie er sich politisch als auch menschlich orientiert. Es tut gut das aufzuschreiben. Es tut gut das zu sagen. Weiterhin werden auch Bücher kommen, die auf diese Thematik setzen. Auf Aufklärung, Toleranz und ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander. Noch dazu muss ich sagen dies ist nur eine Meinung zu diesem Thema, es ist ein Gefühl, das ich aufschreibe. Gerne lassen ich mich von guten Menschen und da gibt es viele, aufklären, höre ihnen zu und bilden mir dann eine Meinung, wir ihr sehen könnt eine sehr eindeutige. Das ist auch nicht wie manche jetzt sagen würden, dass mir eine Meinung aufgezwungen wird, sondern dass ist das Verständnis für Empathie, die leider vielen abhanden gekommen ist. Meinungsfreiheit ist, das den Unterdrückten zugehört wir, dass sie die Chance haben auf sich aufwerksam zu machen. Dafür wurde die Meiungsfreiheit eingeführt und nicht, dass die Unterdrücker ihr menschenverachtendes System weiter legitimieren. Ein Großteil der weißen Menschen (besonders Männer) sind einfach nicht unterdrückt, weswegen es in meinen Augen ein bisschen lächerlich wirkt, wenn dann sowas kommt wie „aber….“.

In MeinerLiteraturWelt bzw auf diesen Blog ist jeder willkommen, soll sich jeder wohlfühlen und jeder kann auch hier Bücher entdecken. Es wird nicht beleidigt, es wird kein Hass/Rassismus verbreitet und niemand diskriminiert. Leider ist dieser Zustand nur virtuell möglich. In Wahrheit haben wir noch eine ganz langen Weg vor uns. Wir sind erst ganz am Anfang. Gibt nicht auf. Geht weiter. Lasst euch nicht bremsen. Setzt euch für die Menschlichkeit ein und das ist und kann nur ein Miteinander sein.

Trotz allem solltet ihr bzw. wünsche ich euch

Viel Spaß beim Lesen

Meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Achtung! Auswirkung des Papiermangels.

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist jetzt mal Zeit, dass ich euch über etwas Informiere. Dies ist jetzt nicht mein künstlerischen Ich sondern mein berufliches Ich.

Die Wirtschaft erholt sich ganz langsam von Corona. Doch wie schon einige Medien berichten, kann man auch nachlesen, herrscht in Deutschland ein Papiermangel. Dies ist schon vorab eine Erklärung warum es für den Konsumenten zu Problemen kommen kann, gerade wenn man zu Weihnachten ein Buch verschenken möchte. Auch Verlage und Buchhandlungen werden Probleme haben. Aber in erster Linie wende ich mich an die, die gerne Bücher verschenken wollen. Damit es zur Entspannung kommt und wir alle keine Panik schieben.

In Deutschland ist ein Liefernetzwerk vorhanden für den Buchhandel, der es ermöglicht falls das Buch nicht im Laden ist, das man es zum nächsten Tag bestellen kann. Zu den größten Unternehmen, die als Großhändler aggieren, die das ermöglichen, gehören unteranderem Zeitfracht (ehemals KNV), Libri oder Umbreit. Es ist eigentlich in jeder Buchhandlung möglich zum nächsten Tag Bücher zu bestellen (ausnahme sind fremdsprachige Titel, es gibt wenige Ausnahme, als auch teilweise, aber sehr gering, deutschprachige Bücher ). Größtenteils ist aber alles zum nächsten Tag lieferbar. Dies ermöglicht, dass das Buch genau so schnell in der Buchhandlung ist, wenn nicht sogar schneller, als wenn du es online bestellt. Wenn ihr es bis jetzt nicht wusstet jetzt wisst ihr es. Also der Gang zur Buchhandlung lohnt sich immer.

Was hat jetzt der Papiermangel für Konsequnezen in der Buchbranche, also wie betrifft es dich als Konsument bzw. Einkäufer? Ich weiß nicht ob es vielen bewusst ist, aber das beschriebene Netzwerk ist einzigartig und auch purer Luxus. Denn es ermöglicht, dass die Buchändler*innen sagen können: „Kann ich Ihnen zu morgen bestellen.“ Das ist vielen Konsument*innen nicht bewusst.

Das Buch gehört auch heute noch zu den Top-Geschenken. Das Weinachtsgeschäft kann bei einer Buchhandlung min. 2/3 des Jahresumsatzes sein. Also wenn das Weinachtsgeschäft nicht gut läuft ist es immer Umsatztechnisch ein schlechtes Jahr, wenn nicht sogar Existenzbedrohung. Also nochmal der Gang zur Buchhandlung lohnt sich immer mehr.

Da zu Weihanchten Titel sehr gefragt sind, drucken die Verlage in der Regel Bücher schnell nach. Dies wird aufgrund des Paipermangels nicht möglich sein.

Kleiner Exkurs: Bei den Großhändler wie z.B. Zeitfracht oder Libri werden Titel, die nicht zu morgen bestellbar sind mit Meldenummer versehen. Damit Buchhändler*innen sehen können, was es mit dem Titel auf sich hat. Kleines Beispiel: Wenn bei einem Titel die Meldenummer #007 auftaucht, dann bedeutet das, dass das Buch vergriffen ist, nicht mehr produziert wird und nur noch antiquarisch (gebraucht) zu besorgen ist. Der Antiquariatmark ist ein eigener selbstständiger Markt und z.B. in kleinen Buchhandlungen nicht automatisch integriert bzw. vorhanden. Die beliebte Meldenummer bei stark nachgefragten Titel ist in der Regel die Meldenummer #015. Das heißt das der Titel kurzfristig im Lager des jeweilgen Lieferanten fehlt. In der Regel bedeutet es das man so in 3-5 Werktagen damit rechnen kann, dass Buch kommt, wenn man es direkt bestellt. Was auch meistens zutrifft.

Nun hat der Papiermangel folgendes Problem verursacht. Dadurch, dass ein Mangel herrscht können die Verlage nicht so schnell oder viel drucken bzw. tun es auch gar nicht erst. Was bedeutet, dass auch die gefragten Titel nur begrenzt erhältlich sind und nicht so schnell wieder lieferbar sind wie sonst.

Warum Titel nachgefragt werden. Die meisten Menschen, die auf Titel stoßen, haben die Information aus bekannten Literatur- und Kultursendungen (wie z.b. Druckfrisch, Literarischen Quartett, Kulturzeit, ttt u.v.m.), Zeitungen/Zeitschriften (wie z.B. Zeit, FAZ, Welt u.v.m) oder Socialmedia. Die Krux an der Sache ist sobald ein Titel vertreten ist in Medien, die sehr verbreitet sind, steigt die Nachfrage. Dann taucht bei Buchhändler*innen des öfteren die Meldenummer #015 auf. Als Buchhändler*in liegt man zu 90 % richtig, wenn man die Kunden fragt: Wurde der Titel besprochen? Wir können nämlich nicht alles mitbekommen. Wie schon schon erwähnt dauert es in der Regel (s. Kleiner Exkurs) 3-5 Werktage. Doch dieses Mal leider nicht aufgrund des Papiermangels.

Was heisst es nun für euch? Also erstmal keine Panik schieben. Ihr könnt und solltet immer noch Bücher verschenken zu Weihnachten. Bücher werden nicht aussterben. Doch wenn ihr einen Titel seht, wo ihr denkt das könnte ein gutes Geschenk sein, dann kauft es jetzt schon vorsorglich oder wenn ihr eine Bericht seht über ein Buch oder von einen Buch hört das gut ist, ruft eure Buchhändler*innen des Vertrauens an oder geht sofort zur Buchhandlung eures Vetrauens und bestellt das Buch oder fragt ob es lieferbar ist, vielleicht ist der Titel auch vorhanden. Diese Weihnachten wird somit ein spontan Kauf und einen Kauf auf letzen Drücker schwieriger. Aber das soll euch nicht bremsen. Kauft soviel ihr wollt und selbst, wenn ihr nicht lest, aber jemaden beschenken wollte der gerne liest, traut euch in die Buchhandlung, wir beißen nicht (also nicht das ich wüsste) und es auch nicht verwerflich einen Gutschein zu verschenken (Menschen, die viel Lesen freuen sich sogar vielleicht mehr über einen Gutschein mehr als über ein Buch, was sie nicht interessiert).

Jetzt nochmal ein kleiner Aufruf an die Journalist*innen, fall es welche gibt die dies lesen sollten. Es ist super, wenn ihr Titel in den Zeitungen ( auch Digital) vorstellt. Schön zu sehn diese Begeisterung für Titel und auch das es auch nicht so die gängigen Titel sind, sondern auch welche auf die man sonst nicht stößt. Es ist wichtig für Bücher, dass Sie Fürsprecher haben und toll ist es obendrein. Doch wenn ihr auf einen Titel stößt, der euch begeistert, informiert euch über die Lieferbarkeit. Es gibt genug Möglichkeiten, die man nutzen kann und es auch nicht aufwändig, also es kostet auch nicht viel Zeit. Ihr tut nicht nur dem Buchhändler*innen einen gefallen. sondern besonders den Lesern. Das sorgt für eine unkomplizierte Kommunikation zwischen Medien, Handel und Konsument*in.

Jetzt sollten wir für Weihnachten gewappnet sein und ihr könnt mir der nötigen Ruhe und Enstpannung einkaufen gehen, euch austoben. Untertsützt die Buchhandlungen eures Vertrauens. Es lohnt sich immer und wir Buchändler*innen sind euch immer Dankbar. Denn Bücher sind immer noch ein tolles Geschenk und werden es auch bleiben. Lasst auch nicht abschrecken. Verbreitet es es. Sagt allen Bescheid.

Viel Spaß beim Lesen und Verschenken wünscht euch

meinelitertaurwelt

Gedanken zum 3. Oktober…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist mal wieder soweit. In Deutschland wird der 3. Oktober gefeiert. Während ich das hier schreibe ist noch nicht der 3. Oktober, sondern es ist das Wochenende der Bundestagswahl. Diese Wahl hat dieses Jahr noch deutlicher gezeigt wie uneins wir sind. Frauen werden immer noch nicht respektiert, sondern es wird über ihr Aussehen geurteilt. Andere Lügen oder sind in dubiose Geschäfte verwickelt, die dem Bürger Millionen gekostet haben und es gibt Menschen, die Menschen wählen, von denen sie selber ausgenutzt und keinerlei Vorteil bekommen. Es werden wieder Versprechen gemacht anstatt nicht mal zu gucken was den bis jetzt geleistet wurden ist. Am 3. Oktober wird wieder gefeiert wie schön es ist das Deutschland vereint ist. Ein zwanziger Jahre alter Student kann es nicht feiern, denn er er wurde kaltblütig und ohne Gewissensbisse erschossen. Es ein kaltblütiger Mord gewesen. Keine Meinungsverschiedenheit und keine Differenzen, sondern Mord. Ja in so einem Land leben wir, in dem die Tat im Netz gefeiert wird und gewissen Menschen sich der Verwantwortung entziehen. Ja der Täter gehört hinter Gittern, aber genauso geht der Tod auf gewisse Menschen, die diese Situation, entweder befeuert haben, sie ignoriert haben und nicht ernst genommen haben und es auch immer noch nicht ernst nehmen. Währenddessen gibt es im Netz Morddrohungen gegen Ärzt*innen. Nur so nebenbei es sollte mindestens hohe Geldstrafen und Aktenvermerk dafür geben, wenn man diejenigen erwischt. Wir können gefühlt nur Zuschauen und nichts dagegen tun, weil gewissen Menschen einfach nicht fähig sind hart durchzugreifen. Es ist so vieles was in meinem Kopf herum schwirrt. Im Fernsehen werden im Bundestag reden geschwungen und in meinem Kopf schwirrt die Zahl 10.012,89 herum. Das ist die sogenannte Abgeordnetenentschädigung, die ein Bundestagabgegordneter*in im Monat zugesprochen bekommt. Eine andere Zahl ist in meinen Kopf 3092. Das ist die Zahl, die alle Arbeiternehmer in Deutschland zusammen, im Durchschnitt verdienen. Nur der Durchschnitt. Es sind Zahlen, die man ganz schnell im Internet findet. Während der normale Arbeitnehmer keinen Nebenverdienst haben darf, weil es zeitlich nicht geht oder zu heftige Einschnitte bekommt dürfen Politiker*innen, besonders die im Bundestag u. Landesebene, noch zusätzlich Geld verdienen. Wenn dieser Text herauskommt ist jetzt schon eine Woche um. Mir ist es persönlich egal wer regiert, doch es sollte gewissen Punkte aus meiner Sicht angegangen werden, unabhängig der jeweiligen Parteien:

  • Aufhören mit dem Lügen und Versprechungen
  • Korruption soll das Mandat, unabhängig der politischen Ebene, kosten (Lobbyismus gegen Bezahlung jeglicher Art abschaffen)
  • Hartnäckige Verfolgung gegen Verstoße bei Politiker*innen
  • Expert*innen viel mehr in Entscheidungen einbinden bzw. anhören und dann darüber überlegen
  • Wenn beruflich richtiger Mist gebaut wurden ist, sollen auch dauerhafte Konsequenzen folgen (Zum Beispiel Fälle, die den Bürger unberechtigt Millionen an Steuergelder kosten)
  • Mehr Rechte für Menschen (unabhängig von Sexualität, Identität, Herkunft, Religion uvm.)
  • Mehr für junge Menschen etwas tun und Sie auch ernst nehmen
  • Sich von Medien nicht lenken oder sich instrumentalisieren lassen
  • Aufhören gegen andere Menschen zu hetzen oder zu beleidigen
  • Totale Überwachung und Transparenz der Politik durch wirklich unabhängige Institutionen

Es sind banale Dinge (natürlich gibt es noch mehr) und das traurige ist so wie es aussieht wird es immer ein Traum bleiben. Weil der Mensch immer nach mehr strebt, immer mehr will. So wird er erzogen, es wird als Selbstvertändlich genommen. Es wird nicht mehr darauf geachtet ob es den Menschen, die einen wählen können, gut geht. Irgendwie hat man das Gefühl, dass es den Menschen schlecht gehen muss, damit sie entprechend wählen, weil wie schon gesagt man verspricht, dass es besser wird. Ja es soll besser werden, aber nicht weil es anderen zum Nachteil oder zum Vorteil bringt. Es hört jetzt wieder sehr, wie würden jetzt einige sagen, linksversifft an. Aber ist es denn so schlimm den Menschen ein Grundbedürfniss zu geben, das zum Leben reicht und dann kann der Mensch selbst entscheiden ob er mehr will oder nicht? Natürlich muss das noch ausgearbeitet werden. Aber wenn man sich für die Menschen einsetzt, dafür sorgt, dass ein gewisses Gleichgewicht herrscht, dass es sich wieder lohnt zu Arbeiten, das man sich nicht Fragen muss ob das Geld zum Leben reicht (Miete, Essen, Rente usw.) ja dann ist man automatisch links, aber ist das schlimm? Ach ja mit der Klimakrise will ich erst gar nícht anfangen, wer das nicht ernst nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Natürlich gibt es auch Politiker*innen die es verstanden haben, was ihr Beruf ist, dass sie gewählt wurden von Bürgern und die Verantwortung übernehmen. Doch gerade in den „wichtigen“ Positionen hat man den Eindruck, dass es an Know-How / Kompetenz / Empathie fehlt. Doch neben der Transparenz und der Ehrlichkeit und der Kompetenz habe ich noch eine Bitte an die künftige Regierung und Politiker*innen:

Sei das Land was anderen fehlt

Sei das Zuhause was andere verloren

Sei die helfende Hand

Steh zu deiner Vergangenheit

Dazu zählt nicht nur die NS-Zeit

Verfolge Ungerechtigkeit

Verteidige die Schwachen

Biete Unterstützung an auch wenn es kein Vorteil gibt

Und ganz wichtig

Egal wo, egal wie, egal wann

Lasse andere Menschen, die Hilfe suchen, nicht gleichgültig sterben….

Ansonsten wünsch ich euch wie immer viel Spaß beim Lesen

MeineLiteraturWelt (Jan Erichson)

Du bist das Ich…..

Hallo liebe Freunde des Lesens,

es ist mal wieder Zeit, dass ich wieder ein paar Zeilen eröffnen, die aus meinem wirren Kopf stammen. Dabei hatte ich folgende Inspiration:

Klar sind Menschen, die sehr egoistisch handeln, nicht einfach. In vielen Sachen ist der Egoismus auch nicht förderlich, besonders bei einem Team/ einer Mannschaft und auch um soziale Kontakte zu pflegen und Empathie zu bilden oder in einer Gesellschaft. Doch Egoismus kann auch förderlich sein, wenn man es nur auf sich selbst anwendet. Dabei ist es entscheidend den Egoismus nicht auf andere anzuwenden oder ausüben, sondern auf sich selbst zukonzentrieren. Gerade was Sexualität oder Aussehen angeht sollten wir mehr egoistsich sein und sich nicht von anderen beeinflussen lassen. Dadurch können Bewegungen entstehen und ganz plötzlich wird aus dem Egoismus was Soziales was Gemeinsames, weil man Verbündete findet und dann entsteht eine Gemeinschaft, eine Gruppe. Vielleicht ist es nicht einleuchtend, aber ich selber habe in manchen Sachen gemerkt, dass es nicht wichtig was andere Denken, sondern was du selber willst. Du empfindest Liebe zum gleichen Geschlecht? Du fühlst dich mit deinen ursprünglichen Geschlecht nicht wohl? Du denkst du bist binär, weil du dich weder dem männlichen noch den weiblich zuordnen willst? Du möchtest keine Kinder haben oder fühlst gar keine sexuelle Erregung? Du siehst anders aus als die Mehrheit? Du bist nicht merkwürdig mit dir ist alles OK. Wichtig ist nicht was andere Denken oder wie sie es aufnehmen. In erster Linie muss du dich selbst fragen ob es für dich richtig ist. Wenn du dich selbst überzeugt hast dann kannst du mit breiter Brust hinausgehen. Natürlich gibt es welche, die es nicht einsehen, die meinen dich fertig zu machen. Aber die kennen dich nicht, sie wissen nichts über dich. Gerade das ist entscheidend. So kannst du etwas bewegen in dem du dich sichtbar machst. Deswegen ist wichtig, dass wir unsere Gesellschaft toleranter, fairer einfach besser machen, damit mehr Menschen mit Ihren Ich Hand in Hand gehen können. Aber ich bin kein Therapeut*in oder Expert*in. Es nur das was ich fühle. Deswegen lassen mir es jetzt mal gut sein. In der Hoffnung die folgenden Zeilen sind jetzt vielleicht etwas verständlicher, vielleicht seht ihr auch wieder was ganz Anderes drinn.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Du bist ein Ich

von Jan Erichson

Ich bestehe aus dem Ich

Da ist kein Du

Da ist kein Anderer

Nur ein Ich

Doch wer bin ich?

Mann oder Frau oder gar nicht

Will nicht entscheiden

Stehen zwischen den Dreien

Die einen sagen das

Die Andere dies

Wieder andere Jenes

Doch ist es überhaupt wichtig?

Ich ist Ich

Da steht nicht Mann

Da steht nicht Frau

Da steht nicht Straight

Da steht nicht Gay

Da steht nichts anderes

Sondern einfach nur Ich

Das Ich mag Regenbogen

Die Bunten Farben

Doch der Regenbogen ist angeblich ein Symbol

So wie alles heutzutage

Das Ich ist verwirrt

Andere wollen über das Ich bestimmen

Andere meinen zu wissen was das Ich ist

Und was das Ich will

Doch muss es sein?

Doch kann es sein?

Das Ich Sagt Nein

So wie zu allem

Das Ich sieht nur dich

Das Ich urteilt nur über dich

Das Ich das bist nur du

Nie wirst du mit Ich einsam sein

Ich ist immer bei dir

Die größten Probleme hast du mit Anderen

Doch lösen kannst du es auch nur mit dem Ich

Glaube nicht mir

Glaube nicht denen

Glaube dem Ich

Niemand anderes ist ein Ich

Ich ist stark

Ich ist Schwach

Doch eins ist sicher

Das Ich wirst du immer spüren.

Ein verändertes Geburtstagslied…

Hallo liebe Freunde des Lesens und auch des Singens,

am Mittwoch hatte meine Mutter Geburtstag ( oder ist Mama besser? oder Mutti? oder Mom?). Morgens saß ich am Tisch und habe mein Frühstück wortwörtlich in mich hineingeschaufelt. Ja wenn ihr ein Bild im Kopf habt wie es ausehen könnte kann ich nur sagen ja stimmt absolut. Meine Kreativität was Geschenke angeht ist recht bescheiden. Trotzdem ist mir ist etwas spontan eingefallen. Kennt ihr den Spruch spontane Ideen sind immer die Besten? Nein? Ich auch nicht. Ich habe ein klassisches Geburtstaglied genommen und es auf die heutige Zeit umgeschrieben. Nein natürlich habe ich es nicht vorgesungen, denn mein Talent was Rhythmusgefühl und Gesang angeht ist im Gegensatz zur wenigstens mangelende Kreativität des Schenkens nicht ansatzweise vorhanden und das ist vielleicht noch untertrieben. Also müsst ihr es euch vielleicht selber vorsummen oder ihr werdet vielleicht selber die Meldoie im Kopf automatisch haben, weil es euch bekannt vorkommt, wenn ihr es lest. Vorrausgestezt natürlich ihr kennt das Original. Ihr werdet es schon schaffen habe da absolutes Vertrauen in euch. Wird es ein neuer Klassiker, wird es das andere Lied ablösen? Hoffentlich nicht, aber trotzdem hatte ich meinen Spaß und vielleicht habt ihr auch euren Spaß daran.

Viel Spaß beim Lesen oder Singen wünscht euch

Meinelieraturwelt (Jan Erichson)

Geburtstagslied

von Jan Erichson

Heute kann es regnen, stürmen oder schneien

Corona kann auch immer noch sein

Heut ist dein Geburtstag darum feiern wir

Egal ob aus Distanz oder Nähe bei dir

Egal ob aus Distanz oder Nähe bei dir

Wie schön dass du geboren bist

Die Pandemie hautnah miterlebst

Wie schön wie doof der Mensch sich stellt

Du strahlst heute trotzdem für die ganze Welt

Wie schön dass endlich du geimpft bist

Lass dich feiern bist du umfällst

Und jetzt auch genug

kommen wir endlich zum Punkt

Wir gratulieren dir Geburtstagkind

Befreie dich aus dem Rollenbild…

Hallo liebe Freunde des Lesen,

vielleicht habt ihr es schon gemerkt, aber seit neustem versuche ich zu gendern. Nicht weil ich gemerkt habe, dass es immer mehr wird, sondern weil ich es für richtig halte. Die Besucher*innen/ Leser*innen sollen es akzeptieren und es annehmen. Schon manchen Zeilen, die ich hier verfasst haben spiegeln teils meine Meinung und Eindrücke wieder. Natürlich spreche ich aus der Sicht eines Cis-Mannes und es ist auch meine persönlich Meinung, die ich im laufe meines Lebens gebildet habe und sie wird auch noch immer mehr weitergebildet, denn man kann nicht genug Einsichten gewinnen. Zum Glück bin ich glücklich in meinem Leben und bin nicht betroffen von der durchaus berechtigten Hilflosigkeit, die einen erwischen kann oder erleiden muss. Doch es nicht bei allen so und so viel kann ich schon mal sagen: Wenn wir nicht darauf achten, dass es den Menschen bzw. uns gut geht / gut anfühlt, kann die Wirtschaft mit ihren Zahlen noch so gut sein, helfen wird sie nicht. Dabei weiss ich aber auch das Schreiben und Reden leicht ist im gegensatz zur wirklichen Tat. Die nun folgenden Zeilen spiegeln eines der Probleme wieder, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen und sollten. Wenn es die Politik nicht kann, dann sollen wir wenigtens es versuchen selbst anzupacken und nicht darauf warten das andere es tun. In diesem Beispiel ist es die klassischen längst überfälligen toxischen Rollenbilder in diesem Fall des Cis-Mannes. Noch kleiner Hinweis, die schwarze Faust auf dem Bild ist in diesem Fall ein Symbol der Solidarität, auch wenn Sie für andere Dinge stehen kann. Ich habe das Bild persönlich ausgewählt, weil es in meinen Augen das beste und ausdrucksvollste Symbol ist. Dieses Bild gehört dieses Mal nicht zu einer Gruppierung oder Bewegung, es ist meine Meinung und Einstellung.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Du bist ein Mann der Zukunft

von Jan Erichson

Du bist ein Mann der Vergangenheit

Stark hat man dir gesagt

Schmerzlos hat man dir gesagt

Beschützer hat man dir gesagt

Überlegen hat man dir gesagt

Doch spürst das Loch in dir

Schwärze breitet sich aus

Du darfst es nicht sagen hat man dir gesagt

Du darfst es nicht zeigen hat man dir gesagt

Du darfst es nicht spüren hat man dir gesagt

Du darfst es nicht tun hat man dir gesagt

Es macht dich machtlos sprachlos

Es ist ein innerer Kampf

Eine Bestie lauert um dich zu schlucken

Fletscht die Zähne um zuzubeißen

Hol tief Luft und schrei es raus

Stark muss ich nicht sein

Schmerz werde ich zeigen

Beschützer ist nicht notwendig

Gleichheit ist die Überlegenheit

Du hast Verbündete

Sie können dich verstehen

Sie zeigen Verständnis

Habe keine Furcht nimm die helfende Hand

Atme tief ein schliesse die Augen

Hör auf die Stimme in dir, die du befreien wirst

Die dir selbstbewusst sagen wird:

Liebe wen DU willst, Lebe wie DU willst

Du öffnest die Augen

Dein Blick wird klar

Du kannst es endlich sehen

Du spürst das befreite Lächeln

Es ist gut ein Mann der Zukunft zu sein

Es ist mir leid…

Hallo liebe Freunde des Lesens,

man ist erschöpft nicht durch das ständige hin und her im sogenannten Lockdown, sondern vom Verhalten der Menschen. Die Zeit wird vorbeigehen, so wie alles vorbeigeht. Doch ich möchte dass die Menschen sich eins merken. Es wird so sein wie nach dem 2. Weltkrieg, nur weil die Nazis besiegt waren, waren sie nicht verschwunden. Corona und das dadurch erzeugte Verhalten der Menschen und die Ignoranz mancher Menschen in entscheidenen Positionen werden nicht verschwinden. Wenn man erst nach der Pandemie wieder eine neue Generation braucht um die Mauer des Schweigens zu brechen, siehe Fritz Bauer, dann haben wir nichts dazu gelernt. Wir wollen doch lernen? Wir wollen doch besser werden? Oder ist das ein menschlicher Irrtum? Wer weiß, wer weiß….der nun folgenden kleine Text spricht ein anderes Lied.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

meineliteraturwelt (Jan Erichson)

Es ist mir leid…

von Jan Erichson

Es ist mir leid Augen zu haben

Es ist mir leid ein Herz zu haben

Es ist mir leid zu fühlen

Schmerz erfüllt mein Herz

Schmerz erfüllt meinen Kopf

Schmerz erfüllt den ganzen Körper

Keine Luft mehr zu Atmen

Ist es Realität oder ein Traum?

Der Wunsch nach zweitem ist groß

Wunsch bleibt Wunsch

Kein Münzwurf hilft

Kein Reiben hilft

Kein Symbol hilft

Denn eins ist klar

Die Dummheit der Menschen war immer da

Durch Socialmedia und die Pandemie wird sie immer mehr sichtbar

Es ist mir leid das selbst zu merken

Der Schmerz kommt von der Erkenntnis

Brennt sich ein in das Leben

und wird dort bleiben für ewig